Bleivergiftung

Diskutiere Bleivergiftung im Vogelkrankheiten Forum im Bereich Allgemeine Foren; Hallo, meine Ette ist eine 5 Monate alte Graupapageiendame. Wir besitzen sie jetzt seit drei Monaten. Als wir sie kauften, war sie ein...

  1. Wasp

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    Hallo,

    meine Ette ist eine 5 Monate alte Graupapageiendame. Wir besitzen sie jetzt seit drei Monaten.

    Als wir sie kauften, war sie ein kleiner, schwacher, zerzauster, schreckhafter Vogel. Sie konnte kaum laufen und nicht fliegen, brach sich ihre ganzen roten Schwanzfedern ab und stolperte durch die Wohnung.

    Erst dachten wir - sie ist klein, das ist bestimmt normal. Doch als nach vier Wochen immer noch keine Fortschritte zu sehen waren, fuhren wir mit Verdacht auf Rachitis (vielleicht erinnert ihr euch) in die Hochschule nach Hannover.

    Dort wurde sie untersucht und geröngt. Neben einer leichten Rachitis und einem gebrochenen Oberschenkel sah man auf dem Röntgenbild ungefähr zehn kleine Metallstücke.

    Blei, vermutete der TA und Ette musste sofort in eine Entgiftungskur.

    Wir haben in Panik, weil Paulchen (Graupapagei) auch noch in der Voliere und im Vogelzimmer spielte, die ganze Wohnung auf den Kopf gestellt - nichts - außer ein Fitzel Alu.

    Wir vermuten, dass sie das Blei schon mit "eingeschleppt" hat.
    Die Züchterin sagte alleridings es wäre unmöglich, dass Ette bei ihr Blei gefressen haben könnte. Daraufhin setzten wir die Therapie nach zwei Wochen ab - was wir im Nachhinein bitter bereuen sollten.

    Nach weiteren vier Wochen, Ette fraß, flog und watschelte wie immer, lag die Kleine plötzlich auf dem Boden und lahmte.

    Wir sofort zum TA und die Therapie wieder aufgenommen. Zusätzlich bekommt sie einmal am Tag eine Magnetfeld-Therapie.

    Jetzt nach zwei Wochen geht es Ette wieder besser. Sie öffnet schon ihre Krallen und greift, wenn man ihr den Finger hin hält. Sie kann allerdings immer noch nicht laufen und fliegen. Wir freuen uns jedoch über jeden klitzekleinen Fortschritt.

    Ist das normal, dass die Genesung so langsam voranschreitet?

    Die Züchterin bestreitet immer noch, dass sie Blei besitzt. Wir werden wohl die TA-Kosten alleine tragen müssen.

    Ich bin etwas verunsichert.

    Was für Symtome hat die Krankheit? (Außer Lähmungen)

    Kann man anhand einer Blutuntersuchung die Konzentration feststellen und sagen, wann sie das Blei aufgenommen hat? Das würde uns vielleicht in Bezug der Züchterin weiterhelfen. Der TA will kein Blut abnehmen, er sagte die Symtome sind eindeutig.

    Er sagt, dass Blei ein Schwermetall ist und schleichend wirkt.
    Ich habe gelesen, dass Blei sehr schnell zum Tode führt, sogar innerhalb einer Woche.

    Vielleicht könnt ihr mir etwas über Blei erzählen.

    Liebe Grüße,

    Bee
     
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  3. cleo

    cleo Katzen, Vogel, Hunde Fan

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    ich hoffe das es deiner grauen bald besser geht.
    kann es sein das sie evtl an einer gardine geknabbert hat und die bleibeschwerung gefressen hat? nur so ein gedanke...
     
  4. a.canus

    a.canus Papageienfreak

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    Also erst mal halte ich dir die DAumen , und meine ERfahrungen mit Blei waren die, ich habe die Vögel meiner Mutter in ihrer Wohnung versorgt als sie mal im Urlaub war.
    Ich kam täglich vorbei versorgte sie und lies sie fliegen.
    Eines Tages kam ich da war der eine tot und schon kalt und das Weibchen war am Boden. Sie hatten blaugrüne Afterregionen und nach einer 1/2 h war sie auch tot.
    Ging also ganz schnell, ich habe gleich gesehen, dass sie den Vorhang mit dem Bleiband in den Käfig gezogen hatten und das BAnd angefressen war. Ich machte mir Vorwürfe aber da konnte ich nichts ändern, bevor die nächsten Jungen bei mir schlüpften wurde der Vorhang ausgetauscht.
    Aber hab keine Angst, wird schon werden. Du scheinst in fachkundigen Händen zu sein und das ist wichtig, egal ob langsame GEnesung oder schnell hauptsächlich ist das sie wieder gesund wird, oder dass es ihr besser geht ob sie je wieder ganz gesund wird weiß ich nicht, da habe ich einfach zu wenig Wissen.
     
  5. AndreaH

    AndreaH Guest

    Hi Bee,

    ich versuche es mal.

    Vergiftungsquellen: Bleischnüre in Gardinen, Rostschutzfarben (Meninge) und andere (bleihaltige) Wandfarben, Keramikglasuren (nicht alle), Batterien, Linoleum, Glasfassungen (Tiffany-Lampen) usw.

    Blei beeinflusst die Muskulatur, das Nervensystem, die Nieren. Mögliche Anzeichen: Es können Apathie, Schwäche, wenig Essen, Erbrechen, Durchfall, Krämpfe und Sehschwierigkeiten auftreten. Je nachdem wieviel Blei aufgenommen wurde, zeigen sich wenige oder viele Symptome mehr oder weniger stark.

    Soweit mir bekannt ist, kann die Therapie schon länger dauern. Wenn sie nicht anschlägt, kann wohl auch eine operative Entfernung in Betracht gezogen werden.

    Zusätzliche Vitamingaben von der B-Gruppe und E werden auch vorgeschlagen.

    Mehr weiss ich jetzt auch nicht. Werde mal meine Bücher wälzen.

    Gute Besserung für Ette

    Andrea
     
  6. Mephisto

    Mephisto Guest

    Hi,

    Ich bin etwas irritiert !


    Wenn eine Tierärztliche -Untersuchung vorlag,sollten eigentlich unmmittelbar die Metall-Stücke operataiv entfernt werden.
     
  7. Wasp

    Wasp Stammmitglied

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    Hallo,
    danke für die guten Wünsche, habe sie gleich an Ette weitergegeben.

    @ cleo

    isch 'abe gar keine Gardinen. Mal im Ernst, keine Gardinen, Fensterbilder etc. nicht mal Bleistifte ;)

    @ andrea

    Wir geben zusätzlich Vitamin B12 und ein Vitaminpräparat. Und natürlich tonnenweise Obst.

    @ fkn

    kann man das denn?? Der TA sagte das wäre nicht so einfach.
    Ich denke, man muss das sowieso machen, denn die Stücke kommen ja auf natürlichem Wege nicht raus.


    Bee
     
  8. Mephisto

    Mephisto Guest

    Hi,

    Normalerweise bedeutet Blei-Vergiftung den Tod !

    Und deshalb kann ich mir überhaubt nicht vorstellen,das ein erfahrener vogelkundiger Tierarzt nichts unversucht läßt ,dem Vogel zu helfen,auch operativ !

    Wenn allerdings er (der Tierarzt) der Meinung ist,das mit einem Gegenmittel geholfen ist,dann ist das seine Entscheidung !
     
  9. Wasp

    Wasp Stammmitglied

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    Hi Franz,

    sollte ich den TA wechseln?

    Bee
     
  10. Mephisto

    Mephisto Guest

    Hi,

    Ich denke schon !!!


    Aber auf jeden Fall eine zweite Diagnose einhohlen !


    Wünsche Gute Besserung !
     
  11. AndreaH

    AndreaH Guest

    Bleistücke operativ entfernen ist ja ok. Aber das Blei setzt sich ja auch im Körper ab. Deshalb ist es so oder so erforderlich, eine entsprechende Behandlung (Ausschwemmen der Ablagerungen) durchzuführen, denn "nur" die Stücke zu entfernen reicht nicht aus.

    Im übrigen endet nicht jede Bleivergiftung mit dem Tod.

    Andrea
     
  12. #11 Sittichmama, 7. November 2001
    Sittichmama

    Sittichmama Foren-Guru

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    Auch wenn Bielefeld von Leverkusen weit entfernt ist, empfehle ich Dir einen TA in Leverkusen.
    Dr. Pieper
    021422281
    Der ist wirklich Expert in Sachen Lebenretten bei Piepmätzen. Die weite Fahrt ist er echt wert.
     
  13. nicki

    nicki Guest

    Hi Bee


    Kann Sittichmama nur beipflichten, dieser Tierarzt hat einen Ruf über NRW hinaus !!!!

    Hier die Tel Nr 0214 22281 Fax 0214 21548
    Handy 01722006695

    Adresse: Pützdelle 32, 51371 Leverkusen-Rheindorf

    Liebe Grüße + GUTE BESSERUNG f. Etta

    Petra
     
  14. #13 Alfred Klein, 7. November 2001
    Alfred Klein

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    Hallo Wasp

    Habe mal im Internet nach Bleivergiftung gesucht.
    Der Link bezieht sich auf Rinder, Jedoch sind einige Behandlungsmethoden dabei, die Du mit dem TA eventuell mal durchsprechen könntest.
    Der Link: http://www.vetmed.uni-muenchen.de/med2/skripten/b10-1.html
    Zum beschleunigten Abbau von Blei bei Kleintieren wird folgendes empfohlen: Verabreichung von Glaubersalz, 1-2 g/kg Körpergewicht, peroral als 10%ige Lösung: Glaubersalz beschleunigt die
    Darmpassage und zusätzlich werden die Bleiionen im Magen-Darm-Trakt als Sulfat ausgefällt und können somit nicht mehr absorbiert werden.
    Zwei Fälle bei Vögeln habe ich gefunden.
    Ein Gelbscheitelamazone (3 Jahre) wird mit gebrochenem Flügel vorgestellt.
    Symptome: Flügelfraktur, Schwäche, Ataxie, Polyurie
    Labor: Harnsäure im Serum erhöht, regenerative Anämie
    Röntgen: Fraktur des Coracoid, Metallpartikel im Ventriculus
    Therapie: Entfernung einer bleihaltigen Kette aus dem Käfig, CaNa2EDTA (50mg/kg i.m. 3mal täglich, 5 Tage Therapie, 5 Tage Pause, nochmals 5 Tage Therapie), Fixation des Flügels
    Quelle: Institut für Veterinärpharmakologie und-toxikologie, Zürich)
    Beim Ara konnte eine Vergiftung verhindert werden.
    Ein Ara (18 Monate) hat Teile von Bleigewichten gefressen.
    Symptome: keine
    Röntgen: Es sind röntgendichte Partikel im Kropf und Ventriculus sichtbar.
    Therapie: Kropf-Spülung unter Isofluran-Narkose, CaNa2EDTA (30 mg/kg i.m. 2mal täglich über 9 Tage), Vitamine, Calcium-Gluconat, pflanzliches Laxans, Erdnußbutter
    Verlauf: Der Ara bleibt symptomlos. Bei einer röntgenologischen Kontrolle nach zwei Wochen sind die Bleipartikel aus dem Ventriculus verschwunden.
    (Archambault & Timm, 1994)

    Es gibt also möglichkeiten zur Behandlung.
    Bei der Suche bin ich auf verschiedene Möglichkeiten gestoßen, wie das Blei in den Körper hat gelangen können. So ist bei billiger Glasur von Steingut (Futternäpfe?) eine Vergiftung nicht auszuschließen. Auch verschiedene Wandfarben enthalten Blei als Weißmacher. (Wußte ich selber nicht) Dazu kommen Rostschutzfarben und buntes Glas.
    Viele Möglichkeiten, die auch ich zukünftig stärker beachten werde.
     
  15. #14 Alfred Klein, 7. November 2001
    Zuletzt bearbeitet: 7. November 2001
    Alfred Klein

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    Info zu EDTA:
    Synthetisch hergestellte Aminosäure. Dieser Stoff hat die Fähigkeit, Schwermetalle und gewisse Mineralien zu binden und wird mit Erfolg gegen verschiedene Herz- Kreislauf- Krankheiten angewandt.
    Beschreibung:
    EDTA ist die Abkürzung für Ethylen Diamin Tetra Acetat. Das ist ein Essigsäurensalz. EDTA wurde 1935 in Deutschland erfunden, wo man den Stoff in der Farbindustrie verwendete, die weiches Wasser zur textilfärbung benötigte. EDTA hat die Eigenschaft, Kalk zu binden. Später fand man heraus, dass es auch verschiedene metalle in auflöslichen Verbindungen an sich bindet, die über die Urinwege ausgeschieden werden, besonders Blei, weshalb eine EDTA-Injektion ein wirksames Mittel bei Bleivergiftungen ist.

    Hallo Wasp. Mehr an Info habe ich nicht gefunden. Das sollte jedoch für jeden Tierarzt reichen, um eine Behandlung durchführen zu können.
    Die festgestellten Bleiteilchen sollten, wenn sie nicht ausgeschieden werden, auf jeden Fall entfernt werden.
    Ich wünsche viel Glück, denn mit Bleivergiftungen ist wirklich nicht zu spaßen.
     
  16. Wasp

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    Hallo Leute,

    ich habe vielleicht eine Woche hinter mir...

    Ich kann nicht mehr!!!

    Nach 17 Tagen Calcium EDTA, Barumsulfat, Kochsalzlösung und Magnetfeld, ging es Ette immer besser. Sie krabbelte schon wieder ihre Voliere hinauf und konnte mit Schnabelhilfe schon rund einen Meter gehen.

    Dann kam der Schock.

    Ette kotzte nach einer Magnetfeldbehandlung ihren gesamten Kropf leer, und ihr gerieten einige Körner in die Luftröhre. In Panik habe ich sie aus ihrem Korb genommen und ihren Kopf hin und her geschleudert. Gott sei Dank flogen die Körner raus und Ette konnte wieder atmen.

    Sie zitterte am ganzen Leib und hatte einen total niedrigen Blutdruck. Ich dachte sie stirbt mir gleich weg. Der TA gab ihr sofort Kochsalzlösung. Langsam ging es ihr dann wieder besser.

    Wir haben sie später geöngt. Ergebnis: Die Bleiteilchen sind raus!!! Zum Glück. Blieb die Frage, warum sie plötzlich so einen schlimmen Rückfall hatte.

    Eine Calziumvergiftung durch das EDTA vermutete der TA. Ein Anruf in der Tierklinik in Hannover bestätigte dieses nicht.

    Heute wollten wir Blutabnhemen: Fehlanzeige, ging nicht.

    Zuhause futterte Ette Körner und Trauben, es schien ihr gut zu gehen.

    Bis vor einer Stunde: Ihr Kot ist rabenschwarz und ganz matschig!!

    Der TA sagte, Blut ist die Ursache. Die Frage woher es kommt bleibt ungeklärt.

    Sonst ist sie fit, turnt und futter und schmust.

    Ich weiß nicht mehr weiter. Ich glaube, dass sie stirbt. Und das TA sagt, man kann nichts machen!!!

    Furchtbar, furchtbar... sie soll nicht sterben!!!

    Ich berichte euch weiter.

    Bee
     
  17. Gaggi

    Gaggi Guest

    Hallo Bee,

    das hört sich ja ganz schrecklich an. Wie ist denn die Lage heute? Ich drück ganz ganz fest die Daumen, daß es wieder gut wird.

    Liebe Grüße
    Gaggi
     
  18. #17 Alfred Klein, 16. November 2001
    Alfred Klein

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    Hallo Bee
    Eventuell kannst Du die Blutgerinnung mit Vitamin K1 regulieren.
    Gib mal eine tüchtige Ladung. Am besten direkt in den Schnabel, wenns geht. So fünf Tropfen mindestens mit ein klein wenig Wasser. Das könnte die Darmblutungen eindämmen.
    Viel Glück !!!!!!!
     
  19. Birgit L.

    Birgit L. Guest

    Hallo Bee,

    Das hört sich ja gar nicht gut an ...
    und ich hatte schon gehofft das es schon wieder besser ist, weil Du nichts mehr schriebst.
    Ich drücke Dir ganz doll die Daumen, damit die Kleine es schafft ...
     
  20. Anzeige

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  21. Wasp

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    Hallo @ all,

    Vitanin K1 habe ich sofort gekauft und ihr mit einer 1ml Spritze direkt 2, 3 Tropfen in den Schnabel getropft.

    Ich glaube es geht ihr ein bisschen besser.
    Der Kot wird schon wieder grünlich.

    Drei Wochen war ich jetzt zweimal am Tag beim TA. Puhhh...

    Und heute offenbarte er mir, dass die Lähmungen evt. nie wieder völlig zurück gehen würden.

    Auf meine Frage, ob das Leben für einen Graupapageien noch lebenswert sei, wenn er nicht klettern und fliegen könne, antwortete er : Nein.

    Na toll.

    Ettes Freund Paule ist jetzt neun Monate alt und mitten im Flegelalter. Er fixiert sich natürlich jetzt total auf uns Menschen, weil Ette immer nur in ihrem Körbchen liegt.

    Zja, da haben wir dann das nächste Problem.

    Sollte ich noch einen kaufen, dann habe ich drei - was aber, wenn Ette wirklich wieder gesund wird?

    Vier geht echt nicht. Das schaffe ich von der Zeit her nicht.

    Lieben Dank nochmal für eure hilfe,

    Bee
     
  22. Wasp

    Wasp Stammmitglied

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    Hallo,


    Ette geht es besser. Ihr Körper verabeitet jetzt das Absetzen der Medikamente.

    Ihr Kot ist wieder grün aber ganz flüssig -also Durchfall.

    Ihre Nieren haben wahrscheinlich einen Schaden. Bei jedem Kack verliert sie irre viel Flüsssigkeit. Auf einem Zewa ist etwa ein Fußballgroßer Urinfleck.

    Sie bekommt jetzt Tyrode zur Unterstützung der Nieren und alle zwei bis drei Tage noch eine CA-EDTA-Spritze - der TA sagt es sei ok, owohl ich finde, dass man ihren Kleinen Körper nicht noch mehr belasten sollte.
    Zudem Bekommt sie jetzt ein homöopatisches Mittel, V77, zur regulierung der Darmflora. B12 und einen Vitaminkomplex.

    Wegen des Durchfalls - würdet ihr zudem Bird Bene Bac oder ähnliches Empfehlen?

    Lieben Gruß,

    Bee
     
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Bleivergiftung

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