Baum (?) für's Vogelzimmer

Diskutiere Baum (?) für's Vogelzimmer im Vogelzubehör Forum im Bereich Allgemeine Foren; Hallo allerseits, nachdem unser Vogelzimmer nun langsam Formen annimmt (neuer Fußboden drin, Farbe an der Wand, die ersten Gitter montiert...

  1. Azrael

    Azrael Foren-Guru

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    Hallo allerseits,

    nachdem unser Vogelzimmer nun langsam Formen annimmt (neuer Fußboden drin, Farbe an der Wand, die ersten Gitter montiert etc.) geht es an das Interieur. :hammer:

    Ich schwanke da zwischen frischen Ästen in abgeschnittener Form oder einem Baum / Strauch, der lebt. Leider muß es, da das Zimmer ja kein Winter-/ Sommerwechsel bietet, ein Baum sein der diesen Wechsel nicht braucht. Das schließt ja einheimische Gewächse vermutlich völlig aus. :+klugsche

    Nun bräuchte ich also ein exotisches (?) Gewächs, was noch dazu ungiftig ist und vor allem auch zu beschaffen ist. Hätte da jemand einen heißen Tip? :idee:
    Lieben Gruß

    Azrael
     
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  3. #2 Walter, 9. Dezember 2004
    Zuletzt bearbeitet: 9. Dezember 2004
    Walter

    Walter Mitglied

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    Hallo Azrael!

    Ich kann Dir eine Bananpflanze empfehlen. Sie ist kaum kaputt zu kriegen, sie wächst sogar wieder nach wenn sie mal von den Geiern etwas gestutzt wurde. Allerdings braucht sie viel Licht und möglichst im Sommer eine Regenerationspause im Freien, sonst breiten sich Spinnmilben und Blattläuse aus. Die auf dem Bild gezeigte ist aus Samen gezogen (kostet also nur wenig) und erreicht bereits nach einem Jahr eine Höhe von etwa 1 1/2 Metern.

    Gruß
    Walter
     

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  4. Graupi

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    Hallo Walter,

    die sieht ja richtig gut aus und erst der Baumschmuck :prima:
    Wo bekommt man Bananensamen?

    Viele Grüße
    Nadine
     
  5. Walter

    Walter Mitglied

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    Hallo Graupi,

    die Samen gibt es in den meisten Gartencentern oder bei Sperli unter der Rubrik Zimmer- und Kübelpflanzen, Zwergbanane (Musa ensete).

    Gruß
    Walter
     
  6. Walter

    Walter Mitglied

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    Hallo nochmal,

    eine weitere Möglichkeit wäre noch ein Avocadobaum, er lässt sich aus den Kernen leicht selber ziehen. Ich weiß nur nicht, ob er irgendwelche Giftstoffe enthält. Der auf dem Bild ist etwa 2 Jahre alt und einen Meter hoch. Ich habe noch einen, etwa 8 Jahre alt und ca. 4 Meter hoch. Ich mußte ihn schon zweimal stutzen sonst hätte er leicht schon die doppelte Höhe. Das Stutzen könnte man ja eventuell den Geiern überlassen, der Baum treibt jedenfalls ohne Probleme von unten her wieder aus.

    Gruß
    Walter
     

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  7. Graupi

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    Danke für die Info.
    Mit der Avocado-Pflanze bin ich mir nicht sicher, die Früchte sind ja giftig für Papageien, aber wie das mit der Pflanze aussieht :?
     
  8. #7 yellowbird II, 10. Dezember 2004
    yellowbird II

    yellowbird II Guest

    Alles Banane???

    Hallo Leute!

    Ich rate auch zur Bananenbaum...
    Allerdings muss ich sagen als ich damals meinen Geiern (Agaporniden) die Banane überlassen habe blieb nur noch der Strunk übrig...
    Machte aber nix die hat gleich von unten neu nachgetrieben...

    Gruss
    Yellowbird II
     
  9. Doris

    Doris Guest

    Hallo!

    Wenn`s "nur" um Begrünung geht (als Kletterbäume taugen diese Pflanzen mangels dicker Äste ja eher nicht): Kentia-Palmen, Yucca. Diese zwei habe ich auch bei meinen Amazonen drin. Es hat im Sommer eine Phase gegeben, wo sie teils ziemlich zurückgestutzt wurden von einem Blaustirnhahn, nachdem der aber - aus anderen Gründen - umgezogen ist, lässt die restliche Gruppe die Pflanzen wieder in Ruhe wie eh und je. Kommt also auf die Vögel an. Wenn du einen Versuch der Vogelraum-Begrünung starten willst, dann also mit dem Vorsatz, nicht enttäuscht zu sein, wenn`s doch nur geschreddertes Gemüse gibt. Es ist aber sicher nicht unmöglich, Großpapageien und Pflanzen unter ein Dach zu bringen, bei meinen Aras zum Beispiel gibt`s seit mehr als einem Jahr kein einziges Problem (die haben auch Kentia-Palmen drin).

    Wenn ich dir noch ein paar Tipps geben darf:

    *) Wenn du die Pflanzen neu kaufst (ideal wären ja ältere Pflanzen, die man schon länger im Freien stehen gelassen hat...), dann wasche sie sehr gründlich ab. Grund sind eventuelle Rückstände von Pestiziden, mit denen bei der Pflanzenzucht gearbeitet wird.
    *) Die Blumenerde würde ich unbedingt abdecken. Ich habe die oberste Schicht durch Sand ersetzt und darüber schwere Steine gelegt. Da kann das Wasser gut versickern, die Pflanze scheint`s nicht zu stören und die Vögel können sich nicht an gedüngter Blumenerde vergiften.
    *) Übertöpfe verwenden, nicht bloß Untersetzer. Sonst kann es passieren, dass die Vögel am abgestandenen Gießwasser am Untersetzer trinken gehen, und ob das gesund ist, wage ich zu bezweifeln.
    *) Und zu guter letzt: Die Platzierung der Pflanzen würde ich so handhaben, dass sie immer abseits stehen. Bei meinen Amazonen und Aras achte ich darauf, dass nirgendwo rundherum ein Ast oder eine andere Sitzmöglichkeit ist, von der aus die Pflanze direkt zu erreichen wäre. Sie sollen erst gar nicht "schnabelinteressant" werden. Gezielt angeflogen und geschreddert hat bei mir wie gesagt nur ein Vogel von insgesamt 10 (8 Amazonen, 2 Aras), der Rest ist nur dann in Versuchung gekommen, wenn die Palmwedel allzu leicht erreichbar waren. Ansonsten sind denen die Pflanzen im Großen und Ganzen "wurscht", solange es genügend anderes Nagematerial gibt. Aber meine Hand dafür ins Feuer legen tue ich auch nicht, ich freue mich einfach solange die Begrünung funktioniert und harre der Dinge, die da kommen. *gg*

    Ungiftig sind Kentia`s und Yucca übrigens, sie wurden von besagtem Blaustirnhahn auch schon recht ausgiebig zernagt und teils auch gefressen. Abgeschnittene Wedel der Kentia-Palme gebe ich hin und wieder auch einfach so zum Zerlegen. Weitere ungiftige Pflanzen, die mir noch einfallen, wären Papyrus und Bambus. Mit denen habe ich aber noch keine Erfahrung.

    Mfg,
    Doris
     
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  11. Azrael

    Azrael Foren-Guru

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    Hallo,

    und vielen lieben Dank für die Tips. :blume:
    Ich versuche mal einige Sachen abzuarbeiten:
    Also, das ist der kritische Punkt. :grin2: Der Baum soll meinen Geiern (1.1 Gelbwangenamazone + 1.1 Graupapagei) in der Hauptsache als Spiel- und Kletterbaum dienen. Das heißt er soll nutzbar und nicht nur Deko sein. :hammer: Deshalb ist Robustheit gefragt.
    Die Sachen mit dem Abwaschen von evtl. Pestiziden und dem "Verstecken" der gedüngten Blumenerde hatte ich auch schon bedacht und Steine, sowie ein zusätzliches Gitter über dem Topf geplant. :idee:
    Einen Avocadobaum in der Größe habe ich auch, hatte aber Bedenken wegen der Giftigkeit - außerdem ist das ja quasi nur ein "Haps" und der ist gekappt... :schimpf:
    Nachdem ich gestern die Umgebung unseres Grundstückes inspiziert habe, wird es wohl auf eine ca. 3,5m hohe Eiche hinauslaufen, die wir umlegen und dann fest einbauen. An der werden wir dann immer neues Grün festmachen. :prima: Vielleicht gesellt sich ja dann später noch etwas "Lebendes" hinzu.
    Wie ist das eigentlich, Frage an die Biologen, ist es auf die Dauer schädlich für eine Pflanze (Favorit: Weide), wenn man ihr den Sommer-Winterzyklus vorenthält?
    Ich hoffe meine Digicam funzt bald wieder, dann stell ich mal ein paar Bilder von den Arbeiten ein.
    Vielen lieben Dank

    Azrael
     
  12. Fleckchen

    Fleckchen Schiebemeister

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    Hallo Azrael,
    ob es schädlich ist den Sommer-/Winterwechsel vorzuhalten, also den Lichtwechsel wird die Pflanze mitbekommen. Temperaturwechsel wohl nicht, aber viele unserer heutigen Parkpflanzen stammen auch nicht aus Europa und haben sich irgendwann angepasst. Versuche es doch einfach mal, Weiden lassen sich ja leicht vemehren und solange sie es feucht genug haben und nicht zu sehr abgeknabbert werden, sollten sie mitspielen.
    Gruss Iris
    P.S Bei der Eiche wäre ich wegen der Gerbsäure vorsichtig, die würde zwar den Vogelschnäbel standhalten aber ich würde eher Haselnuss (sieht auch nett als Korkenzieherhasel im Kübel aus :)) oder Obstbäume nehmen.
     
Thema: Baum (?) für's Vogelzimmer
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