Bräuchte Erfahrungswerte und Tips

Diskutiere Bräuchte Erfahrungswerte und Tips im Clicker-Training Forum im Bereich Allgemeine Foren; Hallo! :0- Ich bin neu - hier im Forum und im Clickertraining mit meinen 4 Wellensittichen. Ich übe das Clickertraining seit 4 Tagen (habe...

  1. #1 carmencita, 19. Mai 2007
    carmencita

    carmencita Guest

    Hallo! :0-

    Ich bin neu - hier im Forum und im Clickertraining mit meinen 4 Wellensittichen. Ich übe das Clickertraining seit 4 Tagen (habe auch erstmal die FAQs gelesen und das Buch von Ann Castro gekauft und gelesen), bin auch sehr zufrieden mit meinen schlauen Süssen, habe aber doch noch ein paar praktische Fragen:

    1. Wie beginnt ihr die täglichen Trainingseinheiten? Macht ihr irgendetwas besonderes, damit die Vögel wissen, daß jetzt trainiert wird? Ich bin ja oft im Raum mit den Vögeln, trainiere aber nicht jedesmal mit ihnen. So sitzen sie, wenn ich mit ihnen clickern will, oft auf dem für mich schier unerreichbaren Vogelbaum auf dem Schrank und fühlen sich dort pudelwohl. Ich muß also die Gelegenheit abpassen, wenn sie zufällig auf dem Käfig sitzen und für mich endlich erreichbar sind.

    2. Wie lange habt ihr durchschnittlich auf den Clicker konditioniert, bis ihr dann mit dem Targetstick angefangen habt?

    3. Sollte man mit kleinen verbalen Kommandos erst anfangen, wenn der Targetstick 100% sitzt, oder kann schon nur mit Clicker und Leckerli ein paar Übungen gemacht werden? Ich meine jetzt beispielsweise mit "hopp" auf den Finger hüpfen und dort nach dem Click das Leckerli abholen.

    4. Meine 4 lenken sich oft gegenseitig ab mit Balzverhalten, Gezwitscher, usw., so daß der Vogel, mit dem ich gerade übe und der sehr interessiert und konzentriert erscheint, sich ohne Vorwarnung abwendet. Also auch ohne Jackpot. Dabei sollte doch ich, und nicht der Vogel, mit der Übung aufhören. Habe ich so etwas falsch gemacht?

    5. Einer meiner 4 ist - im Gegensatz zu den anderen - wahnsinnig ängstlich und fliegt öfter weg, wenn ich einem anderen Leckerli gebe, weil er schon durch die Handbewegung erschrickt.8o Dabei erschrecken manchmal auch die anderen, fliegen u.U weg und die Übung ist damit für alle vorbei - und wieder nicht durch mich beendet. Gibt es für meinen "Angsthasen" irgendeine Hilfestellung, zu der ihr mir raten könnt?

    Das waren jetzt viele Fragen, und ich hoffe den einen oder anderen Ratschlag zu bekommen. Danke schon mal im Voraus!
     
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  3. #2 carmencita, 20. Mai 2007
    carmencita

    carmencita Guest

    :traurig: Will mir denn keiner einen Ratschlag geben? :traurig: Ich möchte ja beim Clickern mit den Spätzchen nichts falsch machen und Schaden anrichten, den man nur schwer wieder raus kriegt...
     
  4. Lemon

    Lemon Moderatorin
    Moderator

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    Ich versuchs mal, die Clickermods sind nämlich beim Forentreffen. ;)
    Ich beginne die Einheiten mit einer kleinen Übung die schon 100%ig sitzt, z.B. einmal in den TS beißen. Dann wissen sie was ich von ihnen will. Wenn sie keine Lust haben zu trainieren kannst du dir die Mühe sparen, es soll ihnen ja schließlich Spaß machen. Die Vögel bestimmen, wann trainiert wird.
    Puh, schwer zu sagen. Ich würde mal auf ca. 20-30 Clicks tippen, bis meine Bande gezeigt hat das sie verstanden haben was das klicken bedeutet.
    Ich habe damit gewartet bis das mit dem TS richtig sitzt. Ob es was ausmacht wenn du vorher schon mit verbalen Komandos arbeitest weiß ich nicht.
    Trainierst du immer nur mit einem Vogel oder beziehts du die ganze Gruppe mit ein? Bei mir machen immer mehrere Vögel gleichzeitig mit und werden auch abwechselnd belohnt. So bleiben sie alle aufmerksam bis zu Schluss. Liegt vielleicht am Futterneid. Am Ende bekommen sie alle gemeinsam ihnen Jackpot.
    Klingt fast nach meiner Tweety nur mit dem Unterschied das meine anderen Geier sich nicht durch sie haben erschrecken lassen. Bei Tweety habe ich immer gewartet bis sich eine Möglichkeit ergab einzeln mit ihr zu arbeiten, z.B. wenn alle außer ihr im Käfig waren. Vielleicht klappt das bei deinem Welli auch und er lernt dann das du ihm nichts böses willst. Wenn er dann nicht mehr so leicht erschrickt wird auch das Training mit den anderen leichter.

    Ich hoffe ich konnte dir etwas helfen. Morgen sind die Clickermods ja wieder da. :)
     
  5. #4 carmencita, 20. Mai 2007
    carmencita

    carmencita Guest

    Puhhh, danke Jenni! Endlich hat mich mal jemand entdeckt! :freude:
    Danke für deine Tipps, sie helfen mir wirklich weiter.
    Mein kleiner Angsthase hat übrigens doch wesentlich mehr vom Training mit den anderen mitbekommen, als ich nur zu ahnen gewagt habe. Heute ist er (eigentlich eine schüchteren "sie") immer wieder gekommen, um dem Training passiv beizuwohnen. Später hat sie mir sogar ein "Küsschen" auf meine dicke Nase gegeben. Das hat sie eindeutig von den anderen abgekuckt. Da gabs dann natürlich einen Jackpot. Also, ich muß sagen, das Clickern weckt unglaubliche Potentiale in meinen Geiern, aber ich lerne auch total viel dazu, was das Verhalten mit den Vögeln betrifft. Ich habe vorher, ohne es zu wollen und zu wissen, einiges an Streß bei meinen Vögeln ausgelöst, und mich dann gewundert, warum sie doch eher zurückhaltend sind.
     
  6. #5 Saskia137, 21. Mai 2007
    Saskia137

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    Hallo Carmen,

    sorry, wir waren auf dem Forentreffen und hätten uns wohl doch abmelden sollen. ;)

    Bei mir ist schon das rauskramen von Clicker und TS aus der entsprechenden Schublade für meine Geier Startkommando zum Training. Irgend einer ist da schon neugierig und mit dem fange ich dann an. Die Anderen kommen dann automatisch nach, wenn sie merken, da wird geclickert.

    Da ich mit der Schälchenmethode anfangen mußte um meine überhaupt zahm zu bekommen, war es bei mir nach etwa ner Woche soweit, dass sie die KoHi durch's Gitter aus der Hand nahmen und danach hab ich ihnen den TS einfach mal mit ein klein wenig Abstand vor den Schnabel gehalten. Mein neugierigster hatte dann auch sehr schnell kapiert, dass er da reinzwicken soll und dann ging es mit Click & Leckerlis weiter. ;)

    Verbale Kommandos sind immer das Letzte was eingeführt wird!!!
    Erst wird mit dem TS angedeuted, was man möchte und wenn das zu 100% sitzt und der Welli immer dies tut, dann darf das Kommando zum TS eingeführt werden und dann läßt man den TS ausschleichen, d.h. irgendwann wird das verbale Kommando die Andeutung des TS, was man vom Welli haben möchte, vollständig ersetzen, aber nicht anderseherum, denn das würde den Welli nur verwirren.
    Wenn Du "Hopp" sagst und er einmal dabei auf den Finger hüpft und einmal eben nicht, wird ihm nicht unbedingt klar sein, was da denn nun falsch war und warum es keinen Click und kein Leckerli gab. Deshalb immer erst die Übung zu 100% ohne verbales Kommando können und dann das verbale Kommando hinzufügen. Bei manchen Übungen kann auch ein Handzeichen oder ne bestimmte Bewegung mit dem Finger "Kommando" sein und dann durch das verbale Kommando ausgetauscht werden, aber das nonverbale Kommando muß vorher immer erst zu 100% sitzen!

    Auch wenn sie interessiert und konzentriert erscheinen, so kann es immer mal wieder was geben, was sie ablenkt, aber dazu gehört auch, dass Du mit der Zeit erkennst, welches ihre Vorwarnung für den plötzlichen Stopp des Trainings sind.
    Irgend ein Anzeichen gibt es immer, nur Du mußt lernen, es auch zu erkennen und rechtzeitig darauf eingehen und kannst dann das Training eben 10, 20 Sekunden früher beenden.

    Laß Deinen "Angsthasen" einfach so wie er ist. Laß ihn beobachten und schieb ihm ab und an mal nen Jackpot zu (evtl. z.B. auf nem Löffel mit nem langen Stiel, so dass er nicht zu nah an Deine Hand muß). So konditionierst Du ihn "nebenbei" und zeigst Ihm, dass Du nichts von ihm willst, was er nicht auch erfüllen könnte.
    Zusätzlich eben immer entsprechend vorsichtig bewegen, so dass Du sein Erschrecken nicht mit zu schnellen/hektischen Bewegungen provozierst.

    DANKE!

    Genau sagen, nach wie vielen Clicks sie es kapiert haben, kann man nicht, aber meistens erkennt man es sehr schnell, wenn sie es dann kapiert haben und im Zweifelsfall machen einige Clicks mehr beim Konditionieren auch nichts aus.

    Es macht was aus, wenn das nonverbale Kommando noch nicht sitzt, denn dann verwässert das verbale Kommando und man muß deutlich mehr und härter dran arbeiten, das verbale Kommando noch an die Pieper ranzubekommen (oftmals bedeuted es ein Neustart der Übung mit erschwerten Bedingungen).

    Gute Frage!
    Wichtig ist auf alle Fälle, die die nicht mitmachen wollen, so zu lassen, wie sie sind und ihnen das Training nicht aufzwingen wollen. Wenn sie Lust/Futterneid haben, kommen sie schon von alleine auf Dich zu.
    Das Abwechselnde, das Jenni macht, hat auch den Vorteil, dass keinem langweilig wird und er sich abwendet.

    Das ist auch ne Möglichkeit, aber auch hier gilt:
    Immer die Freiwilligkeit mit einbeziehen, also nicht die(den) Kleine(n) in ein anderes Zimmer schleppen und von den Anderen trennen, sondern dann wenn sie(er) alleine sitzt, die Gelegenheit nutzen und Konditionieren, den TS einführen und leichte Übungen mit dem TS beginnen (z.B. auf der Stelle im Kreis drehen o.ä.).

    Schön! Du merkst, Du wirst deutlich besser im Beobachten und Deuten der Aktionen Deiner Pieper! Das verbessert Eure Beziehung nochmals, wenn Du Ihnen Ihren Freiraum läßt. :zustimm:
     
  7. #6 DeichShaf, 9. Juni 2007
    DeichShaf

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    Meine Erfahrungen mit dem Clickern: Wir clickern hier seit einer Woche vier Wellis gleichzeitig. Und auch wir haben eine Angsthäsin dabei ;-)

    Interessanterweise brauchten wir unsere vier gar nicht erst großartig auf den Clicker konditionieren. Das Einzige, was wir gemacht haben, bevor es losging, war, dass wir den Tieren das Geräusch 3-4 Mal gezeigt haben, damit sie nicht erschrecken.

    Gleichzeitig haben wir den freien Verzehr von Kolbenhirse abgeschafft. Die gibt es jetzt nur noch fürs Clickertraining als Belohnung oder an Plätzen, wo die Tiere richtig schwer nachdenken müssen, um dranzukommen.



    Wir haben und einen Targetstick genommen (Chopstick vom Chinamann, aus Kunststoff) und unserem vorwitzigen Hahn Denzeln einfach mal vor den Schnabel gehalten. Der hat sich das Teil eine gute Sekunde beguckt dann in die Spitze geknabbert. Es gab im gleiche Moment ein Click, was ihn irritierte.

    Innerhalb von ein, zwei Sekunden (man will die Hand mit der Belohnung ja nicht zu schnell bewegen) durfte er dann an der Kobenhirse knabbern.

    Das habe ich dann vier, fünf Mal wiederholt und ihn jedes Mal belohnt. Anschließend gabs eine "Verdauungspause" von fünf Minuten. Ob ihrs glaubt oder nicht, er war rattenscharf darauf, in die Spitze zu knabbern und ich konnten ihn mit dem TS schon gleich ein paar Zentimeter auf der Liane nach Links und Rechts dirigieren.

    Der andere Hahn Fye ist etwas zögerlicher, aber er ist auch noch dabei, sich hier einzuleben, denn er ist gerade einmal eine Woche hier. Doch auch er ging nach kurzen Anlaufschwierigkeiten zielstrebig vor und läuft dem Stab mittlerweile auch nach.

    Die Henne Madame Hooch hat auch kapiert, dass das Knabbern am TS einen Click mit der anschließenden Belohnung einbringt. Allerdings ist sie bislang nicht sooo interessiert, macht aber wenn die beiden Hähne trainieren immer einen interessierten Eindruck und eifert den beiden in einigen Übungen fleißig nach.

    Die Henne Sprout war bis heute so *gar nicht* fürs Clickern zu begeistern. Zum einen liegt das mit Sicherheit daran, dass sie vermutlich Würmer hat (vk TA untersucht bereits den Kot usw, also keine Sorge, wir sind da am Ball), zum anderen wird sie als die Kleinste von den anderen Dreien ziemlich untergebuttert. Um so erfreulicher war es für mich heute, dass ich sie einer Einzellektion unterziehen konnte, und dass es bei ihr hängen geblieben ist, dass das Anknabbern der Spitze vom TS ein Leckerli bedeutet.

    Das heißt wir haben alle vier soweit, dass sie nicht mehr wegfliegen, wenn das Leckerli kommt. Das war bei Sprout bis heute der Fall: Wenn sie sich erschrak, flog sie davon und so manches Mal flogen alle vier Hubschrauber dann in V-Formation einen Sturzflugangriff auf mich ;-)


    Ich beherzige nur ein paar wenige Regeln:

    Das Tier, welches gemeint ist, wird namentlich angesprochen. Der TS wird so gehalten, dass er das gewünschte Ziel darstellt. Während der Übung selbst wird NICHT gesprochen. Wenn das Tier erfolgreich war, gibts eine Belohnung und mündliches Lob. Der Name wird immer wieder genannt.
    War das Tier nicht erfolgreich, wird die vorige Übung wiederholt und Pause gemacht. Nach der Pause dann nochmal die selbe Übung und dann die Übung, die vorher nicht geklappt hat. Wenn ein Tier kein Interesse mehr hat, wird das Training mit einer dicken Belohnung beendet. Sind andere Tiere beteiligt, wird das Training für diese Tiere mit einer letzten Übung mit einer Belohnung für alle abgeschlossen.


    Was man bei pfiffigen Wellis mit dem Clickertraining erreichen kann, hängt mit Sicherheit davon ab, wie gut man bei der Aufgabenstellung auf das Können seiner Lieblinge einzugehen vermag. Ich war erstaunt, dass ich unserem Hahn Denzel heute etwas interessantes beibringen konnte, was ich von der Intelligenz allenfalls Aras oder Raben zugetraut hätte:

    Wir haben eine Sisal-Liane quer durchs ganze Wohnzimmer hängen. Daran befestigt sind diverse Spielsachen. Unter anderem ein Band mit mehreren untereinander befestigten Pappröllchen (die von den letzten Malerarbeiten übrig geblieben sind) und eine kleine Leiter aus Hartholz.
    Links neben den Papprollen hängt am Band ein Zweig Kolbenhirse. Rechts daneben hängt die Leiter. Das heißt, man kommt nicht an die Kolbenhirse, wenn man sich auf die Leiter begibt.

    Zuerst habe ich Denzel mehrfach auf die Leiter klettern lassen. Dann habe ich eine Pause gemacht. Das Ganze habe ich nach der Pause wiederholt und ihn das dann verdauen lassen.
    Anschließend habe ich ihm gezeigt, dass auf der anderen Seite der Papprollen Kolbenhirse ist. Er hat sich daraufhin von der Liane aus an dem Band zu schaffen gemacht, mit dem die Kolbenhirse befestigt ist, und hat den ganzen Zweig um die Pappröllchen herum geschwungen und ist dann ohne Clicker auf die Leiter und hat dann gefressen.

    Ich habe, weil ich das für einen Zufallstreffer hielt, trotzdem belohnt und das Band mit der Kolbenhirse wieder auf die andere Seite der Papprollen getan. Denzel war aber offenbar schlauer als angenommen: Nach 2 Minuten hing die Kolbenhirse wieder auf der Seite der Papprollen, auf der auch die Leiter hängt.
    Dafür gabs dann auch einen Click - nur belohnen konnte ich nicht, weil er ja schon am futtern war ;-)
    Auch einen dritten Versuch etwa 10 Minuten später hat er mitgemacht und dawar für mich klar, dass der Kleine echt was drauf hat und nicht ganz doof sein kann, wenn er sowas erlernt ;-)

    Das nächste Ziel des Clickertrainings wird bei uns übrigens sein, die Tiere dazu zu bewegen, auf die Hand und später auf die Schulter zu kommen. Endziel und dann auch keine weitere Steiegerung mehr wird sein, die Tiere mit dem TS in die Transportbox zu lotsen, was den Gang zum TA erheblich einfacher und stressfreier machen dürfte.

    Meine Prognose: Die beiden Hähne machen das mit. Die Henne Madame Hooch wird vielleicht irgendwann folgen, aber ihre Genossin Sprout ist definitiv zu scheu, um das mitzumachen.
     
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  9. #7 carmencita, 11. Juni 2007
    carmencita

    carmencita Guest

    @ Saskia und Deich Shaf

    Sorry, daß ich ewig nichts habe hören lassen von mir, ich war länger nicht online.
    Vielen Dank für eure Antworten!
    Mittlerweile ist ja ein bißchen Zeit vergangen und auch so einiges fortgeschritten.
    Meine kleine Schisserin Cemcem hat das Training ganz raffiniert verfolgt, scheinbar unbeteiligt, um dann nach einer knappen Woche voll mit einzusteigen. Sie hat sich direkt gleich vorgedrängelt und hat erstaunlicherweise die größten und schnellsten Fortschritte gemacht. Mittlerweile steigt sie mir bis auf die Schulter und knabbert am Ohrwaschl. Leider drängt sie sich dauernd vor, und stört damit das Training mit den anderen. Ich versuche sie schon nicht zu belohnen, wenn ich einen anderen Vogel auf dem Finger habe und sie dann angeflogen kommt. Ich denke, ich werde mal versuchen, "auf deinen Platz" mit allen einzuüben, damit ich in Ruhe mit nur einem Geier üben kann. Ich habe bloß keinen blassen Schimmer, wie das klappen soll. :+keinplan :+keinplan
    Mir ist eine Sache bei mir aufgefallen: Im Trainig, das ich berufsbedingt meist nur einmal am Tag machen kann, sind mehr oder weniger alle Vögel voll mit dabei. Außerhalb der Trainingseinheit tun sie dann so, als ob sie vom Training noch nie was gesehen hätten. Vor allen Dingen meine verschreckte Cemcem - wie schon gesagt, im Training total vorlaut, außerhalb fast so ängstlich wie bisher - Ist das bei euch auch so gewesen am Anfang? :?
    Wie habt ihr es geübt, die Meute abends in den Käfig zu bringen? Ich bin ein bißchen ratlos, da ich nicht weiß, ob sie nicht das Clickern, wenn ich sie in den Käfig gesetzt habe, mit dem negativen "eingeschlossen im Käfig" verbinden. :?
    Abgesehen davon, daß es fast jeden Abend ein kleines Drama ist, die Angsthäsin in den Käfig zu bewegen, die anderen lassen sich problemlos reinsetzten. Dann gibts natürlich Kohi (das Oberleckerli), aber aus o.g. Gründen habe ich bisher auf das vorherige Clickern verzichtet.
     
  10. D@niel

    D@niel Guest

    Hallo,
    Das ist auch richtig so. Würdest du sie dafür belohnen, dann wäre das schließlich ein Verhalten, das sich lohnen würde. Und die Wahrscheinlichkeit, dass das Verhalten somit öfter auftritt, ist größer.

    So eine Art Bleib-Kommando hat sicherlich Vorteile. Man kann den Vogel quasi ablegen, ohne dass er einem beim Training ständig dazwischen funkt.
    Hast du mal versucht, mit dem aufdringlichsten Vogel zuerst zu clickern? Wenn sie ihren Abschlussjackpot bekommt, dann könntest du doch mit den restlichen Vögeln clickern. Das müsste man ausprobieren. Wellensittiche sind leider recht futterneidisch, sodass das bei mir nie wirklich praktizierbar war. ^^
    Wie du das mit dem Bleib-Kommando am besten anstellst, schau mal in
    diesen Thread. Wenn du danach noch Fragen haben solltest - frag ruhig, wir versuchen dir dann zu helfen.

    Ja, das Problem habe ich vor allem mit einer Henne gehabt. Sie war Menschen gegenüber extrem schreckhaft und Clickertraining hat bei ihr nicht wirklich hingehauen, weshalb ich das dann auch bleiben gelassen hab.
    Wenn du Pech hast, dann funzt beispielsweise das Komm-Kommando im vertrauten Raum wunderbar. Gehst du mit dem Vogel dann in einen Raum, wo er noch nie zuvor war, kann es sein, dass du alles von hinten aufrollen musst.
    Das Vertrauen, was aber der ein oder andere Vogel während des Clickerns aufgebaut hatte, blieb allerdings erhalten.

    Bezüglich deines Käfigproblems: Wo fütterst du die Bande? Es wäre gut, wenn nur drin füttern würdest, denn dann haben sie abends einen Grund, um in den Käfig zu gehen. Bei meinen vier Wellensittichen, die allesamt mehr oder weniger zutraulich, aber nicht zahm sind, habe ich keine Probleme. Notfalls dunkel ich das Zimmer etwas ab, aber spätestens dann sind alle drin.
     
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