Atemprobleme bei Gimpel

Diskutiere Atemprobleme bei Gimpel im Vogelkrankheiten Forum im Bereich Allgemeine Foren; Ich beschäftige mich seit 2 Jahren mit der Zucht von europäischen und nordischen Gimpeln, naturfärbig und Mutationen. Ich habe das Problem, dass...

  1. VZL

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    Ich beschäftige mich seit 2 Jahren mit der Zucht von europäischen und nordischen Gimpeln, naturfärbig und Mutationen. Ich habe das Problem, dass viele meiner Tiere plötzlich offenbar Atemprobleme bekommen. Sie plustern sich auf, atmen durch den geöffneten Schnabel und magern offenbar ab, obwohl sie weiterhin Nahrung aufnehmen. Nach Monaten sind die Vögel, vermutlich wegen des Gewichtsverlustes, soweit geschwächt, dass sie am Boden sitzen bleiben.
    Kann es sein, dass es sich dabei um eine Pilzerkrankung der Atemwege handelt? Ich halte die Tiere in einer ca 3 x 3 x 2 Meter großen Voliere, sehr trocken. Wer kann mir Rat geben?
     
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  3. #2 Kenneth, 30. August 2005
    Zuletzt bearbeitet: 30. August 2005
    Kenneth

    Kenneth AZ - Nr. 49193

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    Befund?

    Hallo!

    leider hast Du wohl keine Antworten bekommen. Mich beschäftigt diese Thema nun auch schon einige Zeit. Es scheint wirklich so, dass hauptsächlich pyrrhulartig davon betroffen sind obwohl ich die Gimpel oft in Flügen mit spinus- oder serinusartigen vergesellschafte. Ich hatte in meiner Zucht immer wieder Gimpel die diese Symptome zeigten (atemnot, Abmagerung,ggf. Durchfall, würgen), meist waren es zugekaufte Vögel. Auch dieses Jahr war ein Gimpelhahn betroffen. Diesmal hatte ich mich entschlossen die Ursache durch das Institut für Geflügelkrankheiten untersuchen zu lassen. Das Ergebnis war hochgradiger Befall mit Megabakterien. Es scheint tatsächlich so, dass Gimpel sehr anfällig für Megabakterien sind, die eigentlich eher von Wellensittichen bekannt sein dürften.

    Leider sind die Heilungschancen bislang sehr gering, angeblich soll Ampho Moronal bei
    Vögeln die noch nicht sehr stark befallen sind, ganz gut wirken. Leider ist das Medikament selbst
    stark Leber- und Nierentoxisch. Deshalb ist primär eine Stärkung des Immunsystems anzustreben. Ich habe bislang die Erfahrung gemacht das betroffenen Vögel nach längerer Erkrankung sehr stark abmagern und dann wie oben beschrieben nur noch apathisch herumsitzen und plustern, ggf. haben sie total wässrigen Durchfall und würgen zähen Schleim hoch und sterben schliesslich.

    Konntest Du bei Deinen Vögeln durch einen TA eine Diagnose stellen lassen.
    Mich würde das sehr interessieren welche, bitte sende mir ggf. eine PN oder Email.
     
  4. Kenneth

    Kenneth AZ - Nr. 49193

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    Sorry wenn ich diese "Dateileiche" ausgrabe - aber vielleicht hat jemand anderer ähnliche Erfahrungen/Ergebnisse hierzu - und berichtet?!

    Danke
     
  5. #4 Alfred Klein, 30. August 2005
    Alfred Klein

    Alfred Klein Depp vom Dienst ;-)

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  6. bakerjoke

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    Hallo zusammen,
    das selbige Problem habe ich auch. Der nordische Dompfaff 0,1 wurde vom TA schon gegen Vieren, Parasiten und auch schimmel behandelt. Es ist etwas besser gerworden- aber richtig gesund wurde der Vogel nicht. Ein nord. Dompfaff 1,0 niest zur Zeit auch. Ich habe mich darauf beschrängt viel Vitamine zu geben. Diese sollen auch gut gegen Parasiten sein
    LG
    Bakerjokehttp://www.vogelforen.de/newreply.php?do=newreply&noquote=1&p=978800#
    Dancehttp://www.vogelforen.de/newreply.php?do=newreply&noquote=1&p=978800#
    krank
     
  7. #6 Kenneth, 23. Dezember 2006
    Zuletzt bearbeitet: 23. Dezember 2006
    Kenneth

    Kenneth AZ - Nr. 49193

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    Todesursache "Aspergillose"

    Hallo!

    Da es auch dieses Jahr wieder dieses Problem gab, habe ich durch zwei unabhängige Institute verendete Gimpel untersuchen lassen.

    Die Vögel hatten Atemnot, später kam eine Kropfanschoppung hinzu weil sich im Rachen und Kropf ein zäher Schleim gebildet hatte, so wurde das Futter nicht weitertransportiert. Auffallend war auch bei den betroffenen, dass sie ein seltsames "Kopfzucken" hatten. (ZNS?)
    Es scheint, dass die erkrankten ziemlich lange mit der Aspergillose leben, ohne das man den Befall bemerkt – Anzeichen könnten sein: häufiges atmen mit geöffnetem Schnabel, niesen Heiserkeit und o.g. Schleimbildung, dabei ist zu beobachten, dass die erkrankten oft schlucken und dabei dieses Kopfzucken zeigen, bei extremer Schleimbildung kommt es zu so genanntem „Kopfschwitzen“ d.h. die Vögel verkleben sich das Kopfgefieder mit dem ausgeworfenen Schleim.

    Beide Institute haben ausschließlich Aspergillus in Lunge und Milz gefunden.
    Die betroffenen Gimpel hatten im späten Stadium eine auffallend geschwollene Leber - die Ursache dafür sind die Toxine die von den Pilzen erzeugt werden. Inzwischen habe ich meinen Einstreu (Buchenholzgranulat) gegen Sand ausgetauscht - vermutlich ging von ihm die Infizierung mit dem Pilz aus. Es ist leider so, dass gerade Gimpel sehr gegen Aspergillus empfänglich sind - wobei es eine Faktorenkrankheit ist. D.h. in der Regel bekommen es nur die, die ein geschwächtes Immunsystem haben.

    Erkennt man die Krankheit im frühen Stadium kann man den Tieren ggf. helfen.
    Ein Antibiotika darf auf keinen Fall verabreicht werden, dies beschleunigt den Verlauf der Krankheit immens, da sich der Pilz durch AB expolionenartig vermehrt. Die Vögel verenden meist an einer Lungenentzündung oder an Schwäche.

    Mehr dazu werde ich in absehbarer Zeit auf meiner Homepage veröffentlichen.

    PS: Ob der Gimpel 2005 tatsächlich nur an Megabakterien verstorben war, bezweifle ich inzwischen sehr.
     
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  9. Kenneth

    Kenneth AZ - Nr. 49193

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    Ist hiermit geschehen.

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  10. wp1954

    wp1954 Foren-Guru

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    hallo kennet
    hat 2006 ,das selbe problem mit meinen schamadrossel,nur die,andere weichfress. waren nicht betroffen,hab leider 2st. verlohren,das kommische,angefangen hat es:ich hatte 1,1 an einen freund verliehen,der hatte allerdings im frühjahr auch probleme(hab nicht mehr dran gedacht,hätt mich in ar... beissen können),genau diese 0,1 zeigte diese symphtome in der a.v. im sept.,dachte erkältet,rein in den käfig,mit rotlampe, nach ca. 5tagen im himmel,danach eine junge 0,1,selbes spiehl,auch verlohren.
    dann fing ein junger 1,0 an,hatt ich getauscht,hatt sich spitze entwickelt,bin bald verückt geworden,hab himmel u. hölle in bewegung gesetzt,dann rieht mir ein zuchtkollege zu einem saft,für menschen,bei dehnen das immunsyst. kompl. kapput ist,dieser saft wird bei menschen mit 7ml dosiert,was dann bei einer schama?,die flasche hinstellen?,hab dann 1tropfen über 5 mehlwürm. verteillt,leichte besserung am anfang,nach ca. 5tagen, richtig schlecht,boden sitzen,schnabel extrem weit offen,glaub war dienst. morgens,mein eintruck,der ist heut abend nicht mehr,also hab den vogel gefangen,was mann nicht tun sollte,auf den rücken getreht u. 5tropfen direkt in den schnabel,sah schlimm aus für mich,dachte der geht gleich,abends ist er wesendlich besser auf der stange gesessen,ich wieder holte die protzedur noch mal 2 tage,der vogel war freitags top vit u. ist es heute noch.
    was mir im nach hinein aufgefallen ist,der freund hat in der a.v. rinden mulch,die erkrankten vögel hielt ich auch in a,v. mit rindenmulch,in den a.v. mit naturboden, hatte ich keine probleme.
    buchenholzkranulat: wier schreiner mußten uns vor jahren einer untersuchung unterziehen,da ging es angeblich um untersuchung auf nasenkrebs, durch feinstaub durch buchen holz.
    mfg willi
     
Thema: Atemprobleme bei Gimpel
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