Cirovirus - PBFD

Diskutiere Cirovirus - PBFD im Für Vögel mit Krankheiten wie PBFD und Polyoma Forum im Bereich Vogelkrankheiten; Hallo an alle Tierfreunde bzw. -kenner, -züchter, wir haben vor ca. 3-4 Wochen einen Kongo-Graupapageien(jetzt ca. 16-17 Wochen alt) bei einem...

  1. Tapfer

    Tapfer Guest

    Hallo an alle Tierfreunde bzw. -kenner, -züchter,

    wir haben vor ca. 3-4 Wochen einen Kongo-Graupapageien(jetzt ca. 16-17 Wochen alt) bei einem Züchter erworben, der uns diesen auch nach Hause gebracht hat. Vor Ort haben wir dem Tier Federn entnommen und für einen Kombitest (Geschlecht,PBFD,APV) in ein Labor verschickt. Nach sehr langer Wartezeit nun das für uns alle zerschmetternde Ergebnis: PBFD = positiv !!!

    Wir hatten mit dem Züchter eine Rückgabe vereinbart, die dieser auch einhalten wird. Nun aber das Problem: Unsere Kinder (wir natürlich auch), vorallem unsere Tochter Annika (10 Jahre) heult sich seit Erhalt des Ergebnisses die Augen aus dem Kopf. Sie will ihr Taschengeld geben, damit wir den Vogel behalten. Er ist uns in den paar Wochen schon sehr ans Herz gewachsen. Sie will ihn bis zum Tode??? pflegen usw.! Andererseits liegt das Geld auch nicht auf der Straße und so ein Graupapageienpreis incl. Käfig kein Pappenstiel (wir haben lange darauf sparen müssen)!

    Ist die Krankheit in diesem Alter wirklich tödlich? Wie lange wird es dauern bis der Vogel stirbt bzw. wird es qualvoll für alle Beteiligten sein?
    Meine Tochter hat Angst, dass der Züchter den Vogel töten wird (Bestandssicherung). Der Züchter versichert allerdings, den Vogel in einer großen Vogelvoliere zu halten, weil der Graue evtl. nur Träger der Krankheit sein könnte und es nicht zum Ausbruch kommt ????

    Wir haben schon viel im Internet recherchiert, doch die Beiträge und Meinungen sagen auch nichts genaues!

    Hat jemand mit dieser Krankheit Erfahrungen? Wir bitten um Hilfe !!!! :k :?
     
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  3. KHMAUB

    KHMAUB Guest

    Hallo !
    Wir hatten auch das selbe Problem mit unseren Grauen. Wir haben 3 Graue,
    wovon einer die Krankheit hatte. Dann wurde der zweite angesteckt und der
    dritte hatte keinerlei Schwierigkeiten. Unsere Vögel waren damals 4 Monate alt. Uns wurde ein sehr guter Tierarzt empfohlen (Spezialist für Papageien)
    und zwar Herr Dr. Carlo Manderscheid in Bad Mondorf (Luxemburg). Er hat sehr viele Untersuchungen angestellt, allerlei Blutproben an diverse Institute wie Uni Leipzig, München und Bad Kissingen geschickt. Ferner hat er durch eine Spritzenkur (was nicht ungefährlich für die Tiere war und wir mußten auch einwilligen) das Immunsystem der Jungvögel richtig hochgefahren. Es war ein langer Prozess und zwar über 4 Monate hat dies gedauert. Es hat sich aber gelohnt, denn nach dieser Zeit kam die Nachricht, daß die Vögel negativ seien. Der Tierarzt hat uns gesagt, daß die
    Tiere durch die Behandlungen diesen Virus selbst eliminiert hätten und sie wären nur Träger des Viruses gewesen. Wäre die Krankheit ausgebrochen, hätten die Vögel keine Überlebenschance gehabt. Nur muß ich Euch leider mitteilen, daß dies eine sehr kostspielige Angelegenheit war ( wir hätten uns für die Kosten drei neue Graupapageien kaufen können, aber dann hätten wir vielleicht wieder dasselbe Problem bekommen können und es wären auch nicht unsere geliebten Grauen gewesen). Unsere Grauen sind jetzt 4 1/2 Jahre alt und erfreuen sich bester Gesundheit. Wir müssen ihnen allerdings immer noch Viruvetsan und Papageienstamm (Lactobazillen) in einem bestimmten Rythmus geben und auch sporadich einen Besuch beim Tierarzt durchführen. Wir drücken Euch fest die Daumen, daß Euer Grauer
    auch nur Träger dieser Krankheit ist und diese nicht zum Ausbruch kommt.
    Viele liebe Grüße aus Saarbrücken
    Anne und Karl-Heinz
     
  4. RieJac01

    RieJac01 Stammmitglied

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    Hallo,

    eine wirklich tragische Nachricht, die wir letztes Jahr auch erfahren mussten!
    Wir haben ebenfalls einen Grauen bei einem Züchter erworben, der 13 Wochen alt war! Wir hatten ihn ca.4 Wochen und dann war er tot.
    Das Ergebnis= PBFD POSITIV! Uns wurde damals in der TK Leipzig gesagt, dass bei den Nestjungen bei Ausbruch keine Überlebenschancen gibt, da sie noch kein augeprägtes Imunsystem haben. Bei Jungen ist es meist so das der "Wohnortwechsel" und sämtliche Umstellung vom Züchter zum neuen Wohnort Stress!!! bedeutet und die Sache unteranderem zum Ausbruch bringt/bzw.bringen kann.
    Ich lege dir ans Herz-bring ihn zurück so schwer wie es euch fällt! Denkt dran bei Grauen sieht man nicht schnell, dass sie krank sind! Bei uns ging es von heut auf morgen... :k
    Lasst euch das Geld wieder geben und holt euch einen anderen bei einem anderen Züchter!
    Stellt euch Vor ihr kauft einen Zweitvogel dazu und der erste steckt den zweiten an und und und....
    Es ist eure Entscheidung, aber wenn ich nochmal davor stehe würde ich ihn zurück geben...
     
  5. Tapfer

    Tapfer Guest

    Kleine Hoffnung

    Hallo Anne und Karl Heinz,
    vielen Dank für eure Info! Wir sammeln z. Zt. Pro und Contra für uns, wir werden eure Erfahrungen in unsere morgige Entscheidung einfließen lassen.
    Danke nochmals!!!
    Gruß Inge
     
  6. Tapfer

    Tapfer Guest

    Hallo Doreen,
    dass hört sich ja wirklich schlimm an und macht uns die Entscheidung umso schwerer. Der Kopf sagt ja, der Bauch bzw. das Herz sagt nein!
    Habt ihr inzwischen ein neues Tier erworben? Weißt du, wie lange die Viren im Mobiliar aktiv sind bzw. sein können? Man kann ja nicht alles desinfizieren!!!
    Gruß
    Inge
     
  7. #6 Thomas B., 21. September 2005
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 21. September 2005
    Thomas B.

    Thomas B. Guest

    Hallo Inge,
    niemand kann Euch eine Garantie geben, aber PBFD iist heute absolut kein unbedingtes Todesurteil mehr. Die schwersten Verlaufsformen sieht man eigentlich fast nur noch bei Kakadus. Es scheint so, als ob sich das Immunsystem der Vögel (das allerdings bei Jungvögeln noch nicht voll ausgebildet ist) im Laufe der Jahre besser auf das Virus eingestellt hat. Viele Vögel, die serologisch positiv sind, bekommen niemals das klinische Vollbild und die Krankheit bricht nicht oder nur in einer leichten Form aus. Man kann schulmedizinisch (z.B. mit Baypamun), phytotherapeutisch (z.B. mit Echinacea und Propolis), isopathisch (mit Sanum-Präparaten) und vor allem homöopathisch (mit einer individuellen Konstitutionstherapie) sehr viel unternehmen, um die Abwehrkräfte zu stärken und das Virus zu bekämpfen. Im günstigsten Fall ist es nach einigen Monaten oder Jahren gar nicht mehr nachweisbar. Natürlich - trotz aller Bemühungen kann es auch anders kommen. Und wenn Euer Vogel in seinem Alter schon das klinische Vollbild hätte, wäre ich sehr zurückhaltend mit einer Prognose. Aber wenn es "nur" das positive Testergebnis ist, hat man ein gute Chance. Ich persönlich brächte es nicht übers Herz, es nicht wenigstens zu versuchen und so ein Vögelchen kampflos zum Tode zu verurteilen. Und darauf würde eine Rückgabe sicher hinauslaufen. Denn ich glaube nicht, daß ein Züchter es sich leisten kann oder will, einen Virusträger, der immer ein potentielles Risiko und damit für ihn eine ökonomische Zeitbombe bedeutet, einfach so durchzufüttern.
    Ich glaube nicht, daß Doreens tragischer Fall vergleichbar ist. Denn ihr Vogel war in dem Alter, in dem Eurer jetzt ist, schon tot - und Eurer hat noch nicht einmal klinische Symptome. Das ist sicher ein anderer Fall.
    Ich bin gerne bereit, alles mir mögliche zu tun, um Eurem Vogel zu helfen.
    Wenn Ihr Interesse an einer Behandlung oder näheren Informationen habt, schickt mir eine Email.
    Liebe Grüße,
    Thomas
     
  8. Sittichmama

    Sittichmama Foren-Guru

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    PFPD ist kein Todesurteil.

    Setzt Euch mal mit der TA vom NOP in Verbindung, die hat sehr gute Erfolge bei der Behandlung dieser Krankheit erzielt.
    Der NOP ist eine Auffangstation in die Niederlanden.
     
  9. RieJac01

    RieJac01 Stammmitglied

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    niemand kann Euch eine Garantie geben, aber PBFD iist heute absolut kein unbedingtes Todesurteil mehr. Die schwersten Verlaufsformen sieht man eigentlich fast nur noch bei Kakadus.

    Bei unserem Grauen hat man damals auch keine Virustypischen Symptome gesehen-dafür war die Zeit viel zu kurz! Die meisten Jungtiere sterben leider an den Sekundärinfektionen -bei uns war es Hilfepilzmykose.
    Der kleine Körper kann sich nicht wehren...

    auf deine Frage: Wir haben uns danach nochmal einen Grauen geholt und der war ebenfalls positiv! Wir haben ihn noch am selben Tag zurück gebracht. Ich hatte es eigentlich schon aufgegeben aber dann haben wir eine Züchterin kennengelernt und den Versuch nochmal gestartet!
    Vor dem Ergebnis hatte ich Große Angst, aber es war zum Glück negativ.
    Zischen infizierten Vogel und Kauf des Gesunden lagen rund 2 Monate in denen wir mehrfach desinfiziert haben und Kletterbäume etc. ausgetauscht haben...
    Viel Glück bei Eurer Entscheidung! :trost:
     
  10. #9 Thomas B., 21. September 2005
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 21. September 2005
    Thomas B.

    Thomas B. Guest

    Liebe Inge,
    da ja für Euch auch die Finanzen ein wichtiges Problem sind, hier nach dem Medizinischen nun noch was Rechtliches:
    Wenn der Züchter sich bereit erklärt hat, den Vogel zurückzunehmen, könntet Ihr doch auch auf einer wesentlichen Reduzierung des Kaufpreises bestehen.
    Beim Kauf hat der Käufer bei "Sachmängeln" (schreckliches Wort, aber gem. § 90a BGB sind die Vorschriften über Sachen auf Tiere entsprechend anwendbar) zunächst - was hier ausscheidet, ein "Nachbesserungsrecht", dann die Wahl zwischen Rücktritt vom Kaufvertrag (früher als "Wandlung" bezeichnet) oder Minderung des Kaufpreises.
    Was Euch der Züchter angeboten hat, wäre ein Rücktritt. Ihr könnt aber stattdessen auch Minderung verlangen.
    Eine "Nacherfüllung" scheidet hier, da ein Kauf eines bestimmten Vogels, den Ihr Euch ausgesucht habt, kein "Gattungskauf", sondern ein "Stückkauf" ist, aus.
    Einzelheiten hier:
    a)Sachmängelgewährleistung:
    http://ruessmann.jura.uni-saarland.de/bvr2003/Vorlesung/sachmaengelgewaehrleistung.htm
    b)Minderung:
    http://ruessmann.jura.uni-saarland.de/bvr2003/Vorlesung/minderung.htm
    c)Nacherfüllung:
    http://ruessmann.jura.uni-saarland.de/bvr2003/Vorlesung/nacherfuellung.htm
    Ich denke, unabhängig von der klaren Rechtslage hat der Züchter doch wirtschaftlich gar kein Interesse an der Rücknahme eines potentiell kranken "Ansteckungsherdes", den er, wie er behauptet, auch noch auf eigene Kosten "durchfüttern" müßte.
    Er müßte Euch daher eigentlich den Kaufpreis weitgehend zurückerstatten, und Ihr könnt den Vogel behalten und habt etwas Geld für die Behandlung und - was früher oder später sowieso angesagt und nötig ist - einen Partnervogel.
    LG
    Thomas
     
  11. Maja3

    Maja3 Stammmitglied

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    Hallo Inge,

    meiner Meinung nach solltest du den Vogel gegen Erstattung des Kaufpreises zurückgeben. Kaufe dir davon einen gesunden Vogel. Was meinst du wie deine Kinder weinen wenn der Vogel in 1 oder 2 Jahren stirbt! Wie schon geschrieben hast du auch das Problem wenn du einen 2. Vogel dazuholst. Er steckt sich an u. du hast keine Garantie über den Verlauf der Krankheit.

    Nur durch die Rückgabe von jedem kranken Vogel kann ein Züchter dazu gezwungen werden das Elternpaar aus der Zucht zu nehmen. Solange er Abnehmer für seine kranken Vögel hat wird er auch weiter züchten.

    Das hört sich jetzt vielleicht sehr hart an, aber so ist es nunmal.

    Viele Grüße
    Maja
     
  12. Tapfer

    Tapfer Guest

    Hallo Thomas,
    vielen lieben Dank für deine Tips und Rechtsverweise. Der Züchter hat sich bereits bei uns gemeldet und möchte den Vogel gegen Erstattung des Kaufpreises + Testkosten am Sonntag bei uns abholen. Wir hätten uns auch viel lieber auf Minderung des Kaufpreises oder Zahlungsverschiebung auf mehrere Jahre geeinigt! Wir haben bereits so viel Kraft (Anrufe in mehreren Tieruni`s, Vogelpark Walsrode, vogelkundige TA, Internetrecherchen bis in die Nacht) aufgewendet, wir möchten uns nun nicht auch noch rechtlich streiten. Wir hoffen nur, der Graue bekommt tatsächlich sein Gnadenbrot bis zum Schluss und wird nicht eingeschläfert!!!

    Da wir noch einen Welli ( ca. 6,5 Jahre) haben, wird sich dieser wahrscheinlich inzwischen infiziert haben. Somit müssen wir mit einer Neuanschaffung sowieso warten. Ich hoffe, unsere Tochter und wir werden diese traurige Angelegenheit bald hinter uns lassen!

    Gruß Inge
     
  13. Thomas B.

    Thomas B. Guest

    Hallo Inge,
    Wie bereits gesagt: Das Wahlrecht zwischen Minderung und Rücktritt hat der Käufer, nicht der Verkäufer! Darum müßte man sich rechtlich auch nicht streiten, weil es eindeutig im Gesetz so geregelt ist. Ihr müßt Euer Wahlrecht nur ausüben, und fertig. Es ist und bleibt Eure Entscheidung.
    Übrigens: Daß sich Euer Wellensittich "angesteckt"hat, ist eher unwahrscheinlich, sofern die Vögel keinen sehr engen Körperkontakt hatten. Die Frage der Übertragung wurde früher fälschlich viel zu dramatisch gesehen. Heute weiß man, daß das Virus z.B. durch Gefiederstaub nicht übertragen werden kann.
    LG
    Thomas
     
  14. Sybille

    Sybille Foren-Guru

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    Hallo Thomas,

    jetzt muss ich doch mal nachfragen, da ich mich ja auch viel mit dieser Krankheit beschäftigt habe:
    Woher nimmst du diese Gewissheit? Gibt es dazu wissenschaftliche Abhandlungen, Beweise, Nachweise oder wie auch immer? Wäre das wirklich der Fall, dann würde ja eine sehr wesentliche Seite der Übertragung entfallen...
    Kannst dich ja sicherlich an meinen Volierenthread erinnern. :zwinker:


    Hallo Inge,

    ich schließe mich den Vorschreibern an, die dir dazu rieten, den Kleinen zu behalten und eine Preisminderung anzustreben.
    Grund: Der Kleine war nun schon einige Zeit bei euch, der Virus wäre eh schon überall...
    Ich mag mir gar nicht ausdenken, was mit dem Kleinen jetzt passiert. Egal, was der Züchter sagt...
    Auch kann ich mir vorstellen, dass dieser Graue sicherlich nicht der einzige im Bestand des Züchters ist, der positiv ist (wenn der Test denn stimmen sollte)... Wie geht die Sache dort weiter...

    Auch schriebst du in deinem Eingangsposting, dass das Testergebnis lange auf sich warten ließ... Könnte da nicht was falsch gelaufen sein...? Ich würde den Test an einem anderen Labor noch einmal wiederholen lassen. Habe schon einige Male gelesen, dass PBFD-Tests am selben Vogel unterschiedlich ausgefallen sind...
    Aber letztendlich liegt die Enscheidung ganz allein bei euch.

    Ich wünsche dem kleinen grauen Schatz alles erdenklich Gute für seine weiteren Wanderungen...
     
  15. Maja3

    Maja3 Stammmitglied

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    Hallo Sybille,

    ein PBFD-Test fällt oft falsch-negativ aus wenn er über die Feder durchgeführt wurde. Das Virus ist im Körper aber noch nicht bis zur Feder gekommen. Bei einem Federtest werden 3 Tests im Abstand von 4 Wochen empfohlen. Allerdings auch nur wenn nicht gleich der 1. Test positiv ausfällt.

    Sicherer ist die Blutuntersuchung. Will man allerdings seeeehr sicher sein sollten 2 Bluttests im Abstand von 4 Wochen durchgeführt werden, damit die Inkubationszeit vorbei ist.

    Ich bin immer noch dafür den Vogel zurückzugeben. Beim nächsten Verkauf wird der Züchter vielleicht einem unwissenden Käufer einen Vogel ohne Test verkaufen. Dann hat er auch keine Probleme mit einer Rückgabe.

    Viele Grüße
    Maja
     
  16. #15 Thomas B., 22. September 2005
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 23. September 2005
    Thomas B.

    Thomas B. Guest

    Hallo Sybille,
    Das beruht auf neueren, m.W. noch nicht veröffentlichten (jedenfalls liegt mir noch nichts vor) Forschungsergebnissen aus USA, wo systematische Infektionsversuche gemacht wurden. Referiert hat darüber in einem Vortrag Prof. Dr. Krautwald-Junghanns von der Universitätsvogelklinik Leipzig.
    Deshalb hatte ich mich ja auch in dem berüchtigten "Volierenthread" gegen übertriebene Panikmache ausgesprochen.
    LG
    Thomas
     
  17. #16 Thomas B., 23. September 2005
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 23. September 2005
    Thomas B.

    Thomas B. Guest

    Wenn er ihn leben läßt, wird der Züchter vermutlich genau diesen Vogel einem anderen (unwissenden) Kunden verkaufen - ohne Preisminderung. Das würde auch erklären, warum er ihn lieber zurückhaben will. Ich kenne den Züchter nicht und weiß nicht, was für ein edler Mensch er möglicherweise ist, aber ich kann mir schwer vorstellen, daß er ihn jahrelang (und noch dazu als mögliche Infektionsquelle) einfach so für nichts und wieder nichts durchfüttert. Das widerspräche jeder Geschäftslogik, und fast jeder Züchter ist (mindestens auch) Geschäftsmann.
    Also, Inge: Überleg Dir gut, was Du tust. Es ist, wie bereits gesagt, allein Deine Entscheidung, nicht die des Züchters. Laß Dir die Verantwortung nicht aus der Hand nehmen.
    LG
    Thomas
     
  18. #17 Tapfer, 23. September 2005
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 23. September 2005
    Tapfer

    Tapfer Guest

    Ich bin immer noch dafür den Vogel zurückzugeben. Beim nächsten Verkauf wird der Züchter vielleicht einem unwissenden Käufer einen Vogel ohne Test verkaufen. Dann hat er auch keine Probleme mit einer Rückgabe.

    Viele Grüße
    Maja[/QUOTE]

    Hallo Maja,

    mittlerweile kann ich leider auch nur vermuten, dass der Züchter den Vogel an einen unwissenden Käufer weiterreicht.
    Eigentlich war bzw. ist der Züchter sehr nett mit uns umgegangen, hat all unsere Fragen gern und ausführlich beantwortet. Wir hätten ihn gerne an andere Vogelliebhaber weiterempfohlen, aber ich verstehe tatsächlich nicht, warum er sich eine solche "Zeitbombe" zurück in seine Zucht nehmen will (die eigentlich vorbildlich ist und doch bestimmt auch bleiben soll). Denn auch als "nur" Träger dieser Krankheit, ist der Graue dennoch Überträger!!!

    Ich weiß auch nicht, ob die Rechtsverweise (Käufer hat das Entscheidungsrecht über Rückgabe oder Preisminderung) von Thomas B. wirklich rechtswirksam sein könnten!?

    Ich verstehe die Welt nicht mehr, gibt es nur noch Lug, Betrug und Geld in dieser Welt? An das arme Tier denkt niemand, denn dieser bevorstehende Streß könnte tatsächlich ein sofortiger Ausbruchfaktor sein (lt. Auskunft vom Vogelpark Walsrode und einem vogelkundigen TA)!

    Traurigen Gruß

    Inge Vogel
     
  19. Alfred Klein

    Alfred Klein Depp vom Dienst ;-)

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    Das hat Hand und Fuß, darauf kannst Du Dich verlassen.
    Thomas B. ist hauptberuflich in Sachen Recht und Gesetz ein Fachmann. ;)

    Ansonsten denke ich daß der Züchter den Vogel entweder sonstwem verkauft oder ihn an die Wand klatscht.
    Behalten wird er diesen auf keinen Fall, jedenfalls sehe ich das so.
     
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  21. Tapfer

    Tapfer Guest

    Wie ist Ihre Email-Adresse?

    Hallo Thomas B.,
    ich wollte Ihnen soeben auf der privaten Ebene schreiben, jedoch ohne Erfolg!

    Würden Sie mir Ihre Email-Adresse nennen, damit ich dorthin schreiben kann?

    Gruß
    Inge Vogel
     
  22. Ajnar

    Ajnar Initiative für Papageien

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    Ich denke auch, daß der Züchter sich des Kleinen auf die eine oder andere Art entledigen wird. :k

    Des weiteren würde ich mich ganz auf die Sachverhalte von Thomas Braunsdorf verlassen.

    Maya schreibt, wie traurig es wäre den Kleinen in kürzerer Zeit zu verlieren, gerade für die kleine Tochter...
    Ich denke aber, daß es auch wichtig ist, jetzt zu ihm zu halten und ihn zu begleiten, egal wohin sein Weg auch führt und daß dies außerdem auch eine wichtige Erfahrung ist, für das Töchterchen...
    Sie wird ihn ja sonst jetzt verlieren, aber das wird sie niemals verkraften und wird immer damit hadern, was aus ihm geworden ist und wäre .... Aber, eine Begleitung durch eine evtl. Krankheit (~~wenn es überhaupt so weit kommt~~) das wird sie viel besser verstehen können.

    Ich würde ihn auf keinen Fall zurückgeben, sondern mit ihm seinen Weg gehen, der ihn jetzt zu mir geführt hat!
     
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