Beo und Balistar geht das gut?

Diskutiere Beo und Balistar geht das gut? im Beos Forum im Bereich Weichfresser/Nektartrinkende; Hallo Kann man Beos mit Balistaren in einer Voliere halten? Die Voliere wäre 5 MAL 3 Meter und ist gut beflanzt! Würde gern eure Meinung hören....

  1. #1 dierschke, 05.11.2011
    dierschke

    dierschke Neues Mitglied

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    Hallo
    Kann man Beos mit Balistaren in einer Voliere halten? Die Voliere wäre 5 MAL 3 Meter und ist gut beflanzt! Würde gern eure Meinung hören.
    MFG Dierschke
     
  2. #2 hampher, 05.11.2011
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    hallo
    habe auch beo`s und balistare zusammen gehalten aber wenn die brutzeit beginnt gibt es kaos die beo`s sind sehr aggressiv gegenüber anderen vögeln in der voliere
    ich würde es lassen
    ist natürlich deine entscheidung und von vogel zu vogel unterschiedlich
    gruß hampher
     
  3. #3 dierschke, 06.11.2011
    dierschke

    dierschke Neues Mitglied

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    Hallo Hamper
    Danke für deine Antwort , werde von gemeinschaftshaltung abgehen und sie in Einzelvolieren halten. Voliere an Voliere sollte doch klappen. Hast du Probleme mit der Lautstärke der Balistare gehabt, werden jawohl kaum lauter als das Beopaar sein?!
    MFG Steffen
     
  4. #4 Salvador, 06.11.2011
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    Entschuldigung wenn ich mir hier so off-topic einklinke!
    Aber kann man Balistare halten? Sprechen wir hier von Leucopsar rothschildi? Ich dachte immer diese Art ist vom Aussterben bedroht und es gibt nur noch einige wenige Exemplare in Natur und in zoologischen Gärten!? Ich habe gerade den Wikipediaeintrag gelesen und dort steht etwas von 2000 Dollar Schwarzmarktpreis für ein Exemplar!?
    Versteh ich da jetzt etwas falsch?

    Lg
    Jens
     
  5. #5 razorfish, 09.11.2011
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    da bist du dem typischen artenschutzgeseiere aufgesessen.weltweit gibt es balistare in deutlich 5stelligem bereich.sie lassen sich einfach züchten(zuchtrekord hier in D über 50 /jahr/züchter)werden angeboten wie sauerbier
    aktueller paarpreis dürfte beim 700€ liegen
     
  6. Ingo

    Ingo Herpetophiler Geierfreund

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    Das gilt aber natürlich nur für die nicht unter wissenschaftlicher Kontrolle nachgezogenen. Sprich, das ist ein bunter genetischer Mischmasch, der für seriöse Auswilderungs und Arterhaltungsprojekt nix taugt.
    Aber eben brauchbar ist als Heimvogel für Hobbyisten.
    Genetisch "wertvolle" Balistare gibt es in menschlicher Obhut viel viel weniger und nur die zählen wirklich für den Arterhalt.So kommt die Diskrepanz bei den Zahlen zustande.
     
  7. #7 Salvador, 09.11.2011
    Salvador

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    oh danke! Super interessant!
    Aber wenn ihr sagt das sind keine reingenetischen Tiere. Hmm wie kann ich mir das vorstellen? Sind da noch andere Arten hineingekreuzt? Den der Balistar kommt ja nur aus einem kleinen Gebiet auf Bali, da dürfte die genetische Vielfalt ja nicht so unglaublich groß sein oder?
    Balistare interessieren mich mehr und mehr! Wo kann ich mich weiter informieren? Möchte hier den Thread nicht mit off-topic zumüllen. Aber wenns keinen stört, bin ich dankbar und finde es sehr interessant, wenn meine Fragen beantwortet werden.

    Danke
    Jens
     
  8. #8 Richard, 09.11.2011
    Richard

    Richard Guest

    Hallo Jens,

    guck mal hier:

    http://www.azvogelzucht-stare.de/

    Mich würden weitere Ausführungen von Ingo auch interessieren, da ich mir die gleichen Fragen gestellt habe wie du.
     
  9. #9 Ingo, 10.11.2011
    Zuletzt bearbeitet: 10.11.2011
    Ingo

    Ingo Herpetophiler Geierfreund

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    Natürlich sind das auf Artniveau gesehen erstmal alles reine Balistare.
    Aber -und das gilt eigentlich für jede Erhaltungszucht:
    Die Population, die eine Zucht in menschlicher Obhut begründet ist immer nur ein kleiner, meist zufälliger (Gendrift!), Ausschnitt aus einer Naturpopulation und repräsentiert dabei auch nur einen kleinen Ausschnitt von deren genetischer Vielfalt (Gemeint natürlich auf Allelniveau, nicht die Vielfalt verschiedener Arten).
    In der Natur und auch bei unkontrollierter Zucht in menschlicher Obhut entstehen aus solchen Gründerpopulationen entweder extrem rasch neue Varianten bis hin zu Arten (siehe Inselarten) oder vitalitätseingeschränkte Tiere (die meisten Gründerpopulationen auf Inseln sterben rasch wieder aus). In menschlicher Obhut geht bei genetisch nicht streng selektierten Verpaarungen vor allem sehr rasch ein weiterer Großteil der eh schon eingeschränkten genetischen Vielfalt der Gründerinidviduen verloren. Damit gehen potentiell artspezifische Eigenschaften verloren sowei fast immer Flexibilität und Anpassungsfähigkeit an sich ändernde Bedingungen. Wenig relevant in menschlicher Obhut, oft überlebenskritisch im Habitat.
    Einw eiterer Aspekt ist die verpaarung von Individuen, die im freiland voneinenander -geographsich oder ethologisch- isolierten Linien angehören, sich aber in Menshclicher Obhut problemlso mischen.
    Da achten Hobbyzüchter in alelr regel wenig drauf, dabei sollte das unbedingt vermieden werden.
    In jedem Fall unterscheiden sich die Nachkommen solcher Gründerpopulationen schon nach wenigen Generationen genetisch deutlich von der Gründergeneration, wenn die Verpaarungen zufällig oder nach nicht genetisch fundierten Auswahlkriterien erfolgen.
    Sochle Tiere sind in aller Regel dann auch in ihrer Fitness für das Überleben im Usprungshabitat eingeschränkt.
    In jedem Fall sind sie aber nur noch optisch -vielleicht- die selben Vögel, wie ihre Vorfahren.
    Daher eignen sich Nachzuchttiere aus Hobbyhaltung -ganz egal, von welcher Art wir reden - aus biologischer und vor allem populationsgenetischer Sicht in aller Regel absolut nicht zur wiederauswilderung, ganz egal, welch hohen Wert ihr Züchter auf optische Nähe zur Wildform gelegt hat.
    Das msen wir akzeptieren. Wir alle züchten Heimtiere und tragen mit keinem unserer Zuchtindividuen direkt zum Artenschutz bei.
    Die Zucht für Wiederauswilderungszwecke muss nach anderen Gesichtspunkten vorgehen und hier steht der größtmögliche Erhalt der eh schon begrenzten genetischen Vielfalt der Gründerpopulation für die Gefangenschaftszucht an allererster Stelle (Traditionen, grundlegende ontogenetische Lernprozessse etc sind auch wichtig, aber hier muss vor allem spezifisch an den auszuwildernden Individuen gearbeitet werden).
    Gendrift, geringe Ausgangsindividuenzahl, individuelle Partnerabneigungen der Vögel usw usf machen so etwas manchmal sehr schwer und die Beteiligung möglichst aller Halter von Wildfängen macht auch die Logistik für die Verpaarungen spannend.
    Offen ist auch bei genauerem Hinsehen manchmal die Frage, wie geht man mit Allelen um. die in der Wildpopulation selten sind, in der gefangenschaftspopulation aber durch den Gendrifteffekt angereichert wurden?
    Aber nur so kann man erreichen, dass das, was man später wiederauswildert, dem, was jemand vor einigen Generationen gefangen hat, hinreichend ähnlich ist - und ähnlich fit für das Überleben im Ursprungshabitat-, um sagen zu können, man trägt zum Arterhalt bei.
    Das alles gesagt habend, weiss ich, dass, wenn gar nichts anderes möglich ist, auch schon auf Hobbynachzuchten zur Weideransiedelung zurückggegriffen wurde und werden wird.
    Das ist dannsozusagen der allerletzte Versuch, zu retten, was noch zu retten ist und jedem Beteiligten ist bewusst, dass das -zumindest bei Wirbeltieren- nur eine Teilrettung sein kann.
    Aber zum einen benötigen solche Populationen oft dauerhaft menschliche Hilfe, um erhalten zubleiben und zum anderen ist das dann biologisch eben doch was anderes, als die Ursprungsart. Sieht dem, was früher dort gelebt hat, zwar ähnlich, ist aber nicht das gleiched und kann vielleicht die eine oder andere Aufgabe der Ursprungsart im Ökosystem nicht merh wahrnemen oder aber bedrängt aggressiver andere Arten als dei Vorfahren das taten usw usf...

    Und last not least: Private Hobbyzüchter dürfen sich durchaus bei Erhaltungszuchtprogrammen mitmachen und sind dann (aber nur dann) wirklich an Arterhalt beteiligt. Nur bestimmt dann eben der globale Koordinator die Paarzusammenstellungen.
     
  10. Ingo

    Ingo Herpetophiler Geierfreund

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    Noch ein P.S.:
    Wie Jens schon andeutete: Inselarten, andere Arten mit seit langem kleiner Populationsgröße, Arten, die aus anderen Gründen erst vor evolutiv kurzer Zeit druch einen Populationsbottleneck gingen und ein paar weitere Ausnahmen machen es den Erhaltungszuchtprogrammen durch ihre von vornherein geringe genetische Vielfalt leichter, als Arten mit einst weiter Verbreitung in großen Populationen.
     
  11. #11 Salvador, 10.11.2011
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    vielen Dank für die ausführliche Antwort! Ich habs verstanden ;-)!
     
  12. #12 razorfish, 11.11.2011
    razorfish

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    beim balistar gibt es keine bastarde;auch ist mir nicht bekannt dass es im eep jemals genetische untersuchungen gegeben hätte bzgl.verwandtschaftsgrad.man hat halt mal nach gusto angefangen.
    es ist schon verwunderlich dass der balistar diesen wappenvogelstatus erhalten hat,stellt doch die zucht keinerlei probleme dar und unter günstigen bedingungen(nusa penida) vermehrt er sich fast wie ratten.
    ich habe erfahrung was vergesellschaftung von mynahs mit anderen starenarten angeht,da war der beo immer in der unterlegenen position( auch z.b. bei balistaren mit hirtenmynahs dominanz letzterer).
    sinn macht eine solche vergsellschaftung jedenfalls wenn man auch züchten möchte nicht.
     
  13. Ingo

    Ingo Herpetophiler Geierfreund

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    Ja, leider mangelt es selbst bei EEps manchmal an Professionalität. Solche Starts, wie Du sie schilderst betreffen aber eigentlich vor allem ältere oder solche mit zu geringer Basis, um eine
    Eingangsauswahl treffen zu können. Im Falle des Balistars waren die Erfolge von Herrn Schmitz vielleicht auch zu verlockend.
    Ich kann mir aber dennoch nicht vorstellen, dass Herr Pagel für dieses EEP populationsgenetische Aspekte ignoriert, bzw das durchgehen lässt.
    ist das wirklich so?
    Fände ich schon traurig.
     
  14. L.K.

    L.K. Foren-Guru

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    Hallo,

    das Thema lautet Vergesellschaftung von Beo und Balistar, geht das gut?

    Schön langsam geht mir dieses wissenschaftliche Gesülze auf den Geist, weil es mit diesem Thema rein gar nichts zu tun hat.
     
  15. segalk

    segalk Guest

    Ich finde solche Antworten auch etwas übertrieben. Es gibt immer zu denken, wenn ein Wissenschaftler hier in diesem Forum sein Wissen preisgibt. Es ist kaum möglich im das Gegenteil zu beweisen, wird auch keiner großes Interessen daran haben.
    Für mich ist der Wissenschaftler einfach nur ein INGO!

    PS: Diese Beurteilung ist nur auf mein einfaches Empfinden zurückzuführen. Eventuelle Beleidigungen sind nicht vom Autor beabsichtigt.
     
  16. Ingo

    Ingo Herpetophiler Geierfreund

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    Sorry, mein Schnabel ist nunmal genau so gewachsen und in diesem Fall habe ich zudem mit dem längeren Beitrag lediglich auf eine direkte an mich gerichtete Frage geantwortet.
    Du musst ja meine Postings nicht lesen. Immerhin höre ich ab und zu von anderen, dass meine Beiträge verstanden und als hilfreich empfunden werden.
    In einem Forum tummeln sich nunmal verschiedene Charaktere.
    Die einen schreiben Bildzeitungsstil, die anderen erzählen gerne und ich schreib halt so.
    Leb damit oder lass es, aber spar dir doch bitte Stammkneipenkommentare.
     
  17. #17 Salvador, 11.11.2011
    Salvador

    Salvador Mitglied

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    Fand die Antworten eigentlich alle interessant und hab auch alles verstanden.
    Da diese Off-Topic-Diskussion von mir aus ging, Entschuldigung für die erhitzten Gemüter. Hab aber auch zuvor geschrieben, dass mir die Frage einfach so gekommen ist und es eigentlich nix mit dem Thema zu tun hatte. Man hätte nicht antworten müssen. Mir kam das einfach so als ich den Thread gelesen habe.

    Aber ganz ehrlich, vielleicht sollte man sich nicht an allen Regeln so sehr aufhängen, einfach einmal etwas überlesen und Internet, Internet sein lassen ;)!

    LG
    Jens
     
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