AV oder Wohnung:wo liegen Vor und Nachteile in beiden Arten der Haltung

Diskutiere AV oder Wohnung:wo liegen Vor und Nachteile in beiden Arten der Haltung im Allgemeines Vogelforum Forum im Bereich Allgemeine Foren; Hallo Christine gut geschrieben. Wenn ich die Wahl habe zwischen Punkt 11 Wohnungshaltung und Punkt 11 Aussenvolierenhaltung hätte, meine...

  1. Divana

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    Hallo Christine

    gut geschrieben.

    Wenn ich die Wahl habe zwischen Punkt 11 Wohnungshaltung und Punkt 11 Aussenvolierenhaltung hätte, meine Wahl würde eindeutig zur Aussenvolierenhaltung dendieren.
    Manches Mal geht es aber auch nicht anders.

    Es sollen ja auch nur die Vor und Nachteile von beiden Haltungsformen hier dargestellt werden.

    Gruß

    Edith
     
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  3. rettschneck

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    moin, da muß ich mich doch glatt auch nochmal zu wort melden......

    du sagtest ja.....

    Die sache mit dem Schutzhaus, welches gut Isoliert ist und eine Heizung haben soll.....naja...da streiten sich die Götter....
    Sittiche die Windfreie ecken und ein dichtes Dach überm Kopf haben, demnach ,,warm und trocken" sitzen....benötigen nicht unbedingt ein Schutzhaus mit Heizung. Bei Papageien stimme ich dir zu. Aber wie gesagt Sittiche müssen das nicht unbedingt haben.

    Die sache mit dem Kontakt zum Halter
    Ich gehe zum Füttern und beobachten in die Voliere, und mache dort sauber, dekoriere um (neue Äste usw.) mehr aber auch nicht. Was soll denn bitte ein guter Kontakt vom Halter zu den Vögeln sein?
    Stundenlang bei nicht Handzahmen Vögeln in der Voliere sitzen und diese im endeffekt zu belästigen und bei Ihrem normalen leben zu stören? Oder sich auf die ,,notwendigen" arbeiten in und um die Voliere und um die Vögel?

    Ich halte zweiteres bei nicht Handzahmen Vögeln als besser. WEnn ich natürlich wert darauf lege das die tiere unbedingt Handzahm werden sollen, dann verbringe ich natürlich mehr zeit mit ihnen. Aber mir ist Handzahmsein nicht wichtig.

    Bei Handzahmen und Handaufzuchten sieht der Kontakt natürlich anders aus. Gerade HZ benötigen ja teilweise den Kontakt zum Menschen.....manchmal gewöhnen sie sich das aber auch wieder ab.....



    Dann dürfte ich und bestimmt dutzende andere AV besitzer ja deiner Auflistung nach keine Vögel halten......

    Ich kann dich aber beruhigen, unseren Geiern, ich meine jetzt die die in der AV wohnen, gehts auch ohnen tüddellei und Heizung sehr gut.


    lg rett
     
  4. Mr.Knister

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    Bei dem beheizten Schutzhaus sollte dann noch überdacht werden, ob es förderlich für die Vögel ist, wenn sie aus dem warmen Schutzhaus, dann tagsüber/bei sonnenschein ect. raus in die AV fliegen.
    Je nach Temperatur im SH wäre es damit zu vergleichen Wohnungsvögel im Herbst oder Winter in eine AV umzuquatieren.

    Entweder muss das Schutzhaus also, wenn beheizt, genug Platz für den ganzen Winter (sofern wirklich kalt) bieten oder die Differenz zwischen Schutzhaus- und Aussentemperatur darf nur gering sein.

    Was den Vergleich zwischen (zB) 40m² Wohnzimmer und 20m² Aussenvoliere angeht sollte man viel. nochmal die Quadratmeter der Wohnfläche abziehen, welche von Einrichtung zugestellt sind um letztendlich sagen zu können, was effektiv mehr Platz bietet - viel. ist die Rechnung dann in Kubikmeter aussagekräftiger und einfacher.....
     
  5. rettschneck

    rettschneck Erfinderin des Chaos

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    moin knister, solche berechnungen kann meiner meinung nach, eh nur in Kubikmetern machen....sonst passt das nicht.

    Was die Heizung betrifft ( Temperatur außen und innen) sehe ich genauso. Ich denke mal das die Gefahr besteht das Erkältungen und co somit gefördert werden können. Wenns im SH mollige 15 Grad sind und draußen ,,nur" 0,5 Grad plus.....da schleicht sich beim hin und her wechsel bestimmt ne erkältung ein....

    Aber wie gesagt, wir haben keine Heizung und auch noch kein SH, Das bekommen die Afrikaner bevor sie ausziehen. Dort kommt dann nachts bei bedrf eine kleine E heizung rein und wird mittels Zeitschaltuhr an bzw aus geschaltet. Nachts ist dann auch die Klappe vom SH geschlossen, somit können sie dann erst am nächsten morgen raus.....wenn ich wach bin....Ist für Sonn und Feiertage ne nette lösung.

    lg rett
     
  6. spatzel

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    ja toll,:zustimm:

    das ist ein wichtiger Punkt. Sehe ich auch so. Wenn mit Heizung, dann natürlich nicht so, ( ich schreibe mal übertrieben ) im Schutzhaus Temperaturen wie in Afrika und in der AV Sibirien.

    Die Heizung sollte nur so eingestellt sein, das die Papageien, und ich meine jetzt mal die, die die Kälte nicht vertragen, sich ins Schutzhaus zurückziehen können, wenn wirklich nötig. Aber in einem, der ihnen auch genügend Platz bietet, sich darin auch gut zu bewegen.

    :zustimm::zustimm:

    @ guter Kontakt zum Papagei.:idee:
    Da kann ich auch nur das schreiben, wie ich es selber sehe. Da gibt es aber sicher auch andere Meinungen zu, die man auch gelten lassen muss.

    Also, das Wort zahm oder handzahm, löst in mir Magenschmerzen aus. Guter Kontakt hat für mich damit überhaupt nichts zu tun.
    Unter guten Kontakt stelle ich mir das vor.
    Ich bewege mich in der Nähe meiner Papageien ruhig, nicht zu laut, nicht hektisch.
    Ich zeige meinem Schwarm immer erst was ich vorhabe. Also zeige ich das neue Futter, die Zweige, Obst usw.
    Dann gehe ich in die Voliere. Tiere die mir deutlich zeigen, das sie Abstand wollen, bedränge ich nicht sondern warte ab, das sie von sich aus mehr Vertauen entwickeln. Ich schaue ihnen noch nicht einmal deutlich in die Augen. Wenn dann nur mit Abstand und nur kurz.
    Ich versorge meine Papageien mindestens 2 x am Tag.
    nach einiger Zeit merkte ich, das sie von sich aus schrittweise das Vertauen gewinnen. Ich rede mit ihnen und zwinkere dabei. (wer es mit Geduld ausprobiert hat, wird auch begeistert sein und mir Recht geben.) Es wirkt wirklich! Sie Zwinkern nach einer Weile zurück und zeigen dadurch, das sie Vertrauen haben.
    Beobachte ich, das einer Angst hat, drehe ich mich sogar um und zeige den Rücken.
    Dann fühlen sie sich absolut nicht mehr begrängt. Das habe ich mir von ihnen angesehen. Der Streit unter ihnen hört sofort auf, wenn sich der Streitpatner abwendet oder sich putzt oder sich mit etwas Anderem beschäftigt oder Zwinkert.
    Das sind unter Anderem Friedensangebote unter den Papageien.
    Für mich ist es also sehr wichtig sie sehr oft zu beobachten, wie sie sich in der Gruppe verständigen und ich kann mich an deren Verhalten versuchen so gut wie möglich anzupassen.
    Ich werde dadurch nicht zum Partenr des Vogels, auch werden sie dadurch weder zahm noch handzahm, was auch absolut nicht in meinem Interess liegt.

    Papagei muss Papagei bleiben dürfen so wie ich es im Punkt 10 - 11 aus meiner Sicht beschrieben habe in den Haltungsformen, plus guter Kontakt.

    Sicher gibt es noch Einiges was mir zum guten Kontakt einfällt, möchte aber jetzt keinen Roman draus machen.:D

    Meine Auffassung ist ganz bestimmt nicht maßgeben. Das sollte Stufe 1 bis 11 nicht bedeuten. Es ist nur eine Meinung von mir, wie ich es mir vorstelle. Ist aber auch nicht als Kritik zu sehen, wenn es Halter anders machen. Welche Stufen von 1 - 11 aber stark zu verurteilen sind, kann man so sicher gut einschätzen. Betrifft Wohnunghalter und Av Halter gleichermaßen.

    tüddelei sehe ich auch als überflüssig an.:zustimm:

    Persönlich kann ich auch niemanden meinen, denn ich kenne wenige AV Halter.
    Es ist alles als allgemein anzusehen was ich schrieb..

    LG
    Christine
     
  7. alfriedro

    alfriedro Wildfang

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    Hallo Christine,

    die Einteilung der Unterkunftsarten von "Naja, reicht gerade zum Überleben" :( bis "nur Vollgas macht Vogelspaß" :D finde ich so gut, das könnte man als Lektüre für den Anfänger als Vorüberlegung herausstellen.

    Darin wird allerdings der Spiegel als krankmachendes Utensil betrachtet, welches -so, wie es da steht- verboten werden müsste. Sehe ich gar nicht so. Wenn die Vögel arteigene Partner haben, beachten sie den Spiegel meistens gar nicht mehr. Manchmal können sie aber ihre Aggressionen daran ablassen.

    Es ist außerdem nicht immer ratsam mehrere Paare der gleichen Art in einer wie auch immer großen Voliere zu halten. Zur Brutzeit reagieren gerade viele Papageienvögel allergisch auf Artgenossen in der näheren Umgebung. Selbst nah verwandte Arten werden bekämpft. Fremdartige Mitinsassen werden dagegen meistens gar nicht beachtet.

    Meine Erfahrung ist, dass in einer gemischten Voliere selten Übergriffe der einen auf die andere Art gemacht werden, sofern die Ausweichmöglichkeiten vorhanden sind. Die Pennantsittiche z.B., die als sehr aggressiv gelten, konnten auch zur Brutzeit problemlos mit Zwergwachteln und Zebrafinken leben. Schönsittiche und Nymphensittiche wurden dagegen verfolgt und bekämpft. Bei genügend Ausweichmöglichkeit kann auch der Zebrafink gut mit Nymphen, Wellen- oder Pennantsittichen leben. Schönsittiche sind ideale Gesellschaft für eine Prachtfinkenschar, dagegen sind die Schönies aggressiv gegen artgleiche oder ähnliche Vögel.

    Die Gemeinschaftshaltung hat den Vorteil, dass die einzelnen Arten Unterhaltung haben, auch eine größere Futtervielfalt (da ja für jeden ein unterschiedliches Angebot gemacht wird), und auch sich gegenseitig beruhigen oder warnen (Feindalarm Sperber / Katze).

    Die von Natur aus sehr scheuen Nymphen bleiben länger sitzen, wenn z.B. zutrauliche Kanarienvögel mit dabei sind. Niemals hat bei mir ein Nymph einen anderen Vogel attackiert. Die Pennantsittiche haben schon mal versucht mit den anderen Vögeln (Kanari oder Zebraf.) zu Spielen, was ich dann schon riskant fand. Ich habe sie dann wieder getrennt. Die Vergesellschaftung ist dann mit eher gleich großen, aber artfremden Arten möglich (z.B. Blauelster). Agaporniden sollen schon mal nach den Beinen kleinerer Vögel beißen und sie brechen. Aber mit größeren Papageien kommt das nicht vor und ich habe schon wunderbare Gemeinschaften von Agas und Grauen gesehen.

    In vielen Vogelparks kann man Freivolieren mit Gemeinschaftshaltung sehen. Besonders gut gefielen mir die begehbaren Volieren im Plantaria-Park in Kevelear.

    Daher müsste in deine Liste noch die Gemeinschaftshaltung aufgenommen werden (unter Beachtung der zu vergesellschaftenden Arten).
     
  8. alfriedro

    alfriedro Wildfang

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    Handzahm heißt noch lange nicht, dass Papageien beziehungsabhängig werden. Meine Pennantsittiche haben anfangs Abstand gehalten. Ich habe sie nicht bedrängt, sondern eher so getan, als würde ich sie nicht beachten. Von außen habe ich ihnen dann Lieblingsspeisen durchs Gitter gesteckt. Erst so, später dann mit den Fingern. Sie nahmen es und probierten auch meinen Finger. Ich sagte "au" und die Vögel merkten, dass ich auch Schmerz empfinden kann. Der eine probierte es schelmisch nochmal, der andere ließ ab. Aber die Zutraulichkeit wuchs, bis sie irgendwann auf meiner Hand landeten (handzahm) um ein Korn zu holen und bis sie schließlich Spaß hatten, an mir herum zu klettern. Ich wurde zu einer Spielattraktion. Dennoch blieben die Sittiche das, was sie waren: Halbwild.

    Wenn ich mich jetzt ruhig in meine Voliere zu den Tigerfinken, Zwergwachteln und Schönsittichen setze und ruhig bleibe, gewöhnen auch sie sich an mich und fühlen sich nicht im geringsten gestört. Sie gehen futtern und was sie sonst noch so treiben wollen wie ruhen oder putzen, baden oder halt hin und her fliegen. Erst wenn ich mich erhebe und herumgehe, werden sie unruhig, also entferne ich mich rasch. Also kann meine Anwesenheit gar nicht so schlimm für die Tiere sein.

    Zu den Pennantsittichen hatte ich eine Beziehung, die ich mit ihnen auf Futterbasis aufgebaut habe. Es gab aber nie eine Notwendigkeit für die Tiere darauf einzugehen. Sie haben es ebenfalls gewollt. Eine Beziehung zu den Tieren halte ich überdies nicht für schädlich, sondern eher keine Beziehung.
     
  9. spatzel

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    alfridro,
    ich habe nichts gegen zahm oder hanzahm, solange man es nicht als Voraussetzung sieht oder erzwingt.

    Doch, man kann 1 - mehrere Paare der gleichen Art zusammen halten, wenn sie genug platz haben.

    Und nein, einen Spiegel finde ich auch nicht gut, selbst wenn Partnervögel das sind.

    LG
    Christine
     
  10. alfriedro

    alfriedro Wildfang

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    Wie groß müsste dann eine Voli sein für mehrere Paare Platycercus?
     
  11. spatzel

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    Hi alfriedro,
    das kommt auch darauf an welche dieser Art du haben möchtest. Da gibt es ja auch Größen und Verhaltens-Unterschiede.

    Man kann ja auch nicht alle Arten der Agaporniden zusammenhalten.

    Welche Art Platycercus möchtest du?

    Nicht jede Art davon kann man in einer AV zu mehreren Paaren halten. Oder vielleicht ein Hahn plus 2 Hennen.

    Der Stanley kann schon eher zu 2 Paaren oder mehr gehalten werden. Aber je mehr dann um so größer die AV.

    Da der Stanley ca 24 -26 cm groß ist, kann man sich ja ungefähr ausrechnen wie groß eine AV mindestens sein sollte und nach oben gibt es ja keine Grenzen.:D

    Stanleysittich, Gelbbauchsittich, Pennantsittich, Rosellasittich, Blasskopfrosella und Brownsittich. Oder noch speziell viele der Unterarten.

    Die Arten sind ca. 24cm - 38cm groß. Ich würde immer nur eine der Arten zusammen in einer Voliere halten.

    Und dann musst du auch überlegen ob du züchten willst. Da gäbe es ja wieder einiges zu bedenken.

    Den z.b. Rosella würde ich nur als Einzelpaar halten.

    LG
    Christine
     
  12. alfriedro

    alfriedro Wildfang

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    "Es kommt drauf an ... " ist völlig richtig. In einer der begehbaren Volieren in Plantaria-Park Kevelear sind schätzungsweise 30 Paare Prachtrosellas, die ihre Kästen wie in einer Kolonie direkt nebeneinander hängen haben. Es sind eigentlich keine Koloniebrüter. Sie zanken sich unentwegt, ziehen aber trotzdem Junge auf. Dazu gibt es Pennants und Kakadus, Princess-of-Wales Sittiche, Bergsittiche, Rotflügelsittiche und ich weiß nicht mehr welche noch. Es gibt kaum Grünes in der Voliere außer Rasen. Die Volieren sind geschätzt 20 Meter im Quadrat und vielleicht 4 m hoch.

    Die Größe wäre mir genehm für vielleicht 3 Paare Pracht- oder Crimsenrosellas mit Gebüschen, Bäumen, Wasserlauf, Felsen, Wurzeln, Rasen und Blumen. Dazu eventuell noch andere Vögel am Boden oder Starenartige.

    Meine Voliere hat außen 8 x 2,5 x 2,5 Meter. Das ist mir zu klein für ein Paar mit 3 - 5 Jungen. Das Gebüsch zernagen sie. Warum Gebüsch? Das beantworte ich woanders. (Gedanken zu ... )
     
  13. spatzel

    spatzel registrierter Benutzer

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    Hi alfriedro,
    Merkst du das auch? Wenn man die beiden Themen AV oder Wohnungshaltung und Gedanken Ethik liest, gehören sie irgendwie untrennbar zusammen.

    Ich kann mir bei der von dir beschriebenen Haltung, in diesem Paar, nicht vorstellen das es gut ist für diese Tiere. Es bedeutet auch viel Stress für sie.

    Warum mit Gebüsch? Liegt doch eigentlich auf der Hand.

    LG
    Christine
     
  14. alfriedro

    alfriedro Wildfang

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    :zwinker: Ich glaube, wir verstehen uns. :trost:
     
  15. Scorpi

    Scorpi Guest

    Will mal antworten

    1 -Meine Papageien haben innen immer minimum 20 Grad .

    Sie gehen auch raus und spielen mit den Schneeflocken ---es gab noch nie eine Erkrankung .!

    Betr. Aras Graue Autumnalis und Edelpapageien .

    Noch nie erlebt : aber das einer gar nicht raus will ------das schon -Grauer Aufnahmevogel -Rupfer --

    Allerdings bei extremfrost wie wir es dieses Jahr Nachst hatten verblieben sie im geschlossenen Schutzhaus .

    Es gibt auch deutliche Unterschiede unter den Arten : Aras Autumnalis und Graue suchen bei Frost das Schutzhaus auf ---Halmaheras leben mehr draussen und gehen selten rein --------Resultat -ich habe super Vögel .

    Zwar teilweise sehr aggressiv und bissig -Aufnahmevögel --aber topp im Gefieder geworden .
     

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  16. alfriedro

    alfriedro Wildfang

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    @ Scorpi,

    auch mit den Zebrafinken habe ich die Erfahrung gemacht, dass sie trockene Kälte gut ertragen konnten, auch Frost. Nasskaltes Wetter dagegen macht sie krank (uns auch). Im Schutzhaus haben sie sich aufgewärmt und flogen bei klarem Frostwetter fast den ganzen Tag draußen rum. Unbehagen konnte man nicht feststellen und auch Krankheitsanfälligkeiten nicht. Im Schutzhaus waren 12°C eingestellt. Vor dem Heizstrahler und in ihren Schlafnestern haben sie sich wieder warm gekuschelt.
     
  17. Scorpi

    Scorpi Guest

    the diffrent halt -----

    gemachte -gelebte ...erlebte Erfahrung --------oder Phantasie ------viel schlimmer ist da Hitze wenn sie der nicht ausweichen können

    Ich denke ich habe robuste wiederstandsfähige Vogel -die nichts so leicht umhaut -das findet man selten bei Vögeln die nur der Raumluft und dem Heizkörper ausgeliefert sind .

    Viele Jahre zurück -Ich begann ja auch mit den kleinen Exoten ---so ich kann Dich nur bestätigen .
     
  18. spatzel

    spatzel registrierter Benutzer

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    ja denke ich auch.:zustimm:
     
  19. Scorpi

    Scorpi Guest

    ist doch selbst

    von kolibris beschrieben -----
     
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  21. #119 Langer, 1. März 2009
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 1. März 2009
    Langer

    Langer Guest

    Hi Anette ;

    man kann nicht allen Vögeln der Welt helfen , wenn ich nicht in der Lage dazu bin muß ich eben verzichten. Das ist so.----------leider. Ist Dir es lieber einen DR mit einem Gb zu verpaaren weil Du ihn notgedrungener weise aufgenommen hast ? Wem will man dann noch alles helfen, und vor allem ----------wohin geht dann diese hilfe ? Ins nächste Wohnzimmer ? Da wo Tiere ( und das ist bekannt ) erkranken, aus dieser unmittelbaren Beziehung seelischen Schaden nehmen. Du bist eine aus der ersten Reihe, die, die genau um dieses Elend weiß----------------welche Rechtfertigung verlangt dieses ?
    Ich denke Papageienhilfe geht erst ab einem bestimmtem Level los ( Euronen )----------für Nymphis oder Wellis hat kaum einer was übrig. Ich denke , die 3 die hier abgegeben wurden werden hier sterben. Ein großer Schwarm und deren ( in dem ) Unterbringung,Fehlanzeige,---leider.

    Eine Frage habe ich noch wegen der Punkte 11 und 11 :D. Welcher ist jetzt besser für das Tier oder den Halter .
    Eigentlich wurde in diesem Thema alles gesagt , angenommen wird es wohl nicht----------------es giebt ja billigere Alternativen. In wie fern diese dann im Interesse des Tieres stehen wage ich zu bezweifeln.Es giebt so einigige " Schönredner " um ihre eigene Haltung.
    Wer der Meinung ist Großaras können auf 50qm ihre Runden drehen ( Möbel mit einbegriffen )-------------Amazonen sind Flugfaul , Graupapageien seien nur zum klettern da------------ja!!!!!!!!!!! der soll machen, die Tiere sind anpassungsfähig--------------bis zu einem gewissen Punkt, und dann ist der Bart ab. Soll mal jeder in diesem Forum lesen ; er beißt, er schreit, er rupft-----------------------viel Spaß noch " beim zurechtreden des Themas " --------------und wie anpassungsfähig ein Papagei doch ist. Ob aufgenommen oder nicht.Entweder habe ich die Voraussetzungen einer entsprechenden Einstellung -----------------oder ich lasse es bleiben.

    [​IMG]
    [​IMG] ----------------wer fliegen lassen kann , sollte dies tun------------und das Tagsüber, zu jeder gewählten Zeit des Vogels ohne menschliche Bestimmung

    Für mich wars das hier in diesem Thema, MFG Jens
     
  22. a.dau

    a.dau geierüberallesstellerin

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    Ein Beispiel:
    Graupapagei, Herrchen gestorben, Angehörige kümmert sich um das Tier. Das Tier rupft sich und geht sich an die Haut.
    Angehörige sorgt sich, will Verbesserung für das Tier.
    Kontaktiert Papageienexperten.
    Dieser schmeißt die Summe von ca. 1000€ in den Raum, sagt aber das es auch dann nicht sicher ist, ob dem Vogel geholfen werden kann. Als Alternative wird das Einschläfern des Vogels genannt. Aus Kostengründen soll der Vogel von einem anderen TA eingeschläfert werden. Dieser TA macht alle nötigen Tests, die von der Angehörigen bezahlt werden. Tierschutz kümmert sich um weitere Hilfe. Was soll ich sagen, der Vogel lebt. Meiner Meinung nach ein gutes Ergebnis für den Vogel und die Angehörige.

    Nein. Ich kann nicht jedem Tier helfen. Aber es zu versuchen und in kleinen Schritten Verbesserungen herbei führen, das tue ich.

    Besser, als hätte ich nichts getan.

    Übrigens ist der Vogel inzwischen fast zugewachsen.

    Besser, als hätte ich nichts getan.






    Ich hab lange gebraucht, immer an mir gezweifelt, andererseits habe ich mich gut weiterentwickelt, nach den Bedürfnissen der Tiere geschaut und sehe, wie gut es hier für meine Tiere ist.

    Besser, als hätte ich nichts getan.

    Ich denke nicht, ich weiß, das es für mich immer ein Traum bleiben wird jemals eine richtige AV zu besitzen. Die kleine roll bare Voliere, mit der meine Grauen nacheinander richtig raus können ist ein Geschenk, das sie gerne annehmen. Die Grünen haben sich an den kleinen umzäunten Balkon gewöhnt.

    Besser, als hätte ich nichts getan.

    Ich werde an meiner Haltung in Zukunft nicht mehr zweifeln. Schönreden brauche ich mir nichts. Die Tiere haben es hier alle male besser, als vorher. So lange ich zwei prima Gruppen habe die harmonisch mit einander Leben und so weit wieder Spaß am Leben bekommen haben, ist es für mich bis zur nächsten Veränderung gut.

    Besser, als hätte ich nichts getan.

    Inzwischen kann ich getrost stolz sein mit einigen Vögeln den Schritt in ein neues Heim gegangen zu sein.

    Besser, als hätte ich nichts getan.

    Einige Tiere haben die beste Haltung wie in 11/11 beschrieben bekommen.
    Kein Zweifel, ihnen geht es prima.

    Andere Tiere sind in Wohnungshaltung.

    Besser, als hätte ich nichts getan.

    Die Tiere die da sind müssen irgend wo hin, wenn sie nicht mehr gehalten werden können.
    Mir ist es als Kompromiss lieber, sie kommen in gute Wohnungshaltung als das sie auf der Strecke bleiben.

    Besser, als hätte ich nichts getan.

    Nichts tun kann jeder!

    Ohne Zweifel würde ich Tiere am Liebsten in eine richtige AV-Haltung geben.

    Aber so viele gute Plätze wie es Platz suchende Vögel gibt, die gibbet nicht wirklich.
     

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