Blutstau in der Federspitze?

Diskutiere Blutstau in der Federspitze? im Vogelkrankheiten Forum im Bereich Allgemeine Foren; Hallo! Unser Welli hat am Kopf ein Problem. In einer Federspitze sieht es so aus, als hätte er eine dicke Blutstauung. Es sieht so aús, als wäre...

  1. #1 opelianer@aol.com, 7. Juni 2002
    opelianer@aol.com

    opelianer@aol.com Guest

    Hallo!
    Unser Welli hat am Kopf ein Problem. In einer Federspitze sieht es so aus, als hätte er eine dicke Blutstauung. Es sieht so aús, als wäre die Federspitze aufgegangen und Blut wäre ausgetreten, das sich nun verkrustet hat. Diese Kruste ist schwarz. Es ist nun schon das zweite mal vorgekommen. Beim ersten Mal ist es wieder verschwunden. Nach einer "Dusche" von mir, sah es so aus, als wenn sich die Kruste gelöst hätte und das Blut wieder fließen würde. Nach genauer Untersuchung stellte ich fest, das es keine Kopfverletzung ist, sondern nur diese eine Federspitze betoffen ist.
    Wer kann mir helfen? Wer von Euch hat schon selbst dieses Syntom bemerkt? Einen Vogelversierten TA haben wir hier leider nicht.
    Schon mal vielen Dank für Eure Hilfe
    Martin
     
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  3. #2 lanzelot, 7. Juni 2002
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    ...gibts da eine App für?
    moinsen martin :)

    kann eventuell ein 2. welli ihm beim putzen etwas zu arg gezwickt haben ?? so das er den kiel erwischt hat ???


    ferndiagnosen sind natürlich schwer eventuell meldet sich noch einer der sowas schonmal erlebt hat ...wie verhällt sich der welli denn sonst???* normale mauser und so ?`?*
     
  4. #3 Brigitte2, 7. Juni 2002
    Brigitte2

    Brigitte2 Guest

    Hallo Martin,

    bei unserer Albino-Henne habe ich so etwas auch schon mehrmals beobachtet (immer im Abstand von ca. 3 Monaten). Bei ihrem ganz weißem Gefieder ist das auch besonders auffällig.

    Sie ist das aggresivste Tier unter unseren 7 Wellis. Deshalb gehe ich bei ihr davon aus, dass kein anderer Welli ihr die Verletzungen zufügt. (Sie beißt eher selbst die anderen.)

    Ich vermute, dass unsere Henne diese Verletzungen selbst verursacht, wenn neue Federn nachwachsen, es ihr an den Stellen juckt und sie mit dem Schnabel daran herumkratzt.

    Ich würde aber an Deiner Stelle die Krusten nicht abwaschen, denn die Krusten sind ja dazu da, dass kein weiteres Blut nachfließt.

    Vielleicht haben hier aber noch ein paar Vogelkundige andere Ideen. (Ich bin da auch nur ein Laie.)

    Viele Grüße
    Brigitte
     
  5. #4 Birgit L., 7. Juni 2002
    Birgit L.

    Birgit L. Guest

    Hallo,

    Selber kratzen kann ja am Kopf eigentlich nur mit den Krallen sein.
    Bist Du ganz sicher, das es ein Blutkiel ist oder sieht es nur so ähnlich aus ?
    Es kann ja auch eine Verletzung sein, die genau an der Feder ist.
    Und immer wenn es wieder abheilt, kratzt er wieder daran.

    Tut mir leid, wenn ich Dir auch nicht so super geholfen habe.
    Aber ich verschiebe das Thema mal ins Krankheitsforum, vieleicht bekommen wir da noch mehr Meinungen.
     
  6. #5 Alfred Klein, 8. Juni 2002
    Alfred Klein

    Alfred Klein Depp vom Dienst ;-)

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    Hallo Martin

    Dein Vogel hat sich möglicherweise den Kopf an einer Sitzstange gerieben.
    Das machen die Vögel während der Mauser, um bei neuen Federn die "Hüllen" loszuwerden. Es juckt wohl sehr, wenn die Feder entwickelt ist und die Hülle weg muß.
    Bei dem Reiben des Kopfes wurde anscheinend ein Blutkiel beschädigt.
    Blutkiele nennt man die kleinen neuen Federn, die, um wachsen zu können, auch mit Nährstoffen über des Blut versorgt werden müssen. Wird ein solcher Kiel beschädigt, blutet es logischerweise. Der Vogel macht es auch nicht mit Absicht, denn das ist recht schmerzhaft, es geschieht mehr als Unfall.
    Ist so etwas passiert, so kannst Du mit Eisenchlorid die Blutung stoppen. Die Kruste bitte nicht entfernen, da diese verhindert, daß Schmutz und Bakterien eindringen können. Im Falle, daß eine Infektion entsteht, kann das durchaus ernste Folgen haben.
    Zusammenfassend würde ich meinen, Du brauchst Dir keine großen Sorgen zu machen.
    Als Hilfestellung kann man, natürlich nur, wenn der Vogel handzahm ist, die Spitzen der hartgewordenen Kiele vorsichtig mit dem Finger öffnen. Habe selber größere Papa´s, da ist das einfacher, weil die neuen Kiele entsprechend groß sind. Meine Vögel empfinden es als angenehm, wenn ich ihnen auf diese Art helfe.
    Wenn Du nur einen Welli hast, ist sein Problem eigentlich, daß er keinen Partner hat, der ihn am Kopf krault und die Kiele öffnet. Das ist nämlich ein Teil des Sozialverhaltens der Vögel.
    Du kannst erkennen, daß solche Dinge halt einfach durch eine Vergesellschaftung leicht zu lösen sind. :)
    Macht irgendwie alles Sinn, wie sich in der Natur die Tiere verhalten. Das Schwarmverhalten der Welli´s ist für mich da ein gutes Beispiel.
    Es erstaunt es mich immer wieder, wie das alles so wunderbar funktioniert. Auch heute noch, nach vielen Jahren mit meinen gefiederten Freunden.
     
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