Beleuchtung (LED)

Diskutiere Beleuchtung (LED) im Vogelzubehör Forum im Bereich Allgemeine Foren; Ich hab meine TL's auch ausgetauscht und mir die LED's selber in China gekauft. Was für Hochleistungs-LEDs hast du eingesetzt, und wie viel? Link?

  1. Elmo

    Elmo Kolbenhirsetaxi

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    Was für Hochleistungs-LEDs hast du eingesetzt, und wie viel? Link?
     
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  3. #22 J. Santegoeds, 6. Dezember 2012
    J. Santegoeds

    J. Santegoeds Mitglied

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    Hallo,

    Das sind 5050 SMD modules, IP67 weatherproof/waterproof system (Non submersible)
    Transparent PVC body for tough environment protection.
    Reverse voltage protection to minimize hassles during installation.
    3M Mounting Tape for the best long term mounting solution
    PHYSICAL
    Lamp Pitch: 62.5mm
    ELECTRICAL CHARACTERISTICS
    Current Dissipation: 80mA
    Operation Power: 12VDC Constant Voltage
    Constant current drive Reverse voltage protection
    THERMAL Cooling: Ambient air
    CONSTRUCTION
    LED LAMP: 3 Chip in 1 5050 LED lamp, Epistar Chip brand.
    Body: PVC transparent resin
    PCB: FR‐4 fiber glass epoxy resin, quad layered
    Lead wire: copper wire, semi rigid PVC
    Den Anhang Foto-8CIKYAWW.jpg betrachten
    Ich hab 5500-6000K farbe.

    Für mehr info bitte ein PM; fam_santegoeds@hotmail.com

    Schöne Grüßen, J. Santegoeds.
     
  4. Ingo

    Ingo Herpetophiler Geierfreund

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    Du erreichst mit den LEDSs keine nennenswerten Helligkeiten. Wenn Du sie auch 70% dimst erzeugst Du zudem ein Flackern in einem für dei Vögel sichtbaren Frequenzbereich.
    Mag technsich Spass machen, für dei Vögel gibrt es aber viel bessere Lösungen.
     
  5. #24 J. Santegoeds, 6. Dezember 2012
    J. Santegoeds

    J. Santegoeds Mitglied

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    Hallo Ingo,

    Oké, auch Ich bin uberzeugt das jeder Kunstlicht zu verbesseren ist.
    Nichts ist besser dan Naturliches Licht, wie es fur jedem Vogelart in seine naturliche biotop gibt.

    Aber, in meine situation hab Ich nicht genugend "Naturliches licht" in mein Züchtraum.
    Da muss Ich mit Kunstlicht weiter.
    Also dann hätte Ich seit jahren einige TL rohren montiert und dabei noch kleine TL rohren in die Boxen von 80x60x60 weil die zu "tief" sind und dadurch zu dunkel blieben.
    Die andere Boxen hätten nur das Licht von die "auswendig montierten" TL's.
    Das alles gebrauchte mehr als 350watt......
    Und dan waren nur die 80x60x60 Boxen von innen beleuchtet, die Boxen die ganz unten standen blieben leider zu dunkel nach meine meinung.
    Jetst werd jeden Box beleuchtet, auch die die zuerst auch von innen beleuchtet wurdden, sind heller als in die vorige situation.
    Ich verbrauche jetst nur 136watt, wenn alle LED's brennen (Ich nahmlich jeden Box unabhanglich von die anderen an und ab schalten).
    Weil Ich das glück hab das Ich durch meine freundschaft mit einer der gute contacte in China hat, introduciert bin bei eine fabrikant kann Ich direct beim fabriek die LED's kaufen, auf Kelvin.
    Mein freund hat alles uberpruft und ist uberzeugt von die guten Qualität, von das material.
    Ich hab das jetst einige monaten installiert, und meine Vögel sind gesund, die Züchtten, die sind hell, also mir gefällt das alles sehr.

    Aber Ich glaub Dir zufort, naturliches Licht soll wohl besser sein....

    Schöne Grüßen, J. Santegoeds.

    Ps, bitte entschuldige meine, wahrscheinlich, schrecklichen grammatica.....
     
  6. Elmo

    Elmo Kolbenhirsetaxi

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    Servus,

    ich bin ja auch gerade auf der Suche für eine neue Beleuchtung für den geplanten neuen Käfig (250 / 50 cm Grundfläche).

    Ich habe folgendes in Planung: 5 COB-Hochleistungs-LEDs mit jeweils mindestens 1000 Lumen pro LED.

    Ich hab gerade mal nachgeschaut, was die 5050er LEDs leisten http://www.impolux.de/extern/datasheet/led/Weiss_Neutral_PLCC6.pdf

    Das sind pro LED 17 Lumen (ich hoffe, ich habe mich im Datenblatt jetzt nicht verlesen). Du hast in einem Element 4 LEDs mit unter 70 Lumen was sich dann bei 8 Elementen 544 Lumen sind. Oh... ich sehe gerade, du hast oben die Lumen angegeben.

    Ich fürchte mal, das ist noch weit von dem entfernt, was gut wäre.
     
  7. #26 Ingo, 7. Dezember 2012
    Zuletzt bearbeitet: 7. Dezember 2012
    Ingo

    Ingo Herpetophiler Geierfreund

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    ....zum Vergleich: Das ist in etwa der übliche Stromverbrauch eines einzigen 150 cm Terrariums für tagaktive Savannenbewohner.

    Physik lässt sich nicht überlisten.
    Sonnenlicht hat selbst bei uns am Boden noch 1000W Pro Quadratmeter reine Lichtleistung. Würde man das mit der effizientestesn verfügbaren LED nachahmen wollen, benötigte man immer noch 1200 W davon pro Quadratmeter...und hat immer noch weniger Licht, da hier das Abstandsgesetz zuschläget: Lichtleistung sinkt mit dem Quadrat der Entfernung von der Leuchtquelle..
    Es ist leider so: Du sparst jetzt viel Strom und Dir kommt es subjektiv hell vor. Objektiv ist es jedoch in Deinen Boxen näher an Nachtlicht als an Abenddöämmerung. Das ist nicht wegzudiskutieren.
    Die derzeit effektivste, stromsparendste Variante, Boxen sinnvoll auszuleuchten sind 1-3 T5 HO Röhren passender Länge plus einen Halogen- Metalldampfspot passender Wattzahl.
    Es sollte dabei selbstverständlich sien, jede Box einzeln auszuleuchten.
    Bei Terrarianern, auch solchen mit vielen Becken, ist so eine Kombi für tagaktive Tiere der Minimalstandard. Und Minimalstandard heisst zB, dass man bei Tieren lichtdurchfluteter Habitate in der Regel mehr als einen Halofgen Metalldampfspot pro Meter Beckenlänge einsetzt.
    Es ist absolut unverständlich, warum Vogelhalter das nicht übernehmen.
    Optisch orientierte Pfleglinge gleicher Habitate und Hauptaktivitätsphasen soltlen ja prinzipiell ähnliche Ansprüche an den abiotische Faktor licht haben. Egal, ob Vogel oder Reptil.
    Alles andere wäre unerwartet und müsste im Einzelfall gut zu begründen sein.
    Hauptargument der Vogelhalter ist immer, das kostet zuviel in Anschaffung und Strom.
    Nun, die Terrarianer kostet es keinen cent weniger und die tun es seit langem.
    Auch die mit 30, 40 oder 60 Terrarien.
    Ich glaube, der Hauptgrund ist -neben der Aussage "das haben wir schon immer so gemacht"- , dass Vögel auch unter absolut unzureichenden Lichtbedingungen am leben bleiben und sich sogar fortpflanzen.
    Das würde für Homo sapiens genauso gelten, doch statistisch gesehen steigen in Ländern mit langen dunklen Wintern, wo die Leute im Winter fast nur mit Wohnungslicht leben müssen Selbstmordraten und Depressionserkrankungen enorm an.
    Grundsätzlich überlebt das Homo sapiens und pflanzt sich auch fort. Wäre für einen HAlter also OK. Dürfen wir einfach davon ausgehen, dass dei Vögel das ohne Negativfolgen tolerieren, im Dunklen zu sitzen.
    Klar, sie halten es durch.
    Und darum hatte die Vogelhaltung und Zucht auch schon früher Erfolge, als die Terraristik, die erst mit der Verfügbarkeit moderner Lichttechnologie richtig aufblühte.
    Aber warum gelten wohl auch heute noch viele Vögel als nur in Aussenvolieren haltbar, auch wenn unser Klima von ihrem Heimatklima stark abweicht?
    Nur, weil viele Vögel es aushalten (die halten auch Flickerlicht und strakt farbverfälschendes Licht aus, haben dann aber dauerhaft erhöhte Stressmarker im Blut), ist es noch lange nicht artgerecht, sie objektiv gesehen dunkel zu halten.
    Unser Auge- Hirn Systemist ein Evolutionsprodukt eiens Waldaffenlebens. Im hellen untertreibt es Kontraste, im Dunkeln übertreibt es sie. Daher wirkt ein funzelig beleuchteter Kasten im dunklen Innneraum auf uns richtig hell. Stellt man so einen Kasten dann -nein, nicht mal in die Sonne- auch nur an eine schattige Stelle im Garten, schon bemerkt man dei Beleuchtung gar nicht mehr.
    Ich finde, wir sollten uns bemühen, unseren Vögeln nicht das Minimum, sondern das Maximum des uns machbaren gönnen. Gerade bei der Beleuchtung, denn hier bleibt ja selbst das derzeit sinnvoll machbare Maximum noch weit hinter den natürlichen Werten zurück.
    Ich finde, die momentane LED Manie schadet unseren Vögeln leider sehr. Derzeit kann man mit LEDs zwar scheinbar Strom sparen, realiter spart man mit den finanzierbaren LEDS aber parallel an Licht und zwar im Vergleich zu T% und Halogen Metalldampf mehr Licht als Strom. Wenn man dimmt, führt man zudem wieder ein Flackern ein.
    Mit der von mir empfohlenen Kombi bringt man summa summarum mehr Licht pro Watt in den Käfig als mit LEDs, hat kein Problem, naturnahe Spektren zur Verfügugn zu stellen und bietet mit dem Sonnenspot auch einen naturidentisch hellen Sonnenplatz.
    Darum ist das, wie gesagt, in der Terraristik standard.
    Sind die Vogelhalter vielleicht wirklich einfach geizig?
    Als Trostpflaster für demn stromverbrauch: In wenigen Jahren werden preisgünstig LEDs zu erhalten sein, dei naturnahe Spektren und unschlagbare Lixchtaubeuten haben.
    Aber auch dann wird es unrealistisch sein, mit 20 W 1000W Sonnenleistung ersetzen zu wollen.
    Man wird dann halt hunderte von LED Watt verbauen und wegen der Wärmeableitung von oben, kann man mehr LED Watt verbauen, als heute an zB Halogen-Metalldampf- oder T5 Watt.
    Die Beleuchtung wird also heller, naturnäher werden.
    Aber Stromgeld sparen wird auch mit der übernächsten LED Generation keine sinnvolle Massnahme sein.
    Die Physik lässt sich nicht beschummeln und sich aufgrund des subjektiven Helligkeitseindrucks im dunklen Umfeld etwas in die Tasche zu lügen und die objektiv messbaren Parameter zu ignorieren mag befriedigend sein, ist aber nicht im Sinne der Tierhaltung.
    Aber ich freue mich schon darauf, mit LEDs späterer generationen ein Wüstenterrarium großflächig auf immerhin 30% naturnaher Helligkeit zu bringen, ohne die Tiere zu kochen.
    Das wird mich für ein 150 cm Becken nach wie vor mindestesn 350 W kosten, aber es wird eben viel heller sein als heute.
    Aber dann wie heute werden die Tere nur unter dem kleinflächig bestrahlenden Sonnenspot wirklich die gleiche Helligkeit erfahren, wie unter der Sonne ihrer Heimat.
     
  8. #27 Ingo, 7. Dezember 2012
    Zuletzt bearbeitet: 7. Dezember 2012
    Ingo

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    Das wären also 5000 Lumen in toto.
    Ist das viel oder wenig? Schonmal objektiv analysiert?
    Nun:
    Das entspricht zB halbwegs genau der Lichtmenge, die eine Kombination aus einer 24 W T5 HO und einer 35 W HCI abgibt.
    So eine Kombination wäre in der Terraristik eine Beleuchtungsempfehlung für ein 80 cm Becken, in dem eine mässig lichthungrige Art gepflegt wird.
    Du planst aber ein 250 cm Becken!

    Ein Terrarianer, der ein Terrarium der von Dir genannten Größe für tagaktive Tiere mit so einer Lichtmenge beleuchten würde, würde von den Hobbykollegen - zu recht- gesteinigt!

    Zum Vergleich: Ich besitze ein Regenwaldterrarium von 260 x 80 x 220 cm Größe. Also etwas größer als Deine geplante Voliere. Als Dschungelausschnitt muss es natürlich nicht extrem hell sein.
    Ich habe dort momentan folgende Lichttechnik verbaut:
    3 x 70 W HCI, 1 x 150 W CDM-T. 6 x 54 W T5 HO. Insgesamt also 684 W mit einer Lichtausbeute von gut 60 000 lumen.
    Damit ist das Becken für die wenig lichthungrigen Dschungelbewohner hinreichend aber absolut nicht üppig beleuchtet.
    Natürlich kostet das Geld in Anschaffung von Strom. Aber dennoch habe ich noch viele weitere Terrarien und das genannte ist auch noch nicht mein größtes.
    Wer unbedingt Strom Sparen will -oder muss-, darf eben nur wenige Tiere pflegen oder sollte sich auf dämmerungs- und nachtaktive beschränken. Da gibt es auch tolle Pfleglinge!

    Ich hoffe, Dir wird klar, dass auch Du noch sehr weit von dem entfernt bist, was sinnvoll wäre.

    Auch, wenn eine LED auf den ersten Blick eindrucksvolle Leistungsparameter hat und einem die neue Technik Spass macht, kann man die Physik auch damit immer noch nicht überlisten.
    In Deinem Beispiel solltest Du mindestens 10 mal soviel LEDs einsetzen wie geplant.
    Wenn Du das durchrechnest, merkst Du rasch, dass meine Lösung bei vergleichbarer Lichtausbeute und natürlicherer Charakteristik (Kopplung von Licht- und Wärmestrahlung) deutlich schonender für den Geldbeutel ist.
     
  9. #28 Pudding, 7. Dezember 2012
    Zuletzt bearbeitet: 7. Dezember 2012
    Pudding

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    Hi,

    ich möchte mal zu Ingos Kommentaren etwas dazusteuern, damit die "LEDs sind sparsam" und "geiz ist geil" Mentalität ein wenig verfliegen:

    Um deine Lumenwerte zu erreichen brauchst du je nach Ausführung für jede Box mit Leuchtstofflampen etwas zwischen 7 und 8 Watt. Das wären dann entweder eine T5 Narva Bio Vital EQ 14W (5.800K) oder eine T8 Osram Biolux 18W (am EVG ca. 16W; 6.500K), die jeweils auf ca. 50% gedimmt sind. Ich habe leider nicht dein Verbrauch im Kopf, aber die Effizienz sollte in etwa auf dem gleichen Level liegen. Bei Leuchtstofflampen gilt übrigens ein sehr interessantes Ergebnis: Je länger sie sind, desto effizienter werden sie. (ca. 90 lm/W Realbedingungen) Auch HQIs haben eine nicht außer Acht zu lassende Effizienz (locker bis zu 100 lm/W). LEDs im Vergleich dazu erreichen gerade einmal eine Lichtausbeute von bis zu 80 lm/W (eher aber 50-60 lm/W) unter Realbedingungen. Unter Laborbedingungen weitaus mehr. Hier eine nette Übersicht, wobei die LEDs meiner Meinung nach besser dargestellt werden, als sie tatsächlich sind (siehe den Beitrag zu LEDs unter Wikipedia): http://de.wikipedia.org/wiki/Lichtquelle#Beispiele

    LEDs finde ich schon alleine daher vollkommen fehl am Platz. Wenn ich Energie sparen möchte, muss ich zwangsweise die Lichtmenge reduzieren. Nehme es mir nicht übel, ich finde deine Boxen rein optisch ziemlich dunkel.

    Weiterhin finde ich es wichtig festzuhalten, dass auch LEDs Abwärme produzieren und folglich Energie "verschwenden" (nicht in sichtbares Licht umwandeln).

    Zu den Anschaffungskosten lässt sich kurz festhalten: Leuchtstofflampen sind weiterhin und Meilen preiswerter. Wenn man eine geeignete LED-Beleuchtungstechnik installieren möchte, muss man einiges an Geld und know-how reinstecken, weil die Lösungen sind Eigenbau (dann auch unter Berücksichtigung von UV und co.).

    Zum realen Leben: Die Welt da draußen ist bei einem bewölkten Tag 50.000 bis 100.000 lux hell. Ich brauche wohl nicht zu sagen, wenn du 500 lm (ich vermute eher lux) gemessen hast, kannst du dir vorstellen, dass du an Grundhelligkeit das 10.000fache benötigst. Selbst wenn du nicht dimmst, kannst du schnell mal hochrechnen wie hoch der Stromverbrauch sein müsste. Ganz zu schweigen von der Hitzeentwicklung.

    Hier gibt es - finde ich - eine tolle Seite für die Terraristik: http://www.licht-im-terrarium.de/terra/start

    Wenn man die dort angeführten Prinzipien nur ansatzweise auf die Vogelhaltung übertragen würde, wäre das ein prima Leben für die Tiere :) Übrigens: Auch Vögel, wie Säuger und weitere Tiere benötigen UV-B.

    Liebe Grüße,
    Pierre
     
  10. raptor49

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    Die Ausleuchtung eines Terrariums mit einer Voliere zu vergleichen macht keinen Sinn, da ja nicht nur Licht als Tageslicht verbaut wird, sondern auch Lampen für Heizung und UV. Davon abgesehen, bis LED soweit sind, das highpower LED einen vernünftigen vom Verbraucher Akzeptierten Preis haben, stehen schon die Nachfolge-Technologien Gewehr bei Fuß.

    Von Eigenbauten möchte ich dann abraten, wenn das Konstrukt nicht von einem Elektro-Meister abgenommen worden ist!!!!! Ansonsten gilt weiterhin die Kombination von T6/8 (ESL) mit EVG und gute ESL. LED zum bsp als Nachleuchte etc.

    Ein Nachbar hat sich für sein 3 Meter Aquarium eine highpower LED Leiste gekauft. Der Preis war jenseits von gut und böse. Nächstes Jahr gibts es von den großen Herstellern einige neue Produktlinien in Sachen LED. Auch was Kelvin-Werte und Lux etc betrifft, wirds was neues geben. Was dafür für den Heimtiergebrauch verwendbar sein wird und zu welchen Preisen, weiß ich noch nicht.

    Bezüglich der highpower LED fragte ich einen Großen Hersteller ob es Erkenntnisse auf evtl Augenschäden ua bei Heim-Vogelhaltung gäbe - eine Studie wäre in Arbeit. Mehr war nicht zu erfahren.
     
  11. Ingo

    Ingo Herpetophiler Geierfreund

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    Einspruch: Hauptziel bei allem ist auch in der Terraristik das Licht. Nebenbei achtet man darauf, dass passend Wärme und UV abfällt, aber das sind Sekundärprodukte. Bei ausreichend Licht ist das HAuptpronlem meist Vermeidung von zuviel Wärme. UVA und UVB sind für Vögel wie Reptilien aus den gleichen Gründen relevant.
    Ich sehe de facto, keinen Grund, in der Beleuchtung tagaktiver Vögel oder Reptilien auis den gleichen habitaten unterschiedliche Vorgehensweisen anzuwenden.
     
  12. raptor49

    raptor49 Foren-Dinosaurier

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    Im Prinzip hast du zwar Recht, aber ich möchte keine Terrarium-Leuchte als Volierenbeleuchtung. Stell dich mal davor - das wird etwas Grell mit der Zeit.
     
  13. Ingo

    Ingo Herpetophiler Geierfreund

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    Diese Aussage wäre zum Lachen, wenn es nicht so traurig wäre. Im Habitat scheint die Sonne und die ist noch greller. Uns fehlt die Technik, etwas zu helles zu installieren.
    ich finde es daher geradezu absurd, zu sagen, das ist mir zu hell für meine Vögel, wenn ich mit aktueller Technik vielleicht tatsächlich einen naturnah hellen Sonnenplatz schaffe..
    Im übrigen stehe ich täglich vor meinen Lampen und weiss, wie das ist -ich habe Tag für Tag ein paar tausend Watt modernster Lichttechnologie am Laufen..
    Natürlich können auch Lampen Blendung erzeugen, die weit davon entfernt sind, objektiv zu hell zu sein.
    Das ist aber eien Frage der Anbringung und nicht der Helligkeit.
    Meine Kanaris lieben ihre HCI jedenfalls genauso, wie meine Taggeckos die ihrige - auch, wenn das Ding grell blendet, wenn Du direkt hineinschaust. Das tut die Sonne aber auch.
     
  14. #33 Pudding, 10. Dezember 2012
    Zuletzt bearbeitet: 10. Dezember 2012
    Pudding

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    Hi,

    was unterscheidet die Volierenbeleuchtung von einer Terrarienbeleuchtung?

    Bedarfsliste Voliere:

    * UV-A und UV-B
    * ähnlich wie Tageslicht

    Bedarfsliste Terrarium:

    * UV-A und UV-B
    * ähnlich wie Tageslicht

    Wärme ist ein Nebeneffekt, der durchaus auch erwünscht ist. Reptilien benötigen Wärme dringend, aber ich habe schon Kanarienvögel bei wärmeren Tagen unter einer Bright Sun sonnenbaden gesehen. Beim morgendlichen hochdimmen haben wir hier einen (relativ) angenehmen Wecker ;) Die Terraristik versucht ja nichts weiter, als die Natur bestmöglich zu imitieren, warum sollte man das bei der Vogelhaltung nicht tun?

    Immerhin wird auch hier versucht die Ernährungsansprüche 1:1 abzudecken und ihnen ähnliche Beschäftigungsmöglichkeiten, wie sie sie in der Natur vorfinden, anzubieten. Aber beim Licht ist Schluss? Anfänglich war ich auch skeptisch, wenn man aber bedenkt, dass viele der gehaltenen Vogelarten bis in die Baumwipfel vordringen, während viele der gehaltenen Reptilien soweit nur selten gehen, empfinde ich die Bedingungen der Terraristik nur als Minimum.

    Grell liegt meiner Meinung nach im Auge des Betrachters. Ingo hat ja schon was zur menschlichen Evolution und Helligkeitswahrnehmung geschrieben ;)

    Wegen einer meiner Beiträge vorher: Natürlich sollte Licht nicht von Unkundigen installiert werden, eine Abnahme von einem Elektriker wäre auch hilfreich (soweit ich weiß ist kein Meister von Nöten).

    Nachtrag: Seitdem ich weiß, dass auch (einige) Fische vier Farben erkennen können, überlege ich mir, ob es überhaupt Sinn macht derzeit LEDs in der Tierhaltung einzusetzen.

    Liebe Grüße,
    Pierre
     
  15. raptor49

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  16. Ingo

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    Na ja, da gibt es preiswerter besseres.
    Generell wäre das natürlich nur ein TEIL einer sinnvollen Beleuchtung.
     
  17. raptor49

    raptor49 Foren-Dinosaurier

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    Was würdest du empfehlen? Evtl mit Links. Wäre mir neu das man Terraristik-Leuchten günstiger bekommt.
     
  18. Ingo

    Ingo Herpetophiler Geierfreund

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    Zur Grundbeleuchtung T5 HO eines Vollspektrumtyps wie zB Narva Biovital, True Lite, Life Lite...und generell 5-Banden-Röhren mit Vollspektrum von Osram, Sylvania, Philips, mit Lichtfarbebezeichnungen 930, 940, 965.
    Um Lichtverluste zu vermeiden, möglichst Parabolreflektioren verwenden (teuer, teils schwer zu finden, voluminös) oder Doppel ellipsoid Reflektoren (etwas weniger effizient aber billig, platzsparend überall erhältlich).
    Für die Sonnenspots sind Halogen Metalldampflampen die sinnvollste Lösung. Die höchste Lichtausbeute haben die mit Keramikkolben im Brenner, nicht die mit Quarz. Also HCI, CDM-R und Co. Auch hier Farbtemperauren zwischen 4000 und 6000K und die 9er Serie bevorzugen.
    Wenn UVB gewollt ist, bleibt eigentlich nur die Bright Sun UV und die UV Megaray in ihren verschiedenen Versionen zur Auswahl. Natürlich sollten für Vögel alle Halogen Metalldampflampen mit EVGs betrieben werden.
    Für sämtliche genannten Leuchtmittel und Accesoires liefern Google und ebay zahlreiche Quellen. Ein Geheimtipp für preisgünstigste Halogen Metalldampflampen sind Ladengeschäftsauflösungen.
    Ich habe da mal eine Kiste mit 6 70 W Strahlern inklusive EVGs und sogar für einfache Zwecke brauchbaren Leuchtmitteln für insgesamt 12 Euro bekommen.
     
  19. Virago

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    LED Licht

    Hallo zusammen,

    ich habe letzte Woche auch meine allten Neonröhren gegen LED-Lampen getauscht.
    Bin sehr zufrieden mit dem neuen Licht. Ich denke beim Licht muß man immer Kompromisse machen.
    Der jetzige Verbrauch hat sich mehr als halbiert. Mein Zuchtraum 15 qm und 2 m hoch
    3 x 150cm LED Röhre VDE 24W High Power SMD Typ A klar dayl... Bei e-bay erstanden.
    ebay.de/itm/330854825678?ssPageName=STRK:MEWNX:IT&_trksid=p3984.m1439.l2649
     
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  21. Ingo

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    Der Verbrauch hat sich mehr als halbiert und die Lichtmenge gut halbiert.
    Schade für die Vögel...

    Ich denke, gerade beim Licht sollte man möglichst KEINE Kompromisse machen!
     
  22. Andyneo

    Andyneo Guest

    ......er meinte sicherlich mit Stromverbrauch....oder?
    Gruß Andyneo
     
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