Bienenwaben

Diskutiere Bienenwaben im Vogelbestimmung Forum im Bereich Allgemeine Foren; Mmmhhh/grübel, ich mache mir schon seit einiger Zeit über eine kleine Begebenheit in meinem Garten/an meiner Terrasse Gedanken… … deshalb frage...

  1. Liesl

    Liesl ...die in den Wald zog

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    Mmmhhh/grübel, ich mache mir schon seit einiger Zeit über eine kleine Begebenheit in meinem Garten/an meiner Terrasse Gedanken…

    … deshalb frage ich jetzt mal,

    was für (Wild-)Vögel in unseren Breitengraden Stücke von Bienenwaben herausbrechen/hacken (und den Inhalt wohl verzehren)?

    Könnte mir Jemand die Namen von denen (wenn es nicht all zu viele sind) auflisten?
    Wäre sehr nett.




    LG,
    Liesl
     
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  3. vogeljunge

    vogeljunge Stammmitglied

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    Wespenbussard? Aber ist wohl eher unwahrscheinlich oder? Und Bienenfresser kommen soweit nördlich gar nicht mehr vor glaub ich....vielelicht auch irgendein Specht??
     
  4. apteryx

    apteryx ortstreu und flugunfähig

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    Wo hast du die Stücke der Bienenwaben denn gefunden? Waren es welche aus dem Bienenstock eines Imkers, oder waren es Waben wildlebender Bienen/ Hummeln?

    Es gibt etliche Vögel, die gern die Brut, besonders Drohnenmaden, aus den Waben picken - die Zugänglichkeit ist die Frage.
    Ich weiß von Imkern, die den Meisen und Kleibern überzählige Waben mit Drohnenbrut hinstellen, um sie leerfressen zu lassen.
    Abgesehen davon gehen auch andere Tiere an Bienenwaben - nicht nur Vögel. Auch Spitzmäuse dringen z.B. gern in Bienenstöcke ein. Wie gesagt - kommt auf die Zugangsmöglichkeiten an.

    Wenn ein Bodennest ausgegraben wurde (dann Hummeln oder Wespen), war es wohl eher ein Wespenbussard - aber im Garten??

    Es ist also wesentlich, zu erfahren, wie die Spuren aussahen und wo sich das Ganze abgespielt hat.

    Herzliche Grüße,
    Stefanie
     
  5. #4 Mauer--segler, 6. September 2008
    Mauer--segler

    Mauer--segler Foren-Guru

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    wir hatten vor einigen jahren mal ein wespennest unter der dachrinne,
    das hat eine kohlmeise auch nicht schlecht auseinandergenommen und
    den inhalt dann an die jungen verfüttert. ich denke, wespenbussard ist
    auszuschleißen.
     
  6. Liesl

    Liesl ...die in den Wald zog

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    Man stelle sich ein Schlafzimmer vor, seitlich mit unmittelbarem Zugang zur unmittelbar angrenzenden Terrasse.
    Am Kopfende des Schlafszimmers (seitlich der Terrasse) schließt nahtlos die Garage an, welche am Dach so Holzstreben hat.
    Vorne an der Terrasse, und seitlich an der Garage schließen dann die nach unten abfallenden Terrassenbeete an.

    Im Frühjahr habe ich sehr viele Erdbienen in den Beeten; von denen die Waben aber nicht kommen.

    Unter den Holzstreben (Garagendach) tummeln sich auch immer wieder Bienen und legen zum Teil echte Waben an, welche nur von außen erreichbar sind.
    Ein Durchgang in die Garage kommt nicht in Betracht (mehrfach kontrolliert).

    Nun ist es so, daß ich letztes Jahr, und dieses Jahr in der Zeit von Mai bis Juli immer wieder einige größere Brocken Bienenwaben vor der Garagentüre, und am ersten Terrassenbeet sowie zum Terrassenaufgang gefunden habe.

    Nachtaktive Nagetiere schließe ich aus, weil ich mit dem Kopf an der Garagenwand schlafe, wo direkt die Holzstreben/Waben sind; ich habe einen sehe leichten Schlaf, in den betr. Monaten nachts auch immer die Terrassentüre/Schlafzimmer ganz geöffnet, ich hätte’s kratzen und schaben gehört,…

    Ebenso schließe ich (leider) einen Wespenbussard aus.


    Wir wohnen hier in der Rheinebene bei sehr warmen, fast mediterranem Klima.




    LG,
    Liesl
     
  7. #6 Bürzelchen, 6. September 2008
    Bürzelchen

    Bürzelchen Neues Mitglied

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    Bei einem ausgegrabenen Erdnest wäre auch der Dachs nicht außer acht zu lassen. Dabei wäre dann nicht nur die Zugänglichkeit des Nestes, sondern auch des gesamten Gartens interessant. *mehr input*
     
  8. klumpki

    klumpki Vogelgouvernante

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    Bienenlarven sind für die meisten Vögel ein ideales Aufzuchtsfutter mit hohen Nährwert. Es kommen so viele Arten in Frage, die solch zugängliche Waben aufstochern, um an den Leckerbissen zu kommen. Was hat alles bei Euch in der Nähe gebrütet? Einer von denen war es dann wahrscheinlich:D
     
  9. apteryx

    apteryx ortstreu und flugunfähig

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    Naja - aber zugänglich ist eben die Frage!

    Wenn man weiß, was da wo und wie angeknabbert werden konnte, kann man Rückschlüsse auf "von wem" ziehen. Insektenfresser, die Appetit auf Bienenwaben hätten, gibt's wahrlich genug - nur müssen sie rankommen.

    Liesl, hast du nicht vielleicht Fotos? Sind es wirklich "Bienenwaben"?? Die Situation, die Du schilderst, lässt mich eher an Wespen denken. Und ich kann Deiner Ortsbeschreibung immer noch nicht die Zugänglichkeit entnehmen. Wie kommen die Insekten zum Nest? Spalten im Holz? Wo vermutest Du das Nest? Innerhalb von Hohlräumen des Gebäudes? Im Boden?
    Wir haben auch Baumhummel- und Wespennester im Haus, unterm Dach irgendwo. Die Insekten sehen wir anfliegen und hineinkrabbeln. Aber da käme weder ein Vogel noch ein Kleinsäuger ran. Die Frage bei Dir ist immer noch - wie zugänglich ist das Ganze?

    Herzliche Grüße,
    Stefanie
     
  10. Liesl

    Liesl ...die in den Wald zog

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    Hallo, Ihr Lieben.

    Die (Garten-)Beete hatte ich ja schon ausgeschlossen,…keine Wühlspuren,… und um zusammenhängende Brocken in dieser Größe aus’m Boden rauszubuddeln, würde es doch schon ein regelrechtes Loch hinterlassen.

    Das Gelände der Terrasse, Beete, Rasen/Wiese und der Garage liegt direkt an einer Feldrandlage, und ist von allen 4 Seiten eingezäunt.

    Kleinere Nagetiere könnten sich aber an manchen Stellen „durchdrücken“,… man findet aber in den Beeten, wie schon erwähnt, keinerlei Wühlspuren.



    Die Zugänglichkeit der Bienenwaben unter den Holzstreben des Garagendaches, welches direkt seitlich an mein Schlafzimmer anschließt:

    Vom Steinplatten-Boden aus ca. 2 m hoch,… die Holzstreben des Daches sind nur an der Seite des Garagendaches, und stehen schräg, Richtung „nach unten“ (Regenschutz der Wand?) ,… und eine der beiden Garagentüren(nicht Tore) ist dort auch vorhanden.
    Als Mensch müßte man unter die Holzstreben, zwischen den Holzlattenunterkonstruktionen weit nach hinten hinein mit der Hand langen,...
    ... wobei es nach hinten immer enger wird, und z.B. eine Männerhand dort nicht mehr hinkäme.


    Ich würde mal sagen, in den Jahren wo ich hier wohne, hat mich schon so ziemlich „Alles“ besucht.
    Von Falken, Sperbern (Bericht im VF), Habichten (Bericht in VF) bis hin zu allen möglichen und evtl. unmöglichen wildlebenden Kleinvögeln.
    Dementsprechend viele nisten auch hier überall in der Gegend.

    Die Wabenbrocken sind mir in den Monaten Mai, Juni und Juli in diesem Jahr, und im letzten Jahr aufgefallen.
    Sie lagen alle im nahen Umkreis des Garagendaches (vor der Garagentüre, und am ersten Terrassenbeet sowie zum Terrassenaufgang) .



    Die Meisen, die hier überall gebrütet haben, sind äußerst frech (allerliebst),… aber die Größe der von mir gefundenen Wabenbrocken entsprechen zum Teil locker der Größe eines Feldsperlings…





    Mmmmhhhh, diesbzgl. hatte ich mal eine komische Beobachtung an der Garagentüre gemacht,...
    Wie meinste denn das, Stefanie?
    Gebiets-Kampf Wespen/Bienen?





    LG,
    Liesl
     
  11. apteryx

    apteryx ortstreu und flugunfähig

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    Der vermutliche Neststandort unter den Dachsparren eines Daches lässt mich eher an ein Wespennest denken. Deshalb hätte ich ganz gern mal ein Foto der Wabenstücke gesehen. Wilde Honigbienennester findet man sehr selten, und wenn, dann eher nicht in Gebäuden. Andere Wildbienen sind meist nicht staatenbildend, sondern sehr häufig solitär und allenfalls koloniebildend. Da findet man keine Waben!
    Bestimmte Hummeln, aber vor allem Wespen, nisten jedoch sehr gern in Gebäuden.

    Und am besten lässt sich an den Wabenstücken erkennen, wer das Nest gebaut hat...........

    Die Situation, wie Du sie schilderst, hört sich für mich eher nach Säugetieren als Nesträuber an - weniger nach Vögeln.
    Siebenschläfer nehmen z. B. sehr gern Wespennester auseinander und tragen die Wabenstücke auch weg. Selbst ein Marder käme locker durch den Durchschlupf, den Du beschreibst.
    Wenn es ein Wespennest wäre, ginge es natürlich nicht um Honig, sondern nur um Insektenbrut - also wären auch nur Insektenfresser interessiert ..........

    Also - wie gesagt - wenn Du Fotos der Wabenstücke hättest .................

    Herzliche Grüße,
    Stefanie
     
  12. #11 Alcedo atthis, 7. September 2008
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    Liesl, bist du sicher das es bienenwaben sind? wespenwaben haben dieselbe 6-eckige form unterscheiden siuch aber durch das material- wespenwaben bestehen aus fein zerkauten und mit speichel zusammengepappten holzfaser (also praktisch papier- wird auch als wespenpapier bezeichnet) daher sehr leicht. Bienenwabern sind aus biennenwachs und damit deutlich schwerer und dickwandiger mit angenehmem duft. Bienenwaben meist gelblich, wespenwabern meist graubräunlich, aber wie gesagt- von der form allein sehr ähnlich....
     
  13. Liesl

    Liesl ...die in den Wald zog

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    Keine Bienenwaben, sondern Wespenwaben

    Hallo.

    Leider habe ich keine mehr von den Waben,… sie waren aber grau/braun.

    Wegen der unansehnlichen Farbe dachte ich, sie wären nur verschmutzt gewesen.
    Dann werden es wohl Wespen-Waben gewesen sein!!!
    Hätte ich nicht gedacht, weil es hier bei mir ein zigfaches mehr an Bienen, als wie Wespen und Hummeln gibt.


    ...und zwar die "Wächter-Wespe" im Schlüsselloch der Garagentüre, unterhalb der besagten Dachsparren... im Juli d.J. :
    [​IMG]
    War äußerst "standhaft", das Tier, und ließ sich durch Nichts (auch nicht durch den Zoom des Fotoapparates) aus der Ruhe bringen.



    Ich bin mir eigentlich nach wie vor ziemlich sicher, daß die Räuber der Waben keine Säugetiere/Nager waren.



    Welche Vögel kämen (als Wabenräuber) in Betracht?




    LG,
    Liesl
     
  14. Gerda W.

    Gerda W. Mitglied

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    Dachte gerade, dass vielleicht sich Siebenschlaefer u. U. an dem Wespennest da zu schaffen gemacht haben koennten und Wabenstuecke des Nestes herauszerrten?? Siebenschlaefer sind Allesfresser und klettern gut ueberall hin.

    mfg
    Gerda
     
  15. apteryx

    apteryx ortstreu und flugunfähig

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    im Siebengebirge...
    Guten Morgen!

    Ja, genau das hatte ich ja auch schon gemutmaßt. Eher ein Wespennest (da sind die Waben aus grauem "Papier") als ein Bienenenst (Waben gelb-räunlich aus Wachs). Und bei dem Standort eher der Siebenschläfer als Nesträuber. Wie ich schon sagte, tragen die auch Wabenstücke weg.

    Ich bezweifle einen Vogel als Nesträuber - wie Du es erzählst, hört sich das nach einem dunklen Loch an, in das der Räuber schlüpfen müsste. Das widerstrebt den meisten Vögeln (zumindest bei der Nahrungssuche). Und Meisen z.B., die das vielleicht noch täten, würden keine ganzen Wabenstücke mit raustragen!

    Das Foto ist übrigens super!!!

    Herzliche Grüße,
    Stefanie
     
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  17. Liesl

    Liesl ...die in den Wald zog

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    Zitat NaBu:
    >> Der Siebenschläfer ist ein Dämmerungs- und Nachttier und somit seltener tagsüber aktiv.
    Als nächtlicher Poltergeist macht er durch laute Geräusche wie Schreien und Quieken vom Dachboden aus auf sich aufmerksam. <<


    Wenn sich ein Siebenschläfer nachts an der Garagenwand/dem Garagendach zu schaffen machen würde, täte ich es hören, da das Kopfende meines Bettes direkt an der Garagenwand liegt, und ich einen sehr leichten Schlaf habe!

    Dann müßte er tagsüber kommen, und räubern,... was ich persönlich für sehr unwahrscheinlich halte.




    LG,
    Liesl
     
  18. #16 Alcedo atthis, 11. September 2008
    Alcedo atthis

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    Hm, ich denke die Frage wespe oder honigbiene ist damit geklärt...
    weiter wirds schwierig...
    ich habe schon Meisen und haussperlinge stücke von wespennestern kurze entfernungen tragen sehen;

    andererseits, wenn der siebenschläfer als einzeltier auf nahrungssuche bei dir vorbeikam und nicht mehrere direkt ihr quartier bei dir haben, wird es eher nicht laut zugehen....

    Da waldmäuse, aber auch feldmäuse hummelnester ausplündern könnene und zumindest die waldmäuse ausgezeichnete kletterer sind, wäre eine solche vielleicht auch denkbar.....

    also, möglichkeiten gibts genug, eindeutig zuordnen zu einer Möglichkeit kann man das aber wohl nicht....
     
Thema: Bienenwaben
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