blind ?

Diskutiere blind ? im Vogelkrankheiten Forum im Bereich Allgemeine Foren; hallo zusammen! mein 2-jähriger glanzsittichhahn hat ein gesund aussehendes linkes auge. aber das rechte sieht so aus, als wäre das innere vom...

  1. gingerli

    gingerli Mitglied

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    hallo zusammen!

    mein 2-jähriger glanzsittichhahn hat ein gesund aussehendes linkes auge. aber das rechte sieht so aus, als wäre das innere vom auge mit einer grauen schicht belegt und aussen hat es einen schwarzen rand. ist er also blind? und wieso hat er das, er ist ja noch jung und eigentlich sehr gesund und verhält sich auch so wie immer. fehlt ihm vielleicht etwas, vitamine oder so? und kann ich etwas dagegen tun ?

    vielen dank für eure hilfe, liebe grüsse von Ginger
     
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  3. ziiiraa

    ziiiraa Guest

    hallo ginger,

    ich kann dir da zwar nicht helfen aber würde dir raten wenn du nicht sicher bist einen vogelkundigen Tierarzt aufzusuchen.

    Aus der Ferne lässt sich sowas ja auch immer schlecht beurteilen.
     
  4. sigg

    sigg Guest

    Ob er blind auf einem Auge ist, läßt sich doch einfach feststellen!
    Er wird immer den Kopf drehen, um dich mit dem gesunden Auge im Blickfeld zu haben, oder seine Sitzposition verändern.
    Ist er tatsächlich blind auf einem Auge, so kannst du garnichts machen. Lediglich eine Netzübertragung wie beim Menschen, käme wohl in diesem Fall bei bei einem Vogel nicht in Frage.
    Was sollte wohl ein vk. TA in solch einem Fall machen können? Vielleicht Geisterbeschwörung?
     
  5. Sigrid79

    Sigrid79 Foren-Guru

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    Hat er das denn schon immer? Oder ist es erst seit kurzem so? Dann könnte es auch eine Erkrankung sein, die sehr schnell mal auf das andere gesunde Auge übergehen kann.
     
  6. Semesh

    Semesh registrierter Benutzer

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    Ursachen für eine Erblindung kan vieles sein, z.B. Tumor, Bindehautentzündung, Grauer Star, altersbedingte Blindheit, Organschäden...

    Wie hier schon vorgeschlagen wurde....lass das bitte mal von einem Vogelspezialisten untersuchen.
     
  7. #6 sigg, 24. November 2006
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 24. November 2006
    sigg

    sigg Guest

    Nun, ich habe auch 2 Blinde hier sitzen.
    Aber komplett blind, lediglich Schatten können die Tiere wahrnehmen.
    Ist ein ein Vogel erkrankt sieht es ihm an, ob Bindehautentzündung oder ein Tumor. Alterbedingte Sehschwäche scheidet ja wohl aus.
    Aber die häufigste Ursache für einseitige Erblindung ist euch natürlich nicht eingefallen und das ist ein Unfall, wobei die Netzhaut stark beschädigt wurde.
    Das sind wohl 90%.
    Hinzufügen möchte ich noch, das es bei bestimmten Mutationen auch einen Faktor Blindheit gibt, wenn diese bestimmte Mutation doppelfaktorig ist.
    Das nur, um eure Kenntnisse etwas zu vervollständigen.
     
  8. gingerli

    gingerli Mitglied

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    ich denke nicht, dass er es schon immer hatte. ich habe ihn zwar erst seit wenigen monaten aber so was wäre mir aufgefallen. ausserdem ist es warscheinlich kein tumor oder so. der vogel ist verspielt, munter und frisst wie immer.
    aber es beunruhigt mich, dass es eine krankheit sein könnte und es das andere auge befallen könnte.. ich werde es beim TA abklären lassen.

    und was für eine art unfall kann so etwas verursachen? er könnte beim freiflug in etws hineingestossen sein oder vielleicht kommt es von einer pflanze, die er angeknabbert hat. ich weiss leider nicht, was der grund sein könnte...lg Ginger
     
  9. sigg

    sigg Guest

    Selbst ein Sandkorn kann das verursachen. Anja hatte das bei ihrem Rotbrustsamenknacker.. eine Entzündung des Auges, wahrscheinlich durch einen Fremdkörper. Nun ist er wohl auf einem Auge blind und hat trotzdem mit Bravour 2 JV aufgezogen. Auch dein Vogel mag damit 15 Jahre alt werden.
    So etwas passiert immer wieder, aber zu 90% sind es Unfälle .
    Wenn der Vogel sonst fit und agil ist, muß man sich keine Gedanken machen und eine organische Erkrankung mit dem Resultat Blindheit ist mir noch nie untergekommen
    Ich habe in fast 50 Jahren noch nie einen Tumor erlebt, dabei sind einige 10000 Tiere durch meine Hände gegangen.
    Sicher erfinden auch einige TA´s immer wieder neue Sachen, wie vergrößertes Herz, oder Nierentumor, wobei selbst beim Röntgen das bei Kleinvögeln nicht sicher feststellbar ist.
    Aber solange bei Hennen kein Brustkrebs und bei Hähnen kein Prostatakrebs dianostiziert wird, ertrage ich diese tollen Diagnosen mit Gelassenheit.
     
  10. JanD

    JanD Foren-Guru

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    Also bevor ich mir in einem Forum diverse unqualifizierte Mutmaßungen von selbsternannten Über-den-Tierärzten-Stehern anhören müsste, würde ich wirklich mal zu einem vogelkundigen TA gehen. Dann kannst du dir wenigstens sicher sein, was los ist. Viel Erfolg und mach dir erstmal nicht sooo große Sorgen, mit einem blinden Auge wird dein Vogel problemlos umgehen können. Herzlichen Gruß!
     
  11. sigg

    sigg Guest

    Sicher kommen bei mir weniger Vögel durch falsche Diagnosen und falsche Medikamentierung ums Leben als durch TA´s. Kann man, vorausgesetzt du liest fleißig, fast täglich hier nachlesen.
    Die häufigste Empfehlung ist; wechsele schnell den TA.
    Gibt es überhaupt so viele?
    Sicher habe ich auch schon durch falsche Medikamentierung eines vk. TA´s kräftig Lehrgeld bezahlt, aber das wirst du, Dank deiner Kenntnisse, bestimmt besser beurteilen können.
    Hatte ich dich nicht im Zusammenhang mit dem Orangensaft in toller Erinnerung?
     
  12. JanD

    JanD Foren-Guru

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    Nein, ich kann nicht nachvollziehen, wieviele Millionen Vögel du vor bösen Tierärzten gerettet hast,aber darum geht es hier auch gar nicht. Es geht darum, dass man schlichtweg in einem Forum keine (ich wiederhole KEINE) Diagnose stellen kann, die sich nicht auf Mutmaßungen stützt. Erfahrung hin oder her. Daher finde ich es schlichtweg unverantwortlich jemandem von einem Tierarztbesuch abzuraten, nur weil man meint, alles zu wissen. Vielleicht stimmt das ja sogar. Auch wenn ich es bezweifle. Was mein gutes Recht ist.

    Aber man kann doch nichts über einen kranken Vogel sagen, wenn er nicht vor einem sitzt und man ihn sich ansehen, ihn betasten und wasweissichnochalles kann. Derlei selbstherrliche Posts finde ich einfach verantwortungslos.

    Zurück zum Thema: Gute Besserung! :freude:
     
  13. CocoRico

    CocoRico † 7. Juli 2016

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    Hallo Sigg,

    nur zur besseren Aufklärung. Selbst beim Menschen wird die Netzhaut nicht transplantiert, sondern höchstens die Hornhaut. Da würden sich ja etliche Augenpatienten freuen, wenn dies der Fall wäre, ich inbegriffen. Eine Netzhaut kann lediglich gelasert werden, wenn diese sich ablöst oder einreist.

    Ich vermute auch, dass du den Grauen Star gemeint hast, aber auch hier hat es nichts mit der Netzhaut zu tun, sondern mit der Linse. Und da bekommt man eine künstliche Linse mit Dioptrin eingesetzt, damit der entsprechende Patient wieder sehen kann. Auch hier kann ich aus eigener Erfahrung berichten.

    Schön wäre es, wenn das alles bei Papageien machbar wäre, ich selbst weiß nur, dass es bei Hunden und Katzen, eben bei größeren Tieren gemacht wird. Mein Chef hat nämlich so einen Hund zuhause, der bereits an beiden Augen operiert wurde.

    Da unklar ist, was hinter der Trübung steckt, kann ich auch nur empfehlen zu einem TA zu gehen.
     
  14. sigg

    sigg Guest

    Danke für die Information, CocoRico.
    Aber sicher darf jeder machen, was er will, ob es was bringt oder nicht. Meinethalben auch zum Neurologen.
    Danach wird der Vogel auf dem Auge sicher wieder sehen können.
    Ich habe sicher nicht eine Million Vögel vorm bösen Mann gerettet, aber ich kann mir einen Knopf an die Backe nähen und einen Vogel zum TA bringen, wenn eine Diagnose feststeht. Vielleicht kommt aber auch noch ein Tumor, oder eine vergrößerte Niere dabei heraus. Würde mich nicht wundern!
    Eine Blindheit auf einem Auge, oder auch auf beiden, läßt auch für einen Laien ohne Studium feststellen. Wie habe ich das denn festgestellt? Ach ja , ich habe gefragt, ob er die Tageszeitung noch lesen kann, darauf der Vogel: ich brauche wohl eine stärkere Brille.
    Andererseits wird der Vogel sicher nach 20 Besuchen bei verschiedenen TA´s immer noch blind auf einem Auge sein.
    Außerdem bin ich nicht selbstherrlich, sondern eben nur nicht dämlich.
     
  15. gingerli

    gingerli Mitglied

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    ok. super! vielen dank für eure ( zum teil recht amüsanten posts). =)
    auf jeden fall werde ich am montag zum TA gehen. denn der vogel drückt sein "böses" auge immer zu oder hat es nur halb offen. und das ist ja wohl nicht üblich bei blindheit..ka.. es ist jedoch eine ziemlich knifflige situation, weil das auge nicht verklebt oder so ist und auch im verhalten ist mein liebling so wie immer... xx Ginger
     
  16. sigg

    sigg Guest

    Nun, das hast du aber erst jetzt geschrieben, daß der Vogel immer das Auge halb geöffnet hat, bezw. geschlossen hat.
    Vielleicht muß ich auch noch die graue Augentrübung in Frage stellen, die dann Blindheit bedeutet?
     
  17. JanD

    JanD Foren-Guru

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    Dann versuch doch auch gleich einen Spezialisten für Vögel zu finden, in Chicago gibt es bestimmt den einen oder anderen, klein ist die Stadt ja nicht :D
     
  18. gingerli

    gingerli Mitglied

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    sigg, du musst überhaupt nichts in frage stellen. ich bin zwar noch nicht so alt aber trotzdem halte ich seit 11 jahren sittiche und um ein fast weisses auge von einem schwarzen zu unterscheiden muss man keinen vogel-gott sein. und das mit dem halb offenen auge ist auch wieder vorbei. vielleicht war er ja bloss müde..Lg Ginger
     
  19. sigg

    sigg Guest

    Götter leben nicht auf diesem Planeten. Aber genaue Beschreibungen eines Zustandes, wenn man um Rat nachsucht, sind unbedingt einzuhalten.
    Die Hellseher sind ja auch nicht sehr verbreitet.
    Das ein Vogel nicht nur auf einem Auge Müdigkeit zeigt, in dem er es halb schließt, sollte nach 11 Jahren aber auch jedem klar sein.
     
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  21. JanD

    JanD Foren-Guru

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    Wenn man ein Tier aufnimmt, übernimmt man damit die alleinige Verantwortung für dieses Tier. Das heisst für mich, ich sehe zu, dass es ihm bei mir gut geht, es soweit möglich artgerecht (ich finde das Wort in dem Zusammenhang mit Privathaltung nach wie vor schwierig, man kann Vögeln in Gefangenschaft so oder so nicht "gerecht" werden...) , es gut und ausreichend ernährt und beschäftigt wird und dass eben im Krankheitsfalle die bestmögliche tierärztliche Versorgung gewährleistet wird... so wie ich im Ernstfall auch aus meiner Verantwortung für das Tier heraus über die evtl Einschläferung nachdenken muss. Das gehört alles dazu.
    Vergrößerte Organe und Tumore sind bei Vögeln auch keine Seltenheit, so zu tun, als ob diese in den meisten Fällen eine bloße geldscheffelnde Erfindung der Tierärzte seien, ist schlichtweg ein Schlag ins Gesicht aller Vogelhalter, deren Vögel ebendiese Krankheiten haben/ hatten.

    Auch ist die Wissenschaft tatsächlich schon so weit, diese mühelos zu erkennen, mittlerweile haben wir nämlich 2006 und Fischeingeweide und Kristallkugeln werden kaum noch zur Diagnostik genutzt. Mittlerweile wurde nämlich das eine oder andere Gerät entwickelt, mit dem man sich sogar gaaaaaaaaaanz kleine Dinge anschauen kann, da ist ein Vogelorgan nicht mehr so das Problem, zumal es ja sogar vergrößert ist... ;)

    Ein Tier zu halten heisst, die uneingeschränkte (!) Verantwortung für sein Wohlergehen zu übernehmen.
     
  22. gingerli

    gingerli Mitglied

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    schön gesagt, JanD. nur weiss ich nicht, wem du damit kritisieren wolltest. und sigg: ich kann schliesslich nicht alles wissen und nicht alles sehen -genau wie du.
     
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