Bad im Winter?

Diskutiere Bad im Winter? im Afrikanische Prachtfinken Forum im Bereich Prachtfinken; [ATTACH] Ich habe eine kleine Aussenvoliere mit 6 Paaren Prachtfinken (Silberschnäbelchen, Spitzschwanzamadinen etc. ) Die Temperatur kann ich im...

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  1. #1 dorisverena, 10. Januar 2018
    dorisverena

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    Den Anhang 45DCB240-6CC2-4DAD-8499-A7617031EFC9.jpeg betrachten
    Ich habe eine kleine Aussenvoliere mit 6 Paaren Prachtfinken (Silberschnäbelchen, Spitzschwanzamadinen etc. )
    Die Temperatur kann ich im rechten Teil der Voliere bei ca. 16, 17 Grad mit einer Heizung aufrechterhalten.
    Ich beobachte, dass die Vögelchen auch im Winter immer baden möchten. Eigentlich möchte ich im Winter die Badewanne wegen Wärmeverlust in der Voliere nicht anhängen - außer bei Sonnenschein.

    Wie hält ihr das? Badewanne auch anbieten bei tiefen Temperaturen? Ich beobachte immer wieder, dass sie dann versuchen in der Wassertränke ihre Flügelchen zu benetzen .... ein etwas wenig erfolgreiches Unterfangen!
     
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  3. raptor49

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    1. Das ist Keine Voliere, sondern ein Käfig der auch noch viel zu klein ist. Voliere = da kann man reingehen.

    2. Solche Tiere gehören im Winter nicht ins Freie, sondern in die Wohnung oder ein beheiztes Schutzhaus.

    3. Hol die Tiere umgehend in die Wohnung.
     
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  4. #3 finchNoa@Barbie, 10. Januar 2018
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    Um auf die Frage zu antworten, bei den Temperaturen schon mal kein Badehaus anbieten. Ist ja eigentlich logisch das ein durchnässtes Gefieder noch weniger Schutz gegen die Kälte bietet, bei ohnehin schon grenzwertig niedrigen Temperaturen für Prachtfinken. Hast Du bei deinen Überlegungen auch Tage mit bedacht an denen böiger Wind durchs Land weht? Wie steht es da mit dem Temperaturen in der "Voliere" ?

    Läuft denn die Heizung Tag und Nacht? Ich würde die Tiere ehrlich gesagt nur in den Sommermonaten draußen halten. Ist für die Vögel gesünder und sicher viel preisgünstiger was die Heizkosten betrifft. :D Oder Du wechselst zum Beispiel auf Kanarien, die können so eine Außenhaltung im Winter ab.
    Zum Glück haben wir ja recht milde Winter inzwischen, sonst hättest du sicher schon Verluste zu verzeichnen.
     
  5. #4 dorisverena, 10. Januar 2018
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    Das Bild ist natürlich im Sommer gemacht. Jetzt im Winter ist der „Käfig“ mit Glasscheiben versehen und der rechte Schlafteil ist mit 2 Heizungen und Thermostat versehen. Die Temperatur ist also konstant. Außerdem wurde das Teil dreiseitig zusätzlich isoliert.
    Die Vögel sind putzmunter, vertragen sich gut untereinander und sind schon der vierte Winter ohne jeglichen Verlust zusammen.
    Ich halte seit über 30 Jahren schon immer wenige und robuste Prachtfinken und habe bessere Erfahrung gemacht mit der Überwinterung draußen und unter konstant gehaltener Temperatur als in überheizten Innenräumen.
     
  6. raptor49

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    Ein "haben wir schon immer so gemacht" macht es auch nicht besser.
     
  7. papugi

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    Doris,
    im moment scheint ihr ja sommertemperaturen zu haben...11-17 grad...oh je da bin ich neidisch...:D
    welche minimaltemperaturen brauchen denn prachtfinken ...du hast ja 16, 17 grad...ist das nicht genug..:+keinplan
    LG
    Celine
     
  8. Gast10

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    Hatten dieses Jahr auch schon Minusgrade und es können auch schon mal Minus 15° im Winter sein...und niedriger...., um dann 15° Plus zu erreichen muß die Heizleistung bei einem Käfig dann schon enorm sein, was die Luftfeuchtigkeit wohl auch stark absinken läßt, wobei ich dann aber von 3fach Verglasung und von einer 50cm starken Isolierung ausgehe. Wenn man bedenkt, das der Käfig frei hängt und Kälte auch von hinten durch das Mauerwerk auf den Käfig abgeleitet wird. Das dann aber Frischluft gar nicht mehr zugeführt werden kann, ist ja auch ein nicht unerwähneswerter Punkt bei diesen Angaben...Allein..mein Glaube hält sich da in engen Grenzen...was denn die Temperaturangaben angeht.
    Gruß
     
  9. #8 dorisverena, 11. Januar 2018
    dorisverena

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    Danke Céline, dass du mal eine konkrete Frage in den Raum stellst - nämlich die nach der echt notwendigen Temperatur für Prachtfinken - wie beispielsweise japanische Mövchen - und nicht einfach nur meine Tierhaltung in Frage stellst.
    Würde eine konstante Temperatur von 17 Grad nicht ausreichen, könnte man ja in unseren Breitengraden überhaupt keine Prachtfinken halten. Auch im Sommer sinken die Temperaturen nachts oft unter 17 Grad.

    Zu den Bemerkungen von Extremtemperaturen von minus 15 Grad .... da ist es für mich selbstverständlich, eine andere Unterbringung zu schaffen.
    Der Käfig ist übrigens auch an der Rückwand und am Boden isoliert. Frischluft ist immer gewährleistet.
     
  10. terra1964

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    Wenn sie die Vögel in diesem Käfig schon im 4ten Jahr auf diese Weise beheizt wird sie schon wissen wie die Temperaturen im innern sind, da verstehe ich nicht wirklich warum ihr das nicht glaubt und sofort schlecht redet.
    Zur Frage.
    Ich denke das Vögel schon wissen was sie tun wenn sie bei den Temperaturen baden gehen, immerhin haben sie eine wärmere Ecke wo sie troknen können.
    Gruß
    Terra
     
  11. #10 Gast10, 11. Januar 2018
    Zuletzt bearbeitet: 11. Januar 2018
    Gast10

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    Nun, da ich AV's, wie auch IV's habe, kann ich das recht gut abschätzen.
    Ich habe auch noch nie versucht bei 5° minus draußen und bei ganztägig geöffnetem Fenster im Zimmer eine Temperatur von 17° zu erreichen, trotz Zentralheizung. Nicht mal, wenn das Fenster nur auf "Kipp" gestellt ist, da ja die Luftzufuhr bei so einem kleinen Käfig und 12 Vögeln auch gewährleistet sein muß, (6Paare) was ja nun auch schon etwas aussagt.
    Gruß
     
  12. raptor49

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    Ich sags mal frei heraus, wie ich es sonst auch sage, wollte mal den Ball flach halten aber:

    Das Grenzt schon arg an Tierquälerei!
     
  13. terra1964

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    Ich kenne Züchter die haben im Schutzraum ein Windgeschütztes Ausflugloch nahe am Boden und heizen innen auf 15 Grad. Natürlich ist es in dem Schutzraum nicht von der Decke bis zum Fußboden 15 Grad Warm aber im oberen drittel allemal. Ihr könnt es glauben oder nicht aber die Vögel fliegen auch bei minus Graden nach draußen und wenn man bedenkt wie die Temperaturen in diesem Winter bis jetzt waren musste man noch nicht wirklich viel zu heizen. Vorteil dieser Haltung, man braucht die Vögel nicht 2 mal im Jahr umsetzen und die Brutzeit beginnt schon anfang Aprill. Mitte Mai wenn die anderen Züchter raus setzen sind hier schon erste erfolge zu verzeichnen.
    Obwohl ich keine Prachtfinken halte ist das meine Meinung dazu.
    Gruß
    Terra
     
  14. Gast10

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    Wenn man sich das mal in der Praxis betrachtet, bleibt nicht viel davon übrig!
    Auch wäre ein Ausflug am Boden wohl eher für Bodenvögel geeignet und die haben in Zuchtvolieren mit Prachtfinken nichts zu suchen.
    Nun gibt es ja Hunderte von Züchtern, die ihre Vögel im Herbst ins Haus holen und erst im Frühjahr bei entsprechenden Temperaturen wieder in die AV's setzen, ergo kann das auch erst Ende Mai sein, wenn die Außentemperaturen eine akzeptable Temperatur für mehrere Tage erreichen.
    Ich denke mal, diese wollen unbedingt auf 2 Monate früheren Zuchtbeginn verzichten, weil sie sich gern Arbeit machen....oder aber haben diese vielleicht den späteren Zuchtbeginn mit dem Wohlergehen ihrer Tiere verknüpft??
    Sicher kommen die "Harten immer früh in den Garten"!
    Und was sie nicht sofort umbringt macht sie eben nur noch härter.
    Zumal sollte man sich mal mit der Gefiederstruktur von exotischen Vögeln verglichen mit einheimischen Vögeln ansehen.
    Da sprechen dann wieder eine Menge logischer Gründe gegen unsachgemäße Überwinterung.
    Darum mein Credo.....wer seinen Vögeln keine optimalen Unterbringungen bieten kann, sollte auf die Anschaffung verzichten und sich statt dessen Kaninchen oder Hühner anschaffen!
    Gruß
     
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  15. terra1964

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    Ich verstehe das jetzt irgendwie nicht so richtig.
    Wo ist der unterschied zwischen einer Überwinterung im Keller, Dachboden oder Vogelzimmer bei ca.15 Grad oder einer Außenvoliere bei ca. 15 Grad ???
    Welche dieser Haltungsmöglichkeiten ist jetzt unsachgemäß ???
    Oder womöglich eine Unterbringung im Wohnzimmer bei 22 Grad und Fehrnseh gucken am abend ???
    Dazu kommt noch 2 mal pro Jahr die Vögel fangen und in die Hand nehmen, was jedesmal Todesangst für das Tier bedeutet. Ich würde immer die Haltung bevorzugen wo die Vögel das ganze Jahr am selben Ort sind, egal ob das nun draußen, Vogelkeller oder sonst wo ist.
    Noch einen Vorteil sehe ich bei denen die ihren Schutzraum im Winter beheizen. Die Heizung springt in kalten Sommernächten unter 15 Grad auch an.
    Übrigens ich schrieb
    und nicht
    In meinen Außenvolieren gibt es ein Ausflug in etwa 50 cm höhe und eins bei etwa 150 cm höhe und bislang haben alle Vögel im Sommer beide Löcher benutzt. Zugegeben wird das obere öfters benutzt aber beide sind bekannt. Über Winter wird das obere geschlossen und ich konnte damit noch nie ein Problem erkennen. Früher mal als ich noch Zwergwachteln hatte gabs auch noch ein Ausgang am Boden und selbst da gingen auch die anderen durch.
    Wie schon oben geschrieben halte ich gar keine Prachtfinken und wenn ich das täte würde ich sie Ganzjährig im Haus halten oder Ganzjährig draußen wie oben beschrieben. Im umsetzen sehe ich keinen Vorteil.

    Gruß
    Terra
    Ps. Wer glaubt nur seine eigene Art der Unterbringung ist richtig und alles andere ist falsch steht auf der Stelle und findet keine neuen Erkentnisse.
     
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  17. raptor49

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    Das ja sowieso. Meine Vögel überwintern in der Wohnung weil leider keine AV. Dafür liegt die Temp nie unter 22 Grad.
     
  18. #16 Gast10, 14. Januar 2018
    Zuletzt bearbeitet: 14. Januar 2018
    Gast10

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    Es gibt immer nur 2 Varianten..
    1.Optimale Haltung im Sinne der Vögel
    2. Die suboptimale Haltung, die dann immer von übergroßer Liebe zum Tier getragen wird und wo die Grenzen so fließend sind, das der unbedingte Wunsch Tiere zu halten, dann realitätsfern zum Begriff tiergerecht durchgeführt wird. Es gibt aber dafür auch eine krassere Begrifflichkeit...
    Gruß
    PS Mich interessiert das Wohlergehen der Tiere und nicht die Befindlichkeiten einiger, die meinen...erlaubt ist, was Spaß macht..
    Aber für ganz Ungläubige gibt es ja Fachliteratur, wenn logische Schlußfolgerungen keine Beachtung finden!
     
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