Brüchige Federn?

Diskutiere Brüchige Federn? im Graupapageien Forum im Bereich Papageien; Hallo Leute! Vielleicht kennt mich hier ja noch der Ein oder Andere, habe mich ja nun schon ein ganzes Weilchen nicht mehr hier gemeldet......

  1. Alina

    Alina Foren-Guru

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    Hallo Leute!

    Vielleicht kennt mich hier ja noch der Ein oder Andere, habe mich ja nun schon ein ganzes Weilchen nicht mehr hier gemeldet... aber nun bräuchte ich wirklich mal einen Rat, denn so langsam weiß ich nicht mehr weiter...

    es geht um meinen Grauen Chucky, die nun schon seit einiger Zeit Probleme mit ihren Federn hat... aber ich fang am besten mal von vorne an.

    Chucky hatte schon immer mal mehr oder weniger Probleme mit den Federn, was sich bissher eigentlich immer gebessert hat wenn sie im Sommer wieder in die AV gezogen sind, daher hab ichs immer darauf geschoben das sie sich draußen einfach wohler fühlt... bessere Luft usw...
    und nun war es leider so das sie das komplette letzte Jahr im Haus verbringen mussten und wir erst seit diesem Mai wieder eine AV haben. In dem Jahr hat Chucky ein sehr schlechtes Gefieder bekommen, ihren Bauch hat sie sich fast nackig gerupft und auch ihre restlichen Federn sahen nicht mehr so gut aus...
    Aber das Schlimmste ist, dass Sie wohl mal gestürzt sein muss, oder sonst ewtas passiert sein muss... ich habs nicht beobachtet... aber auf jeden Fall hat sie sich die Schwungfedern auf der rechten seite irgendwie abgebrochen, oder selber abgefressen? Ich weiß nicht was passiert ist aber ihr fehlten die letzten vier oder fünf großen federn auf der rechten seite. Somit konnte sie natürlich auch nicht mehr fliegen.

    wir waren zu der zeit auch bei verschiedenen vogelkundigen TÄ hier in der Umgebung, PBFD Test usw war alles negativ, ich hab dann verschiedene Futterergänzungsmittel fürs Gefieder usw bekommen, aber das hat auch nicht so wirklich gehoflen.

    auch die Schwungfedern wollten einfach nicht nachwachsen, was ja klar war, da die Kiele ja noch drin steckten, aber die wollte ich halt nicht ziehen lassen, ich dachte wir könnten dann auch bis zur nächsten Mauser warten wenn sie dann von selber fallen.

    Das haben wir dann auch so gemacht, das Ganze ist nun etwa ein Jahr her, Chucky und Lora sind seit Mai wieder Draußen und ihnen geht es super. Chuckys Federn am Bauch sind wieder nachgewachsen und auch die Schwungfedern kamen nun langsam wieder, ich hatte mich schon richtig gefreut hab schon angefangen wieder Flugübungen mit ihr zu machen damit sich die Muskeln wieder Aufbauen... die Federn kamen dann auch komplett wieder... allerdings sahen sie von anfang an irgendwie kaputt aus, und siehielten auch nur ein paar wochen, auls ich heute in die Voli kam lagen sie alle auf dem Boden, ich denke fast sie hat sie sich selber abgebissen, weil ich nich glaube das sie alle gleichzeitig abbrechen, vielleicht ist sie aber auch gefallen, ich weiß es nicht...

    ich weiß nun aber auch nicht mehr was ich tun soll... ich möchte nicht nochmal ein Jahr warten auf Feder die dann doch wieder nichts sind... vor allem weil ich das gefühl habe das Chucky auch irgendwie unglücklich ist seit sie nicht mehr fliegen kann...

    vielleicht könnt ihr mir helfen, oder mir einen TA empfehlen der mir wirklich helfen kann...

    anbei mal ein paar Bilder von den Federn die ich heute morgen gefunden habe


    [​IMG]

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    [​IMG]

    [​IMG]

    Seht ihr diese Riefen in den Federn, woher kommen die? die waren schon in den federn als sie gerade frisch aus den Hüllen kamen...

    Hoffe ihr könnt mir helfen...
     
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  3. Sybille

    Sybille Foren-Guru

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    Hallo Alina,

    genau dieses Problem hatte ich mit meinem Grauen Baby... :traurig:
    Die Schwungfedern sind eindeutig abgebissen... Sind beide Flügel betroffen oder nur einer?
    Die Streifen, die du auf den Federn siehst, sind Stressstreifen.
    Wurde Chucky mal auf Aspergillose untersucht?

    Das Problem ist: Wenn die Schwungfedern nachwachsen und der Vogel stürzt beim vergeblichen Flugversuch ab, brechen sie wieder....

    Ist Chucky noch flugfähig?

    Kannst dir zu den Stressstreifen auch mal das ansehen....
    Und dann noch das ...
     
  4. Alina

    Alina Foren-Guru

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    Danke Sybille für deine Antwort.

    Ich denke ich weiß nun woran es liegt...
    seit Chucky nicht mehr fliegen kann wird er von Lora ziemlich unterdrückt, die Voliere ist groß und wir haben sie eigentlich schon so gestaltet, das Chucky immer ausweichen kann. Aber wenn es das ist was sie stresst dann weiß ich nicht was ich tun soll... als Chucky noch fliegen konnte waren sie gleichberechtigt, aber jetzt...

    was sollt ich denn jetzt machen... Chucky müsste einfach nur wieder fliegen können... Kiele ziehen lassen und die beiden so lange trennen bis die Federn ordentlich nachgewachsen sind?

    Aspergillose hattte sie eine ganz leichte, wir haben inhalliert mit Imaverol oder so glaub ich... bei der nächsten Untersuchung meinte der TA es wäre weg. Auf Luftfeuchtigkeit hab ich eigentlich immer ziemlich geachtet, über der Heizung lag immer ein nasses Handtuch und eine Springbrunnen hatten sie auch. Auch jetzt draußen mach ich regelmäßig einmal alles nass wenn ich das Gefühl habe es wird zu trocken...
     
  5. Blondie

    Blondie Foren-Guru

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    Hallo,
    die sogenannten Stress- bzw. auch Hungerstreifen genannt ,welche ja überaus deutlich zu erkennen sind,haben mit Stress oder Hunger nichts zu tun.
    Sie weisen auf einen Vitaminmangel hin.
    Aber ich würde sagen,das ist eindeutig ein Fall für den Tierarzt,der dem Tier die richtigen Vitamine verordnet.
    Alles andere wären Mutmaßungen und helfen nicht wirklich weiter.
    Viel Glück
    Gruß Blondie
     
  6. lady-li

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    Ich gebe Sybille völlig Recht ! Das ist eine beginnende Automutilation !
    Die Frage ist, warum Chucky das tut.
    Und da halte ich die Vermutung von Alina für durchaus möglich.
    Die großen Federschwingen brauchen ca. 2 Jahre bis sie nachgewachsen sind.
    Ich kenne mich mit dem Für und Wider "Kiele ziehen" nicht aus. Da kann ja mal jemand aus eigener Erfahrung berichten.
    Eine Option wäre eventuell eine Teilung der Voliere.
    Da hätten die Beiden Sichtkontakt und Chucky die (vielleicht) notwendige Sicherheit.
    Hinsichtlich der Stresslinien würde ich aber einen TA befragen.
     
  7. Alina

    Alina Foren-Guru

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    hallo blondie danke auch für deine Antwort, du wohnst doch gar nicht mal so weit weg, zu welchen TA gehst du denn?
    mein alter TA ist in Rente gegangen, der war so toll... echt kompetent, sympatisch, dort hab ich mich super aufgehoben gefühlt.
    die neue dort ist nicht so gut... desweiteren war ich bei 2 verschiedenen vogelkundigen in Oldenburg... aber auch bei denen hatte ich kein soo gutes Gefühl...

    wollte als nächstes mal die Vogelpraxis in Lotte-Bühren probieren... mal schauen was die so bringt...
     
  8. Ira

    Ira Foren-Guru

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    Hallo Allina,auch ich habe vor kurzen eine Graue übernommen,die die gleichen Probleme hat,auch sie hatte jahrelang mit einer anderen Henne zusammen gelebt,mit der sie sich anscheinend nicht vertrug.Die Federn sehen genauso aus und sie ist völlig Flugunfähig.Danach hatte man versucht sie mit 2 Hähnen zu verpaaren,was auch fehl schlug und dann hatte man sie bei mir abgegeben.Zuerst war sie sehr aggressiv und hat sich ständig selbst zerstümmelt,,aber nach ein paar Wochen merkte sie,daß nix passiert und jetzt sucht sie recht doll meine Nähe und hat das Rupfen völlig nachgelassen.Ich vermute mal,daß sie eine Handaufzucht war und über eine Zwangsverpaarung sich Selbstzerstümmelt hat.Ganz klar stand sie dadurch die letzten Jahre unter massiven Stress und wenn sich Papageien nicht wirklich gut verstehen,aber auf recht engen Raum miteinander Leben sollen,kann es schon zu solch Reaktionen kommen.Gruß Ira
     
  9. #8 binie und seppi, 11. September 2009
    binie und seppi

    binie und seppi Stammmitglied

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    Hallo Alina,

    unsere Grauen sind Abgabevögel. Als wir sie zum ersten Mal sahen hatte Jule keine Schwanzfedern mehr. Die Vorbesitzer meinten sie würde sich rupfen.

    Ich bestand auf einen PBFD und Polyomatest (beide negativ). Die damals behandelnde TÄ zog unter Narkose alle noch steckenden Kiele.

    Als die Zwei zu uns kamen, waren noch keine Federn zu sehen, da das ziehen erst 3 Wochen her war. Aber nach ca. 6-8 Wochen war das Gefieder wieder komplett.

    Also ich kann nichts negatives sagen, aber vielleicht hat auch jemand andere Erfahrungen damit gemacht.

    Übrigens glaube ich in der Zwischenzeit, dass sie sich die Federn abgebrochen hat, weil sie nur in einem kleinen Käfig saß und das den ganzen Tag. Dabei waren die Beiden doch gerade erst 9 Monate und hatten/haben einen rießen Bewegungsdrang.

    Ich hoffe du findest eine Lösung!

    Viele Grüße
    Sabrina
     
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  11. Blondie

    Blondie Foren-Guru

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    Hallo Alina,
    ich gehe in Soltau zu Frau Petersen,von mir aus ca. 30 min. Fahrzeit.
    Wohne in der Nähe von Rotenburg/W.
    Gott sei Dank brauchte ich erst 1 mal hin.

    Blondie
     
  12. slymom

    slymom Foren-Guru

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    Hallo Alina,

    auch ich würde sagen, die Federn sind abgebissen. In der Form kenne ich das von meinem Kiko. Die Stressstreifen sind nicht zwangsläufig auf einen Vitaminmangel zurück zu führen. Hat der Vogel Stress sieht man es an den Federn. Um das zu klären, müsste der TA nach dem Blut schauen.

    Pro/Contra - Kiele ziehen, dazu kurz zu meinem Kiko
    Ein Hahn hat ihm die Schwungfedern unter Blut abgebissen, Kiko war so frustriert das er zum richtigen Federbeisser wurde. Er biss sich alle Schwungfedern am rechten Flügel kaputt und zog die Reste teilweise unter Blut, also in vollem Saft raus. Damit konnte er nicht mehr fliegen und hatte die Looserkarte in der Gruppe. Immer wenn eine Feder nachkam wurde sie gekillt.
    Ich war der Meinung die Mauser wird es richten, dass tat sie nicht. Denn er stürtzte ja immer wieder ab und es ging von vorne los. Der Zeitraum war garnicht so lange.
    Der TA hat ihm dann 5 Restkiele gezogen. Es waren die vordersten Schwungfedern. Sie kamen alle nacheinander raus und auf einmal konnte er wieder fliegen. Noch ist er nicht ganz darüber hinweg, aber seit er wieder fliegen kann ist es viel besser geworden.
    Nachdem es für ihn so schlimm war, musste ich das Vogelzimmer trennen. Somit hatte er seine Ruhe und keinen tat ihm was, aber er war auch nicht alleine. Getrennt habe ich das Zimmer, mit einem Katzenschutznetz mit Edelstahldraht.

    Um mehrere Kiele ziehen zu lassen, sollte der Vogel aber in Narkose.
    Für mich war es die richtige Entscheidung, ich würde es wieder machen lassen. Schau mal bei Azrael im Thema http://www.vogelforen.de/showthread.php?t=179050&page=21 sie hat damit auch gute Erfahrungen gemacht
     
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