Binmit meinen Nerven am Ende

Diskutiere Binmit meinen Nerven am Ende im Graupapageien Forum im Bereich Papageien; Halloa Ich weiß einfach nicht mehr was ich machen soll.Es geht um Lori meinem 9 Monate alten Grauen.Lori ist jetzt ein halbes Jahr bei uns...

  1. Rosita H.

    Rosita H. Papageien Mama

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    Halloa

    Ich weiß einfach nicht mehr was ich machen soll.Es geht um
    Lori meinem 9 Monate alten Grauen.Lori ist jetzt ein halbes
    Jahr bei uns und wird immer aggressiver.Sie war schon mit
    12 Wochen als sie zu uns kam sehr dominant und aggressiv.
    Damals glaubte ich das es daran liegt,weil sie halt noch ein
    Baby ist. Wir haben wirklich alles versucht ihr die Unarten
    die sie hat ab zu gewöhnnen.Mit im Käfig sperren Tuch rauf
    Tuch runter energich nein zu sagen es hat alles nichts gebracht.
    Es ist schon so weit das wir sie nur noch für kurze Zeit aus der
    Voliere nehmen können,da sie uns permanet angreift und dann
    wirklich sehr stark zubeißt.Ich kann die blutenden Stellen
    schon nicht mehr zählen.

    Doch heute abend war der absulute Höhepunkt.Sie griff Merlin
    ohne Grund an und biß ihn in den Kopf und in den Fuß:(
    Merlin schrie auf und hob ab und aus Panik knallte er gegen die
    Fensterscheibe. Ich setzte ihn dann sofort in seine Voliere und
    verdunkelte den Raum.Er scheint sich Gott sei dank nichts getan
    zu haben.Ich bin jetzt schon so weit das ich überlege Lori wieder
    ab zu geben,es bricht mir zwar das Herz aber ich komme nicht
    mehr klar mit ihr8o
    WAs meint Ihr??bin für jeden Rat Dankbar
    Lieben Gruß Rosita
     
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  3. Piwi100

    Piwi100 Guest

    Hallo Rosita,
    na toll, was hast Du denn in dem Moment mit Lori gemacht,
    nachdem sie gebissen oder Merlin angegriffen hat?

    Wenn Du sie nicht sofort in den Käfig sperrst, weiß sie gar nicht,
    dass sie etwas falsch gemacht hat.
    Ist schon komisch, denn Cira hat heute zum ersten Mal unseren Carlo
    so fest in den Fuß gebissen, dass dieser fürchterlich geschrieen hat.
    Ich habe sie sofort genommen und in ihren Käfig gesperrt,
    „Cira Du DU“ geschimpft und sie dann mind. ½ Std. nicht beachtet.
    Dann habe ich sie wieder rausgelassen und zu Carlo gesetzt,
    die Ziege fing sofort an ihn zu kraulen, als wollte sie sagen: entschuldige.

    OK, das ist nicht unbedingt mit Lori zu vergleichen, aber mit wenn
    „Bestrafung“ dann sofort und es muß etwas kontinuierliches sein,
    damit sie die „Strafe“ auch erkennt.

    Sicher ist das keine Garantie, dass es noch klappen kann,
    sonst versuch doch mal bei Lori, die clicker-Trainings Lektion mit Belohnungen.
    Vielleicht klappt ja bei der Lori, da sie noch sehr jung ist die Methode.
    Nur weiß ich dabei nicht, wie man ihr bei Angriffen beibringt, dass sie das lassen soll.

    Rosita,
    versuche es weiterhin und wenn Du Glück hast ändert sich ihr Verhalten ja, wenn
    Mandy da ist.
     
  4. Rosita H.

    Rosita H. Papageien Mama

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    Hallo Piwi

    Ich setzte Lori bei Bestrafung immer sofort in die Voliere
    zurück und schimpf auch mal ordentlich mit ihr.Doch wenn
    ich sie nach 10 oder 20 Minuten wieder rauslasse,geht
    das ganze Theater von vorne los.Ich weiß nicht ob Du dir
    vorstellen kannst,wie das ist ständig angegriffen und
    gebissen zu werden.Mit dem Clicker Trainning hatte ich
    schon vor längerer Zeit probiert dadurch wurde sie noch
    bissiger.Bis vor kurzer Zeit hat sie auch nur uns Angegriffen
    nun macht sie aber auch vor Merlin kein halt mehr mit ihren
    Attacken.Den einzigen den sie in Ruhe lässt ist Nicky,vor
    dem hat sie großen Respeckt.

    Lieben Gruß Rosita
     
  5. Piwi100

    Piwi100 Guest

    was passiert denn, wenn ihr an ihre Voliere geht,
    plustert sie sich auf oder werden ihre Augen klein??

    Ich kenne das auch, von unserem Jacko,
    der greift aber nur mich an.
    Ich bin Anfangs nur mit der Zewa-Rolle durch die Gegend gelaufen und wenn er eine
    Attacke auf mich flogt, wehrte ich ihn damit ab.
    Die hat ihn nicht verletzt und doch erschrocken und mich geschützt.
    Mittlerweile hat er es aufgegeben mich zu jagen,
    da er nicht mehr an mich rankommt.
    Er gibt mir nun sogar schon „Küsschen“ da ich diejenige bin,
    die ihm immer die Leckerlies gibt.
    Das habe ich mit meinem Mann abgesprochen, er gibt dem Kleinen nichts Besonderes.
    Und wenn er sich nicht aufplustert und die Augen kleiner macht,
    Lobe ich ihn auch immer gaanz doll.

    Das Dumme an der Sache ist, wenn sie merken, dass die Attacken
    einen Eindruck hinterlassen, finden sie das auch noch toll :(

    Aber eine Reaktion muß man ja schließlich zeigen, damit sie ihre
    Grenzen kennen lernt.
    Man, das ist schei...e.

    Mir fällt da nur noch eines ein, halte sie doch mal zwei oder drei Tage in der
    Voliere und dann laß sie raus ohne die Anderen.
    Mal sehen wie sie dann auf Euch reagiert.
    Geh langsam mit Leckerlies auf sie zu und das mach mal einige
    Male hintereinander.
    Wenn sie sich dann ordentlich benehmen sollte versuche es zusammen mit den Anderen.
     
  6. Ann Castro

    Ann Castro Guest

    Hallo Rosita!

    Mal schaun, ob wir Dir hier nicht doch gemeinsam etwas weiterhelfen können. Nicht ganz einfach, da wir die genauen Umstände ja nun wirklich nicht im Detail kennen. Aber dennoch, vielleicht liest Du dies einfach mal durch und überlegst Dir dann inwieweit bestimmte Kommentare auf Euren Fall anwendbar sein könnten.

    Wenn Lebewesen ein Verhalten an den Tag legen, dann deshalb, weil es sich in irgendeiner Weise für sie lohnt. Leider ist Beissen ein „selbstbelohnendes“ Verhalten, aber ich denke darüber hinaus, könnte man sich einige Gedanken machen, warum Lori es ausserdem noch tut.

    Erst mal ungeachtet der Motivation ein paar Worte zum Thema Aggression. Diese entsteht häufig durch Angst – sprich der Vogel wehrt sich. Leider ist es so, dass jede Art des Stresses Aggresionen verstärkt. Deshalb sind Maßnahmen wie Käfig abdecken, anschreien, anspritzen, „Einzelhaft“, oder was auch immer nicht zielführend, wie Du ja auch selbst schon bemerkt hast. Sie erhöhen den Stress für das Tier und somit seine Aggressionen.

    Zurück zum Thema Motivation – warum ist es für Lori interessant zu beissen? Es gibt die verschiedensten Möglichkeiten, z.B. Rivalen ausschalten, Territorium verteidigen, Aufmerksamkeit bekommen. Bei einem sehr jungen Vogel, wie Lori es ja war, als Ihr sie bekamt, ist Rivalität und Territorium verteidigen eher unwahrscheinlich, insbesondere weil sie ja als Fremdkörper sozusagen in ein neues Territorium hineinkam.

    Aufmerksamkeit bekommen, scheint bei Papageien ein sehr wichtiges Thema zu sein. Lori beisst und irgend jemand schreit, stürzt zu Ihr hin, es gibt „Drama“ irgendwelcher Art. Auch das Drama lieben Papageien. Das könnte also durchaus ihre Belohnung sein. Um das Verhalten zu stoppen, muß eben diese Belohnung entzogen werden. Also, so schwer es fällt, nicht drauf reagieren. Um dies zu Vereinfachen, auch eben wieder darum weil das Beissen an sich ja schon eine Belohnung sein kann, muss man absolut vermeiden gebissen zu werden.

    Dies kann durchaus bedeuten, dass man sie eine Zeitlang nicht aus der Voliere rauslässt, sondern nur mit ihr im Käfig übt. Oder dass man sie nicht mehr auf die Schulter lässt. Welche Massnahmen Du einleiten musst, um das Beissen vorerst zu vermeiden, hängt von den Situationen ab, in denen gebissen wird.

    Du hattest gesagt, dass sich das Beissen durch das Clicker Training verstärkt hat. Wenn dem so ist, dann wurde irgendwie durch das Training das Verhalten bestärkt. Nun war ich nicht dabei, kann also nicht beurteilen, was da tatsächlich stattgefunden hat. Wenn Du tatsächlich ihr Fehlverhalten komplett ignoriert haben solltest, dann könne das aufgetreten sein was man den „extinction burst“ (EB) nennt. D. h. Ausmerzungsschub. Dieser EB ist ein vermehrtes oder verstärkes Auftreten des unerwünschten Verhaltens bevor das Lebewesen mit diesem Verhalten ganz aufhört.

    Dies ist folgendermaßen zu erklären: Nimm an Lori beisst und wird dafür „belohnt“. Nun beisst sie und es passiert nichts. „Nanu“, denkt sie und beisst noch ein paarmal. Wieder passiert nichts. Dann beisst sie ein paarmal sehr sehr heftig. Wieder passiert nichts. Schlussendlich gibt sie das Beissen auf, weil es sich nicht lohnt. Als Du sagtes, dass es durch das Training schlimmer wurde ist vielleicht genau so ein „Ausmerzungsverhalten“ passiert. Das Dumme ist, wenn man sich dann doch hinreissen lässt zu reagieren. Dann hat sie gelernt, das Sie nur entsprechend hartnäckiger und rabiater sein muss, damit es sich lohnt. Also hat man genau das Gegenteil von dem erzielt, was man eigentlich wollte. Demnach, unbedingt Zähne zusammenbeissen und durchhalten mit viel Geduld!

    Auch das Clickertraining geht nicht von heute auf morgen, ich bin im elektronischen Gespräch mit Leuten, wo es mehr als ein halbes Jahr des täglichen Übens gebraucht hat, um aus einem gemeinen Beisser einen verträglichen Vogel zu machen. Schnelle Patentlösungen sind mir leider nicht bekannt.

    Wichtig ist, dass Du jedes positive Verhalten bestärkst. Wobei sich die Belohnung in Ihren Augen und nicht in Deinen lohnen muss. Also, wenn es für sie am allerschönsten ist, wenn Du laut den Ententanz vorsingst und tanzt (oh, Graus!) dann musst Du eben das machen (glücklicherweise reicht meist ein besonderer Leckerbissen, den sie sonst nie bekommt <grins>). Wenn ishc das psotive Verhalten wirklich für Lori lohnt, dann iwrd sie das immer öfter anbieten, weil es sich für sie lohnt. Dabei fällt sich nicht lohnendes Verhalten mit der Zeit von selbst weg.

    Liebe Rosita, wie weit wohnst Du denn von Frankfurt weg? Wenn es nicht allzuweit ist, bin ich gerne bereit mal zu Dir zu kommen und ein bischen mit Lori und Dir zu üben, oder Du kannst zu mir kommen und mal anschauen, wie ich das mache. Es ist wirklich schwierig, so ein Training nur durch darüber Lesen zu erlernen. Bei mir kommt ja auch noch immer so ca. alle 2 Wochen der Trainer vorbei. Es ist einfach erstaunlich, was man so alles falsch machen kann ohne es zu bemerken. Und wenn man drauf hingewiesen wird, ist es so offensichtlich, dass man sich vor den Kopf schlägt, „Duhhh“, und sich fragt warum man nicht von selbst schon längst drauf gekommen ist.

    Liebe Grüße,

    Ann.
     
  7. Wasp

    Wasp Stammmitglied

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    Hallo Rosi,

    das ist ja furchtbar.

    Hast du schon man versucht, mit Rolf Derwald zu sprechen?

    Er ist wirklich sehr erfahren und gibt sich alle Mühe zu helfen.

    Wenn du seine Telefonnummer nicht mehr hast, schick mir eine PN oder Email, ich geb sie dir dann.

    Ich bin sicher er kann dir helfen.

    Paulchen war auch sehr dominant und wollte seinen Willen immer durchsetzten (das macht er heute noch!!!).

    Wir haben in einem Buch gelesen, dass man ihn dann auf den Boden setzen und so laut brüllen soll, wie man kann. So legen die Vögel im Urwald die Rangordnung fest. Das haben wir gemacht.

    Naja, ist zwar nicht die netteste Methode, aber es war ok. Der Vogel ist jetzt nicht verschreckt oder so.

    Eine andere Methode, die uns besser gefällt und die wir jetzt nur noch praktizieren ist, positives Verhalten zu belohnen und auf keinen Fall zu bestrafen. Belohne Lori mit etwas, was sie sehr sehr gerne mag, und das es nur gibt, wenn sie etwas toll gemacht hat.

    Das macht man zum Beispiel mit schwer erziehbaren Hunden.

    Vielleicht weißt du, es gibt hier im Forum viele Threads dazu.

    Alles Gute weiterhin und halte durch,

    Bee
     
  8. frivoe

    frivoe Stammmitglied

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    Graue Flegel

    Hallo Rosita,

    nur die Ruhe bewahren . Das Verhalten von deinem Grauen ist völlig normal.Es ist so eine Art Pubertätsphase.Wer selber ältere Kinder hat weiß auch was ich damit meine. Bei den Grauen beginnt diese Zeit in der Regel ab dem 9. Monat.
    Bei meinen Grauen ,die ich immer möglichst lange bei ihren Eltern lasse , wird die Erziehung dann vom Vater übernommen.Die Provokation geht aber immer von den Jungen aus .Dabei gibt es aber starke individuelle Unterschiede.Sowohl auf der Seite der Eltern ,wie auch auf der Seite der jungen Papas.Sehr deutlich kann man da Kämpfernaturen und Fluchtnaturen unterscheiden.Mein ältester Hahn macht meistens sehr kurzen Prozeß.Beim geringsten Anzeichen von Drohverhalten bei den Jungen ,geht er zu einem sehr massiven Angriff über.In der Folge reicht dann auch ein Federaufplustern um die Jungen zur Raison zu bringen.

    Für die Grauen die sich in menschlicher Gesellschaft befinden ,ob Handaufzuchten oder Elternaufzuchten, ist es wichtig das der Mensch der dominante Partner ist.
    Dieses erreichst du dadurch das du dem Papagei Befehle beibringt denen er zu gehorchen hat.Wie man das machen kann haben Piwi und Ann ja schon beschrieben.
    Mit Bestrafung sollte man sehr vorsichtig sein.(Nur als Notbremse) Für Papageien ist auch Strafe eine Aufmerksamkeit die sie dann gerne nocheinmal haben möchten.Auch Schreien finden sie supertoll.

    Deinen Grauen kannst du nur erziehen wenn ihr beide in einer ruhigen und entspannten Situation seit.Auch die anderen Grauen stören dabei meistens.Du must die Übungen auch regelmäßig wieder auffrischen damit dein Grauer sie nicht vergisst.

    Wünsche dir jedenfalls viel Erfolg
    Fritz
     
  9. Rosita H.

    Rosita H. Papageien Mama

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    Hallo Ihr Lieben

    Erstmal vielen Dank für Eure guten Ratschläge.
    Piwi
    wenn wir zu Lori an die Voliere kommen,um sie raus zulassen
    dann macht sie sich schlank und fängt auch schon an zu beißen.
    Das mit der Zewa-Rolle ist eine gute Idee wenigstens zum
    abwehren.

    Ann

    Ich wohne in Braunschweig das sind ungefähr 300Km von Dir
    weg.Leider ein sehr weiter Weg echt schade.
    Der Tip Lori nicht mehr auf die Schulter zu lassen ist sehr gut
    klappt aber kaum,da Lori ganz bewußt versucht auf dem Kopf
    zu landen.Oder sie greift aus der Luft an und versucht mit
    ihren Krallen zu verletzten.Am liebsten versucht sie ins Gesicht
    oder Hals zu beißen.

    Wasp

    Ich habe schon mit Herrn Derwald telefoniert,aber auch er
    konnte mir keinen Rat geben und meinte so ein Verhalten
    hat er noch bei keinem Grauen gehabt.

    Fritz

    eigentlich ist bei uns immer eine ruhige und entsannte Situation
    das dumme ist halt das ich keine Möglichkeit habe die anderen
    Papas in ein anderes Zimmer zu bringen,wenn Lori draußen
    ist.Meine Grauen stehen in einem geschlossenen Wintergarten
    wobei Lori und Merlin in einer sehr großen Voliere sitzen die
    getrennt ist durch eine Stegplatte. Und Nicky sitzt in einer
    einzel Voliere neben den beiden.Wenn ich jetzt Lori allein
    rauslasse hat sie nichts besseres zu tun als zu Merlin rüber zu
    watscheln und versucht ihn durch das Gitter zu beißen.Bei
    Nicky tut sie das nicht vor dem hat sie großen Respekt.

    Ich werde auf jeden Fall Eure Ratschläge ausprobieren und
    halte euch auf dem laufenden.
    Es wäre doch gelacht,wenn ich dieses freche Luder nicht
    zur Reson bringen kann:D

    Lieben Gruß Rosita
     
  10. Paula

    Paula Guest

    Hallo Rosita,

    Deine Lori ist ja echt ein kleines Biest...Sehr typisch übrigens für einen so dominanten Vogel, dass er auf den Kopf fliegt: Da fühlen sie sich nämlich als Chef.

    Wie wär´s denn, wenn Du die Kleine mal zu Nicky setzt? Vor dem hat sie ja offenbar Respekt. Und vielleicht ist sie auch so unaustehlich, weil sie allein im Käfig sitzt. Oder hast Du das schon - erfolglos - ausprobiert?

    Viele Grüße und alles Gute,
    Gudrun.
     
  11. Rosita H.

    Rosita H. Papageien Mama

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    Hallo Gudrun

    Danke für deine Nachricht. Ja ich hatte gleich am Anfang
    versucht Lori mit Nicky zusammen zu führen,leider hat
    Nicky keinerlei Intresse an Lori gezeigt.Nicky ist ein WF und
    10 Jahre alt und hat davon 7 Jahre alleine gelebt.Er ist auch
    sehr stark auf mich fixiert.

    Lori sitzt zwar alleine in ihrer Voliere aber sie kann mit Merlin
    wenn sie es will Kontakt aufnehmen,da die Trennwand
    sehr dünn und duchsichtig ist. Bis vor ein paar Tagen saßen
    die beiden ja auch ständig draußen,bis Lori halt die Angriffe
    auf Merlin startete.Bis dahin hat Merlin ihr immer das Köpfchen
    hingehalten oder versucht sie zu füttern leider von Loris
    Seite keinerlei Intresse außer Angriff und beißen.:(

    Lieben Gruß Rosita;)
     
  12. Wasp

    Wasp Stammmitglied

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    Hallo Rosie,


    das ist ja sehr schade mit Derwald.

    Ich habe noch die Adresse einer ganz tollen Tierärztin. Sie hat Graupapageien über mehrere Jahre eingehend studiert und hat ihre Doktorarbeit über Graue geschrieben. Sie ist echt klasse.

    Leider ist sie nach München gezogen - heul - so eine finde ich niiiieee wieder - schnief-!

    Sie weiß viel über das Verhalten der Grauen und was sie nicht weiß, das schlägt sie nach oder informiert sich bei Kollegen.

    Vielleicht kann sie dir auch noch Tipps geben. Wie du dich jetzt am besten verhalten sollst.

    Allerdings berechnet sie für die Infos eine kleine Kostenentschädigung, das ist aber voll ok, finde ich.

    Meld dich kurz,

    Bee
     
  13. Kuni

    Kuni Guest

    hallo!

    du könntest auch mal in der tierärztlichen hochschule bei dr. kummerfeld anrufen. er leitet da auch ein projekt zur resozialisierung von grauen und hat viel erfahrung mit verhaltensgestörten grauen, vielleicht hat er ja nen tip??

    liebe grüße
    kuni
     
  14. Rosita H.

    Rosita H. Papageien Mama

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    Hallo Bee

    Danke für den tollen Tip,hoffe meine Mail ist bei Dir angekommen

    Lieben Gruß Rosita:D

    Hallo Kuni

    Danke auch für deinen Rat aber welche Klinik meinßt Du?
    die in Hannover?

    Lieben Gruß Rosita:D
     
  15. Paula

    Paula Guest

    @ Rosita,

    um nochmal auf die Idee zurückzukommen, Lori mit Nicky zusammenzusetzen: Vielleicht wäre ein zweiter Versuch ganz gut, denn dann muss sich Lori mal so richtig ins Zeug legen, um Anerkennung zu finden, und vielleicht ist das ein guter Anreiz für sie, ihr Verhalten zu ändern!? Denn schließlich hat Nicky ihr ja offenbar nichts getan, oder (?), sondern sich - zunächst - einfach nicht für sie interessiert. Ausserdem kommt ja auch bald Mandy, die doch für Merlin gedacht ist, oder? Was meinst Du dazu??


    @ Kuni,

    kennst Du diesen Kummerfeld näher? Ich habe nämlich gestern einen TV-Bericht über ihn und sein Resozialisierungsprogramm gesehen, den ich etwas seltsam fand. Der Mann vertritt die - ja durchaus verbreitete - Meinung, dass Sprechen bei Papageien eine Verhaltensstörung ist.

    Von ihm und seinen Assistenten werden die Vögel darum mit Mißachtung behandelt, damit sie sich nur ihren Artgenossen zuwenden.

    Das Problem war nur: Als er die Vita der jeweiligen Papageien schilderte, stellte sich heraus, dass seine Patienten in erster Linie deswegen gerupft waren, weil sie absolut allein und teilweise auch unter schlechten Bedingungen gehalten wurden - und nicht etwa, weil der eine oder andere ein Wort sagen konnte.

    Besonders leid tat mir darum ein älterer Grauer, der sich mit den anderen Vögeln nun gar nicht mehr anfreunden wollte und offenbar darunter litt, dass ihn nichtmal die Menschen ansprachen. Kummerfeld sagte dann sinngemäß, das mache ja nichts, er sei eben der nicht sehr beliebte ,,Onkel" des Schwarms, und das sei immer noch besser, als sich einem Menschen anzuschließen.

    Nun bin ich ja ein absoluter Gegner der Einzelhaltung. Aber wenn so ein armes Tier so lange allein gehalten worden ist, und eine sogenannte Resozialisierung nicht funktioniert, warum ihn dann unnötig quälen?

    Im übrigen teile ich seine Meinung ohnehin nicht. Unsere Grauen sind sowohl körperlich wie seelisch gesund und sprechen trotzdem. Die Theorie Einzelhaltung = Sprechen = Verhaltensstörung hinkt darum ein wenig. Außerdem denke ich mir: Wie kann man diese aussergewöhnliche Begabung und die Intelligenz der Graupapageien als Verhaltensstörung bezeichnen? Im übrigen macht ihnen das Sprechen und Laute imitieren großen Spaß, und letzteres tun sie vermutlich auch in freier Wildbahn. Graue haben diese Begabung sicher nicht umsonst.


    Was glaubst Du?

    Viele Grüße,
    Gudrun.
     
  16. #15 Karin Kollex, 3. November 2001
    Karin Kollex

    Karin Kollex Guest

    Graupapagei Jockel

    Hallo, bin neu hier und möchte auch gleich eine Frage betreffs Graupapagei loswerden. Seit drei jahren besitze ich einen solchen und habe erstmals das Problem daß dieser nicht richtig fressen kann, er beißt alles nur mit der Schnabelseite und nicht mit der Spitze ab, der Schnabel fühlt sich zudem auch relativ warm an. Kann es sein daß der Schnabel nachwächst und er deshalb solche Probleme beim fressen hat oder gibt es diesbezüglich auch Krankheiten? Für gute, ernstgemeinte Ratschläge wäre ich Euch dankbar, vielleicht kennt jemand diese Problematik.
    danke im voraus, es werden bestimmt noch viele Fragen folgen da es auch noch andere Probleme mit ihm gibt,welche aber jetzt erst mal nicht so wichtig sind.

    lieben Gruß Karin
     
  17. Wasp

    Wasp Stammmitglied

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    Hallo Karin,


    erstmal herzlich willkommen im schönen Graupapageienforum.


    Ein kleiner Vorschlag:
    Warum machst du nicht ein neues Thema auf. Ich habe deine Frage nur durch Zufall gefunden. Ist doch schade, wenn sie keiner findet.

    So ermöglichst du es mehr Lesern, auf deine Frage gezielt zu antworten.


    Alles Liebe und viel Spaß hier,

    Bee
     
  18. Rosita H.

    Rosita H. Papageien Mama

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    Hallo Gudrun

    Ja die Idee es nochmal mit Lori und Nicky zu probieren,ist
    mir auch schon gekommen.Ich habe die beiden seit
    Freitag zusammen rausgelassen.Lori ist auch nach ein wenig
    zögern zu Nicky hin und beide haben sich erstmal ganz
    dick wie eine Kugel gemacht und ein bissel geschnäbelt:p
    Das sah total süß aus. Dann ist Nicky auf dem Boden gelandet
    und Lori hinterher. Sie haben sich kurz beäugt und dann ist
    Lori zurück auf dem Kletterbaum. Ich mache es jetzt erstmal
    so das Lori mit Nicky rauskommt und Merlin alleine.Das klappt
    wunderbar,auch Lori ist dadurch ruhiger geworden und startet
    nur noch wenig Angriffe auf uns.Später wenn Mandy bei uns
    ist hat Merlin dann auch jemanden zum spielen wenn er
    draußen ist. Auch Merlin ist jetzt viel ruhiger und spielt in
    aller Ruhe mit seinen Stofftier wenn er alleine draußen ist
    Hoffe das sich noch alles zum guten wendet

    Lieben Gruß Rosita:S
     
  19. frivoe

    frivoe Stammmitglied

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    Erziehung v.Papageien

    Hallo Rosita,

    habe gerade das Buch "Papageien sind einfach anders" von Rosemary Low gelesen.Sie befaßt sich darin u.a. sehr eingehend mit Verhaltensproblemen und der Erziehung von handaufgezogenden Papageien.
    Ich finde es sehr informativ und praxisorientiert.Es ist gerade erst erschienen. Bekommen kannst du es beim Ulmer-Verlag.

    Gruß Fritz
     
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  21. Rosita H.

    Rosita H. Papageien Mama

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    Hallo Fritz

    Vielen Dank für den Tip,werde mir das Buch am Montag
    bestellen

    Lieben Gruß Rosita:)
     
  22. Paula

    Paula Guest

    Hi Rosita,

    das klingt doch schon sehr gut für den zweiten Anfang! Ich drücke die Daumen, dass sich Nicky und Lori weiterhin näherkommen!!

    Viele Grüße,
    Gudrun.
     
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