chronischer Beininfekt Zebrafink

Diskutiere chronischer Beininfekt Zebrafink im Vogelkrankheiten Forum im Bereich Allgemeine Foren; Hallo Siggi, Um den Beweis zu untermauern, müßtest du den Hahn an eine seiner Töchter verpaaren und sehen, was mit den JV aus dieser...

  1. Munia maja

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    Hallo Siggi,


    werde ich natürlich nicht machen. Bin ja keine "echte" Züchterin, sondern nur Halterin mit gelegentlichem Nachwuchs... Soweit geht dann meine Neugier doch nicht, außerdem wäre das in meinen Augen herausgeforderte Tierquälerei. Ich muss ja annehmen, dass es erblich ist und ich wieder kranke Vögel bekommen werde...
    Das Trennen von der Linie wird sich halt noch ein wenig hinziehen, da Knirps noch recht jung ist und ich ja auch Jungvögel von ihm habe. Die werde ich wohl oder übel behalten müssen, nicht dass ein anderer die selben Probleme bekommt wie ich...


    Hallo Thomas,

    habe nun den Beitrag gelesen. Interessant waren v.a. die Studien bezüglich der Nekrobazillose der Haut. Hättest Du da einen Link o.ä.?
    Alkohol potenziert bekanntermaßen die Wirkung von Propolis. Meinst Du wirklich, dass ein paar Tropfen davon täglich ins Trinkwasser der Vogelleber abträglich sind?
    Ich nehme an, Du hast nur mit homöopathisiertem Propolis Erfahrungen, oder? Da sollte es ja keine Allergien geben... Wie ist das mit der normalen Lösung? Hast du damit schon eigene Erfahrungen gemacht?

    MfG,
    Steffi
     
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  3. Munia maja

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    Hallo,

    ich hole den Beitrag nochmals aus der Versenkung, weil ich mich korrigieren und was anfügen muss. Eigentlich hab ich immer noch eine "Linie": Knirps und seinen letzten Nachwuchs (der auch der letzte bleiben wird).

    Mir fällt schon jetzt bei einem der Jungvögel auf, dass er sehr kräftige Ständer hat. Sie sind aber nicht entzündet und der Vogel ist ansonsten ein bildschönes Exemplar eines Zebrafinken. War bei Winnie (kranker Vogel Nr. 2) ebenso - hmmm, hoffentlich ist er nicht auch ein Träger der Krankheit :hmmm: . Wenn dem so wäre, würde das absolut für meine Theorie der Vererbung sprechen... :(
    Zur Zeit geht es Knirps wieder recht gut. Die Ständer sind auch ohne Therapie deutlich abgeschwollen und er belastet wieder normal. Aber man sieht ihnen trotzdem an, dass sie nicht normal sind...

    Steffi
     
  4. Thomas B.

    Thomas B. Guest

    Nein, ich habe das nur aus dem "Steingassner", der sich auf nicht näher in der Quelle angegebene Studien aus der DDR beruft und in dem angeführten Buch (Homöopathische Materia medica für Veterinärmediziner) noch viel mehr Erstaunliches über Propolis schreibt.
    Nach neueren Untersuchungen bin ich da auch nicht mehr so ängstlich. Ich habe neulich über eine Studie gelesen (mir fällt leider die Quelle im Moment nicht ein), nach der die Vogelleber in der Lage ist, gigantische Mengen von Alkohol in Rekordgeschwindigkeit abzubauen, ungefähr 20 mal mehr und schneller als der Mensch.
    Ich habe schon mit beidem gearbeitet. Homöopathisiert und mit der sog. "Urtinktur", die zwar nach dem HAB zubereitet sein muß, aber noch nicht verdünnt oder potenziert ist. Man muß sie dann allerdings, wie auch Calendula-Urtinktur, ca. 1:5 mit aqua purificata verdünnen, weil es sonst zu sehr brennt. Mein "Geheimtip" ist: 1 Teil Propolis-Urtinktur, 1 Teil Calendula-Urtinktur, 8 Teile aqua purificata. Dazu Propolis D 3-6 und Calendula D 3-6 als Globuli zum Einnehmen. Damit habe ich schon häßlich infizierte und entzündete Wunden innerhalb kurzer Zeit zum Abheilen gebracht. Ohne jedes Antibiotikum. Es geht auch mit Propolis allein und mit Calendula allein. Aber der synergistische Effekt ist beeindruckend.
    Liebe Grüße,
    Thomas
     
  5. Munia maja

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    Hallo Thomas,

    danke für Deine ausführliche Antwort.

    "Steingassner" sagt mir nur namentlich was... :? Muss mich mal informieren und schauen, ob ich irgendwie an den rankomme. Bin nun mal sehr neugierig und will alles genau wissen - nicht nur im Bezug auf Vögel... ;)


    Da wären sicher viele Leute froh, wenn sie ´ne Vogelleber hätten :D


    Zur Zeit ist Knirps ja beschwerdefrei, aber wenn die Probleme wiederkommen, werde ich es wahrscheinlich mit der Urtinktur versuchen. Mit den Globuli wird´s wohl nichts werden, außer wenn die ins Trinkwasser dürfen...
    Hast Du schon mal Nebenwirkungen mit der Urtinktur gehabt (Allergiereaktionen)? Würde die Mischung den anderen Vögeln schaden - nach meinen Informationen anscheinend nicht? Ich möchte dem Hahn mit der Propolis-Behandlung nämlich das erneute Herausfangen und Separatsetzen ersparen. Das ist in meinen Augen der größte Stress für ihn...

    Gute Nacht,
    Steffi
     
  6. Thomas B.

    Thomas B. Guest

    Liebe Steffi,
    Da sind wir uns ähnlich;-)

    So ist es, besonders in Brandenburg. Da sind schon LKW-Fahrer mit ca. 5%o (für normale Menschen ist eine Menge von ca. 3%o letal) von der Polizei angehalten worden, und als die Polizei die Tür vom Fahrerhaus öffnete, fielen sie heraus... Und ich hatte mal einen in der Verhandlung, der baute besoffen einen Unfall, obwohl er nur 200 m entfernt wohnte. Auf die Frage, warum er nicht das kurze Stück gelaufen sein, antwortete er: "Ich habs ja versucht, aber ich bin immer hingefallen!" (Kein Witz! Tatsache!)

    Die Globuli dürfen ins Trinkwasser.
    Ich selbst habe noch keine allergischen Reaktionen erlebt, weiß aber, daß Propolis als starkes Allergen gilt. Das erwähnt auch der sonst diesbezüglich so euphorische Steingassner ausdrücklich als möglichen Nachteil.
    Deine letzte Frage verstehe ich nicht: Wenn Du ihm die Beinchen einpinseln willst, mußt Du ihm sowieso herausfangen. Separatsetzen natürlich nicht. Meine geschilderten Erfahrungen bezogen sich auf topische Anwendung! Ins Trinkwasser tun kannst Du natürlich von den Urtinkturen auch ein paar Tropfen, aber ob das alleine es bringt, dafür möchte ich mich nicht verbürgen.
    Liebe Grüße,
    Thomas
     
  7. Munia maja

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    Hallo Thomas,

    da haben wir wohl von zwei verschiedenen Dingen gesprochen...

    Mein Hauptanliegen ist, dass ich Knirps das regelmäßige Herausfangen und Separatsetzen erspare, weil dies meiner Meinung nach (natürlich neben der Erkrankung) der größte Stressfaktor für ihn ist. Deshalb suche ich eine Möglichkeit, ihn im Käfig zusammen mit den anderen zu behandeln, ohne dass es den anderen schadet. Mit Antibiotika brauch ich da wohl nicht anfangen... ;).
    Ich denke, dass die chronische Beinentzündung eine tiefere Ursache hat (vermutlich irgend ein Stoffwechselproblem). Die lokale Behandlung ist anscheinend nur eine Bekämpfung der Symptome. Deshalb bin ich auf Propolis gekommen, da ich gelesen habe, dass man es unbedenklicherweise auch prophylaktisch (immunstimulierend, allgemein wundheilungsfördernd...) anwenden kann. Daher auch meine Nachfrage bezüglich der Allergien. Wäre halt einen Versuch wert, wenn dem Kleinen damit ein ordentliches Leben möglich wäre.
    Wieviele Tropfen der Urtinktur würdest Du in wieviel Trinkwasser reintun? Calendula-Urtinktur wäre in diesem Zusammenhang wohl nur lokal geeignet, oder? Wird ja sonst eher bei Magen-Darm-Beschwerden o.ä. oral eingenommen...


    Schrecklich - den hast Du hoffentlich ordentlich "verknackt"...?


    Dir noch einen schönen Abend,
    Steffi
     
  8. Thomas B.

    Thomas B. Guest

    Hallo Steffi,

    >da haben wir wohl von zwei verschiedenen Dingen gesprochen...

    ja, glaube ich auch. Das von mir angegebene Mischungsverhältnis ist zur oralen Anwendung viel zu stark.

    >Ich denke, dass die chronische Beinentzündung eine tiefere Ursache hat (vermutlich irgend ein Stoffwechselproblem).

    Ja, gut erkannt. Das sollte man mal versuchen, mit einer homöopathischen Konstitutionsbehandlung anzugehen.

    >Die lokale Behandlung ist anscheinend nur eine Bekämpfung der Symptome. Deshalb bin ich auf Propolis gekommen, da ich gelesen habe, dass man es unbedenklicherweise auch prophylaktisch (immunstimulierend, allgemein wundheilungsfördernd...) anwenden kann. Daher auch meine Nachfrage bezüglich der Allergien. Wäre halt einen Versuch wert, wenn dem Kleinen damit ein ordentliches Leben möglich wäre.
    Wieviele Tropfen der Urtinktur würdest Du in wieviel Trinkwasser reintun? Calendula-Urtinktur wäre in diesem Zusammenhang wohl nur lokal geeignet, oder? Wird ja sonst eher bei Magen-Darm-Beschwerden o.ä. oral eingenommen...

    Einige wenige Tropfen (je nach Größe des Trink/Badenapfes 2-5) reichen; aber Du kannst es auch mit Globuli machen. Calendula wirkt übrigens auch oral appliziert (jedenfalls homöopathisch) gegen Wunden, fördert die Heilung und beugt Infektionen vor.

    Liebe Grüße,
    Thomas
     
  9. Munia maja

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    Hallo Thomas,

    nochmals danke für Deine Antwort.:)

    Dann werde ich mal die Urtinkturen besorgen und mit der Behandlung beginnen. Die Trinkgefäße sind auf 50 ml gekennzeichnet, da ich ja schon öfter auch Trinkwasserapplikationen machen musste. Da werden doch 3-4 Tropfen reichen... (hab mich schon über die hohe Konzentration gewundert, die Du zuvor angegeben hast... nicht dass meine Vögel betrunken in der Voliere herumtorkeln, auch wenn deren Leberleistung bezüglich Alkohol so potent ist...:D).

    Steffi
     
  10. #29 Munia maja, 2. Januar 2005
    Munia maja

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    Hallo nochmals,

    muss einmal berichten, wie es meinem Knirps geht:

    Ich hab mir kurz nach meinem letzten Beitrag Propolis Urtinktur besorgt und beim nächsten Ausbruch der Krankheit für einige Tage 4-5 Tropfen auf 50 ml Trinkwasser gegeben.Der Erfolg war durchschlagend! Die Beine heilten mindestens genauso schnell ab, wie bei den Antibiotikagaben. Das Gute daran war, dass Knirps nicht separat gesetzt werden musste, da die anderen die Mischung laut Literatur ja mittrinken durften. Sie haben sie auch gut vertragen. Allerdings hab ich genaustens darauf geachtet, dass die Vögel das Wasser nicht zum Baden verwendeten, da die Tinktur irgendwelche Stoffe enthält, die die Wasseroberflächenspannung "brechen" (welche auch immer das sind?). Nicht dass meine Pieper Probleme mit dem Gefieder bekommen...

    Das Gute an der Behandlung ist, dass Knirps seither keine Behandlung mehr benötigte. Er hatte zwar zwischenzeitlich mal wieder leicht geschwollene Ständer, das war´s aber auch schon... Mal sehen, wie lange der Erfolg anhält?

    MfG,
    Steffi
     
  11. Christian

    Christian Foren-Guru
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    Hi Steffi!


    Is' ja klasse ... da bin ich ja auch mal gespannt ... ich denke, Du wirst uns bestimmt auf dem Laufenden halten, oder?
     
  12. Thomas B.

    Thomas B. Guest

    Hallo Steffi,
    es freut mich, daß mein Tip gute Wirkung gezeigt hat. Das entspricht vollkommen meinen Erfahrungen. Es gibt nichts Besseres zur Bekämpfung von oberflächlichen Hautläsionen und -infektionen als Propolis und Calendula.
    Solle es zu einem Rezidiv kommen, kannst Du die gleiche Mischung unbedenklich wieder verwnden. Gegen Propolis können keine Resistenzen entwickelt werden.
    LG
    Thomas
     
  13. #32 Munia maja, 3. Januar 2005
    Munia maja

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    Hallo Chris,

    mit Sicherheit! Knirps´Beine sind zwar noch nicht ganz "normal", aber er hat zur Zeit zumindest keine größeren Beschwerden. Wenn ich ihm damit ein einigermaßen normales Leben ermöglichen kann, freut´s mich sehr. Wir waren ja schon kurz vor dem Einschläfern...


    Hallo Thomas,

    mal sehen, wie es weitergeht. Wenn die Rezidivrate runtergeht, wäre das schon ein großer Erfolg. Außerdem kann er mit dieser Behandlung in der Voliere bei den anderen bleiben. Die andauernde Antibiose schlauchte die Vögel (und mich!) sehr. Nicht unbedingt das Medikament selbst (haben sie eigentlich immer gut vertragen...), sondern der restliche Stress: Herausfangen, mehrtägige Einzelhaft, tägliche Behandlungen... Falls die Vögel auf die Urtinkturgaben doch Probleme bekommen sollten, kann ich es ja immer noch mit den Globuli probieren.
    (Ich bin zur Zeit am Überlegen, ob ich mir nicht selbst auch mal ein wenig der Propolis-Urtinktur "einwerfen" soll, da ich eine absolute "Immunversagerin" bin: es vergehen keine drei Monate ohne eine eitrige Kehlkopfentzündung oder Bronchitis. Hab nur Bedenken wegen der Allergiegefahr...)


    MfG,
    Steffi
     
  14. Christian

    Christian Foren-Guru
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    Hi Steffi!


    Wie gut, daß das Thema nun entgültig vom Tisch ist und eine stressfreie Behandlungmöglichkeit besteht ... tja, da kann sich Thomas wohl auf die Schulter geklopft fühlen ;)


    Wenn ich mal so eine Phase habe, helfen mir Vitamintabletten meist schnell wieder auf die Beine.
     
  15. #34 Munia maja, 3. Januar 2005
    Munia maja

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    Nochmals hallo Chris,

    wenn die nur nicht so widerlich schmecken würden :k . Kosten mich eine ganz gehörige Überwindung...


    Steffi
     
  16. Christian

    Christian Foren-Guru
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    Ich hab' welche, die man einfach runterschluckt ;)
     
  17. Thomas B.

    Thomas B. Guest

    Immunstimulantien bei Allergie und Vitaminpillen

    Hallo Steffi,

    (Ich bin zur Zeit am Überlegen, ob ich mir nicht selbst auch mal ein wenig der Propolis-Urtinktur "einwerfen" soll, da ich eine absolute "Immunversagerin" bin: es vergehen keine drei Monate ohne eine eitrige Kehlkopfentzündung oder Bronchitis. Hab nur Bedenken wegen der Allergiegefahr...)

    Das ist hier zwar kein Behandlungsforum für Menschen, aber denk mal über folgenden unverbindlichen Tip nach:

    Versuchs mit Globuli jenseits der Lohschmidtschen bzw. Avogadroschen Zahl (D23, C 12). Da ist jede allergische Reaktion ausgeschlossen. Nur mit richtigen Tiefpotenzen (z.B. D2 - D6) sollte man als Allergiker vorsichtig sein.

    Die Urtinkturen sind ohnehin eher zur örtlichen Anwendung gedacht.

    Was die Vitaminpillen angeht - ich bin kein Freund davon. Ich finde zwar auch nicht, daß man sie wegen des ekligen Geschmacks nicht soll nehmen können (es gibt auch Kapseln und Filmtabletten, die beim Runterschlucken nach gar nichts schmecken), aber neuere Studien, z.B. eine schwedische Langzeitstudie mit Rauchern, denen man voller Hoffnung die Radikalfänger A, C und E, als Krebsvorsorge gedacht, verabfolgt hat, wurde aus ethischen Gründen abgebrochen, weil die Vitaminpillengruppe signifikant mehr Krebsfälle hatte. Erster Versuch einer Erklärung: Wichtig sind nicht nur die Vitamine, sondern die ganzen sekundären Pflanzenstoffe, z.B. Flavonoide u.a. In der Natur kommen die mit Vitaminen zusammen und z.T. an diese gebunden vor. Überversorgung mit synthetischen Vitaminen führt dazu, daß aus der Nahrung nicht mehr genug natürliche Vitamine und mit ihnen andere natürliche Stoffe, die wir noch gar nicht alle en Detail kennen, aufgenommen werden.
    Deshalb für Mensch und Geier die Empfehlung: Viel Frischkost, ausgewogene und vollwertige Ernährung, viel natürliche Vitamine sind besser als Junkfood (Menschen: Heiße Tasse; Vögel: Pellets) mit Zusatz synthetischer Vitamine oder Vitaminpillen. Ich weiß, die Empfehlung von Linus Pauling, täglich 10 Gramm(!) Ascorbinsäure (Vitamin C) zu nehmen, war ernstgemeint. Aber von ebendiesem Linus Pauling stammt auch der schöne Satz: "Wissenschaft ist Irrtum, auf den letzten Stand gebracht".
    Liebe Grüße,
    Thomas
     
  18. #37 Munia maja, 4. Januar 2005
    Munia maja

    Munia maja Foren-Guru

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    Noch einmal hallo Chris,

    hab mir gestern doch noch eine Mulvit-Spurenelement-Tablette angetan - ächz... :k Auch wenn ich im Grunde gegen "Nahrungsergänzung" in Form von künstlich-zusammengesetzten Präparaten bin (genauso wie bei meinen Vögeln), war es wahrscheinlich vernünftig, weil ich in den letzten Tagen einfach nicht ordentlich zum Essen gekommen bin. Da haut´s einen dann doch ganz schnell mal um...
    Ich bin völlig Thomas´ Meinung: künstliche Vitamine nur in Ausnahmefällen, da sonst einfach die vielen anderen gesunden Wirkstoffe fehlen. Mir sind frische Karotten, Paprikaschoten, Tomaten, Äpfel usw. sowieso viel lieber als die widerlich riechenden Vitaminpräparate...

    Hallo Thomas,

    danke für den Tipp mit den Globuli. Muss ich unbedingt mal ausprobieren. Die üblichen Antibiotika helfen bei mir schon lange nicht mehr, deshalb hab ich in den letzten Jahren die Vereiterungen meist einfach so auskuriert (allgemeine Immunstimulantien, Tees, Schleimlöser und viel Geduld...).
    Mal sehen, vielleicht hilft ja Propolis, um mit den Infekten besser fertigzuwerden bzw. nicht so häufig welche zu bekommen...?

    MfG,
    Steffi
     
  19. Christian

    Christian Foren-Guru
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    Hi again!


    Da wird wohl die Ursache des Übels mehr als deutlich ... bei vielen Menschen ist das Immunsystem einfach zu klapp, weil die Leute zuviel Stress ausgesetzt sind und sich vor allem nicht rechtzeitig eine Auszeit gönnen.
     
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  21. hilde

    hilde Guest

    Hallo Steffi,
    es freut mich, dass es Knirps besser geht. Die Propolistropfen haben ja auch bei meinen kranken Vögeln geholfen als alles andere versagte.
    Als Kind habe ich häufiger Propolis (von eigenen Bienen) gegen Erkältungen genommen. Die Wirkung ist klasse, aber der Geschmack...
     
  22. #40 Munia maja, 7. Januar 2005
    Munia maja

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    Hallo Steffi,

    wie und in welcher Dosierung hast Du damals das Propolis eingenommen?

    MfG,
    Steffi
     
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