Bepflanzung der voliere

Diskutiere Bepflanzung der voliere im Wachtel, Reb&Steinhühner, Frankoline Forum im Bereich Hühner- und Entenvögel; Hallo ich bin dabei eine Voliere für Berghaubenwachteln und kleine Bronzeflügeltauben zu bauen , diese ist ca 12 qm groß und 2bis 2,4m hoch. Kann...

  1. #1 frank268, 20. Mai 2007
    frank268

    frank268 Neues Mitglied

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    Hallo ich bin dabei eine Voliere für Berghaubenwachteln und kleine Bronzeflügeltauben zu bauen , diese ist ca 12 qm groß und 2bis 2,4m hoch.
    Kann mir jemand einen Tip geben welche Pflanzen ich in der Voliere benutzen kann. Desweiteren überlege ich noch ob ich das Dach schließen oder teilweise mit Draht bespannen soll im Falle das ich es schließe, möchte ich eine Beregnungsanlage einbauen.

    mfg frank
     
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  3. #2 Wachtelfan, 20. Mai 2007
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    Hallo
    zur Bepflanzung eignet sich Bambus recht gut, da dieser als Versteck dienen kann, aber nicht von den Wachteln zerrupft/gefressen wird. Ansonsten sind auch andere Gräser empfehlenswert, diese dienen dann außerdem als Nahrungsquelle.

    Grüße, Wachtelfan
     
  4. #3 Sirius123, 20. Mai 2007
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    Hallo,

    bei der Haltung von Tauben bitte auf Bambus verzichten! Diese Gräserart steht zu dicht, ist sehr glatt und äuserst hart. Ich hatte durch Bambus schon Verluste bei meinen Kleintauben die zwischen die Stangen eingeklemmt nicht wieder raus kamen.
    Meine Volieren sind mit Buchsbaum und Birke Bestanden. Für die Wachteln habe ich Grasbüschel in flache Schalen gepflanzt, das Gras hängt etwas über darunter sitzen sie recht gerne. Zudem stehen kleine Hütten in den Volieren in denen meine Wachteln auch brüten.
    In einer Ecke habe ich Vogelmiere und Katzengras stehen.

    Was die Überdachung angeht, da habe ich eine teilweise Überdachung bei Rosttäubchen, Perutäubchen und Blautäubchen gewählt.
    Bei Bronzeflecktäubchen, Diamanttäubchen, Zwerg- und Sperlingstäubchen sind die Volieren ganz Überdacht. Diese Tauben sind gegen Nässe empfindlich.
    Bei Wachteln würde ich eine komplette Überdachung ohne Berieselung anraten, Wachteln sind ebenfalls Nässeempfindlich.
    Eine Berieselungsanlage ist nur dann Sinnvoll, wenn keine Staunässe entstehen kann!
     
  5. #4 Sirius123, 20. Mai 2007
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    Berghaubenwachteln (Oreortyx pictus ??) sind doch so weit ich weiß Neuweltwachteln also Zahnwachteln. Ich hoffe da liege ich nicht falsch. Da sie ja auch aufbaumen würde ich noch Kiefern (Zwergkiefer) einsetzen.
    Julian87 müsste Dir da besser helfen können.
     
  6. #5 quasimodo, 20. Mai 2007
    quasimodo

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    Gegenüber langjährig verbreiteter Zuchterfahrungen, wie auch in den aktuellen Nachschlagewerken beschrieben, hat sich bei mir die Unterbringung in ein naturbelassenes Gehege mit vielen Büschen, Sträuchern, hohlen Baumstämmen, Baumwurzeln und Grasbewuchs ohne Dach als die sehr viel effizientere Variante mit ständig trockenem Boden und Überdachung erwiesen. Die Tiere ziehen auch mehr Jungen auf. Dieses Experiment habe ich 3 Jahre lang mit 2 blutsfremden Paaren in jeweils wechselnder Voliere gemacht. Auffällig waren auch die Fressgewohnheiten. Das Paar in der bewachsenen Voliere hat ca. die hälfte an Futtersämereien verbraucht, wie das andere Paar, dass auf Sandboden gehalten wurde - trotz Zugabe von Grünzeug. Sie fressen halt gerne gewachsenes Grün. In der bepflanzten Voliere übernachten die Tiere in einem hohlen Baumstam, der am Boden liegt. In der unbepflanzten haben sie immer aufgebaumt.
    http://www.tragopan.de/wachtel/berg07.jpg
    http://www.tragopan.de/wachtel/berg03.jpg
     
  7. #6 julian87, 20. Mai 2007
    julian87

    julian87 Elessar

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    Hallo,

    ja, die Berghaubenwachteln sind Zahnwachteln aus dem westlichen Nordamerika. Sie benötigen Möglichkeiten zum Aufbaumen. Zwar ist dies bei Ihnen nicht so häufig der Fall, wie bei den anderen Zahnwachteln wie bspw. den Schopfwachteln, aber dennoch bevorzugen sie oft höher gelegene Sitzmöglichkeiten wie Baumstümpfe oder Felsbrocken in ca. 50 - 100 cm Höhe.

    Wenn du eine kleinere Bambusart nimmst, dann denke ich nicht, dass es ein Problem geben sollte, da die (kleinen) Bronzeflügeltauben doch recht groß sind und keine Probleme damit haben sollten wie bspw. die Kleintäubchen.
    Fernerhin ist zu bedenken, dass die kleinen Bronzeflügeltauben nicht winterhart sind und frostfrei überwintert werden müssen.

    Die Voliere sollte ruhig von oben geschlossen werden. Erstens weil Tauben wie Berghauben sehr empfindlich auch Nässe reagieren. Die Berghaubenwachteln haben zwar keine Probleme mit knackigen Minustemperaturen aber Feuchtigkeit und Nässe sind der sichere Tod für sie. Und zweitens ist so verhindert, dass Wildvögel Keime und Parasiten durch Ihren Kot in die Voliere einbringen, was aus dem einfachen Grund wichtig ist, da Berghaubenwachteln und Bronzeflügeltauben sehr empfindlich auf Parasiten reagieren.

    Nur mal ne Frage anbei: Hast du schon Erfahrung in der Haltung und Zucht mit anderen Tauben- und Wachtelarten?
     
  8. #7 quasimodo, 20. Mai 2007
    quasimodo

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    Kann ich so nicht bestätigen.
    Ich halte Berghauben in einer oben vollkommen offenen bepflanzten Voliere seit 3 Jahren ohne Ausfall. Und das trotz des knackig kalten und sehr nassen Winters 2005/6 ohne Schutzhaus
    Ok - in der unbepflanzten auch seit 3 Jahren. Aber die ist größtenteils Überdacht und hat ein Schutzhaus.


    Kannst du dich noch an die Vogelgrippe erinnern? Gab es da nicht auch so ähnliche Kommentare? Wo kommen die Tiere denn her? Aus einem sterilen Gebiet? Das würde vielleicht bei Himalayabewohnern wie Tragopane zutreffen.
    Und die Züchte ich auch schon einige Jahre ohne Ausfall und Krankheiten.
    Meine Gehege sind zudem teilweise im Wald, teils auf der Wiese mit Abstand von 1km zur nächsten Siedlung. Da habe ich aber jede Menge Wildvögel. Das hat meinem Tierbestand bisher aber nicht geschadet.

    Nicht alles was geschrieben steht (in Büchern!) muß auch unbedingt 100% stimmen.

    Bitte Bitte - das soll sich jetzt nicht vorwurfsvoll oder böse anhören - es sind nur meine Erfahrungen und meine Meinung dazu (zu Berghauben).
     
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  10. #8 Sirius123, 20. Mai 2007
    Sirius123

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    Meine Meinung:

    Sorry,

    aber es geht doch darum was der Fragesteller nun am besten macht also Überdachung ja oder nein, und Berieselung ja oder nein. Alles andere artet doch wieder nur in Meinungsverschiedenheiten und Missverständnisen aus.
    Ist es nicht besser ersteinmal das zu machen was sich über Jahrzehnte bereits bewährt hat und dann erst ein Experiment zu wagen?!
    Beim Thema winterhart, gehen die Meinungen auch immer außeinander, wenn also die Täubchen (devinitiev!!) nicht winterhart sind, warum sollte man dann die Wachteln im Winter draußen lassen, wenn sie eine Gemeinschaftsvoliere bewohnen.
    Zudem glaube ich, dass man nicht jede Haltung für jedes Gebiet empfehlen kann. Nicht jeder wohnt am Waldrand oder auf dem Dorf, auch für solche Leute (mich eingeschlossen) muss es doch klare Aussagen geben!
     
  11. #9 quasimodo, 20. Mai 2007
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    Natürlich sind Bücher als Richtlinie vollkommen in Ordnung. Aber teilweise wird da hemmungslos übertrieben. Wir reden von Wildtieren, die in ihrem natürlichen Habitat über kein Schutzhaus oder Überdachung verfügen können.


    Klar - siehe oben - Bücher.
    Aber - sind die Stadtfinken verseuchter als die Dorffinken?
    Was soll in der Stadt anders sein als auf der grünen Wiese.
    Außer das da mehr Dorffinken hausen.

    Nochmals - alles nur eigene Erfahrungen die sich halt nicht 100% mit Büchern decken.

    Und von kleinen Bronce habe ich nicht die geringste Ahnung.
    Nur von großen. Und die gehn auch nicht ins Schutzhaus.
    Die lassen sich sogar gelegentlich auf dem Boden einschneien,
    wenn sie vorher nicht aufgebaumt haben.
     
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