AV oder Wohnung:wo liegen Vor und Nachteile in beiden Arten der Haltung

Diskutiere AV oder Wohnung:wo liegen Vor und Nachteile in beiden Arten der Haltung im Allgemeines Vogelforum Forum im Bereich Allgemeine Foren; Hi alfriedo Na ja, nur weil Du zu faul bist öfter mit dem Staubsauger und Wischtuch durch die Zimmer zu gehen, dürfen Deine Vögel nicht ins...

  1. GuidoQ.

    GuidoQ. Agaflüsterer

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    Hi alfriedo
    Na ja, nur weil Du zu faul bist öfter mit dem Staubsauger und Wischtuch durch die Zimmer zu gehen, dürfen Deine Vögel nicht ins Wohnzimmer ???
    Ausserdem machen Papageien keinen Krach, sondern ihre Musik.

    @ Scorpi

    90 Prozent ???? Diese Zahlen kenne ich nicht. Ich weiß auch nicht wo meine Agas herkommen, sind Abgabetiere, aber in ihrem Wohnfluggebiet fühlen sie sich wohl. Wenn sie wieder in die Volie fliegen rolle ich sie zum Sonnenbaden auf den Balkon. Irgendwann rufen sie mich dann und wollen zurück in die Wohnung. Dann wird wieder durch die Wohnung gedüst.
    So viel zur Wohnungshaltung

    Liebe Grüsse
    Guido :0- der sich eigentlich raushalten wollte:nene:
     
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  3. Divana

    Divana Foren-Guru

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    ich bin zwar nicht alfriedo muss da aber trotzdem was zu sagen.

    ich weis nicht welche Papageien du hälst. Die beiden Agas von deinem Avatar?
    Ich glaube wir setzen dir mal zwei Paare Aras ins Wohnzimmer und dann schauen wir mal ob du nach einem Monat immer sowas schreibst wie,Papageien machen keinen Krach sondern Musik.
    Und der Dreck? Naja Schwamm drüber.
     
  4. Pucki

    Pucki Bea

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    Nein,denn das ist alles in einen Topf geworfen.
    Wieso werden die Vögel denn abgegeben?Meist sind es doch Handaufzuchten,die gekauft wurden,verhätschelt und verwöhnt und dann auf einmal fangen die Probleme an.Der Vogel schreit,beißt,rupft sich und dann muß er weg.
    Bei den meisten Abgaben geht es um das falsche Handling der Vögel und nicht um die Unterbringung.

    Mich wundert,dass all die vielen Graupapageienbesitzer und Amazonenbesitzer mit wunderschönen Vogelzimmern,Schwarmhaltung,ausgewogenem Futter und und und........hier alles so auf sich sitzen lassen,dass sie die schlimmen und schlechten Halter sind.Haben die das Thema nicht gesehen oder denken sie "redet ihr mal"?
    Gruß,BEA
     
  5. Kathimama

    Kathimama federlose Alpha-Henne

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    Hi Guido,

    nicht ärgern. Wir ziehen uns doch nicht Schuhe an, die uns nicht passen :trost:


    *****


    Ich frag mich immer wieder, wie sich ein Vogel fühlen muss, in einer Außenvoliere die unendliche Weite der Freiheit zu erahnen und dabei ein Gitter um sich zu haben. Gefangene sind sie doch alle - ob in einer Wohnung oder in einer Außenvoliere. machen wir uns da mal nichts vor :nene:

    Ach so... die Ausnahme gibt es ja :+klugsche. Aber wenn wir alle unsere Vögel zu Roland (scorpi) bringen, wird dort auch bald wegen Überfüllung geschlossen.

    Also hört auf damit. Ich weiß wirklich nicht, warum jetzt auf einmal auf den Wohnungshaltern rumgehackt wird. Nur weil man andere schlecht macht, wird man dadurch nicht besser! Auch unter den AV-Besitzern gibt es schwarze Schafe...

    Ich für meinen Teil kläre lieber auf, wie eine tiergerechte Wohnungshaltung auszusehen hat, weil ich davon etwas verstehe und keine anderen Möglichkeiten habe - wie viel andere Halter auch.

    Was mir auf dem Herzen liegt: Roland - bitte messe mit gleichem Maß! Mir fällt spontan jemand ein, bei dem du anfangen könntest!

    Grüne Grüße
     
  6. Scorpi

    Scorpi Guest

    Bea wo

    und für welche Haltung entstehen denn diese besagten Vögel ? Dieses auffn Balkon rollen ..oder raus tragen -kann ich auch nicht mehr hören --wie oft geschieht das denn ? Die Vögel sind doch gar nicht aklimatisiert genug --also höchstens -.wenns richtig warm ist und das ist den Vögeln dann auch weniger zuträglich ----wann waren sie denn das letzte Mal auffn Balkon Guido?
     
  7. Pucki

    Pucki Bea

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    Das ist doch jetzt eine ganz andere Thematik.Hier soll es um Haltung in der Wohnung--Haltung in der AV gehen und da wehre ich mich einfach,dass mit Rupferbildern oder so pauschal Aussagen die Wohnungshaltung generell verteufelt wird.

    Kernpunkt,den man sich momentan aus dieser konfusen Diskussion greifen kann ist: entweder du kannst eine riesen AV mit riesen Schutzhaus bauen,besser noch,sie im Freiflug halten oder du sollst die Vogelhaltung ganz lassen.
    Ist das wirklich die vorrangige Meinung in diesem Vogelforum?
    Na dann,Leute,sucht euch schon mal neue Plätze für eure Tiere.
    Für mich hieße das:wer hat eine AV mit 130qm und 45m Länge oder kann meine beiden im Freiflug halten?Bitte melden.
     
  8. Raven

    Raven De omnibus dubitandum

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    Fakt ist allerdings, dass die Rupfer in der Regel aus Wohnungshaltung stammen.

    Ja, das wäre im Sinne der Vögel gedacht. Warum haben denn schon vor Jahren viele Papageienhalter angefangen, ein Zimmer ihrer Wohnung ganz für die Vögel zu reservieren? Eben darum, weil man dieses vogelgerecht einrichten kann und weil sie dort ungestört herumsauen können wie sie wollen, und weil sie dort genug Zeit und Ruhe haben, sich ungestört als Vogel zu verhalten, ohne permanenten Eingriff und Anwesenheit von Menschen. Vogelzimmer ist zwar noch längst keine AV, aber doch erheblich besser für die Tiere als ständig ihr Leben an den Menschen ausrichten zu müssen.

    Zumindest ist es eine vernünftige Meinung. Dieses "Vogel ist Teil meiner Familie, ich bin Schwarmmitglied, Partner, was auch immer, des Vogels" ist doch nicht normal. Die gute Beziehung zum Vogel sollte darin liegen, ihn als solchen, als andersartiges Lebewesen, zu begreifen und zu achten.

    Leute, die eine Wohnung wie Pucki haben und tolerant wie Pucki sind, bitte auch melden.
    Wenn das bei dir gut geht, ist ja toll, aber kein Maßstab. Aus der Anzahl der Vögel, die vor oder kurz nach Eintritt der Geschlechtsreife den Halter wechseln, lässt sich deutlich erkennen, wie viele Leute bei der Anschaffung von falschen Annahmen ausgegangen sind.
     
  9. alfriedro

    alfriedro Wildfang

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    Dass ich zu faul bin, mit Schwamm und Tuch hinter den Geiern her zu rennen, stimmt. :D Dass ich auch keine Lust mehr auf zernagte Wohnungseinrichtung, Türen und Fensterrahmen habe, stimmt auch. :~ Und Musik ist eben Geschmacksache. Wirklich stören tut mich das Plappern, Quiken und Kreischen auch nicht wirklich. ;) Daher würde ich, wenn ich nochmal Papageien haben wollte, und keinen Garten hätte, ein Vogelzimmer einrichten. Das größte Zimmer wäre für die Geier. Türen und Fenster würden mit Gittern versehen, das Fenster im Sommer ausgehängt. Wenn ich Zeit und Lust hätte, könnte ich meine Geier ins Wohnzimmer holen. Ist das jetzt verkehrt? Stubenhaltung muss man nicht schön reden. Und andere Hälterungen auch nicht schlecht machen. Außer wenn man gewissenhaft überlegt, was nützt dem Tier, und was habe ich davon? Diese beiden Überlegungen gehören untrennbar zusammen. :whip: Das muss jeder mit sich selbst klar machen. Nur nicht den Zeigefinger gegen andere erheben. :+klugsche

    Bei genügend Anregung und Bewegungsfreiheit fühlen sich Vögel in der AV gar nicht eingesperrt. Sie beschäftigen sich, können in der Sonne sitzen, mit dem Wind spielen, ... Und sie sind sicher vor dem Greifvogel. Sie können sich unterstellen bei Regen und sie können sich aufwärmen. Ist doch kompfortabel. Wenn die Wildvögel das wüssten, würden sie auch gerne reinkommen. Die Meisen und Zilpzalps bei mir drücken sich jedenfalls öfter mal die Nase platt. :jaaa:
     
  10. Pico

    Pico Chefin einer Chaotenbande

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    Im Gegensatz zu den schwarzen Schafen unter den Wohnungshaltern, sind das aber
    wenige. Beschlagnahmungen durch Ämter aufgrund falscher Haltung sind eher unter den Wohnungshaltern zu finden.

    Und ich finde, das die Halter kleinerer Vogelarten sich hierzu im Grunde kaum ein objektives Urteil erlauben können.

    Dem gibt es wohl nichts entgegenzusetzen, wenn ich behaupte das es wohl einen Unterschied macht ob ich ein paar Agas in der Wohnung halte oder ein paar große Aras.

    Eben.

    Nachdem nun wieder die Zeit beginnt wo meine Vögel mehr draußen als drinnen sitzen können, wird wie jedes Jahr deutlich, was sie in den Wintermonaten vermißt haben.

    Derzeit ist es denen nicht mal wichtig ne Beschäftigung in der AV zu haben.
    Einfach nur gucken und genießen....ich behaupte deshalb weiterhin, das dies für eine Vielzahl an Wohnungsvögeln in keinster Weise vergleichbar sein kann.
     
  11. lady-li

    lady-li Banned

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    Ich bin Wohnungshalter - ist nun leider mal so !
    Trotzdem gebe ich denjenigen uneingeschränkt recht, die dafür plädieren,
    Papageien in Volieren oder Vogelzimmern mit freiem Zugang zur AV zu halten.
    Basta !!! Ohne Schönrederei !
     
  12. GuidoQ.

    GuidoQ. Agaflüsterer

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    Hi Scorpi
    Meine vier Agas waren gestern zu letzt auf Balkonien, so lange bis sie wieder rein wollten.

    @ Raven
    Meine Agas wollen am Familienleben teilnehmen. Deshalb bin ich noch lange kein Schwarmmitglied oder Partner. Sie wollen dat von SICH aus, ich zwinge sie doch zu nix.

    @ Pucki
    Dat ist ja auch der Grund dafür dat ich die kleineren Agas habe und keine Aras. Ich habe eben nur 45 qm für die Vögel zum fliegen, und dat ist für Aras eben zu wenig.


    Ausserdem hat hier keiner irgendwat Schöngeredet. Es geht hier um Vor-und Nachteile der jeweiligen Haltung. Ist doch klar dat es zwei Lager gibt. Keines ist falsch oder richtig. Es geht doch in erster Linie um dat Wohl der Vögel

    Liebe Grüsse
    Guido :0-
     
  13. Papagilla

    Papagilla Foren-Guru

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    bei Hannover
    was ich mir für meine Geier wünsche ...

    Ich wünschte, ich könnte mit meinen Geiern nach Costa Rica auswandern. Dort hätte ich ein Haus mittem im Dschungel und ich würd´ sie gerne ziehen lassen, wenn sie sich zurecht fänden. Dort hätten sie ideale Umgebungsparameter:
    Freiflug
    Luftfeuchte
    Temperatur
    Licht
    Artgenossen
    usw. usw. usw.

    Ich habe den Post grad nicht gefunden, in dem sich jemand wünscht, daß manche Papageien/Vogelarten gesetzlich in Wohnungshaltung verboten werden. Ich gehe weiter: ich wünsche mir, daß eines Tages die Haltung von Tieren ausserhalb ihres Habitats verboten wird.

    Wir als Halter können nur alles erdenkliche versuchen, unseren Geiern gerecht zu werden. Und meine ureigenste Meinung hierzu ist mittlerweile, daß wir unseren Geiern weder in Wohnungs- noch AV-Haltung in unseren Breiten gerecht werden können.

    Desweiteren bin ich ebenfalls davon überzeugt, daß die Mehrheit der User in diesem Forum nur das beste für ihre Geier wollen. Und jeder der dieses Forum nutzt um die Haltung, Ernährung etc. zu verbessern geht in die richtige Richtung :zustimm:

    Jeder der Geier hält ist egoistisch - egal ob Wohnungshalter oder AV-Halter - dennoch wollen wir alle nur das Beste für unsere Viecher und jeder macht so gut wie er kann. Der eine kann mehr und der andere weniger.

    LG
    Papagilla

    P.S.: wenn ich vor 10 Jahren das Wissen um Geier gehabt hätte, die ich mittlerweile habe, hätte ich mir meine Tiere um ihretwillen nicht "angeschafft"!
     
  14. Kathimama

    Kathimama federlose Alpha-Henne

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    Warum kein objektives Urteil? Ich kann nicht nur fühlen, sondern auch denken ;). Genau aus diesem Grund halte ich keine großen Vögel - weder in der Wohnung, noch in einer Außenvoliere.

    Aber egal, ob groß oder klein, ob hinter Mauern... oder Gittern - ich sage es nochmal: Gefangene sind sie alle. Da mache ich mir nichts vor.

    Gut Nacht für heute...
     
  15. spatzel

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    Hallo Guido,
    doch, es geht auch um das Falsch und Richtig aber in der Hinsicht, das Aussenvolierenhaltung nicht gleich optimal ist, nur weil es eine Aussenvoliere ist und Wohnungshaltung besser wäre, wenn die Papageien auch einen Zugang zum Aussenbereich hätten.

    Soweit ist es in dem Thema Gott sei Dank gekommen, das man da Einsicht findet. Und über noch Eines sind wir uns sicher auch alle einig, nämlich das es schon ein Unterschied ist, ob man sich große oder kleinen Papageien in der Wohnung hält oder in einer zu kleinen Aussenvoliere.
    Platz ist eines der wichtigsten Dinge.

    @alle...

    Viel Platz sollten die Papageien aber in jeder der Formen haben. Und eine optimale Haltung ist auch in jeder Haltungsform anzustreben.

    Bitte Leute, das Thema hier heißt doch nicht, Wohnungshalter gegen Aussenvolierenhalter. :schimpf:0l:nonono:

    Das Thema sollte eher das Bewusstsein für jede Haltungsform wecken und Jeder kann von Jedem etwas für seine Tiere dadurch lernen.

    Ich möchte wetten das es top Aussenvolierenhalter gibt, die wenn sie sehen würden, wie manch Anderer seine Papageien in einer Aussenvoliere hält, nur den Kopf schütteln würde. Die Armen Papageien, würde der da nur sagen.
    Und man kann dann versuchen den Tieren zu helfen indem man Tipps gibt was man besser machen kann.

    So ist das auch bei Wohnungshaltern. Ich könnte manchmal weinen, wenn ich sehe wie schlecht die Tiere in der Wohnung gehalten werden, bei manchen oder zu vielen Haltern.


    Was ich aber absolut nicht glaube ist, das aus einer Aussenvolierenhaltung niemals ein Rupfer oder Schreier entstehen kann.
    Sitz in einer AV ein Papagei ohne Partner und ohne all das was er sonst noch braucht, bekommt nur Futter und Wasser, dann möchte ich wetten das es diesem Vogel sehr schlecht geht. Er beginnt zu Rupfen und zu Schreien.

    Bitte, ein Appell an die Aussenvolierenhalter. Lasst es nicht so aussehen als wenn schon eine Aussenvoliere reicht um einen Papageien glücklich zu machen. Berichtet doch auch, was sonst noch dazu gehört.

    Es lesen doch viele hier mit, auch nicht registrierte Gäste, die dann denken es reicht schon eine AV und alles ist i.O.

    Stellt doch mehr in Bildern eure AV-Haltung vor. Zum Nutzen der Papageien soll das doch sein.:gott:

    Wie wäre es denn, wenn jeder Halter hier mal so die Tagesabläufe beschreibt.
    Also Wohnungshalter und AV-Halter. Einfach so, damit jeder etwas vom Anderen lernen kann. Auch für viele wichtig, die planen Papageien zu halten.

    NS.
    Ich wiederhole nochmal, es wird immer Wohnung und Aussenvolierenhalter geben. Diese Haltungen sollen zum Wohle der Papageien verbessert werden. Aber nicht durch Streit.

    LG
    Christine
     
  16. spatzel

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    Vielleicht sollten wir ein neues Thema erstellen.

    Was ist gute Wohnungs oder gute Aussenvolieren-Haltung.

    So können sich die Halter beider Formen zum Wohle der Vögel mit guten Tipps zur Seite stehen.

    Kein Vergleich mehr oder Pro und Kontra.

    Es geht mehr um die Arten der Vögel. Welche Ansprüche haben die Arten und wie kann man ihnen gerecht werden.

    Und wichtig ist mir persönlich mal zu unterstreichen, das alle Papageien die gleichen Bedürfnisse haben. Ob nun groß oder klein.

    Auch Beispiele helfen da.
    z.B.
    Ein Paar Agaporniden oder Nymphensittiche, sollen eine Aussenvoliere bekommen. Wie groß sollte diese sein?

    Und wie groß sollte eine Aussenvoliere sein für ein Paar Aras oder Kakadus?

    Das alleine schon würde mich sehr interessieren.

    Ein Agapornid ist im Mittewert ca. 15 cm groß und wiegt 45-55 Gramm.

    Ein Gelbbrustara ist ca 85cm groß und wiegt ca.1000-1200 Gramm.

    Wie groß sollte die Aussenvoliere mindesten sein für ein Gelbbrust Paar oder für ein Aga Paar.

    Freue mich auf Antworten.:)

    LG
    Christine
     
  17. spatzel

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    Dem kann ich mir nur anschließen.:zustimm:

    LG
    Christine
     
  18. spatzel

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    Was ich aber auch denke, und das wieder mal nur meine eigene Meinung.

    Ein Papagei vermisst nichts, was er nicht kennt, wenn er denn kein Wildfang ist.

    Wenn er hier geschlüpft ist, geht es ihm gut, wenn er unter guten Haltungsbedingungen lebt.
    Also bitte habt doch kein schlechtes Gewissen, das ihr Papageien haltet.

    Ich denke eher so, das es ihm gut geht, wenn er einen Partner hat und alles was er an guter Nahrung braucht auch bekommt.
    Wenn der, der ihn gekauft hat, ihn nicht gekauft hätte, dann wäre es ein anderer Käufer gewesen, und nicht alle Käufer bieten dem Tier eine gute Haltung.
    Und jetzt bitte nicht wieder das Argument, wenn keiner mehr Papageien kaufen würde, dann würden keine mehr gezüchtet. Das ist wohl war aber wird nicht so eintreffen.

    Es sollten aber nur solche Menschen Tiere kaufen, die bereit sind Zeit, Geld und Liebe aufzubringen. Die sich bewusst sind das so ein Tier sein Lebenlang gute Behandlung braucht. Und nicht nur gut behandelt wird solange es neu ist. Gut finde ich, das es Menschen gibt, die ihr Tier lieber in eine bessere Haltung abgeben weil sie dann doch nicht mehr das leisten können wie sie es wollten oder es sich eben anders vorgestellt haben. Da ist auch Tierleibe sie dann leiber weg zu geben.
    Aus falschem Stolz sollte amn diese Tiere nicht behalten wenn es mit der Hlatung doch nicht klappt.
    Ich ziehe meinen Hut vor Menschen, die ihre Tiere aus Liebe zum Tier weggeben und dazu stehen. Lieber einen Fehler zugeben als weiter Fehler zu machen.


    Zum Thema schlechtes Gewissen, weil, man hält ja einen Vogel in Gefanhenschaft.
    Ein schlechtes Gewissen hätte ich nur, wenn ich meinen Papageien kein gutes Leben bieten würde.

    Auch ist es doch so, das z.B. ein Wellensittich in freier Natur ca. 3 Jahre alt wird und in guter Haltung 12-15 Jahre erreicht.
    Auch müssen Papageien in freier Natur vieles erleiden was unseren erspart bleibt.

    Wer sich Tiere Kauft, der muss sich bemühen. So geht es dem Tier auch gut.

    Nochmal, unsere hier geschlüpften Papageien, trauern nicht einem Leben nach, welches sie nicht kennen. Sie trauern nur, wenn wir ihnen ihr Leben nicht gut gestalten, welches sie kennen.

    LG
    Christine
     
  19. Stephanie

    Stephanie Foren-Guru

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    Schwarmmitglied?

    Ist das nicht die Definition von "Schwarmmitglied" (auf den Menschen bezogen) - dass einen die Vögel freiwillig in ihre Gruppe integrieren?

    Das sie eben von sich aus ankommen und wollen, dass der Mensch auch mitmacht, oder wenigstens mitbekommt, was sie machen?

    Dass sie eben öfter mal "hallo" sagen, auch ohne Leckerli oder andere offensichtliche Bestechungen?

    Für mich HEISST "sie wollen am Familienleben teilnehmen" genau, dass sie die Familie als Erweiterung des Schwarms akzeptieren - sonst blieben sie doch unter sich, oder?
     
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  21. Stephanie

    Stephanie Foren-Guru

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    @ Spatzl

    :zustimm:

    Ich denke oft, neben dem Preis müsste beim Zoohändler noch das Mindest- bis ungefähre Maximalalter stehen.

    Das schreckt Spontankäufer bestimmt mehr ab.

    Sie sind im Begriff, einen Welllensittich/Graupapagei zu erwerben.
    Können und wollen Sie 10 bis 18/40 bis 50 (?) Jahre für ihn und sein Wohlergehen die Verantwortung übernehmen?


    Ich glaube, die Lebenserwartung ist vielen Spontan- oder Prestigekäufern gar nicht so bewusst.

    Dann müssten sie, bei Wohnungshaltung, auch erst mal überlegen, was sie im Falle von Umzug, Nachwuchs (eigener, braucht ein eigenes Zimmer), Krankheit/Behinderung (eigener/der des Vogels), veränderten Familienverhältnissen (Heirat/Scheidung, Tod, weitere Kinder, Pflegefall in der Familie etc.) mit dem/den Vögeln machen.
    Wie man im Falle einer plötzlichen Federstauballergie reagiert, wenn die Vögel schon älter sind und sehr an den Pfleger gewöhnt.

    Bei AV-Haltung muss man wohl besonders gut überlegen, wer sich um die Vögel kümmert, wenn man längere Zeit im Krankenhaus ist, aus beruflichen Gründen umziehen muss oder später mal zum Pflegefall wird oder einen solchen betreuen muss (Full-time-Job).
    Ob man das Haus nur gemietet hat und wie man bei Kündigung schnell ein ähnlich geeignetes Grundstück findet (und tolerante Nachbarn).
    Was passiert, wenn nebenan ein penetranter Griesgram einzieht, der auf Einhaltung der Ruhezeiten pocht (mein Nachbar musste deshalb seine Hühnerschar aufgeben).

    Bei einer Maus ist nach drei Jahren alles vorbei, und man kann vielleicht die Zähne zusammenbeißen, wenn einem das Zusammenleben doch schwerer fällt als gedacht.

    Bei einem Vogel mit 30 bis 40 und mehr Jahren Lebenserwartung trägt man eine ganz andere Verantwortung!

    Bekannte von mir hatten such Agas angeschafft.
    Freiflug, Brut, Züchter nahm die Jungen ab, alles bestens.


    Dann kam der eigene Nachwuchs, war chronisch Krank, ständig Sorgen, Vögel standen hinten an.
    Dann hielt die Ehe der Zerreisprobe nicht stand, Scheidung, getrennte Wohnungen, Agas weg nach 5 Jahren.

    Da hatten auch die Agas schon ein turbulentes Leben hinter sich.

    Die Krankheit, Trennung usw. konnte keiner voraussehen, aber immerhin mussten die Leute schon nach 3 bis 5 Jahren einsehen, dass sie eben nicht die Verantwortung für diese Vögel bis zum Ende tragen konnten/wollten.
     
  22. Kathimama

    Kathimama federlose Alpha-Henne

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    @Stephanie und Christine (Spatzel)

    Danke Mädels für eure Beiträge. Alles nachvollziehbar. Ich wüsste keinen Satz, wo ich was zu meckern hätte ;)

    ***

    :) Christine, ich darf dich noch mal zitieren:

    Genau darüber hab ich heute Nacht, als ich mal wieder wach lag und darüber nachdachte, was ich doch für ein erbärmlicher Wohnungshalter bin :p, sinniert...

    Miteinander die jeweiligen Ansprüche der verschiedenen Vogelarten erarbeiten... darum geht es. Um optimale Bedingungen für unsere Vögel! Nicht alles wird von jedem Halter umsetzbar sein, aber das bestmögliche herauszuholen, sollte der Anreiz sein.


    :) Stephanie, diese Überlegung hat mir gefallen:

    Ich stehe bei meinen Katzengraseinkäufen oft bei Dehner an den Volieren und "erschrecke" künftige Vogelhalter mit der Lebenserwartung (und den Platzansprüchen) ihrer zukünftigen Vögel 8o :D...

    Nicht wenige sind dann erst mal ein bisschen baff ;)

    ***

    @all
    Miteinander - nicht gegeneinander. Keine Art der Vogelhaltung kann den Bedürfnissen der Tiere zu 100 Prozent gerecht werden.

    Grüne Grüße
     
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