auch Ö schliesst sich den deutschen an

Diskutiere auch Ö schliesst sich den deutschen an im Vogelgrippe / Geflügelpest Forum im Bereich Allgemeine Foren; seit heute gilt auch für uns österreicher ein freilaufverbot für geflügel. laut orf.at soll jedes geflügel gemeldet werden und bis 15.12 nicht...

  1. pumasocke

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    seit heute gilt auch für uns österreicher ein freilaufverbot für geflügel.
    laut orf.at soll jedes geflügel gemeldet werden und bis 15.12 nicht mehr rausdürfen.

    ich für meinem teil bin ein bisschen ratlos mit meinen tieren, die auch im winter immer rausdürfen, was sogar die hennen relativ gern bevorzugen.

    da der stall nicht der größte ist und wir österreicher angeblich wassergeflügel von hühner getrennt halten sollen, in der stallpflicht, haben wir ein kleines problem.

    klar ist schon, dass es besser wäre, wassergeflügel nicht mit den hühner beisammen zu halten. wir hatten vor, evtl. eine weitere hütte, nur für enten & co im frühjahr zu bauen. aber ich denke, vorher hat sich auch keiner geschert, ob die beisammen sind oder nicht, was hat das hier groß mit der vogelgrippe zu tun?

    egal, wenn so sein muss, übersiedeln enten & co vorübergehend in den freien schweinestall. zwar nicht der tollste ort für enten, aber sie haben es warm und sind geschützt.

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    Entscheidung für Stallpflicht

    Nach Deutschland erlässt auch Österreich ein Freilandverbot für Huhn und Co.


    Österreich ergreift, einen Tag nach Deutschland, umfassende Maßnahmen zur Abwehr der Vogelgrippe.

    Weil seit Anfang der Woche weitere Fälle der Geflügelpest im rumänischen Donaudelta und in der Umgebung von Moskau bekannt wurden, wird es ab Samstag für ganz Österreich ein Verbot der Freilandhaltung von Geflügel geben.


    Die Anordnung sorgte für unterschiedliche Reaktionen. Während die meisten Geflügelzüchter die "Notwendigkeit" der Maßnahme einsahen, sprachen andere von einem "überzogenen Schritt" - mehr dazu in oesterreich.ORF.at.


    Verbot bis 15. Dezember


    Das Verbot ist zunächst bis 15. Dezember befristet. Das gab Gesundheitsministerin Maria Rauch-Kallat (ÖVP) am Donnerstag nach einem Expertengespräch in ihrem Ministerium bekannt.


    Die Details des Verbots


    Das Verbot ist Kernpunkt eines ganzen Maßnahmenpakets:



    Alle Betriebe, die Geflügel halten, müssen bei den Bezirkshauptmannschaften bis 11. November dieses Jahres registriert werden.

    Alles als Haustiere gehaltene Geflügel ist dauerhaft in geschlossenen Räumen zu halten, um den Kontakt zu Wildgeflügel zu verhindern. Das gilt auch für private Vogelbesitzer.

    Alle Verkaufsmärkte, Ausstellungen und Vorführungen, bei denen Geflügel lebend gehandelt, ausgestellt oder getauscht wird, sind untersagt.

    In der Geflügelhaltung ist eine Trennung von Enten und Gänsen von anderem Geflügel sicherzustellen.

    Das Auffinden toter Wildvögel muss von jedem Österreicher der zuständigen Bezirksverwaltungsbehörde angezeigt werden.
    Beschluss in Deutschland am Mittwoch


    Deutschland hatte bereits am Mittwoch, wie von der Agrarlobby schon seit Wochen gefordert, ein Freilaufverbot für Geflügel verhängt. Auslöser war der erste Nachweis des gefährlichen Erregers H5N1 im europäischen Teil Russlands.


    Aus dem Gebiet südlich von Moskau gibt es Zugvogelrouten nach Deutschland. Verbraucherminister Jürgen Trittin, der bis zu einer neuen Regierung die Geschäfte von Ex-Landwirtschaftsministerin Renate Kienast führt, erließ am Mittwoch eine entsprechende Eilverordnung.


    In Deutschland gilt die Stallpflicht mit Donnerstag.


    "Kein Grund zur Panik"


    In Österreich besteht laut Expertenmeinung zurzeit "kein Grund zur Panik". Allerdings nehme die Gefahr der Geflügelpest zu, da Mitte November die Zugvögel - vor allem Blessgänse - an den Neusiedler See kämen.


    Das stellten am Mittwochabend Veterinär- und Humanmediziner sowie der Leiter des Krisenstabes im Gesundheitsministerium, Hubert Hrabcik, in Salzburg fest, wo sie Journalisten ausführlich über die Geflügelpest, deren Auswirkungen - auch auf den Menschen - und eine Influenza-Pandemie sowie den Krisenplan informierten.


    Die Gefahr der Zugvögel


    Die Gefahr der Vogelgrippe in Österreich nehme deshalb zu, weil es in Rumänien bereits solche Fälle gegeben habe. Das Virus könnte sich über die Zugvögel - hier vor allem Wasservögel - auch nach Ungarn und Österreich ausbreiten, meinte Michael Hess von der Veterinärmedizinischen Universität Wien.


    Von einem Freilandbetrieb sei in "gewissen Situationen" abzugehen, sagte Hess. Der Veterinärmediziner wies darauf hin, dass Vögel schon von jeher die vielfältigsten Influenzaviren-Träger unter den Haustieren seien.


    "Geringe Bedrohung"


    "Die Bedrohung ist für den Menschen sehr, sehr gering", stellte Michael Kunze vom Institut für Sozialmedizin an der Medizinuniversität Wien fest.


    "Sie können weiterhin ihr Frühstücksei verzehren, das Martini-Gansl essen und brauchen den Kanarienvogel nicht umzubringen", so Kunze.


    Kommt die Virenverbindung?


    "Ob sich das Aviani-Infuenzavirus so verändert, dass er sich mit dem menschlichen Virus verbindet, und so verändert, dass er von Mensch zu Mensch übertragbar ist, weiß niemand", unterstrich der Humanmediziner. Auch könne niemand sagen, dass es zu einer Pandemie kommen werde - auch wenn die Wahrscheinlichkeit sehr hoch sei.


    Je weniger Viren in der Bevölkerung seien, desto geringer sei die Gefahr der Vogelgrippe. Allerdings müsse man sich auf den "Worst Case" vorbereiten. Die Menschheitsgeschichte "ist eine Geschichte der Katastrophen", so Kunze. Ein wesentlicher Schutzfaktor sei, dass man das körpereigene Immunsystem intakt halte.


    Allein aus diesem Grund empfehle er eine normale Grippeschutzimpfung, fügte Hrabcik hinzu.
     
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  3. michi1243

    michi1243 Guest

    Sind mit Gefügel auch Ziergeflügel Kanarien Stieglitze gemeint. Dürfen sie jetzt nicht mehr in den Außenvolieren sein?
     
  4. #3 Alfred Klein, 20. Oktober 2005
    Alfred Klein

    Alfred Klein Depp vom Dienst ;-)

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    66... Saarland
    Unter Geflügel werden allgemein Hühner, Enten, Gänse, Truthühner und derartiges bezeichnet.
    Der Begriff Geflügel wird für Ziervögel nicht gebraucht.
     
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