Aspergillose

Diskutiere Aspergillose im Vogelkrankheiten Forum im Bereich Allgemeine Foren; Hallo, ich möchte mich kurz vorstellen. Ich heiße Bettina und habe mit meinem Mann Jörg und Söhnchen Theo ein tolle Hobby. Wir haben vor 5 Jahren...

  1. #1 Bettina Mielke, 27. Mai 2002
    Bettina Mielke

    Bettina Mielke Guest

    Hallo, ich möchte mich kurz vorstellen. Ich heiße Bettina und habe mit meinem Mann Jörg und Söhnchen Theo ein tolle Hobby. Wir haben vor 5 Jahren mit einem Karienweibchen begonnen und haben nun 15 Kanieren, 2 Prachtrosellas, 1 Penant, 6 Zebrafinken, 2 Wellis, 2 Springsittiche und eine Blaustirnamazone.

    Seit 4 Wochen steht fest, dass unsere einjährige Blaustirnamazone unter Aspergillose leidet. "Koko" bekommt ab und an richtige Anfälle. Sind die vorbei, dann ist er wieder frech und zutraulich wie immer. Wir haben ihn nun 3 Wochen oral medizinisch behandeln müssen - was für uns alle 4 eine reine Qual war. Aber besser geworden ist es aus unserer Sicht nicht geworden. Gestern hat er so einen starken Anfall bekommen, dass er von der Couch gefallen ist. - heute merkt man ihm nichts an.
    Wer kann uns hier helfen?? Oder weitere Informationen geben? :?
     
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  3. Mona

    Mona Foren-Guru

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    Liebe Bettina,

    ganz wichtig ist ein auf Vögel spezialisierter Tierarzt.
    Und ich würde dieses Thema lieber unter:

    ---> Vogelforen > Allgemeine Foren > Vogelkrankheiten

    veröffentlichen, weil da auch andere Papageienhalter raten können.

    Sonst kann ich Dir leider nicht viel dazu sagen, außer das Aspergillose wohl nicht ganz zu heilen ist, man aber einiges zur Linderung beitragen kann.

    Warum bei Deinem Gei die Behandlung nichts bringt, weiß ich leider auch nicht ... :~
    Viel Glück!!
     
  4. Doris

    Doris Guest

    Hallo Bettina,

    Wie Mona schon sagte, im Vogelkrankheitenforum wirst du höchstwahrscheinlich eher fachkundige Hilfe bekommen. Ich habe den Beitrag daher soeben dorthin verschoben. Im Amazonenforum bleibt weiterhin ein Verweis auf dieses Thema, sodass der Beitrag in beiden Foren aufrufbar ist.

    Viel Glück, damit es Koko bald wieder besser geht!!
     
  5. #4 Benny-Lucca, 28. Mai 2002
    Benny-Lucca

    Benny-Lucca Grauenversteher...;)

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  6. #5 Alfred Klein, 28. Mai 2002
    Alfred Klein

    Alfred Klein Depp vom Dienst ;-)

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    Hallo Bettina

    Was Du nicht gepostet hast, ist die Angabe, ob die Aspergillose chronisch oder invasiv ist.
    Chronisch bedeutet, daß sie existiert, bisher aber "nur" die Atemwege befallen hat. Invasiv bedeutet, daß der Pilz auch schon andere innere Organe befallen hat. Das ist ein wichtiges Merkmal.
    Gleichgültig dessen habe ich folgendes bei papageienhof.de gefunden:
    Bei Lungenbefall kann zusätzlich Enilconazol (Imaverol) vernebelt werden, die Konzentration direkt in den Luftsäcken ist wesentlich höher. Alternativ zum Nizoral gibt es ein relativ gut Aspergillus-wirksames Medikament aus der Humanmedizin, Itraconazol/Jansen 10 mg/Kg 2xtäglich oral, welches wahrscheinlich auch besser leberverträglich ist. Wichtig als Prophylaxe ist auch eine vitaminreiche Kost, frische Luft und Sonne.
    Ein großes Problem ist, daß der Pilz Gifte, sogenannte Aflatoxine, freisetzt. Diese Gifte stören sehr stark das Nervensystem. Dadurch kommt es zu diesen Anfällen. Die Schwierigkeit mit diesen Giften ist, daß der Pilz diese in hohem Maße freisetzt, wenn er abstirbt. Die Heilung, wenn möglich, ist also ein Risiko.
    Helfend und unterstützend würde ich sagen, Leber und Nieren sind mit geeigneten Mitteln, das können durchaus auch homöopathische Mittel sein, zu erhöhter Tätigkeit anzuregen. Dadurch werden die Gifte schneller ausgeleitet.
    Daß Erdnüsse und Nüsse allgemein sehr stark mit dem Aspergillus behaftet sind, wirst Du bestimmt wissen. Schreibe das nur zur Sicherheit dazu.
    Die Aspergillose kann auch durch unzureichende oder überhöhte Luftfeuchtigkeit hervorgerufen werden.Bei unter ca. 60% Feuchte trocknen die Schleimhäute der Vögel schnell aus, werden rissig und der Pilz setzt sich fest.
    Bei über 70% feuchte wuchert der Pilz in der Wohnung besonders stark.
    Hier muß man etwas aufpassen, bei mir liegt die Feuchte, elektronisch gesteuert, bei 55-62%. Das dürfte im sicheren Bereich sein.
    Was noch zu beachten wäre, ist, daß man die eigenen Abwehrkräfte des Vogels auf möglichst hohem Niveau hält. Erkältungen oder Behandlungen mit Antibiotika schwächen die Abwehrkräfte, ebenso Streß.
    Ich hoffe, Dir hier einen kleinen Überblick verschafft zu haben. Das ist natürlich nicht alles, was es dazu zu wissen gibt.
    Mehr habe ich momentan nicht dazu gefunden.
     
  7. #6 Bettina Mielke, 2. Juni 2002
    Bettina Mielke

    Bettina Mielke Guest

    Hallo, wir sind doch etwas überrascht, wie schnell wir Antworten von Euch erhalten haben. - Vielen Dank -
    Der Tipp von Mona unseren Beitrag unter Vogelkrankheiten zu setzen, und das Umsetzen von Doris ist spitze. ;) ;)
    Morgen werde ich mich gleich, dank Benny-Lucca, an die Uni Giessen wenden. - Klasse Idee
    - Manchmal liegt doch die (evt.) Lösung vor der Tür und man erkennt sie nicht. Also warten wir mal ab.
    Für Alfred habe ich auch ein großes DANKE für seine Info. Die Krankheit ist wohl chronisch. Beim Röntgen wurde festgestellt, dass sich der Pilz in der Lunge und in den Luftsäcken ausgebreitet hat. Weitere Organe sind bis jetzt nicht betroffen. Das mit den Nüssen ist uns bekannt. Koko steht fast immer in unserem Wintergarten, mit kontrollierter Luftfeuchtigkeit von ca 60%. Jetzt, wenn es warm ist, steht er an der frischen Luft. Ich denke, dass er genug Licht, Sonne, Luftfeuchtigkeit und auch Freiflug bekommt. :)
     
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