Bunte Ostseewellen

Diskutiere Bunte Ostseewellen im Forum Wellensittich Allgemein im Bereich Wellensittiche - Hallo, nach langem Überlegen - im Prinzip seit zwei Jahren - habe ich den Schritt gewagt und meine FG ("Fluggemeinschaft" :p) vergrößert auf...
Jetzt habe ich einen "echten" Schwarm

Hallo,
nach einem dreiviertel Jahr Männerliebe und Fraueneinsamkeit (wer hatte hier noch kürzlich geschrieben, Wellihennen seien gemeinsam einsam???) geht es jetzt los:
Zunächst mal hatte Fiete Interesse an Malia.
Malia hat sich schön aufgeplustert um die Stirnfederchen rum - und auch sonst alles, was ging - aber Fiete war unschlüssig, denn Finn stand immer in Wurfweite und schaute mit Argusaugen auf die "Konkurrentin".
Dann erwischte ich Keisha-May beim Gefüttertwerden von Fiete!:freude:

Finn ist derweil immer wie eine kleine Fellkugel mit Lautsprecher rumgelaufen und war am Balzen - mit den gesamten Kopffedern bis runter zum Flügelansatz steil nach oben/ vorne gestellt und "wuiwuiwuuuiiii".:p

Tja und heute erwischte ich dann Finn beim Füttern von Keisha-May!

Er hatte ja auch lange genug Zeit, dass von Fiete zu lernen, der IHN immer gefüttert hat.
Fiete zeigt derweil nicht nur ungebrochenes Interesse an Malia, sondern auch ein bisschen an Keisha-May.
Die möchte jetzt wohl für das "Jahr Einsamkeit" entschädigt werden und so saß sie am Nachmittag neben Fiete und himmelte ihn richtig an (eine Mimik, die bei Keisha-May stark auffällt, weil sie meistens irritiert bis gestresst oder genervt schaut).

Jetzt habe ich also einen "richtigen" Schwarm, keine 2 Pärchen und keine Männerliebe mit einsamen Hennen sondern einen Haufen Wellis, bei dem jeder mit jedem "verbandelt" ist - und die man dann nicht mehr trennen kann.:D
__________________
Finn in Aktion:
Anbandeln mit Malia und Keisha-May füttern :~
 

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Hallo Stephanie,
da sich die Anzahl Deiner Vögel nicht verändert hat (4), hast Du jetzt genausowenig einen "Schwarm" wie vorher.
Gruß
Dermichi
 
Hallo Dermichi,
wie nennst Du denn vier Wellensittiche, die keine richtigen Paare bilden, sondern "jeder mit jedem" flirten (und auch a bisserl mehr ;))?

Schwarm bezeichnet im Post oben den Gegensatz zu "2 Paaren", also einer Viererkonstellation, in der sich vor allem immer 2 bestimmte Vögel miteinander befassen, und selten mit einem der anderen beiden. Oder, wie es vorher bei uns war, ein Paar (aus 2 Männchen) und 2 "Einzelvögel", die da nicht richtig rein kamen.
Also wenig Zusammenhalt zwischen ALLEN Vögeln.
Das ist jetzt (eher) gegeben, so dass eine richtige Gemeinschaft, nach meinem Verständnis eben ein "richtiger" (Mini-)Schwarm und kein Sammelsurium von verpartnerten und einzelnen Wellensittichen, entstanden ist.

Vorher hätte ich auch Finn & Fiete***theoretisch*** auch mit 2 artfremden Vögeln halten können; da hätten sie nicht viel von gemerkt.
Sogar teilweise 2 artfremden Vögeln, die verschiedenen ("friedlichen") Arten angehören, weil die Weibchen ja auch nichts miteinander machen, außer mal friedlich nebeneinander zu sitzen, in der Regel aber mit einigem Abstand und ohne Körperkontakt oder gemeinsamer Aktivität (außer Fliegen und fressen).
 
Die nenne ich 4 Wellensittiche.

Stephanie, lass dir von so blöden Kommentaren nicht die Freude über die Ereignisse bei dir kaputt machen.

Wenn das, was bei dir gerade passiert deiner Definition von einem Schwarm entspricht ist das toll und dann ist es auch vollkommen egal ob es von der Anzahl her ein Schwarm ist oder nicht, es ist das tolle Ergebnis das zählt, egal ob du 4, 8 oder 20 Wellis hast :D

Und da ist es doch vollkommen egal ob man es Schwarm, Rasselbande, Grüppchen oder wie auch immer nennt :~
 
Vorher hätte ich auch Finn & Fiete***theoretisch*** auch mit 2 artfremden Vögeln halten können; da hätten sie nicht viel von gemerkt.
Das denkst du! Hättest ja mal einen von denen trennen und in einen Käfig setzen können, dann hättest du gesehen, dass der keineswegs ignoriert wird, sondern verstärkte Rufkontakte stattfinden und die anderen drei vermutlich viel Zeit auf dem Käfig verbracht hätten.

Sogar teilweise 2 artfremden Vögeln, die verschiedenen ("friedlichen") Arten angehören, weil die Weibchen ja auch nichts miteinander machen, außer mal friedlich nebeneinander zu sitzen, in der Regel aber mit einigem Abstand und ohne Körperkontakt oder gemeinsamer Aktivität (außer Fliegen und fressen).
Ich habe bei deinen Beiträgen immer wieder den Eindruck, dass die Wellensittiche nach deinen Vorstellungen "ticken" sollen. Das, was du bemängelst, ist normales Wellensittichverhalten! Warum beobachtest du nicht einfach und nimmst das Verhalten deiner Wellensittiche so wie sie es zeigen als normal an? Ich begreife es nicht!

In einem Schwarm ist es normal, dass die Männchen oftmals zusammensitzen und schwatzen und die Weibchen woanders mit etwas Abstand zusammensitzen. Das ist selbst dann so, wenn im Schwarm feste Paare vorhanden sind. Vier Vögel sind einfach vier Vögel, aber kein Schwarm. Da hat Dermichi absolut Recht. Schwarmverhalten kommt erst ab etwa 8 Vögeln auf.
 
Schaaaade....

Hallo,
ich hatte vor einiger Zeit mal erwähnt, dass möglicherweise ein Platz für ein Wellensitichpärchen eines Bekannten um drei Ecken gesucht würde.
Danach wurde diese Suche wieder zurückgezogen; er wolle die Vögel jetzt doch behalten.

Nun traf ich ihn zufällig in der Stadt, als ich dort mit einer gemeinsamen Freundin unterwegs war - ihn selbst kannte ich persönlich nicht - und ich erkundigte mich bei der Gelegenheit, ob er die Vögel nun noch hätte oder abgegeben hätte.
Sie waren abgegeben worden.

Auf meine spontane Frage, ob in Freiflug (gemeint war, ob sie Freiflug im Zimmer bekämen) kam die Antwort, nee, die seien im Käfig.:traurig:

Ist das nicht traurig?

Da werden die Vögel schon abgegeben, weil man sie doch nicht mehr halten möchte und müssen dann weiterhin im Käfig leben (wobei ich keine Ahnung habe, wie groß der Käfig ist; bei ihm war er wohl nicht so groß gewesen....).

Obwohl ich ja keine Verfechterin von vorgegebenen Maßen und allzu strengen Vorgaben, die schwer erfüllt werden können, bin, hatte ich angenommen und gehofft, dass man heute davon ausgeht, dass Wellensittiche Freiflug bekommen, genauso wie man davon ausgeht, dass Hunde Gassi geführt werden müssen und sich draußen austoben dürfen müssen.
Offenbar ist "Wellensittich(haltung)" immer noch bei genügend Menschen mit "Käfighaltung (auf der Fensterbank) möglich" verknüpft.

Schaaaaade.:traurig:

Vielleicht sollte man erst mal dort ansetzen, bevor man allzu große Forderungen nach Voliere, Vogelzimmer, Schwarmhaltung, stellt, und klarstellen, dass die Basics bei möglichst allen Wellensittich-/ Vogelhaltern erfüllt sind als da wären Partner, wo nötig [Vogelart], genügend Bewegung und hin und wieder mal einen Tierarztbesuch, sowie eine angemessene Mindest-Käfig-Freisitzausstattung, also etwas zum Nagen und dann und wann frische Zweige.
 
Ich würd mal sagen Steigerung folgendermaßen:
Einzeltier, Paar, Gruppe, Schwarm. Schwarm wäre dann die größtmögliche Anzahl an Individuen.
Bei 4 Menschen spricht man auch von einer Menschengruppe, nicht von einer Menschenmenge.
Könnte man damit leben?
Ivan
 
Basic ist zunächst einmal der hinreichend große Käfig. Und wieso behauptest Du immer, dass das schwer zu erfüllen ist?

Weil es, zumindest t für die größeren Vögel, im Handel wenige Käfige mit geforderten Maßen fertig zu kaufen gibt - die muss man suchen oder bestellen.
Wellensittichkäfige mit einem oder 1,20 Meter Länge sind auch noch eher selten zu finden (Madeira Double fällt mir ein - den gibt es aber selten in Zoohandlungen angeboten.
Und so kauft Käufer natürlich oft, was Handel vorrätig hat.
Ist ja (mMn) auch nicht schlimm, wenn Käufer denn auch wüsste, dass man vom Käfig mal die Tür auf machen könnte und sollte.

Das Angebot in Zoohandlungen wird immer noch von vielen (potentiellen) Käufern als das Maß aller Dinge, sprich das gesamte mögliche Angebot betrachtet.
Ich weiß das, weil ich oft in einer ZH Futter und Weidenspielzeug kaufe.
Werden dort gerade viele große Käfige angeboten, werden die auch gekauft; sind gerade eher kleine (winzig kleine - 40 cm Länge etc.) Käfige im Angebot, nimmt man die mal für die kleinen vögel mit.
Sicher nicht jeder, aber es kommt schon so oft vor, dass es auffällt.
Vor einiger Zeit wollte dort jemand eine Leine kaufen, um sein Meerschweinchen draußen auszuführen... weil die angeboten wurde.
Glücklicherweise hat die Verkäuferin ihm das ausgeredet.

Man sieht - und hört - aber immer noch relativ häufig von den "Fensterbankhaltungen".
Relativ gesehen zu den in Internet und TV eigentlich verfügbaren Infos, die zumindest ja besagen, dass Wellensittiche zu zweit gehalten werden und fliegen dürfen müssen.
 
Hallo Stephanie,

das war keine Antwort auf die Frage, finde ich.

Du schreibst zuvor:

Obwohl ich ja keine Verfechterin von vorgegebenen Maßen und allzu strengen Vorgaben, die schwer erfüllt werden können, bin, .

Was ist an einer Madeira Double oder an einer Villa Casa 120 schwer zu erfüllen:
Online einfach zu bestellen, bezahlbar, leicht zusammenzubauen und sollte eigentlich in fast jedes Zimmer passen. Zusätzlicher Vorteil ist, dass man kein weiteres Möbel benötigt, auf das man den Käfig stellen kann. Also wieder was gespart.

Wellensittiche sind klein genug, dass sie darin sogar ein wenig fliegen können. Das ist eigentlich das Minimum, dass man Wellensittichen in der Wohnung anbieten sollte und in den meisten Fällen sicher auch anbieten kann. Das man mit diesen beiden Volieren nur Basic hat, ist klar. Volieren, die so groß sind, dass man auf Freiflug verzichten könnte, dürften nur die wenigsten in der Wohnung stellen können.

Was kann das denn für Konsequenzen in der Praxis haben, wenn Du in Deinen Beiträgen nichts von zu strengen Vorgaben hältst?
Ganz schnell ist man beim Kauf dann bei einem 60cm Käfig. Sind ja nur 20cm weniger als die Angaben, die man im I-Net gelesen hat. Was sind schon 20cm? Und ausserdem ist der gerade im Angebot.

Schau doch mal hier im Forum bei Großsittichen oder Amazonen. Die Leben vielfach in "großzügigen" 2m Volieren. Für die Größe der Vögel absolut nicht angemessen. Je kleiner die Basis bei den kleinen Vögeln, umso kleiner im Verhältnis auch bei den Größeren.

Stell Dir mal vor, wir setzen den Standard für Wellensittiche deutlich höher.

Na ja, man kann ja mal ein wenig spinnen.
 
Hallo Papugi,
ich meinte, es kommt nicht auf die exakte Zentimeterzahl an.
Ein 195 cm langer Käfig ist nicht bedeutend kleiner als ein 105 cm langer Käfig.
Ohnedies sollten die Tierlies ja tagsüber Freiflug haben...

Anderes Thema:
Manchmal gehen Wünsche auch erst sehr spät in Erfüllung.
Ich habe nun ein echtes festes Paar: Keisha-May wurde von Finn umworben und nun sind die beiden richtig verliebt.:trost:
Und das schon seit ein paar Wochen!:freude:

Kann es eigentlich Probleme geben, wenn Futter zwischen 3 Vögeln übertragen wird: Fiete füttert Finn, Finn füttert etwas später Keisha-May?
Ich weiß ja nicht, ob er da den gleichen Kram wieder hochwürgt...:~

Interessanterweise scheinen beide ungefähr gleich viel/ oft zu füttern, also Fiete -> Finn und Finn -> Keisha-May, nicht zwingend direkt hintereinander, aber doch hin und wieder.

Total süß ist auch, wenn Keisha-May dann mit erhobenen Flügeln um Finns Aufmerksamkeit buhlt, so nach dem Motto "lass doch DEN da, HIER bin ICH!":D

Das Ganze hat natürlich noch den netten Nebeneffekt, dass Pummelchen-Finn wieder einen Grund hat, sich etwas mehr zu bewegen (und Futter abzugeben!).
 
Hallo,
ich melde mich heute hier leider mit einer traurigen Nachricht.
2020 war leider auch nicht unser Jahr.
Bei Malia war Anfang Oktober ein Beinbruch festgestellt worden, dann wurde festgestellt, dass sich der Knochen aufgelöst hatte und ein Tumor am Bein war. Zudem hatte sie Arthrose.
Daraufhin musste sie mit Finn in einen kleinen Käfig umziehen und täglich zum Medikamenteneinnehmen gefangen werden. Clickertraining hatten wir leider seit Anfang 2019 nicht mehr geschafft, weil es da in meiner Familie leider einen Todesfall und danach noch einen Pflegefall gegeben hatte. Vögel liefen nur so nebenher.
Jetzt war sie aber zum ersten Mal in ihrem Leben bei mir dauerhaft in einem kleinen Käfig eingesperrt. Anfangs wurde das Bein alle 2 Wochen geschient, dann probierten wir es mal ohne Schiene, was anfangs schwierig war, aber dann klappte. Sie ließ das Bein schräg nach hinten hängen mit halboffenen Krallen.
Während sie in ihrem gesamten vorherigen Leben bei mir eher durch Trantütigkeit aufgefallen war, langsam, laaaaangsam, sowohl im Verstehen als auch im Bewegen, wie es schien, haute sie jetzt richtig rein und kämpfe, kletterte, "stützte" sich oft mit den Flügeln ab (Flügelschlagen zur Balance und Beinentlastung).
Kurz darauf, während ich noch vornehmlich mit meinem Verwandten im Pflegeheim befasst war (der nach langen Phasen der wiederkehrenden Essensverweigerung jetzt angeblich zu dick war und trotz Appetit abnehmen sollte und dann seit Juli durchgehend Auswurf hatte, was wieder das Essen erschwerte...) starb unerwartet über Nacht Friko. Der war extrem dünn (25 g wurden gewogen?!). Leider war ich so in die Pflegeheimsache verwickelt, dass ich ihn auch nicht zur Obduktion brachte, sondern am Folgetag begrub (und erst zwei Tage später auf den Gedanken kam, dass ich ihn auch hätte obduzieren lassen sollen).
Kurz darauf beobachtete ich bei Finn, der Malia im kleinen Käfig Gesellschaft leistete, ebenfalls einen Fuß, der über dem Ast gehalten wurde. Panisch tütete ich daraufhin Finn ein in der Sorge, er könnte auch so einen Beinbruch haben.
Bei ihm wurde dann zwar kein Bruch, dafür aber auch Arthrose festgestellt.
Weil Keisha-May jetzt allein im großen Käfig war und Malia keinen Freiflug bekommen sollte - laut TA lief die Entscheidung zwischen Freiflug mit Schiene vs. Käfig ohne Schiene und sie wollte eindeutig die Schiene nicht und nagte die immer wieder schnell auf - setzte ich dann Keisha-May mit in den kleinen Käfig (in dem Maila sein musste, damit sie nicht 1 m abstürzen konnte).
Dort arrangierten sich die drei auch erstaunlicherweise recht gut. Für Malia gab es ein kleines Sitzbrett, das auch Finn öfter nutzte. Abends wurden dann Finn und Malia zur Schmerzmitteleingabe gefangen, was für Finn deutlich schlimmer war.
Gestern war ich dann in der Küche und hörte ein lautes Zetern über Minuten. Ich dachte mir, dass das ein Protest gegen die Käfighaltung sein. Als ich eine Stunde später nachsehen kam, war auf dem Sitzbrett und unter einem Ast fast lilafarbenes Blut. Nachmittags um 17 Uhr, direkt bevor ich zum Pflegeheim aufbrechen musste. Der Fuß war auch blutig, der Vogel saß aber "ganz normal" auf dem Ast.
Da kein vogelkundiger Tierarzt Notdienst hatte, entschloss ich mich, die Vögel einfach komplett in Ruhe zu lassen und auch kein Schmerzmittel zu geben, weil ich sie dazu hätte fangen müssen.
Heute morgen verbrachte ich dann den ganzen Morgen mit Anrufen beim vkTA, bei dem immer besetzt war. Ich ging daraufhin zu meinem TA um die Ecke, der mich aber durchs halbe Bundesland zu einer vkTÄ schicken wollte. Nun habe ich kein Auto und hatte um 17:30 wieder den Termin im Pflegeheim. Der Fuß sah morgens rosa aus, Blut war nicht mehr zu sehen. Ich fuhr dann nach drei Stunden Anrufversuchen ohne Vogel zum TA, um zu sehen, ob der offen hätte. Hatte er. Offenbar wollte heute absolut jeder Tierhalter in diese Praxis. Nach Schilderung des Problems durfte ich in 2 Stunden wiederkommen. Auf dem Weg sah ich dann schon auf dem Haushaltstuch in der TB hellrotes Blut.
Malia war noch in der Box sehr fidel, pickte gegen die Wand zum Zeichen des Protestes. Leider stellte sich dann raus, dass ihre Federn einen Tumor von der Größe einer halben oder ganzen Glasmurmel am Beinchen verborgen hatten (vor mir zumindest). Die TÄ drängte auf Einschläferung noch heute, sonst könnte es passieren, dass der gesamte Tumor irgendwann nachts aufginge...
ich habe dem dann nach einigem Überlegen mit gemischten Gefühlen zugestimmt. Es ist halt sehr schade, das in einer Phase zu entscheiden, in der der Vogel wirklich Kampfgeist gezeigt hatte.
Zu Hause - Malia wird morgen im Garten meiner Eltern begraben - hatte ich dann noch eine Stunde Zeit und habe den toten Vogel auf ein Sitzbrett im Käfig gelegt. Wie schon bei Friko kam dann Keisha-May, für die das der dritte tote Vogel bisher war (Fiete, Friko, Malia) langsam zweimal runter zum Sitzbrett und kraulte sie einmal. Finn konnte damit wohl nichts anfangen und schaute lieber aus sicherer Entfernung.
Gestern hatten sie tatsächlich alle drei auf dem kleinen Sitzbrett im Krankenkäfig gehocht und Malia wurde von zwei Seiten trost-gekrault. Reibereien zwischen den Weibchen gab es offenbar in dieser Phase gar nicht.
Die beiden Verbliebenen sind jetzt gerade gut am Zwitschern und werden morgen nach 3 Monaten "Lockdown" wieder mit Freiflug belohnt.
Ich werde sie wohl erst mal alleine lassen und dann überlegen, ob ich noch mal zwei dazu setze oder nicht. Das Blöde ist halt, dass Finn eigentlich wohl eher "auf Männer steht" und die beiden eigentlich kein Paar sind (das waren eher Finn - Fiete & Keisha-May - Friko). Es wäre halt besonders für Keisha-May schön, wenn sie noch mal einen richtigen Partner finden würde. Zur Zeit besteht trotz des Gezwitschers gut 20 cm Abstand zwischen beiden Vögeln.

Das Krasse an der Sache ist, dass ich dreimal kurz vor dem Tod von jemandem (in den ersten beiden Fällen einem Menschen) dachte, dass das jetzt nicht mehr lange so weitergehen kann. Im Falle der Menschen war das eine Sterbebegleitung im Familienkreis und sie starben jeweils eine halbe bis zwei Stunden nachdem mir der Gedanke kam, dass ich nicht noch weitere Tage wach bleiben könnte. Gestern kam mir der Gedanke, dass ich es nicht viel länger verantworten könnte, dass Finn und Keisha-May ohne Freiflug in dem kleinen Käfig bleiben. Völlig aus dem Blauen heraus.

Na ja, aus der Sache heraus kann ich nur die Empfehlung geben, einen toten Vogel noch mal den Schwarmgenossen hinzulegen, damit sie sich verabschieden können, statt den Vogel einfach so "zu entführen". Ich hatte schon das Gefühl, dass das den Vögeln ermöglich, ungefähr zu begreifen, was passiert ist.
 
Och, Leute! :traurig:

Heute habe ich ganz schlechte Nachrichten bekommen!

Ich hatte im Januar nach Finns Tod ein gelbes Weibchen für Jonte geholt, Jolene.
Die beiden gingen nicht so weit, sich zu füttern oder zu kraulen, waren aber sonst fidel dabei.
Bis Oktober war auch alles gut, Jolene war fit, flog sehr gut, wir hatten erste Ansätze zum Clickern gemacht, leider nicht kontinuierlich.
Im Mai war ich mal mit ihr beim Arzt gewesen wegen einer schmutzen Schnwanzfeder, die aber wohl daran lag, dass sie auf einer dick umwickelten Stange saß und dort nach dem Schietern mit ihrem Kot in Berührung kam. (Die Umwicklungen hatte ich noch vorrätig und nach Finns Tod einfach weiter dort verwendet zur Polsterung).
Bis Ende Oktober war dann alles normal und Anfang November saß sie plötzlich aufeplustert und zitternd/ bebend auf dem Ast. Es ging die ganze Zeit hoch und runter, also sie saß nicht ruhig da.
Eingetütet und zum Tierarzt, wo man nichts fand, Röntgen, Körper alles unauffällig.
Zur Vorsicht gab man mir Lactulose, Vitamin B und etwas anderes mit, das ich eingeben sollte für 10 Tage.
Das scheiterte grandios. Ich musste den Vogel fangen, was zwar funktionierte, aber mit ziemlicher Jagerei verbunden war und dann bekam ich den Schnabel nicht auf. War extra noch mal beim TA, um mir das zeigen zu lassen und sollte den Kopf zwischen Daumen und Zeigefinger fixieren, was bei den TÄ super klappte und zum Schnabelöffnen führte, bei mir aber nur dazu, dass der Vogel sich aus diesem Griff herauswand. Ich habe sie dann auf eine Sessellehne gesetzt und dort so weit gehalten, dass sie nicht weg konnte und ihr die Medikamente - Anweisung "stochern Sie, bis sie den Schnabel öffnet" - möglichst weit hinten an den Schnabel gehalten und auf den Kappilareffekt gehofft. Schnabelöffnen bekam ich nicht hin. Ich hatte mir ursprünglich vorgenommen, mir bis zu 20 min pro Durchgang zu geben für die Versuche, aber Vogel und ich waren immer nach maximal 5 min komplett mit den Nerven runter.
Danach wurde es "etwas besser" für gut eine Woche, dann wieder deutlich schlechter. Also noch mal zur Praxis. Der Vogel wurde Freitagabend - Abnahme von 42 auf 39g in der Zeit - in die Hand genommen, traktiert, Ring entfernt, das eine Bein hatte potenziell mehr Spiel als das andere und danach in die TB zurückgesetzt. Wir haben dann verabredet, dass ich Montag wiederkommen sollte, noch mal alles untersucht wird und die TÄ die Medikamenteneingabe wiederholen, mit Partner an der Seite. Montag hat sie dann noch zusätzlich nach der Untersuchung zum ersten Mal Schleim ausgeworfen mit heftigen Bewegungen.
Freitagabend, als ich sie in den Käfig setzt, saß sie auf einem Korkast ganz oben, hing plötzlich kopfüber an dem Kabelbindet, der den Ast hielt, stürzte zu Boden - konnte sich aber noch fangen, fliegen konnte sie die ganze Zeit sehr gut - und ist dann völlig panisch über den Boden "gelaufen". Auf dem ehemaligen Ringbein, dem rechten, konnte sie offenbar gar nicht mehr laufen und kippte immer zur Seite. Sie versuchte dann immer, ans Gitter zu springen, also die Sandschalenwand zu überwinden und das klappte nicht. Ich habe ihr dann eine Leiter reingestellt, das klappte aber auch nicht. Irgendwann flog sie wieder hoch.
Samstagmorgen war klare Flüssigkeit + normaler Kot auf dem Sitzbrett. Dort hatte sie sich wohl so an den Rand gesetzt, dass das eine Bein nicht belastet werden musste. Samstag hatte ich dann versuchsweise den Käfig noch mal offen, weil der eine Anflugklappe hat, auf der sie gern sitzt und wo sie potenziell ihr Bein durch Runterhängenlassen eher schonen konnte.
Resultat war, dass der Vogel abends außen am Käfig hing und nicht vor und nicht zurück kam, da nur ein Bein effektiv benutzt werden konnte. Vor mir hatte sie natürlich auch eher Angst. Unterstützungsversuche, sie wieder in den Käfig zu bekommen, endeten mit einem wilden Flug durchs Zimmer, bei dem sie einmal auf dem Boden (Laminat) aufkam und sofort dort zur Seite kippte. Schlussendlich musste ich sie noch mal grob vom Käfiggitter packen, um sie in den Käfig zu bugsieren (weil sie ja leider nicht verstand, dass ich sie auf der flachen Hand auch einfach hätte heben können). Jonte saß dabei besorgt auf der Anflugklappe gegenüber und piepte leise, war also extra zur Unterstützung noch mal rausgegkommen. Fazit war: Der Vogel kann nicht laufen oder stehen, aber noch extrem gut fliegen.
Tja, und heute der Anruf - Vogel hat weiter abgenommen, frisst fast nichts (bei mir war sie noch aktiv auf die Hirse zugelaufen, die ich ihr ans Futterbrett gelegt hatte).

Montag wog sie dann nur noch 34g - also 5g Abnahme von Freitag auf Montag.

Tja, und nun bekam ich den Anruf, dass es deutlich schlechter ginge von Montagabend bis jetzt und der Vogel vermutlich nicht mehr lange leben würde. Es wird eine angeborene Stoffwechel- und/ oder neurologische Störung vermutet, die sich vornehmlich in den Beinen zeigt und einfach erst Ende Oktober ausgebrochen ist. Der Vogel ist also knapp über ein Jahr alt.:traurig:

So etwas hatte ich noch nie.

Selbst meine beiden anfälligsten Tierchen wurden 9 (Malia, Krebs, Arthrose, vermutlich auch irgendeine angeborene oder chronische Krankheit, weil sie immer sehr langsam und ungescickt war und man nichts weiter finden konnte) und 5 (90er Jahre, TA nicht vogelkundig, Vogel hatte plötzlich extrem wässrigen Kot und saß nur noch am Boden). Dann war da noch Shelly, Anfang 2000er, nicht vogelkundiger TA, Vogel hatte ein Woche immer wieder Krämpfe und wurde dann erlöst, 7 Jahre).
Also, selbst mit Krankheiten und vogelunkundigen TÄ haben wir es immer über die ersten Jahre geschafft.

Und jetzt von 100 (Topflieger, sehr aktiv, alles gut) auf fast null.:traurig:

Das einzige Symptom, dass sie vorher zeigte war, dass im Mai bei der Untersuchung der TA irgendetwas Knorpelatriges aus der Kloake geholt hatte, zwei kleine Verhärtungen, zu denen man nichts sagen konnte, die aber da nicht hingehörten (Untersuchung wegen der schmutzigen Schwanzfeder).


Jetzt muss ich mich also darauf vorbreiten, Jonte Partner Nr. 3 in 2 Jahren vorzusetzen (April 21 bis Januar 23 Finn zu versorgen, der täglich gefangen werden musste und von Januar bis jetzt Jolene, bei der er dann wieder gemerkt hat, dass er sich Sorgen machen muss. Er saß dann oft im letzten Monat ganz leise piepend neben ihr. Wenn jetzt wieder ein neuer Vogel kommt, denkt der doch vermutlich "wann geht es wieder los?" :traurig:

Dazu kommt, dass Jonte natürlich auch ziemliche Angst vor mir hat. Solange Finn lebte, habe ich nicht mit beiden geblickert, weil ich Finn ja täglich fangen musste, dann musste ich Jonte zweimal fangen (Umzug und jetzt zum TA, was ein ziemliches Jagen war) und er sah halt, dass ich irgendwann unmotiviert auch auf die neue Partnerin wieder "Angriffe" startete. Also Vertrauen ist nicht wirklich da.

Mir wurde ein ganz kleines bisschen Hoffnung gemacht, aber mehr so im Bereich unter einem Prozent.

Ich kanns halt wirklich nicht fassen, dass ein Wellensittich von knapp einem Jahr, der die ganze Zeit fit war, einfach so innerhalb eines Monats degenerieren soll. Ich hatte noch zu meinem Bruder am Freitag gesagt, dass der Vogel aussieht und sich verhält wie ein älterer Wellensittich in der Strebephase (extremes Plustern, nicht mehr viel bewegen, das Kippeln ständig). Aber ich hatte natürlich gehofft, dass das unter fachkundiger Aufsicht und mit korrekter Medikamentengabe zumindest besser würde. Die Medis waren zwar auch nur ein Versuch, sie erst mal aufzupäppeln, aber mit so extremer Abnahme des Allgemeinzustands hat natürlich keiner gerechnet. Meine Vermutung war gewesen, dass sie Freitagabend so schlecht drauf war, weil sie mit dem potenziell schmerzenden Bein in der TB im Bus hin und her gekarrt wurde und dann der TA noch an dem Bein rumgezuppelt und ihr den Ring abgenommen hatte, dass also eher die ganze Tortur einfach für Erschöpfung und Schmerzen sorgte. Dafür sprach, dass es dann ja ab Samstagmittag bzw. Sonntagmorgen wieder deutlich besser wurde - weniger Zittern, sie kam aktiv zum Hirsefressen, keine Abstürze mehr, Kot ziemlich normal.


Na ja, das wollte ich einfach mal runterschreiben.

Da macht man eine Ankaufsuntersuchung, versorgt die Vögel gut, geht zum TA und dann hat man einen Wellensittich, der von fit auf kurz vor knapp geht und man kann nichts machen.:traurig: :traurig: :traurig:
 
Jolene ist gestern gestorben! :traurig: :nene:

Heute Mittag kam ein Anruf, der Vogel sei in der Nacht "im Schlaf gestorben" bei inzwischen nur noch 33 g!

Es gab die Möglichkeit einer Obduktion, aber um Viren auszuschließen, hätte die 250 bis 300€ gekostet mit dieser speziellen Art der Histologie. Die Verdachtsdiagnose der TÄ ist weiterhin angeborene neurologische Störung + potenziell Stoffwechselstörung. Ein Virus hätte sich mMn auch bei Jonte gezeigt, weil der ziemlich ängstlich ist und die ganze Fangerei usw. mitbekommen hat und trotz allem keine Symptome irgendeiner Art zeigte.

Das ist jetzt insgesamt mein vierter gelber Wellensittich, der früh starb, wobei die anderen immer eine gewisse Vorlaufzeit hatten (3,5 Jahre, 5 Jahre, 7 Jahre, 9 Jahre), aber abgesehen vom ersten, bei dem ich das nicht genau weiß immer unter fiesen Umständen starben. Einer (Schwarzauge gelb) war 6 Jahre und starb bei (einem anderen, vermeintlich vogelkundigen) TA, was mir überhaupt erst auf Nachfrage mitgeteilt wurde. Der TA meinte damals, beide Vögel hätten Megas, wobei einer übergewichtig und der andere schlank war. Obduktion bei einem anderen TA ergab dann keine Megas und eher Leberprobleme. Der überlebende Partner wurde gut 10 Jahre.
Ein australischer Schecke gelb/ grün war Ende der 90er mit mir zweimal in kurzen Abständen bei einem Kleintierarzt, also nicht spezifisch vogelkundig (da war ich noch nicht online...) und starb dann mit gut 7 Jahren vor meinen Augen in der TA-Praxis, nachdem der Vogel sich eine Woche "komisch geräkelt" hatte und vermutlich unter Krämpfen litt. Nach dem Tod sagte der TA nur etwas von vermutlichem Kalziummangel....
Und dann war da Malia, die mit 9 Jahren an Krebs starb, wobei der Tumor unter den Federn am Bein schon murmelgroß war und dann auf der Fahrt zum TA auch noch aufging, so dass sie dann dort erlöst wurde.

Online heißt es, dass potenziell gelbe und grüne Wellensittiche robuster sind als Vögel aus der Blaureihe. Das kann ich bei meinen eher nicht sehen.
Die vorletzten wurden 12 und 11 und ich dachte, ich hätte die Haltung so weit im Griff, dass die Vögel zumindest das Alter von 10 Jahren sicher erreichen.

Und Jolene war vorher zweimal beim TA, einmal bei der Ankaufsuntersuchung (alles in Ordnung) und dann im Mai, wo zwar etwas seltsames in der Kloake gefunden wurde, aber sonst keine weiteren Auffälligkeiten gesehen wurden (wie gesagt - die Praxis ist vogelkundig mit 2 vkTÄ und sehr bemüht/ gründlich).

Im Nachhinein überlege ich, ob es gerechtfertigt/ angezeigt worden wäre, den Vogel einfach Anfang/ Mitte November zu erlösen. Für mich sah sie aus wie ein alter Wellensittich in der Sterbephase. Nur aufgrund ihres Altes von gut einem Jahr habe ich nichts in der Richtung gesagt. Wäre sie 9 gewesen, hätte ich gefragt, ob das nicht besser wäre.
So hatte der Vogel bei mir 9 gute Monate und einen qualvollen Monat mit Schmerzen, Stress, Angst, Gefangenwerden mit Hetzen, verzweifelten Medikamenten-Eingabevbersuchen, mehrfach dem Versuch, sie stabil am Kopf zwischen Daumen und Zeigefinger zu halten (was nie klappte, sie ist mir da jedes Mal nach unten "rausgerutscht"), vier Fahrten im Bus zum TA und zurück (insgesamt zwar "nur" gut 35 min, aber mit einmal Umsteigen, also raus in die Kälte, rein in den Bus, Transporttasche öffnen, wieder ins Dunkle und Kalte, wieder in den Bus, vor der Praxis warten, Gefangenwerden, Rumzuppeln am schmerzenden Bein usw.).
Hätte ich gewusst, dass es auf das Ende hinausläuft, hätte ich ihr DAS natürlich im letzten Monat erspart.:nene:


Das Schlimme ist auch, dass jetzt Jonte übrig ist, der bisher zweimal die zweifelhafte Ehre hatte, Krankenbegleiter zu sein, wobei jedes Mal der Partner ständig gefangen wurde und nach gute einem Jahr starb. Der wird doch jetzt bei Partnerin Nr. 3 vermutlich noch Erinnerungen haben, die ihn beeinflussen. Mit Jolene hat er sich nicht verpaart, da gab es keine körperlichen Berührungen, kein Füttern, Kraulen usw. - was ich ihm ja durchaus noch wünschen würde. Aber der ist ja jetzt durch diese Erfahrungen auch ein bisschen vorbelastet.

Eigentlich hatte ich im Sommer aufstocken wollen, das war dann aber aus persönlichen Gründen eher ungünstig. Hätte ich das getan, wäre er ja jetzt zumindest erst mal zu zwei anderen zurückgekommen und nicht plötzlich mindestens eine Woche komplett alleine (Vogel holen, 3 Tage Kot sammeln, auf das Ergebnis warten...). Ich bin ja für ihn nur das Monster, das manchmal in den Käfig langt, die Vögel herumscheucht, rabiat fängt und dann wegbringt oder in die TB stopft und auf die holprige Busfahrt schickt, nach der dann andere wieder fiese Sachen mit dem Vogel anstellen.

Es ist einfach zum Heulen.

Ich muss ganz ehrlich sagen, diese Erfahrung hat mich ziemlich bestärkt, bei nächster Gelegenheit den Vogel eher früher als später erlösen zu lassen. Bisher dachte ich ja immer, wenn er noch irgendwie Lebenswillen zeigt, wartet man noch ab, aber hier hatte ich einen sehr guten Flieger, der bis zum Schluss auch trotz Gewichtsabnahme noch sehr präzise geflogen ist und nur unter Schmerzen litt. Aus meiner Sicht hatte der halt wirklich vom gesamten Monat November nichts außer Schmerzen, Stress und Angst. Jonte zeigte sich zwar besorgt, aber da nicht gekuschelt, gekrault gefüttert wurde, kam ja von der Seite auch kein Trost. (Zum Vergleich: Malia saß die letzten Tage auf einem Brett und Keisha-May und Finn an jeder Seite Feder an Feder und Finn hat Keisha-May vor und nach ihrem Tod noch 6 Stunden gekrault und gefüttert). Also, die hatten ja zumindest noch etwas von dem Vogelkontakt außer dem Wissen, dass da eben noch ein anderer Vogel anwesend ist. Das Einzige, was Jonte wirklich super gemacht hat war, hin und wieder mal zu ihr auf die (kleine, Standard-)Schaukel zu fliegen. Da passten dann gerade zwei Vögel drauf. So etwas habe ich vorher auch noch nie gesehen, vor allem: Er landet da zielgenau neben ihr und kletterte da nicht drauf.
 
Thema: Bunte Ostseewellen

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