Besuch in GB-Schule

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  1. Manuel

    Manuel Guest

    Bimmel war heute gute 2 Stunden zu Besuch in einer GB-Schule. Er ist bei den meisten Kinder direkt auf die Hand oder den Kopf geflogen.
    Einige Kindern mußte ich erst gut zureden, bis sie einen Versuche wagen wollten. Ein Mädchen wollte Bimmel bis zum Schluß nicht auf der Hand haben :(. Als es Bimmel dann zu bunt geworden ist, ist er auf einen augehangenen Zweig geflogen und hat dann muter von oben runtergeträllert.
    Aber egal, den meisten Kinder hats gefallen und Bimmel hat seine Streichel- und Hirseeinheiten bekommen. :)

    Bilder gibts leider nicht: Mit Bildern im Internet von Kindern aus einer Schule ist das immer so ein blödes Datenschutzproblem :k
     
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  3. Gunna

    Gunna Foren-Guru

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    Hallo Manuel

    auch wenns keine Bilder gibt, finde ich dass das eine ganz tolle Aktion war! Habe bisher nur vereinhzelt mal von Besuchen mit Hunden in Schulklassen gehört, was ich auch ganz wichtig finde.
    Tolle Sache:D
    Gruß
    Gunna;)
     
  4. #3 ole olesson, 4. Juni 2002
    ole olesson

    ole olesson Foren-Guru

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    Flattermann bei gb-Kindern - Na, ja ich weiß nicht so recht ?!

    Hi Manuel

    Und wie hast Du ihn wieder eingefangen. Mit Kescher?

    So ein Klassenraum ist meistens groß und auch geistigbehinderte Kinder sind oft genug sehr aufgeregt *, wenn sie vorher kaum Kontakt mit Tieren gehabt haben, ...

    *Kopflandungen sind nicht nur im übertragenen Sinne eine kitzlige Sache für ein ohnehin vielfach überbehütetes und daher sehr ängstliches Kind.

    Nix gegen Tiere im Klassenraum (das verbieten jedoch in der Regel die von den Schulträgern erlassenen Hausordnungen), aber einfach so rumfliegen lassen in für ihn unbekannten Räumen, da hätte ich Angst um mein Tier gehabt.

    Die Kinder (auch die geistigbehinderten) kann die Lehrkraft auf einen umsichtigen Umgang mit dem Tier vorbereiten, der Vogel aber kommt in ein für ihn völlig neues Territorium und noch dazu zu vielen fremden Menschen.

    Ich nehme daher an, dass Du den Vogel (Bimmel) genau ausgewählt hast aus Deiner Mannschaft ...

    ... und trotzdem weiß ich nicht so recht, was ich davon halten soll!

    Eine Zimmervoliere mit einer kleinen Schar im Klassenraum fände ich völlig o.k. (das ist aber verboten - aus hygienischen Gründen kriegt die Schulleitung das nie bei der unteren Schulaufsicht durch). Vor allem, wenn die Kinder sich wie beim Kakaodienst abwechselnd um die Versorgung der Tiere kümmern, fände ich das sehr sinnvoll, weil sie dabei eine Menge lebenswichtige Dinge lernen können.

    Aber ein Vogelbesuchsdienst bei behinderten Kindern - ich glaube nicht, dass ich mich als Lehrer der Kinder damit hätte anfreunden können.

    PS:

    Nix für ungut!
     
  5. Manuel

    Manuel Guest

    Ich würde das auch nciht mit allen Kindern und mit allen Schulen machen. Und schon garnicht mit jedem meiner Vögel.

    In der betreffenden Klasse habe ich vor einem Jahr mein Infopraktikum für das Studium gemacht und seitdem auch regelmäßig Kontakt gehalten. Die Kinder kennen mich gut und ich kenne die Kinder so gut, wie man sie halt nach ein paar Wochen kennen kann.
    Da die Klasse gerade Tiere, spziell Vögel behandelt, haben die mich eingeladen, mit einem meiner Vögel zu kommen.

    Du hast natürlich was Bimmel betrifft recht. Der Vogel ist genau für den Anlaß ausgewählt. Er ist die friedfertigkeit in Person (oder Vogel) und Angst ist ihm ein Fremdwort. Abgeshen davon waren die Kinder gut vorbereitet und saßen wie abgesprochen schon im Stuhlkreis, als ich reingekommen bin.

    Ein "Einfangen" meiner Vögel ist übrigens bei keinem meiner Federbälle nötig. Man hält einfach dem Arm wagerecht und "switschert" einen Vogel an. Ein paar Sekunedn später sitzt der 100%ig auf dem Arm. :S Alles andere zählt jawohl auch nciht als handzahm!
     
  6. bendosi

    bendosi Nymphenheimdiener

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    Bimmel

    Suuuuuper tolle Aktion

    Das war sicher was sehr schönes für diese Kinder
    Sowas würde sicher nicht jeder machen .
    (Ich wahrscheinich auch nicht)
    dazu braucht man ebend einen absolut zuverlässigen Piep.
     
  7. daggi

    daggi Guest

    geniale aktion manuel :)
     
  8. #7 Brigitte2, 5. Juni 2002
    Brigitte2

    Brigitte2 Guest

    Hallo Manuel,

    ich finde diese Aktion an sich auch sehr gut, aber dennoch hat mich Oles Argumentation (die Vögel aus ihrem gewohnten Umfeld herauszureißen) nachdenklich gemacht.

    Viele Grüße
    Brigitte
     
  9. #8 Betti G., 5. Juni 2002
    Betti G.

    Betti G. Guest

    Oller Angeber!:D :D :D
     
  10. daggi

    daggi Guest

    ich finde es wirklich etwas übertrieben, wenn man bei allem und jedem nachdenkt, ob der vogel vielleicht auch mal etwas mißempfindungen verspürt. ein absolut zahmer vogel, der keinerlei scheu zeigt findet eine fremde umgebung vermutlich nur spannend... aber selbst wenn er etwas unbehagen dabei empfindet. mal ganz ehrlich, er wird ja nicht gequält. keiner tut ihm weh und ob er angst hat oder nicht kann man ja leicht erkennen. also vielleicht doch auch manchmal den menschen an erste stelle stellen...
    sonst werden wir vor all denen, die vielleicht etwas über wellis lernen könnten und die nicht so vogelverrückt sind wie wir irgendwann einfach nicht mehr ernst genommen.
    ich liebe meine vögel sehr. aber dennoch kommt jeder mensch für mich zuerst. ich war schon immer ein gegner der vermenschlichung von tieren. tiere haben für menschen eine therapeutische wirkung. man weiß das von hunden und pferden, oder delphinen. und hin und wieder ist es eben daher auch mnal notwenig, daß so ein tier auch einmal etwas weniger artgerechte haltung erfährt. denkt an den blindenhund.... der mag auch lieber ohne geschirr laufen....
    achja und vielleicht sollte man dazu sagen, das gb schulklassen meist sehr viel kleiner sind als normale klassen, der vogel sieht sich also vermutlich nicht in der mitte einer horde von 30 kindern die lärmen und toben und ihm die federn ausrupfen
     
  11. a.canus

    a.canus Papageienfreak

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    Also jetzt muß ich doch auch mal was zum Thema schreiben , wie manche wissen arbeite ich in einer Kita, dort hatte wir letztes Jahr das Thema Haustiere, ich habe dann meinen ganz zahmen Mohrenkopf mitgenommen und auch meinen Graupapagei.
    [​IMG]
    Mohrenkopf war dann auch mit im Stuhlkreis und die Kinder die wollten konnte meine Flori, die schon mal da war auf die Hand nehmen.
    [​IMG]
    Dann wurde gemalt und über alles lange gesprochen, Kinder brachten immer wieder mal was vom Obst mit und ich sollte es den Vögeln mitnehmen.
    [​IMG]
    Kinder hatte alles in allem Freude, alles ging wie immer gut, gut so aber nicht ganz gut, denn es gibt auch noch Eltern8(
    Da ging es auf einmal los das wäre Gefärdung der Kinder, wegen Psittacose und deren Ansteckungsgefahr, außerdem Federn und Staub, Alllergie, Allergie,....... Kreisch, tob, schimpf,.......
    Sie haben dann meinen Oberen Chef und den Amtstierarzt eingeschaltet.
    Ich wurde vor ein Gremium geladen und belehrt Kinder hätten die Hände zu waschen und ich mußte nachweisen dass ich einen gesunden Bestand habe.
    Amtstierarzt war ok, der hielt sich ganz zurück, bin ja mit seinem Vorgänger befreundet, und so wußte er mit wem er es zu tun hat.
    Das Ganze ging gut ab, aber ich würde es nie mehr machen auch wenn die Kinder immer wieder wollen und nach Flori fragen, aber .... das tu ich mir nicht mehr an. Schade, aber ist halt so.
     
  12. #11 Brigitte2, 5. Juni 2002
    Brigitte2

    Brigitte2 Guest

    Hallo Moni,

    gerade solche Eltern, die meinen, ihre Kinder in einer fast sterilen Umgebung aufwachsen lassen zu müssen, haben letztlich die Kinder, die später die meisten Allergien entwickeln, weil sie keine Abwehrkräfte gegen die üblicherweise vorkommenden Keime in der Umwelt haben.

    Deine Bilder zeigen, dass sich sowohl die Kinder als auch die Vögel dabei wohl gefühlt haben. Ich hatte da zunächst etwas Bedenken, nachdem ich oben Oles Beitrag gelesen habe.

    Daggis Beitrag hierzu finde ich auch sehr interessant. Der Argumentation stimme ich zu: Es gibt Fälle, in denen Tiere nicht artgerecht gehalten werden können - zum Wohle des Menschen (Beispiel Blindenhunde).

    Wenn es darum geht, Kinder für Tiere zu interessieren, kann man da denn nicht auch einen Kompromiss finden: Die Kinder können doch auch z. B. einen Vogelpark besuchen. Dann bleiben die Vögel in ihrer gewohnten Umgebung, und die Kinder sehen die Tiere so, wie sie natürlicherweise leben. Und die Eltern, die das nicht wollen, können ja verfügen, dass ihre Kinder an dem Tag zu Hause bleiben.

    Aber dennoch finde ich Dein Engagement, Moni, die Kinder an Vögel heranzuführen, sehr gut. Schade, dass man Dir da "Steine in den Weg gelegt" hat.

    Viele Grüße
    Brigitte
     
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  14. a.canus

    a.canus Papageienfreak

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    Danke für das Lob.
    Im Vogelpark kann man halt oft nicht so hautnah mit den Tieren umgehen, zumindest nicht mit den Vögeln.
    Auch war mir wichtig zu besprechen was fressen den so Vögel, wie gehe ich damit um, was ist nicht gut wo muß man aufpassen,...... das geht im Park nicht und gehört aber dazu.
    Zum Thema Allergien sag ich nix mehr, denn da sind manche Leute echt etwas neben der Mütze.
     
  15. Manuel

    Manuel Guest

    N da habe ich ja eine Diskussion ausgelößt.
    Werde aber die nächsten Tage kaum teilnehemn können. Weil ich blad umziehe, verkaufe ich alle bis auf einen Rechner und muß dann auf dem einen erstmal alles neu installieren.
    In der neuen Wohnung werde ich fermutliche kein Internet haben. Daher kann ich dann nurnoch von der Uni aus schreiben...

    Also dann mal bis später
     
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