Brauche dringend Hilfe!!!

Diskutiere Brauche dringend Hilfe!!! im Graupapageien Forum im Bereich Papageien; Hallo liebe Graupapageienfreunde, ich bin neu hier im Forum und brauche dringend euren Rat. Bei mir und meinem Mann leben unsere beiden Graupis...

  1. SabineD

    SabineD Guest

    Hallo liebe Graupapageienfreunde,
    ich bin neu hier im Forum und brauche dringend euren Rat. Bei mir und meinem Mann leben unsere beiden Graupis Jakob und Cora. Jakob wird im Dezember 17 Jahre alt, Cora ist erst drei. Wir haben sie beide als Jungvögel bekommen. Jakob stammt aus einer Handaufzucht, wobei Cora aus einer Naturbrut kommt. Sie verstehen sich sehr gut miteinander und haben sich gerne, obwohl Jakob lange Zeit alleine gelebt hat. Sie kraulen und schmusen miteinander, streiten auch ab und an, alles ganz normal. Beide sind einfach sehr lieb. Es gibt nur ein Riesenproblem, bei dem ich nicht mehr weiter weiss. Beide Vögel haben einen totel nervigen Ton (hoher Qietschton :? :? ) drauf, den sie immer wieder tagsüber und vor allen Dingen beim Zudecken abends von sich geben. Es ist wirklich kaum auszuhalten, weil der Ton mehrmals hintereinander einfach sämtlichen Nerv raubt. Das Schlimme ist, dass mein Mann, bedingt durch Schichtarbeit und keinen geregelten Tagesablauf, drauf und dran ist, bei dem nervigen Gequietsche noch vollends seine Nerven zu verlieren. Mir persönlich macht es nicht so viel aus, aber Ingo dreht bald völlig am Rad. Es ist einfach so, wenn's nicht besser wird, müssen wir schlimmstenfalls beide Vögel abgeben, was eigentlich keiner von uns beiden will und was unendlich traurig wäre. Aber es geht einfach so nicht weiter. Was können wir tun?? Hat irgendjemand von euch das gleiche Problem und kann uns helfen?? Bin echt verzweifelt und hoffe, von euch erfahrenenen Graupapageibesitzern irgendeinen Tipp bzw. Rat zu bekommen, wie wir unser Zusammenleben wieder erträglich machen können. Ich weiss einfach nicht mehr weiter,
    Sabine.
     
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  3. #2 Rudi und Rita, 8. August 2007
    Rudi und Rita

    Rudi und Rita Foren-Guru

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    Hallo Sabine,
    ich kenne diesen schrillen Pfeifton eigentlich nur als "Warn- oder Angstton".
    Ich vermute mal, dass sie Angst haben wegen dem Zudecken. Mit meinen Beiden könnte ich das gar nicht machen, abgesehen davon, dass ihr Käfig viel zu groß zum Abdecken ist.
    Im Sommer z. B. sind sie viel in ihrer AV. Wenn dann die Nachmittagssonne so richtig doll in ihre AV knallt, habe ich schon versucht, nasse Handtücher an der Seite zum Schutz aufzuhängen. Die hatten eine riesen Panik, ständig diese Pfeiftöne, so dass sie wenn die Sonne zu doll knallt drin sind.

    Du legst das Tuch auch noch über den Käfig, ist klar, dass die Vögel da Panik haben. In freier Natur und aus ihren Instinkten heraus, könnte so ein Tuch ja auch die Silouette eines Raubvogels sein.
    Ich persönlich würde sie gar nicht mehr abdecken (sind meine nie). Entweder ihr stellt sie abends in ein ruhiges, abgedunkeltes Zimmer - da schlafen sie sowieso und sind ruhig oder ihr baut einen Vorhang vor den Käfig, den ihr zuziehen könnt.

    Wenn dein Mann Nachtschicht hat, dann könnte es allerdings ein Problem sein, wenn du in der Zeit wo er schläft in der Wohnung hantierst oder evtl. Kinder. Wenn kein anderer in der Wohnung wäre, dann wären die Vögel auch tagsüber wenn dein Mann schläft ruhig.
    Meine fangen erst an Geräusche zu machen, sobald sich einer im Haus bewegt. Da macht meine Henne auch mal gern Schreigeräusche. Wenn wir sie dann aber aus ihrem Käfig lassen, sind sie meistens ruhiger. Brauchen nur Beschäftigung, wie kleine Kinder eben.:zwinker:

    Liebe Grüße
    Elke
     
  4. #3 Bianca Durek, 8. August 2007
    Bianca Durek

    Bianca Durek † 06.08.2014

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    Hallo Sabine,

    jeder der Graue hält müßte diesen Pfiff kennen, es ist ein Ausdruck des Missfallens. Ihnen passt etwas nicht und wenn dann noch im Umfeld Hektik ist verstärkt sich das Ganze.

    Ich vermute mal, daß sie ihm Wohnzimmer stehen und nur abgedeckt werden, damit sie Ruhe geben. Das ist aber keine Lösung!

    Papageien brauchen zwölf Stunden Nacht und zwölf Stunden Tag, wird dieser Rhythmus gestört, fühlen sich auch die Vögel auf Dauer nicht wohl und tun dieses kund.

    Hast du nicht die Möglichkeit die Vögel in einem anderen Raum unterzubringen?
     
  5. #4 Susannchen, 8. August 2007
    Susannchen

    Susannchen Fettnapftreter

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    Liebe Sabine

    Wie lange sind Deine Grauen schon zusammen? Wollen Deine Beiden wirklich zugedeckt werden?
    Versuche ein mal, eine Woche aufzuschreiben.
    War dieser hohe Ton denn schon früher da?
    Wenn Nein, seit wann? Hat es sich dann kontinuierlich "verschlechtert"? Etc. - Ich bin sicher, dass Du weisst, was ich meine.

    Was im jetzigen Moment eher kontraproduktiv ist, dass Du und Dein Mann kaum noch Nerven haben. Dies überträgt sich. (Unterstellung, bei meinem Geier ist es so).

    Gerne verfolge ich Deine Infos.

    LG, Susanne

    PS: Diese sgn. Queitsch-Töne sind nichts abnormales.
     
  6. pet6

    pet6 Stammmitglied

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    Hallo Sabine,

    ich kenne Dein Problem nur zu gut. Bei uns war es genauso, nur daß ich sie nie zugedeckt hatte, dafür war die Voliere zu groß.
    Mein Mann war auch ständig genervt von meiner Papageiendame. Mein Hahn, Rico, ist ein ganz ruhiger, den man den ganzen Tag nicht hört, außer das er viel redet. Aber Mona, die neue Dame im seine Leben, war auch sehr, sehr laut. Es war schon so weit, daß ich meinem Mann versprechen musste, daß Mona wieder weg kommt.
    Von dem Tag an konnte ich nicht mehr schlafen, weil ich mir den Kopf zermartert habe, wie ich das Problem noch lösen kann. Tagsüber, wenn mein Mann nicht da ist, war es mir sowieso egal, daß sie laut ist, und abends hab ich sie dann hoch ins Gästezimmer gebracht, wo noch mal ein Käfig steht. So, und von diesem Moment an war Ruhe im Haus.
    Die ersten paar Tage schauten sie noch etwas finster wenn ich sie hoch gebracht habe, aber nach einiger Zeit haben sie sich daran gewöhnt und ließen sich wie selbstverständlich nach oben tragen.

    Und Mona ist immer noch da!!!!!!

    Mittlerweile hab ich ihnen ein Papageienzimmer bauen können, und nun überlege ich schon vielleicht noch 1 oder 2 Papageien?????? Da muss ich mir zuerst wieder etwas einfallen lassen wie ich es meinem Mann beigebracht kriege.
    Hast Du in einem anderen Zimmer die Möglichkeit noch eine Voliere aufzubauen?
    Dann wäre das vielleicht die Lösung. Wenn Dein Mann zur Arbeit ist, im Wohnzimmer, und wenn er zu Hause ist, im anderen Zimmer!

    lG
    Petra
     
  7. SabineD

    SabineD Guest

    Vielen Dank an alle, die geantwortet haben. Es ist tatsächlich so, dass die beiden im Wohnzimmer in einer Zimmervoliere untergebracht sind, die abends mit einem Vorhang abgedeckt wird. Von der Zimmervoliere aus haben beide die Möglichkeit, im Sommer nach draußen zu kommen in die Außenvoliere. Ich glaube auch, dass dieser Quietschton ein Ton des Missfallens ist, oder ein Ton, um Aufmerksamkeit unsererseits einzufordern, was halt einfach nicht immer möglich ist. Jakob und Cora sind seit ca. 3 Jahren zusammen, seit Cora zu uns gekommen ist. Cora ist sehr lebhaft und absolut gut drauf, bedingt durch ihr junges Alter. Jakob war schon immer ruhiger und war es halt vorher lange Jahre gewohnt allein mit uns zu sein. Wir wollten ihm einen Partnervogel zukommen lassen, weil wir dachten, es wäre besser für ihn. Man merkt auch, dass sie ihm guttut. Sie putzen und kraulen sich, schmusen miteinander. Wie gesagt, wir dachten, es wär alles in Ordnung. Oder täuschen wir uns?? Wir sind schon andauernd am Rätseln, was sich verändert hat. Den nervtötenden Quietschton haben sie seit ca. einem Jahr drauf. Es hat sich weder in der Umgebung etwas verändert, noch mangelt es an Spielmöglichkeiten. Der Tag-/Nachtrhytmus wird auch eingehalten. Nachts sind sie auch absolut ruhig und melden sich eigentlich erst, wenn sie merken, dass sich was rührt. Es ist wirklich soweit alles gut, bis auf diesen nervtötenden Quietschton. Wir sind mit unserem Latein am Ende und absolut traurig, weil wir einfach nicht mehr weiter wissen.
    LG, Sabine.
     
  8. #7 quietscher, 9. August 2007
    quietscher

    quietscher Foren-Guru

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    Hallo Sabine,

    ich kann mir lebhaft vorstellen, wie es Euch geht, vor allem Deinem Mann. Als ich noch Nachtdienst gemacht hatte, habe ich die Vögel ausquartiert in das Zimmer meines Sohnes, um denen den Rhythmus + mir das Schlafen zu ermöglichen. So hat Petra das ja auch gemacht. (Heute sind die Vögel ausgelagert ins Schutzhaus + in die AV. Wenns dann mal zu kreischig wird, müssen sie mal für ein Stündchen ins Schutzhaus, das geht dann auch + schont die Nachbarn.)

    Allerdings muss ich sagen, dass meine (trotz meines Usernamens) diesen hohen nerfigen Quietschton nicht draufhaben und da wacht man bestimmt auf! oder habt Ihr gut isolierende Türen?

    Graue tun aber gerne etwas, von dem sie wissen, dass es Aufmerksamkeit erregt. Das kenne ich zur Genüge. Hast Du mal versucht, leise klassische Musik laufen zu lassen? Nachdem ich beinm Voligroßputz mal das Radio mithatte, stellte ich fest, dass meine total verzückt sind. Und dann werden sie ruhig (auch, wenn sie vorher getobt haben) und singen mit.

    Sabine, ich schau nochmal nach, ob ich noch irgendwo Tipps + Tricks finde, wäre doch schade, wenn Ihr sie nicht behalten könntet!

    LG Dörnte
     
  9. SabineD

    SabineD Guest

    Hallo Dörnte,
    es ist halt so, dass beide Vögel mit uns leben und sich hauptsächlich mit uns im Wohnzimmer aufhalten. Es war bisher auch immer gut so und hat ja auch jahrelang funktioniert. Mein persönlicher Eindruck ist einfach der, dass Ingo und ich unterschiedliche Meinungen darüber haben, wie mit den Graupis umgegangen werden muss. Es ist natürlich ein Unterschied, wenn ein Vogel allein lebt und dann einen Partnervogel hat. Mein Mann ist der Meinung, dass durch den zweiten Vogel zuviel menschliche Zuwendung nicht gut ist, bzw. er ist der Auffassung, dass der Quietschton davon kommt, dass der Vogel Aufmerksamkeit unsererseits möchte. Die bekommt er, wenn jeden Tag die Voliere saubergemacht wird, wenns was zu Futtern gibt und ab und an mal ein Küsschen. Es wird sich aber nicht intensiv mit beiden beschäftigt. Außerdem sehe ich ein Problem darin, dass Ingo bedingt durch Arbeitsstress, Schichtarbeit usw. diesen Quietschton absolut nicht mehr aushält, weil er immer älter wird, seine Belastungsgrenze schneller erreicht ist, und er selbst nicht mehr weiter weiss, mit welcher Erziehungsmethode er diesen Ton wieder abstellen kann. Zum Beispiel jedes Mal wenn ein Quietschton ertönt, mit der Wasserspritze drohen, was ich halt für absoluten Blödsinn halte. Dadurch kriegen wir uns in die Wolle und die Stimmung ist am absoluten Tiefpunkt. :? :( Was sollen wir bloss tun??? Jakob und Cora herzugeben, wäre wirklich das Allerallerletzte. Es wäre wirklich schlimm, ich kanns nicht beschreiben. Ich weiss einfach nicht mehr, was ich machen soll, vor allen Dingen, weil Ingo auch keine andere Meinung als seine gelten läßt, sprich den Vögeln muss der Quietschton irgendwie abgewöhnt werden, egal wie!! Heute wollen wir versuchen, die Vögel erst zuzudecken, wenn wir schlafen gehen. Sprich der Fernseher ist aus und es ist dunkel im Wohnzimmer. Mal sehn, ich hoffe inständig, es wird besser.
    LG, Sabine.
     
  10. ~Mone~

    ~Mone~ bekennende Zicke

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    hallo sabine.....also zum einen mit dem abdecken....versucht es doch ganz einfach mal ohne aus...und schaut wie sie abends drauf reagieren....ich bzw wir haben unsere noch NIE abgedeckt...zum einen liegt das auch wie bei vielen anderen an der grossen volie....was zu allabendlichen turnübungen führen würde....und auch daran das die vögel dadurch schnell in panik verfallen können.....ohne abdeckung haben die beiden auch die möglichkeit durch den kleinsten lichteinfall sich noch orientieren zu können und zu sehen was passiert....
    wir können abends auch noch gut fernsehen ohne das die beiden sich gestört fühlen oder sie durch ein kreischkonzert das tv beukotieren würden....wir machen ab einer gewissen uhrzeit....das licht bis auf kleinste quellen aus...sprich tv und eventuell pc....machen den tv sehr leise und die beiden quaken sich dann so ab frühen abend in den schlaf und sind völlig relaxt....
    diese lauten schreie die du meinst....sind zum einem auch von der natur der geier gegeben...wie ja auch schon einige hier schrieben....und deuten auch auf unmut....und ich glaub speziell in deinem fall eher auf aufmerksamkeit hin...

    ich kenne das von nicki als wir ihn noch alleine hielten....wenn wir das zimmer verliessen und ihm das nicht passte....wurde übelst in den lautesten tönen geschrien.....
    auch shari hat es leider stellenweise heute noch drauf.....aber das einzige was da nützt ist ignorieren....denn jede aufmerksamkeit die sie dann bei dem schreien bekommen ist erneuter ansporn weiter zu schreien...ich weiss...das hört sich hart an und kann auch die ersten tage sehr hart werden....vor allem da bei euch ja auch die stimmung sehr angespannt ist...aber aus dem zimmer rausgehen.....schreien lassen und erst dann wiederkehren wenn sie nicht mehr schreit...
    wie habt ihr euch denn vor der paarhaltung mit dem einzelnen geier verhalten? immer tüddel hier und tüddel da? kann es vielleicht auch sein das ihr von jetzt auf gleich die zuneigung runtergedrosselt habt?
    ich weiss das sind viele viele fragen....aber es ist besser mit dem einschätzen der situation wenn man weiss wie ihr den tagesablauf bestreitet mit den geiern....
     
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  12. Tinamaus1

    Tinamaus1 Foren-Guru

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    Hallo!

    Ich denke, es ist auch allgemein ein Problem, wenn man Nachschicht hat, dass man am Tag gerne seine Ruhe hätte. Ich schlafe krankheitsbedingt auch oft am Tag und benutze dann meistens Ohrenstöpsel (Ohropax Soft kann ich nur empfehlen :zustimm: ). Vielleicht kannst Du die Deinem Mann mal schenken, mit einer Schleife drum und veilleicht einer lieben Karte. Dann sieht er, dass Du sein Problem wirklich ernst nimmst.

    Ansonsten haben die anderen ja schon viel gesagt... Wenn ich die Geier abends ins "Bett" bringe, warte ich meistens so lange, bis Elvis "Schlaf gut!" sagt. Irgendwie hat er die Bedeutung kapiert. Wenn er es sagt, lässt er sich ohne Probleme in den Käfig bringen. Mit Lora ist es eh kein Problem. Wenn ich sie mal vorher in den Käfig bringe, gebe ich ihnen meistens ein Leckerli (Mandel). Dann scheinen sie das besser zu verschmerzen. Ich lobe sie auch ausführlich, wenn sie ohne Probleme in den Käfig gegangen sind. Wenn ich das Zimmer verlasse, mache ich aber das Licht aus. Den beiden ist es eigentlich egal, ob ich sie abdecke oder nicht. Es macht nur morgens einen Unterschied. Sind sie abgedeckt, schlafen sie länger. :~
     
  13. #11 allsunshine, 25. August 2007
    allsunshine

    allsunshine und die Sonne geht auf...

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    Hallo,
    ich denke mal, es ist eine Art Umstellung, warum sie so laut pfeifen. Sie möchten sich bemerkbar machen, weil sie mit einer Situation unzufrieden sind. Ich habe auch seit kurzem erst das Problem. Es fing mit einem Leitungswasserschaden in meiner Wohnung an. Die Wände müssen trockengelegt werden und dies geschieht mit einem Trocknungsgerät. Da ich die Papas schlecht im Raum stehen lassen kann, weil die Luftfeuchtigkeit bis auf 30 % runtergetrocknet wird, habe ich sie kurzerhand auf die Terasse geschoben. Solange das Wetter schön ist, ist das auch o.k.. Bei dem ersten Regen musste ich mir was einfallen lassen. Habe dann einfach ein riesiges Sonnensegel über dem Käfig aufgebaut (Das Segel hängt ca. 1,5 m über ihnen). Da läuft dann auch das Wasser schön ab. Nunja, jetzt stehen sie seit knapp 3 Wochen draussen, hin und wieder, wenn das Gerät nicht läuft, dann hole ich sie auch mal rein, wenn es zu kalt ist auch über Nacht. Dann können sie fliegen und im Wohnzimmer mit mir spielen. Ich merke, dann ist ihr Verhalten auch ganz anders, als wenn sie da draussen sind. Die sitzen mitunter stundenlang auf der Terasse und schreien nur. Es ist einfach nur eine Frage der Zeit, wann sich die Nachbarn beschweren. Sie starren die ganze Zeit auf die vorbeifahrenden Autos und schreien die einfach an. Mitunter denke ich, dass da draussen jemand mit ner Trillerpfeife steht, aber leider sind es die Graupapas. Ich versuche so oft wie es geht, einfach nur am Käfig zu stehen und sie zu streicheln und zu beruhigen. Dann ist wieder Ruhe - bis ich weg bin. Selbst wenn sie mich dann nicht hören oder sehen können, fangen sie wieder an zu schreien. Ich hoffe, dass meine Wohnung bald trocken ist. Ich vermisse auch schon den ständigen Kontakt und die Kuscheleien. Dann können sie wieder den ganzen Tag rumfliegen und sich ausgiebig bewegen. Das fehlt ihnen ganz sicher, weil sie es einfach gewohnt sind, ständig in meiner Nähe zu sein und jederzeit auf meiner Schulter mit mir durch die Wohnung laufen zu dürfen. Ich weiss auch keinen Rat, wie man in einer solchen Situation vorgehen kann. Aber falls es nach der Trockenlegung der Wohnung so weitergeht,werde ich mich mal ganz intensiv mit dem Klickertraining beschäftigen. Ansonst kann ich nur alles Gute wünschen und dass sich bald wieder Ruhe bei Dir einstellt.
    LG Sunny
     

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