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  1. #1 Silberpfeil, 02.04.2000
    Silberpfeil

    Silberpfeil Guest

    Hallo, Ihr Lieben,

    ich habe mal wieder eine akute Frage:
    Wie lange sind Kanarieneier "haltbar"? Von Hühnereiern weiß ich, daß sie auch noch nach vielen Tagen Lagerung "angehen"; wie aber sieht es bei den Kanaris aus?
    Ich habe nämlich hier drei verwaiste Eier liegen; das erste wurde am 31. März gelegt.
    Danke.
    mayaniobe
     
  2. Oli

    Oli Shake A Tail Feather

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    Hey mayaniobe,

    ich habe durchaus schon einmal ein Gelege eine Woche aufgehoben, was natürlich bedeutet, daß das erste Ei insgesamt zehn Tag lag. Es schlüpften anstandslos Junge.
    Wichtig ist aber, daß Du die Eier täglich leicht drehst.

    Bis dann,
    Oli
     
  3. #3 Silberpfeil, 03.04.2000
    Silberpfeil

    Silberpfeil Guest

    Jau, werde ich machen.
    Hoffentlich hauen meine beiden Damen jetzt mal ein wenig rein mit ihrem Nestbau.
    Danke sehr!
    mayaniobe
     
  4. Mark

    Mark Guest

    Das Schlagwort "Eier drehen" bringt mich auf eine Idee.
    Kann es sein, dass meine Hennen die Eier nicht genug gedreht haben und dadurch die Brutversuche erfolglos waren ???
    Viele Grüße
    Mark

    ------------------
    Mark Kobert
    http://www.kanarien-web.de
     
  5. Oli

    Oli Shake A Tail Feather

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    Hallo zusammen !
    Etwa alle 40Min. kann man das brütende Weibchen beobachten wie es damit beschäftigt ist die Eier zu wenden. Das Wenden hat eine bestimmte wichtige Funktion. Der Dotter ist im ganzen leichter als das Eiklar und neigt dazu nach oben zu steigen. Nur die Hagelschnüre halten es in der Eimitte, verhindern aber nicht den Auftrieb zur Oberkante. Dies ist bei der Lagerung von Eiern über wenige Tage zu beachten, andererseits beim Brüten des Weibchens aber, würde durch eine nicht stetige Wendung der Embryo die Eischale berühren, sich anheften und nicht normal wachsen. Probleme entstehen aber lediglich kurz vor Schlupftermin.
    Das Wenden der Eier durch das Weibchen ist ein angeborener Instinkt. Hat man nun solche befruchteten Gelege die nicht schlüpfen, bleibt es ungewiss ob es an einer nicht ausreichenden Wendung der Eier liegt, zumal solche Weibchen durchaus bei der nächsten Brut keinerlei Probleme aufweisen.
    Ich halte es für eher unwahrscheinlich, daß der Tod im Ei und hier speziell kurz vor Schlupf an einer mangelnden Wendung der Eier liegt. Es kommen eher andere Sachen in Betracht.
    Die Wendung der Eier spielt natürlich bei der Kunstbrut eine wichtige und bedeutende Rolle.
    Bei Dir Mark, müßte man nun genau wissen, welche Probleme bestanden. Waren die Eier befruchtet ? Wenn ja, waren die Embryos voll entwickelt ? etc. etc.

    Bis dann
    Oli
     
  6. Oli

    Oli Shake A Tail Feather

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    Hallo zusammen !
    Habe eine Mail bekommen, in der ich gefragt wurde, ob der Tod im Ei nicht auch an der Luftfeuchtigkeit liegen könnte. (an dieser Stelle schöne Grüße an Brigitte und Rainer - macht doch mit hier !!)
    Die Theorie mit der Luftfeuchtigkeit ist sehr weit verbreitet und ist indirekt sicherlich überliefert aus den Erfahrungen bei Kunstbrut, also mit Brutmaschinen.
    Die nötige Luftfeuchtigkeit im Nestinneren wird durchaus durch das brütende Weibchen reguliert. Ich persönlich habe in meinem Zuchtraum eine Luftfeuchtigkeit von 50% und keinerlei Probleme beim Schlupf(natürlich nicht ich, sondern die Jungtiere !)
    Bei einer Luftfeuchtigkeit von über 60% erhöht sich natürlich die Gefahr, daß Krankheitskeime sich besser entwickeln, in diesem Zusammenhang ist es auch sehr wichtig einen Bodenbelag zu wählen der den Kot gut aufnimmt, diesen schnell abtrocknet und ansich anorganisch ist.
    Eine zu dicke Eischale halte ich im Einzelfall für möglich, jedoch nicht wenn das Problem "Tod im Ei" sehr oft vorkommt.
    Das Thema "Tod im Ei" ist sicherlich sehr komplex, es kann einerseits an einer mangelnden Versorgung mit wichtigen Nähr- oder Wirkstoffen liegen, andererseits aber auch auf eine Unpäßlichkeit des Weibchens oder aber eine Störung des Weibchens durch den Hahn liegen.

    Bis dann
    Oli
     
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