Beste Urlaubsbetreuung Rotbauchsittiche?

Diskutiere Beste Urlaubsbetreuung Rotbauchsittiche? im Südamerikanische Sittiche Forum im Bereich Sittiche; Hallo, ich mache mir grade Gedanken, was für meine Vögelchen (2 Rotbauchsittiche) das beste ist, wenn ich mal für 2 Wochen in Urlaub fahre....

  1. laliluna

    laliluna mZG

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    Hallo,

    ich mache mir grade Gedanken, was für meine Vögelchen (2 Rotbauchsittiche) das beste ist, wenn ich mal für 2 Wochen in Urlaub fahre. Nein, nicht gleich wieder meckern. Natürlich habe ich mir schon vor Anschaffung der Geierchen Gedanken gemacht, und die Urlaubsbetreuung ist gesichert.

    Es gibt aber verschiedene Möglichkeiten, und ich weiß nicht so recht, was das Beste wäre. Zum einen können sie hier in ihrer Zimmervoliere bzw. Käfig (Denver von Montana) bleiben und von der Nachbarin versorgt werden. Allerdings kriegen sie dann höchstens einmal in der Woche Freiflug. Und sind fast den ganzen Tag allein, das heißt mit Wellis in der Nachbarvoliere, die dort auch bleiben.

    Alternativ könnten die Vögel zu anderen Vogelbesitzern in eine Voliere. Ist das sinnvoll? Wollen die Geier danach überhaupt wieder zurück zu mir?? Könnten sie, wenn es warm genug ist, auch in eine Außenvoliere, obwohl sie nur Zimmer gewohnt sind?

    Die dritte Möglichkeit wäre Umzug samt Käfigvoliere zu Freunden. Was natürlich umständlich, aber absolut machbar ist.

    Meine Frage ist, was wäre für die Vögel das Beste? Könnt ihr mir da weiterhelfen? (Ich hab aktuell keinen Urlaub in Planung, also keine Panik.)

    Danke schonmal,
    Laliluna
     
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  3. #2 Christian, 6. Januar 2009
    Christian

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    Hi!

    Eine ziemlich uncoole Lösung, da diese Montana-Teile einfach viel zu klein sind. Das ist ein großer Käfig, aber keine Voliere.

    Nur, wenn sie dabei nicht vergesellschaftet werden und sichergestellt ist, daß diese anderen Halter keine ansteckenden Krankheiten wie z.B. PBFD im Bestand haben, was z.B. bei Wellies und Agas extrem weit verbreitet ist, leider meist in Form latenter Infektionen, also ohne Symptome zu zeigen.

    Auf jeden Fall, zumindest im Sommer.

    Das wäre, wenn dort genügend Freiflug möglich ist und die Vögel die Freunde schon mal bei Euch kennengelernt haben, wahrscheinlich die beste Lösung, sofern dort das oben angesprochene Thema Viruserkrankungen ausgeschlossen ist.
     
  4. laliluna

    laliluna mZG

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    Tja, übertragbare Krankheiten... Natürlich haben die Leute, die gerne die Urlaubsbetreuung übernehmen, in der Regel selbst Vögel. In meinem Fall Wellis, Nymphen- oder Barabantsittiche - die wohl alle nicht auf die relevanten Viren gestestet sind. Andererseits, kann man das wirklich immer so stark berücksichtigen? Dann muss man sich ja echt mit seinen Tierchen abkapseln... Wenn mich andere Vogelhalter besuchen, dürften sie ja z.B. gar nicht in Kontakt mit meinen Geiern kommen, oder?

    Und z.B. in der Zoohandlung, wo meine Rotbäuche herkommen, sind zwar alle Papageien und Großsittiche auf die relevanten Krankheiten getestet. Andererseits sind in der Voliere nebenan die kleinen "Massenvögel" untergebracht - ungestestet natürlich. Und die Verkäufer laufen eh abwechselnd zwischen allen Tieren rum. Da kann man testen soviel man will, da kann doch jederzeit eine Übertragung stattfinden, oder?

    Das ist eine echt schwierige Thematik. Ich weiß noch nicht so recht, wie ich damit umgehen soll und kann.

    Grüße
    Laliluna
     
  5. solcan

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    Hallo

    Um Streß zu vermeiden ist es normalerweise immer besser wenn die Vögel in Ihrer gewohnten Umgebung bleiben können. Auch wenn sie mal etwas weniger Bewegung haben. Sie müßten sich ja bei Freiflug in der neuen Umgebung auch erst mal eingewöhnen und bis dahin sind die 2 Wochen schon rum.
     
  6. #5 Christian, 9. Januar 2009
    Christian

    Christian Foren-Guru
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    Hi again!

    Also ich finde einen Montana-Käfig bei einmal in der Woche kurzen Freiflug 'ne ziemlich harte Nummer für so agile Vögel. Bei einer richtigen Voliere wäre das natürlich was anderes.

    Die brauchen doch keine zwei Wochen um sich umzugewöhnen ... meine Aymara-Neuzugänge hatten immer gleich am zweiten Tag schon Freiflug und das klappte astrein.

    Daß so ein temporärer Umzug natürlich etwas stressig ist, stimmt schon ... scheint mir aber dennoch besser als Bewegungsmangel, vorausgesetzt sie kennen die "Pfleger" bereits und der Umzug dauert nicht zu lange ... kommt also auch drauf an, wie weit die "Urlaubsvertretung" entfernt ist.

    Hat also beides Vor- und Nachteile.
     
  7. laliluna

    laliluna mZG

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    Hallo!

    So klein ist der Denver-Käfig für die nicht grade großen Vögelchen nun auch nicht. Klar, längere Flugstrecken sind nicht drin. Aber wenn ich mir das so recht überlege, fliegen die Geier auch außerhalb des Käfigs nicht wirklich viel. Sind eher Kletteräffchen, die nix schöneres kennen, als auf mir, ihrem Kletterbaum oder sämtlichen Regalen und Möbeln rumzuturnen :trippel:. Höchstens vielleicht Papier zerfetzen. :D Und das alles können sie in ihrem Käfig eigentlich auch zur Genüge.

    Aber mal sehen. Ich kann mir das ja noch überlegen. Auf jeden Fall vielen Dank für die Tipps und Hinweise!!

    Laliluna
     
  8. Christian

    Christian Foren-Guru
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    Hi again!

    Das Ding wäre bei wenig Freiflug selbst für meine Aymaras zu klein und Pyrrhuras sind merklich größer ;)

    Der Denver ist zwar selbst für einen Montana scheinbar reisig, aber er ist im Endeffekt eine Hubschraubervoliere, soll heißen, er ist zwar mit 180cm enorm hoch, hat aber nur eine Länge von max. einem Meter ... insbesondere durch die asymmetrische Grundfläche, ist da an Fliegen nicht zu denken ... maximal ein Flügelschlag, mehr ist nicht drin. Wäre das Teil 180cm lang und nur einen Meter hoch, wäre das merklich artgerechter. Aber so sind sie halt, die handelsüblichen Volieren ... die Industrie wird's wohl nie lernen.

    So gerne sie auch klettern, so wichtig ist aber dennoch ausreichende fliegerische Betätigung (zur Not muß man sie dazu animieren), denn nur so werden die Luftsäcke hinreichend durchlüftet. Und das ist zur Vermeidung von Atemwegserkrankungen sehr wichtig, ebenso wie eine möglichst hohe Luftfeuchtigkeit (mind. 50-60%) ... die derzeitige Heizungsluft ist für Vögel, deren natürlicher Lebensraum in Regenwäldern angesiedelt ist, nämlich pures Gift, weil die Atemwegsschleimhäute austrocknen, rissig werden und so Keime und Sporen leichtes Spiel haben.

    Das hat jetzt zwar nix mit der Urlaubsfrage zu tun, denn 2 Wochen mit wenig Freiflug, wird die Vögel nicht umbringen, aber ich halte diesen Hinweis dennoch für wichtig, um zu vermeiden, daß Du uns irgendwann was von einer Aspergillose-Erkrankung berichtest. Leider wird die Frage nach der Luftfeuchtigkeit immer wieder übersehen und ist Hauptursache dieser Erkrankung bei tropischen Papageienvögeln.

    Mein Tip: Ein Hygrometer anschaffen.

    Definitiv ... und Beschäftigung ist das A und O ... und Kletter- sowie Schreddermöglichkeiten lassen sich in dem Denver ja gut realisieren.
     
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  10. laliluna

    laliluna mZG

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    Luftfeuchtigkeit

    Hallo Chris, hallo Mitleser,

    danke für den Hinweis.

    Ich habe schon einiges über Aspergillose gelesen und mir auch kurz nach Einzug der Vögel ein Hygrometer angeschafft. Es ist echt erschreckend, wie schnell die Luftfeuchtigkeit bei der Heizungsatmosphäre im Wohnzimmer sinkt. Ich bin eifrig am Sprühen und hänge feuchte Tücher über die Heizung, aber man muss echt ständig hinterher sein, um mindestens 50 % zu halten. Wie macht ihr das?

    Zum Kauf eines Luftbefeuchters konnte ich mich noch nicht entschließen, da ich befürchte, dass das eher Bazillenschleudern sind, oder?

    Grüße
    Laliluna
     
  11. Christian

    Christian Foren-Guru
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    Hi again!

    Das kannst Du laut sagen ... in Küche und Bad geht's ja, aber in Wohnräumen ist das heftig ... und das ist ja auch für den Menschen unangenehm. Neben den gängigen Befeuchtungsmaßnahmen (siehe weiter unten), ist Stoßlüften bei feuchtem Wetter sehr hilfreich ... gerade jetzt bei dem Tauwetter z.B.. Bei Eiseskälte bringt das natürlich gar nix hinsichtlich der Luftfeuchtigkeit.

    Neben dien üblichen Heizungsverdunstern sind lasierte Tonschalen auf der Heizung am wrkungsvollsten, da dort die Verdunstungsfläche recht groß ist und wenn man die täglich spült (mit Pril), bevor man frisches Wasser nachfüllt, entwickeln die sich auch nicht zu Bakterien- und Sporenschleudern.

    Um die natürliche Sporenbelastung im Zimmer zu reduzieren, fülle ich F10 in das Verdunsterwasser. Gleiches gilt für feuchte Tücher ... die sollten mit F10 eingesprüht werden und man sollte sie regelmäßig wechseln, da diese sich schnell zu "Sporenzuchtmaschinen" entwickeln.

    F10 ist übrigens ein mildes, günstiges Desinfektionsmittel, welches inzwischen sogar von Tierärzten als Inhalationsmedikament gegen Aspergillose eingesetzt wird. Und wer Bedenken hat, dies in Wohnräumen einzusetzen ... mein Schatz ist Asthmatikerin und hat im Gegensatz zu anderen Präparaten damit gar keine Probleme.

    Ja, das kann durchaus passieren, zudem sind manche Geräte alles andere als empfehlenswert.
     
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