ausgerenkte Schulter?

Diskutiere ausgerenkte Schulter? im Vogelkrankheiten Forum im Bereich Allgemeine Foren; Hallo ihr Lieben, ich halte 4 Wellensittiche. Einer von Ihnen hatte früher sehr lange Flügel, hat sich aber irgendwann die Schulter ausgerenkt...

  1. Birgit

    Birgit Guest

    Hallo ihr Lieben,
    ich halte 4 Wellensittiche. Einer von Ihnen hatte früher sehr lange Flügel, hat sich aber irgendwann die Schulter ausgerenkt und da hat sich was verkapselt oder so (habe das damals vom Ta nicht so ganz verstanden). Naja auf jeden Fall kann man da wohl nichts machen, was mir auch von 2 anderen TÄ so gesagt wurde. Seitdem hat er das Problem, dass er immer, wenn er geflattert hat (er ist inzwischen Rupfer(?) und kann nicht mehr fliegen), sein Flügel nach unten hängt und zittert, bis er sich geschüttelt hat, dann sieht alles wieder normal aus. Ich erkläre mir das so, dass sich dadurch seine Muskeln entspannen und seine Schulter sich wieder einrenkt...

    nun hat aber mein anderes Männchen ähnliche Probleme. Er ist noch relativ jung (ca. 3/4 Jahr) und hat superlange Flügel und einen superlangen Schwanz. Das liegt vermutlich daran, dass er Halbstandart ist. Auf jeden Fall hat er gestern nach einer der vielen Runden den einen Flügel hängen lassen. Dann war er natürlich ganz nervös, nestelte an dem Flügel rum und versuchte ihn auf und ab zu bewegen. Nach einiger Zeit war alles wieder "am alten Platz" und er flog auch wieder normal. Ich beobachtete ihn und nichts passierte mehr. Heute hatte er dann einmal wieder das gleiche Problem und hatte richtig zu kämpfen seinen Flügel wieder in die normale Position zu bekommen.
    Da ich das damals so verstanden habe, dass man gegen Schulterausrenken nichts machen kann (oder gilt das vielleicht nur für gekapslete Schulterausrenkungen??) weiß ich gar nicht, ob ich zum TA soll und ob der da überhaupt etwas machen könnte. Könnte es denn nach meiner Beschreibung auch etwas anderes sein?
    Könnten die ausgerenkten Schultern mit den langen Federn zusammenhängen? Vielleicht sind die nicht so flugoptimal?? (ist nur eine generelle Frage, ich will keine Federn stutzen oder so)
    Wer hat Erfahrung?

    Jetzt ist übrigens alles wieder normal und er fliegt auch wieder ohne Probleme.

    Viele Grüße,
    Birgit
     
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  3. #2 Chaosbande, 22. August 2003
    Chaosbande

    Chaosbande Guest

    Hallo Birgit,
    also ich glaube nicht, daß das Ausrenken (wenn es denn das ist) mit den langen federn zusammenhängt. Ich habe auch Vögel mit extrem langen Federn, keiner hat solche Probleme.

    Wenn er so schlimm zittert und eh mit dem Fliegen Probleme hat, würde ihc mir in diesem Fall wirklich überlegen, die Flügel stutzen zu lassen (bitte nicht schlagen!), um dem Vogel weitere Schmerzen zu ersparen, ehrlich gesagt.

    Und ich denke einen Besuch beim TA sollte es schon wert sein! ;)
     
  4. Raven

    Raven De omnibus dubitandum

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    Hallo Birgit,

    ,
    ein Rupfer rupft sich selber die Federn aus - macht er das?

    Was heißt superlange flügel und superlangen Schwanz? Wie weit (im Verhältnis zur Körperlänge) reichen denn die großen Handschwingen?

    Ich kann mir nicht so recht vorstellen, daß ein Vogel mit ausgerenkter Schulter fliegt.... Könnte es auch sein, daß er eine der großen Federn verliert, diese schon etwas locker ist und er deshalb Probleme hat, den Flügel normal anzulegen?

    Auf garkeinen Fall würde ich Flügel oder Schwanz stutzen!
     
  5. Birgit

    Birgit Guest

    Zu den langen Flügeln und dem langem Schwanz: die Handschwingen sind von der Höhe bis zu der sie gehen, wie die der anderen, allerdings überkreuzen sie sich, so dass sie schräger zu stehen scheinen. Ab dem Punkt wo sie sich überkreuzen sind sie noch so 2 1/2 cm lang. Das finde ich für einen so kleinen Vogel schon viel. Die Handschwingen der anderen verlaufen grade und kommen letztlich bis auf diselbe Körperhöhe (ein kleines Stückchen weiter als der Beginn des Schwanzes) Die Schwanzfeder ist auch gut 1-1 1/2 cm länger als bei den Weibchen. Kann natürlich auch nur eine normale Fluktuation sein.
    Er verliert aber nicht einfach nur Federn, denn alles, was zum Flügel gehört hängt zeitweilig herunter, so bis zur Stange und darüber. Dann macht er Bewegungen, wie wenn ein Mensch seine Schulter nach hinten Kreisen würde, nur dass es an einer Stelle blockiert. Nach einiger Zeit hatte er es halt dann geschafft und der Flügel war wieder in der alten - normalen- Position. Das erinnert mich schon sehr an meinen anderen Kandidaten mit der ausgerenkten Schulter. Bei Vögeln scheint es übrigens nicht so zu sein, dass sie dann gar nicht mehr fliegen können, sondern dass sie ganz normal versuchen weiterzumachen, wenn die Schulter wieder drinnen ist, was sie meiner Meinung nach nach dem Flügelkreisen und Schütteln wieder ist. Wir kennen ja alle diese kleinen zähen Vögel ;)

    Zu dem Rupfer kann ich nur sagen, dass ich da ein Fragezeichen hingemacht habe, weil es noch nicht ganz geklärt ist, ob er rupft. Es wäre halt meiner Meinung nach unüblich, wenn sich ein Vogel nur die Federn an Flügel und Schwanz ausrupft. Pilze sind es aber wahrscheinlich nicht (laut TÄ), auf PBFd und Rennerkrankheit wird noch untersucht werden. Allerdings sehen die Federn die zu Boden fallen (warum auch immer) eher so aus, als wären sie ausgerupft. Der Verlust der Federn begann damals jedenfalls zeitgleich mit dem ausrenken der Schulter, kann aber halt auch psychisch sein, oder dass der Absturz daher kam, dass schon zu viele Federn fehlten. Ist halt nocht immer nicht geklärt.


    was meinr ihr jetzt?

    Viele Grüße,
    Birgit
     
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