Baumwollkordeln oder Sisal

Diskutiere Baumwollkordeln oder Sisal im Kanarienvögel allgemein Forum im Bereich Kanarienvögel; Hallo Kanarienfreunde bevor der erste Freiflug für meinen Kanarienvogel ist will ich ein paar Anflugplätze einrichten.Dazu wollte ich eine...

  1. Dori

    Dori Mitglied

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    Hallo Kanarienfreunde
    bevor der erste Freiflug für meinen Kanarienvogel ist will ich ein paar Anflugplätze
    einrichten.Dazu wollte ich eine Baumwollkordel als Aufhängung und als Sitzstange einrichten.Lange Zweige an Sisalbändern aufhängen.Ist das geeignet für den Vogel oder gar gefährlich? Kann ein Kanarie in den Kordeln hängenbleiben ?
    Wie habt ihr euer Zimmer vogelfreundlich und sicher gemacht ? Ist gar nicht so einfach ,muss noch hinter den Schränken alles abdichten.
    Bisher wirkt der Vogel weder scheu noch ängstlich.Er ist sehr munter und singt und badet fleissig und frisst alles gut Körner und Grünzeug.Will das er zutraulich wird aber ab und zu muss ich ja doch in den Vogelbauer fassen,Vielleicht wenn er Freiflug hat
    gehts besser.Muss der Vogelkäfig unbedingt immer an der selben Stelle stehen ?
    Ich nehm ihn früh mit in die Küche dann mittags auf den Balkon und abends im Wohnzimmer und da schläft er auch.
    LG Dori;)
     
  2. #2 maiklippe, 12.10.2010
    maiklippe

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    Hallo Dori,

    grundsätzlich ist gegen ein Seil nichts einzuwenden, obwohl Äste mit verschiedenen Dicken meiner Ansicht nach die bessere Alternative sind. Ich selbst habe meine Äste an Sisalfäden angebunden und an die Fenster gehängt, das ist auch schnell mal wieder abgehangen um das Fenster zu putzen etc. Solange die Krallen nicht zu lang sind besteht nur eine geringe Gefahr das die Füße hängen bleiben, da Kanarien ja nicht wie Wellensittiche und andere Krumschnäbel klettern.

    Was das ständige umstellen des Käfigs angeht, so würde ich nicht drei verschiedene STandorte wählen, sondern max. 2! Einen in der Wohnung und im Sommer den auf dem Balkon! Denn jede Veränderung bringt immer Stress für den Kleinen mit sich.
     
  3. #3 alona.09, 12.10.2010
    alona.09

    alona.09 Stammmitglied

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    Hallo Dori

    Bezüglich der Landeplätze findet der Vogel vermutlich genügend Möglichkeiten. Wichtiger scheint mir zu sein, dass die Risiken so weit wie möglich ausgeschaltet sind. Achte besonders auf giftige Pflanzen oder Gegenstände, die der Kanarie gefährlich werden könnten. Besonders auch Ritzen oder Lücken, wo er sich einklemmen könnte.

    Bezüglich Standorte stimme ich maiklippe zu. Das Verschieben des Käfigs würde ich deutlich beschränken, weil es dem Tier immer wieder Unsicherheit gibt. Ich würde auch darauf achten, dass der Käfig nicht freisteht, das heisst an mindestens einer Seite durch eine Wand oder ein Möbel geschützt ist. So kann sich der Vogel sicher zurückziehen, wenn er will.

    Dass er zahm wird, würde ich mir nicht zuviel Hoffnung machen. Das entspricht einer Kanarie eher selten. Man kann aber viel dazu beitragen, dass sie weniger schreckhaft und vielleicht sogar zutraulicher werden.

    Gruss
    Rolf
     
  4. Elise

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    Bin auch für einen einzigen Standort im Zimmer, bringt Sicherheit für den Vogel.

    Es gibt auch grosse Baumwoll -oder Sisal-SPIRALEN, die Du mit einem Haken unter der Zimmrtdecke aufhängen kannst.
    Ebenso könntest Du eine richtig grosse Strickleiter mit Echtholzsprossen unter die Decke hängen. Kanarien nehmen eigentlich alles dankbar an.
     
  5. #5 Green Joker, 12.10.2010
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    In der Küche ist der Vogel nicht gut aufgehoben! Lasse ihn an einem festen Platz stehen, er muss nicht 24 Stunden am Tag "betüddelt" werden.
    Hast du vor, ihn alleine zu lassen? Denn eine Einzelhaltung ist definitiv nicht artgerecht und kann zu (mitunter schweren) Verhaltensstörungen führen. Nichts anderes wäre eine Fehlprägung auf dich (was sich durch enorme "Zahmheit" äußert)! Ein Kanarienvogel vereinsamt zwar nicht schon nach ein paar Wochen, aber als Dauerlösung ist eine Einzelhaltung definitiv Tierquälerei!
    Zum Freiflug: Selbst wenn du glaubst, du hast alles abgesichert, solltest du beim Freiflug immer dabei sein. Denn dein Vogel kann auch hinter einen "abgedichteten" Schrank fliegen, sich dort dann eventuell Flügel brechen, oder aber vor Stress sterben, weil er sich nicht mehr selber befreien kann.
     
  6. Dori

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    Hallo
    danke für eure Antworten.Der Vogel schaut sehr gern aus dem Fenster und mag Sonne-da nehm ich ihn eben darum früh ins Küchenfenster und dann ab Mittag Wohnzimmerfenster.Hab heut die Küche erst mal Vogelfreundlich gemacht.Der Raum ist kleiner und da soll er bald das erste mal fliegen.Wohnzimmer ist viel grösser
    da wäre die Balkontür und meine blühenden Orchideen.Muss erst mal sehen wie er sich verhält und was er so veranstaltet und ob er denn auch wieder allein in sein Bauer geht.Er scheint sehr munter und beweglich.
    LG Dori
     
  7. #7 Green Joker, 13.10.2010
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    Am Fenster ist oft Zug, dadurch kann dein Vogel krank werden! Und auch wenn er Sonne gerne mag, mag er es trotzdem nicht, ständig herumgetragen zu werden. Eine Tageslichtlampe würde ihm ständig "Sonne" bieten.
    In einer Küche lauern neben den schädlichen Dämpfen zuviele Gefahren, er kann hinter Hängeschränke fallen, dort kriegst du ihn nicht mehr raus ohne die ganze Küche zu demontieren, etc., er kann giftige Gewürze essen, oder aber sich verbrennen.
    Hier mal ein aktueller Thread dazu: klick
    Und nochmal meine Frage: hast du vor ihn alleine zu lassen? Und wenn ja, warum?
     
  8. Dori

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    Hallo
    es ist ja nun nach langer Zeit der erste Vogel und er muss sich ja nun erstmal eingewöhnen.Wir wollen uns erstmal richtig kennenlernen.Kann schon sein das er später eine Partnerin bekommt.Aber züchten will ich nicht.Ist eine Paarhaltung angebracht oder müssen sie getrennt in zwei Vogelbauer ?
    In der Küche hab ich doch alles abgedichtet und wenn gekocht wird ist er sowieso nicht in der Küche.Früher hatte ich schon mal einen Kanarienvogel der ist 17 Jahre alt geworden und war immer in der Küche oder in der Sonne am Küchenfenster.Allerdings gab es früher keine beschichteten Pfannen oder Raclett die so schädliche Dämpfe für den Vogel bilden.Damals hatte ich auch ein Kanarienweibchen dazu.Sie hat ihn immer gehackt und sie ist auch nicht alt geworden im Gegensatz zum Kanarienhahn.
    LG Dori
     
  9. #9 Paulaner, 13.10.2010
    Paulaner

    Paulaner Foren-Guru

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    Der Vogel will das auch? ;)

    Ich ziehe einen festen Standort für den Käfig vor. Sicherheit und Eingewöhnung hängen nicht von der Nähe zum Menschen ab.

    Bei einer Paarhaltung sind die Vögel üblicherweise gemeinsam in einem angemessen großen Käfig. Es kann auch mal notwendig sein, die Vögel zu trennen (Streit, Krankheit).

    Mit Baumwoll- und Sisalseilen lässt sich gut "experimentieren". Ich mag beides sehr gern für die Einrichtung des Käfigs.
     
  10. BEP

    BEP 0.1 Fleckchen

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    Kleine Streitigkeiten gehören ausserhalb der Brutzeit doch dazu ;). Die meisten Kanarienhennen haben gegenüber den Hähnen die Hosen an und scheuchen die auch schon mal gerne ein wenig. Aber bisher haben sich alle Pärchen bei uns während der Brutzeit dann zusammen gefunden und auf einmal ging das ganz anders zu in der Box. ;).

    In die Küche würde ich die Vögel heute auch nicht mehr stellen, mit dem ganzen Teflon zu gefährlich.
    Einen festen Platz wo der Vogel stehen kann und sich sicher fühlen kann, gewöhnen tut er sich dann schon von ganz alleine an die anderen Mitbewohner. Im Sommer kann man ihn schon mal mit auf den Balkon nehmen, aber bitte nicht alleine da stehen lassen, z.B wegen Nachbars Katze.
    Und man kann auch andere Zimmer vogelsicher machen.
    Unsere Kanaries gehen auch alleine wieder in den Käfig, weil es nur da was zu futtern gibt.
     
  11. #11 Green Joker, 16.10.2010
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    Eine Eingewöhnungszeit ist schon ok, aber kennenlernen? Es ist ein Vogel und kein Mensch. Und immer noch ein Kanari und kein Sittich. Wenn du dir nicht sicher bist "ob er eventuell irgendwann vielleicht eine Partnerin bekommt", solltest du ihn schnell wieder abgeben.
    Einzelhaltung ist schlicht und ergreifend Tierquälerei!
    Was hast du davon, wenn dein Vogel nach Jahren vielleicht zutraulich ist, aber dies nur aufgrund einer schweren Verhaltensstörung? Wenn er anfängt seine Federn auszurupfen oder aber den ganzen Tag auf einer Stange hin und her läuft?

    Gute dass du nicht züchten willst, brauchst du ja auch nicht. Hänge einfach kein Nest rein, dann ist die Wahrscheinlichkeit dass die Henne brütet auch schonmal nicht mehr so hoch. Sollten doch Eier kommen, tauschst du die einfach aus.
    Einfacher als bei Vögeln geht die Verhütung nun echt nicht.

    Nur weil dein Vogel damals alt geworden ist, heißt es noch lange nicht, dass die Haltung ok war und dein Vogel sich wohl gefühlt hat! Du hast wahrscheinlich auch nie darüber nachgedacht, dass du deine Vögel damals vielleicht falsch aneinander gewöhnt hast, oder sie infach nicht harmonierten. So etwas muss man schon bedenken, einfach irgendwas dazusetzen ist falsch! Und dann einfach nicht harmonierende Vögel solange beeinander lassen, bis der eine vor Stress stirbt... Damit kannst du mir nicht erzählen, dass du dich ausreichend über Vögel informiert hast, bevor du sie dir angeschafft hast.
    Früher hat man auch Hunde mit Küchenabfällen und Frolic ernährt und dachte dies sei ok. Früher hat man auch Freigängerkatzen nicht kastrieren lassen und auch weder geimpft noch entwurmt, und sie mussten auch mindestens einmal Junge haben, doch auch dies ist falsch!

    HEUTE weiß man dies alles zum Glück durch Forschung besser und solche Fehler müssen heutzutage nicht mehr gemacht werden! Also informiere dich bitte über die aktuellen Haltungsbedingungen! Und nicht über die, die man vor 20 Jahren für richtig empfand!
     
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