Bartmeisen, Junge im Nest gestorben, Eltern füttern wohl schlecht

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Transalien

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Hallo zusammen.
ich pflege unter anderem seit diesem Jahr 2 Paare Bartmeisen.
Ein Paar hatte nun 5 Eier, davon waren 2 befruchtet.
Es sind auch 2 Junge geschlüpft.

Leider ist das erste Junge nach 3 Tagen gestorben, das 2. Junge am 5. Tag.

Ich gehe davon aus, dass die Eltern nicht genug gefüttert haben, die Jungen sahen zu klein aus.

Ich reiche den Eltern an animalischer Kost folgendes:
Gefrostete Pinkis
Gefrostete Buffalowürmer
Lebende Buffalowürmer.
Gefrostete Soldatenfliegenlarven.
Fruchtfliegen, davon habe ich einige Ansätze, davon bekommen sie auch und gingen auch fleißig ran die Eltern.
Leider hat man davon nie genug.
Eine Insekten-Lebendfalle habe ich auch , aber da kommen nicht genug kleine Insekten rein in der Nacht.

Unter anderem bekommen sie UniPatee und auch Eifutter, wobei das, so denke ich , nicht an die Jungen verfüttert wird.

Was kann man den Eltern zum Verfüttern sonst noch geben ?
Habt ihr ein paar Tips ?

Danke euch im Voraus
Gruß
Timo
 
Die lebenden Buffalowürmer könnten die Ursache gewesen sein. Buffalos haben Beißwerkzeuge und können Vögel innerlich verletzen. Deswegen Buffalos und auch Pinkies niemals lebend verfüttern.
 
Die lebenden Buffalowürmer könnten die Ursache gewesen sein. Buffalos haben Beißwerkzeuge und können Vögel innerlich verletzen. Deswegen Buffalos und auch Pinkies niemals lebend verfüttern.
Das hatte ich von lebenden Pinkymaden gelesen, dass sie robust sind und Schaden zurichten können.

Von Buffalowürmern habe ich das bislang noch nicht gehört, da auch viele Züchter lebende Buffalos verfüttern in der Zucht.
Aber möglich ist natürlich alles
 
Moin moin,

die Buffalowürmer sind klein und können bei Nestlingen eher keinen Schaden anrichten. Die extrem wehrhaften sind Zoophobas morio Larven.
Du solltest noch Grillen und Heimchen in die Fütterung integrieren, ggf. eine Zucht von flugunfähigen Stubenfliegen anlegen und so oft wie möglich draußen in einer Wiese oder Brennnesselfeld gekescherte Insekten zusätzlich anbieten.
Vielleicht ist das Brutpaar noch jung und unerfahren. Oft wird auch bei Schlupf von nur wenigen Jungen nicht gut gefüttert und lieber eine neue Brut angefangen.
Das richtige und vielseitige Lebendfutter ist aber das A und O.

Liebe Grüße
Thomas :0-
 
Hi,

laut meiner Erfahrung kannst du dir das Frostfutter sparen. Meine haben immer nur lebende, frische Insekten verfüttert.
Buffalos, Pinkys und das was in der AV war hatten meine zur Verfügung. Hat bis jetzt immer gereicht. Heimchen wurden nie angerührt! Mit und ohne Nachwuchs nicht. Hat mich selbst ein wenig geärgert da so wenig Abwechslung war.
Das mit dem unerfahrenen Paar kann natürlich auch sein!
Konntest du sie beim füttern mal beobachten?
Und wenn ich es richtig verstehe hast du sie tot im Nest gefunden? Falls sie rausgeworfen wurden könnte eine Nestkontrolle bzw. falls du beringt hast, auch das Schuld sein.

LG
 
Hi,

laut meiner Erfahrung kannst du dir das Frostfutter sparen. Meine haben immer nur lebende, frische Insekten verfüttert.
Buffalos, Pinkys und das was in der AV war hatten meine zur Verfügung. Hat bis jetzt immer gereicht. Heimchen wurden nie angerührt! Mit und ohne Nachwuchs nicht. Hat mich selbst ein wenig geärgert da so wenig Abwechslung war.
Das mit dem unerfahrenen Paar kann natürlich auch sein!
Konntest du sie beim füttern mal beobachten?
Und wenn ich es richtig verstehe hast du sie tot im Nest gefunden? Falls sie rausgeworfen wurden könnte eine Nestkontrolle bzw. falls du beringt hast, auch das Schuld sein.

LG
Hi, danke für deine Info.
Die Eltern hatten gefüttert, allerdings auch nur lebende Insekten.
Das, was ich da hatte, waren lebende Fruchtfliegen und lebende Buffalos, mehr nicht.
Ansonsten Frostware.
Einige Züchter sagten mir, das würde reichen. Hat es anscheinend nicht.
Die Küken waren noch nicht beringt.
Ein Junges ist tot am 3. Tag rausgeschleppt worden, das 2. Küken tot am 5. Tag. Wurde auch von denen rausgetragen.

Bei der langsamen Umstellung von Körnern auf animalische Kost haben sie die gefrosteten Buffalos und Pinkis gefressen.
Mittlerweile kaum noch, sie fressen nur noch Lebendfutter anscheinend.

Mittlerweile bin ich dabei eine kleine Zucht von flugunfähigen Stubenfliegen aufzubauen, vielleicht bringt das was.
Sitzen gerade wieder auf 4 Eiern.

Du schreibst, dass du lebende Buffalos und Pinkis gefüttert hast.
Man liest überall, dass man die Pinkis nicht lebend verfüttern soll, da sie im Kropf oder Magen der Kleinen Schaden anrichten können.
Daher habe ich nie lebende Pinkis verfüttert.
Siehst du das anders, bzw. hast du hier andere Erfahrungen ?
 
Hi,
ja ich sehe das anders. Meiner Erfahrung nach, richten Pinkys keinen Schaden an.
Ich bewahre meine im Kühlschrank auf, in Maismehl. Das nimmt die Feuchtigkeit auf und somit sind die Maden sehr sauber. Trockene Maden kommen auch nirgends hoch ;)
Beim füttern kannst mit einem Sieb die Maden leicht vom Mehl trennen. Dann noch evtl. ganz leicht mit Öl benetzen und Nekton MSA drüber. Den Rest machen die Altvögel.
Buffalos füttere ich mit Karotten und Gurken, die stehen im kühlen Keller.

LG
 
Hatte wieder ein Gelege.
4 Eier, eines geschlüpft.
Heute an Tag 4 lag das Junge wieder am Futternapf, tot.


Alles bekommen, gefrostete Pinkis, gefrostete Buffalos, lebende Buffalos.
Kleine lebende Micro-Grillen, lebende Fruchtfliegen, lebende Wachsmottenlarven.
Mehr kann man nicht geben, haben sie auch alles vertilgt und zum Nest getragen.
Teilweise die Insekten paniert Nekton MSA oder Kormovin.

Da das bei mir nicht funktioniert werde ich die Nester entfernen oder die nächsten Eier gegen Plastikeier tauschen.
Ich glaube das ist besser als immer tote Junge einzusammeln :(
 
Das ist schlimm. Und wenn Du einfach alles Lebende, was Beißwerkzeug hat wie Pinkies, Buffalos etc. nur gefrostet anbietest? Egal, wer welche Erfahrung hat, wenn nur einer dabei ist, der "Vorsicht" sagt, hat der ja auch Erfahrung irgendwoher. Wäre doch jammerschade, wenn es gar keinen Nachwuchs bei Dir mehr geben würde.
Parasiten als Grund sind ausgeschlossen?
 
Ich habe gute Erfahrungen mit Frostfutter gemacht
Mischung: Pinkies, Buffallo, Mehlwürmer, Wachsmotten, Soladenfliegenlarven, Heimchen,, Zophhobas ( war eher etwas für die Elstern ) und Steppengrillen (auch eher etwas für größere Vögel).

Am beliebtesten bei Kleinvögel waren Wachsmotten. Leider hab ich dieses Jahr keine Drohnenbrut beim Imker vor Ort bekommen.
 
Ich würde evtl. noch die Futtermenge in den Ring werfen.
Ich habe die Insekten auf 2-3 Portionen verteilt und in der Früh, evlt. Mittags und am späten Nachmittag gefüttert.
Die Bartmeisen (oder auch andere Vögel) sollen die Jungvögel solange füttern bis diese satt sind und dann betteln sie nicht mehr wenn die Eltern ans Nest kommen. Dadurch können die Eltern glauben es passt etwas nicht und schmeißen sie raus.
Dazu kann ich aus persönlicher Erfahrung leider wenig sagen, ich hab auch bei meinen Sittichen das Futter etwas aufgeteilt über den Tag gegeben und es bei den Bartmeisen nie anders gemacht.
Wenn ich den Beitrag oder Artikel dazu finde, werde ich den Link hier posten.

LG
 
Also meine Fütterung war/ist :
Gefrostete Pinkis, gefrostete Buffalos, lebende Buffalos, Soldatenfliegenlarven gefrostet.
lebende Buffalos, lebende Fruchtfliegen, lebende Micro- und lebende kleine Heimchen.
lebende Wachsmottenlarven.
Sobald Nachwuchs da ist wird nur noch lebendes Futter angenommen.
Ich gebe mehrmals täglich frische lebende Buffalos, frischen Topf voller lebender Fruchtfliegen, lebende Micro-Heimchen ( die sie wie verrückt annehmen), und eben gefrostete Buffalos, Pinkis, Buffalos und Soldatenfliegenlarven.
Vom gefrosteten nehmen sie zum Verfüttern gar nichts.
Selbst lebende Wachmottenlarven nehmen sie kurz in den Schnabel, tragen sie hin und her und lassen sie wieder fallen.

Zuviel wird nicht gegeben, da die Jungen nicht überfüttert werden sollen, damit sie auch sperren und die Gefahr nciht besteht, dass sie rausgetragen werden.

Da ich selber Imker bin habe ich auch uneingeschrämkt Drohnenbrut zur Verfügung.
Meine Körnerfresser nehmen das , die Bartmeisen kümmert das einen feuchten Kericht, wird noch nicht mal angerührt.

Parasiten sind keine da, auch keine rote Vogelmilbe, auch nicht bei meinen Stieglitzen, Dompfaffen und Birkenzeisigen.

Ich denke eher: Ich glaube jedes Paar, jeder Vogel hat seine bevorzugte Beute zum Verfüttern seiner Jungen.
Das eine Paar ist leicht zu züchten, nimmt alles gefrostete an, super.
Das andere Paar nimmt nur lebende Sachen an , auch gut.
Noch ein anderes Paar auch nur lebende Sachen und auch noch wählerisch bei der Auswahl, was schon schwieriger ist.

Ich habe, um alles da zu haben, einen Kühlschrank voller Meimchen in verschiedenen Stadien und Größen, Buffalos 2 Kilo auf Lager, lebende Mehlwürmer, Becher voller Fruchtfliegen... alles parat.
Doch was nutzt es, wenn die es nicht verfüttern.
Ich kann ja auch nicht jeden Tag ans Nest gehen und nachfüttern, gerade bei den Bartmeisen, die sehr empfindlich sind.

Mir tuts in der Seele weh und nach über 20 Jahren Waldvogelzucht zweifel ich an mir selber langsam.
Ob ich noch einen Versuch starte, den dritten dieses Jahr, weiß ich noch nicht. Lieber wäre mir dann wirklich das Austauschen der Eier gegen Plaste-Eier oder alle Nester raus, das wäre auch energiesparender für die Henne.

LG
Timo
 
Hi,
also ich kann hier auch keine wirklichen Tipps mehr geben. Klingt alles gut!
Es wäre evtl. noch zum umsiedeln falls die 2 Paare direkt nebeneinander untergebracht sind.

Vielleicht ein kleine Trostpflaster: mein erstes Jahr mit Bartmeisen war auch eine Vollkatastrophe!
Im zweiten Jahr 7 Junge auf der Stange. Alles gleich gemacht.

Und vielleicht noch was für die Zukunft, ich kann es aber nicht bestätigen! Mir wurde gesagt, wenn ein Pärchen gut brütet, immer eine Henne behalten und den Hahn zukaufen. Ein gutes Brutverhalten geht anscheinend von den Hennen aus.

Liebe Grüße
 
Thema: Bartmeisen, Junge im Nest gestorben, Eltern füttern wohl schlecht
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