Clicker Training mit Attila und Naduah - Probleme?

Diskutiere Clicker Training mit Attila und Naduah - Probleme? im Clicker-Training Forum im Bereich Allgemeine Foren; Hallo, ich habe heute mit dem Clicker Training bei unseren beiden angefangen. Ich verhoffe mir, am Ende beide auch den Stick und in den Käfig...

  1. jkaaden

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    Hallo,

    ich habe heute mit dem Clicker Training bei unseren beiden angefangen. Ich verhoffe mir, am Ende beide auch den Stick und in den Käfig zu bekommen, was bei uns immer noch ein riesen Theater ist. :D

    Das Konidtionieren funktioniert prima. Nun wollte ich langsam mit dem Stick anfangen. Reinkneifen, drauf hüpfen ... irgendwas. Aber unsere beiden haben natürlich rieeesen Angst. Also wäre es ein Wellensittich verschlingender Monsterstick. Oh man. Nur was mach ich da?
    Er hüpft maximal kurz drauf, aber nur wenn ich die Kolbenhirse direkt dahinter halte. Da hab ich aber angst das er das Clicken nicht als Belohnung ansieht, da die Hirse ja so oder so direkt hinter dem Stick ist.
    Ist keine Hirse sichtbar im Spiel hauen die beiden vor dem Stick ab. Was tun?

    Und nochwas...was ist eigentlich wenn die gar nicht reagieren. Ich kann mir vorstellen, dass wenn sie draussen sind die das so null interessiert ob ich nun mit Clicker Stick und Hirse vor denen rumlaufe. Die Fliegen auf die Lampe und schauen doof runter. Was kann man da tun?

    Danke...
     
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  3. ronsig

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    Die Wellis sollen nicht auf den Target Stick huepfen, sie sollen nur reinbeissen. Das Clicken ist auch nicht die Belohnung, sondern nur ein Zeichen, dass eine Belohnung kommt... Sie sollen die Belohnung erst nach dem Click sehen.
    Wenn sie so viel Angst haben, solltest du mit der Schaelchenmethode anfangen. Eine extra Schale im Kaefig, wo du von aussen Hirse nach einem Click reinwirfst....Dann lernen sie, dass nach dem Click die Belohnung kommt. Dann erst spaeter mit dem Target Stick anfangen.
    Ich mache Clickertraining mit meinen nur, wenn sie auf dem Kaefig sind:)
    Wenn sie auf der Gardinenstange sitzen, bringt es tatsaechlich nichts.

    lG
    Sigrid
     
  4. #3 Saskia137, 17. März 2008
    Saskia137

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    Hallo jkaaden,

    wie Sigrid schon richtig erklärte, ist der Targetstick dazu da, dass in ihn reingezwickt wird.
    Wenn Du Deine Wellis auf einem Stock in den Käfig bringen möchtest, solltest Du dafür einen extra Stock verwenden, auf den Du Deine Wellis mit Hilfe des TS drauflockst.

    Aber zuerst einmal Step by Step.
    Das Konditionieren hast Du ja schon ziemlich hinter Dir, aber beim TS einführen hast Du gleich nen ziemlich großen Fehler gemacht, denn das Leckerli darf nicht das Ziel sein, d.h. sie dürfen es erst dann sehen, wenn sie es zum Futtern bekommen.
    Wenn Du außerhalb des Käfigs Probleme hast, mit ihnen zu Clickern, weil sie sich immer auf die Gardinenstange oder die Deckenlampe verkrümeln, so ist es sinnvoll, erst einmal im Käfig bzw. durchs Gitter hindurch mit ihnen zu Clickern.

    Wenn das mit dem Click = Leckerli sitzt, halt ihnen den TS vors Gesicht (aber stups sie damit nicht an).
    Wenn sie nicht wegdüsen, Click und Leckerli - sie müssen erst einmal lernen, dass der TS sie nicht beisst.
    Wenn sie doch wegdüsen, beobachte sie und wenn sie den TS anschauen, Click und Leckerli, das wiederholst Du ein paar Mal, dass sie verstehen, TS anschauen ist schon ne Belohnung wert. Wenn sie dann den TS wieder anschauen, wartest Du ein wenig ab und wenn sie sich dann dem TS nähern (sei es dass sie ein zwei Schrittchen darauf zu machen oder dass sie sich in Richtung TS strecken), dann wieder Click und Leckerchen. Und das kannst Du so lange machen, bis sie dann am TS sind und in ihn zwicken.
    Es kann zwar sein, dass Du mit Deinen Wellis nochmal bei Null anfangen mußt, wenn Du dann das Training nach außerhalb des Käfigs verlegst, aber es wird dann deutlich schneller gehen, bis sie wieder auf dem Stand sind, den sie im Käfig schon erreicht haben.

    Ich hab zu Beginn mit meinen mit der Leckerlischälchenmethode anfangen müssen, da ich extrem scheue Wellis hatte. Da hat es fast ne Woche gedauert, bis der Erste durchs Gitter was aus der Hand genommen hat. Aber als ich dann mit dem TS angefangen habe und den an verschiedenen Stellen durchs Gitter geschoben habe, sind sie sehr schnell hinterher geklettert oder hingeflogen um reinzuzwicken.
    Ich hatte dann nach und nach das Türchen der Voli geöffnet und sie so befestigt, dass sie sie als Start- und Landebahn nutzen konnten und konnte so mit ihnen vom Training in der Voli aufs Training außerhalb der Voli übergehen ohne das Konditionieren neu durchführen zu müssen, weil ich sie mit dem TS auf das Türchen locken konnte. Allerdings sind meine Schisshasen bei den ersten Trainingseinheiten auf dem Türchen und außen an der Voli entlang regelmäßig wieder in die Voli um ihr Leckerchen abzuholen, da sie meine Hand doch lieber mit Gitter dazwischen sehen wollten.

    Wenn Du den TS eingeführt hast, kannst Du div. Übungen mit ihnen machen. Köpfchen nach oben, nach unten, Köpfchen/ganzen Vogel drehen, hinterm TS herklettern, hinterm TS herfliegen und wenn Du das entsprechend mit ihnen geübt hast, hast Du div. Möglichkeiten, sie in den Käfig zu bekommen, nämlich einfach mit dem TS reindirigieren (laufender/fliegender weise, ohne dass Du sie einfangen/anlangen oder auf nem Stock sitzen haben mußt) oder indem Du sie auf nen Stock sitzen läßt und den an den Käfig bringst.
    Beim "in den Käfig"-Training ist wichtig, dass Du zu Beginn nur das reingehen trainierst und belohnst, d.h. das Training sollte nicht im Käfig beendet sein und wenn doch, sollte zumindest das Türchen noch eine Weile geöffnet bleiben, so dass sie sehen, dass sie nicht immer sofort eingesperrt werden, wenn sie nur mal kurz gemeinsam in den Käfig gehen. Wenn Du sie sofort einsperrst, zerstört der negative Effekt vom "Hilfe ich bin schon wieder eingesperrt" den positiven Effekt des Leckerlis.
     
  5. jkaaden

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    Wow, alles klar. Danke.
    Das werd ich nochmal üben.

    Für die Vögel ist es kein Problem wenn sie immer mal was anderes machen sollen? Checken die das den überhaupt, wenn sie z.b. mal in den ts zwicken sollen und dann mal wieder was anderes?

    Ich stell mir vor, dass sie in den Stick zwicken wissen, ahhh leckerli. Wenn dann aber was anderes passieren soll, werden sie doch trotzdem erstmal in den stick zwicken. Da passiert ja dann nix, da ich das ja nciht will. Verstehen die das?

    Ich hoffe ihr versteht was ich meine :D
     
  6. #5 Saskia137, 17. März 2008
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    Hallo jkaaden,

    also im allgemeinen ist in der ersten Zeit immer das Zwicken in den Stick das Ziel, bzw. es kann bei bestimmten Übungen schon vor dem Zwicken in den Stick geclickt werden.

    Der Click ist für den Vogel immer das Zeichen, "jetzt hab ich grad was gut gemacht", gleich gibt's das Leckerli.

    Z.B. kann man mit dem TS auch bestimmte Bewegungen machen, die für den Vogel das Signal für ne bestimmte Reaktion/Bewegung ist, z.B. wenn der Vogel sich um die eigene Achse drehen soll, führt man den TS über ihm um ihn herum. Der Vogel hat zwar schon das Ziel in den TS zu zwicken, weil er weiß zwicken gibt den Click und das Leckerli, aber Du kannst dann sofort, wenn er die Drehung rum hat, auch wenn er noch nicht in den TS gezwickt hat (was er aber dann mit Sicherheit gleich nachholen will) clicken, da ist dann einfach Timing gefragt. Man könnte es mit Geduld und entsprechendem Training sogar soweit abwandeln, dass der Vogel eine Drehung macht, wenn Du den TS nach oben richtest und eine kleine Kreisbewegung beschreibst.

    Unsere Pieper sind deutlich intelligenter, als man sich das gemein hin vorstellen kann.
    Z.B. wenn Du sie für ne bestimmte Aktion immer wieder (auch außerhalb des eigentlichen Trainings) clickst (z.B. weil sie was ganz tolles gemacht haben, was Du gerne öfter sehen möchtest, bzw. bei bestimmten Sachen hilft - z.B. freiwillig in den Transportkäfig gehen), werden sie versuchen rauszufinden, wofür denn jetzt gerade der Click war. Manchmal dauert es etwas, bis sie herausgefunden habe, welcher ihrer Aktionen denn gerade der Click gegolten hat (und zu Beginn sollte man auch nicht alles, was man schön/süß/niedlich/praktisch findet sofort clicken, da bei zu vielen Varianten gleich zu Beginn schon ne gewisse Verwirrung eintreten kann), aber im Allgemeinen sind sie schon sehr aufnahmefähig und intelligent.

    Sehr wichtig ist aber immer wieder das Timing.
    Der Click sollte immer genau dann kommen, wenn der Pieper etwas richtig gemacht hat. Bist Du zu spät dran, kann es sogar soweit kommen, dass Du eine unerwünschte Reaktion belohnst und damit verstärkst z.B. wenn der Pieper vom in den TS zwicken dazu übergeht den TS in Sägespäne zu zerlegen, dann mußt Du darauf achten, bei den nächsten Malen sofort, wenn er den TS auch nur mit dem Schnabel berührt und noch nicht einmal richtig reingezwickt hat, zu Clicken und ihn zu belohnen. ;)
     
  7. ronsig

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  8. jkaaden

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    Vielen lieben dank. Das werde ich natürlich gleich alles probieren.
    Eine Frage hab ich aber schon wieder:

    Was ist wenn einer von den beiden Wellis nur daneben sitzt und nicht mitmacht. Der bekommt ja dann kein Leckerlie beim Click, er hat ja auch nichts gemacht. Ist das Problematisch?
     
  9. ronsig

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    Gute Frage. Das passiert bei mir staendig!
    Es ist kein Problem nur den Welli zu belohnen, der auch was gemacht hat.
    Die meisten Wellis machen es frueher oder spaeter nach, weil sie sehen, dass es da Leckerli gibt.
    Aber ich halte meinem zweiten Welli immer wieder den Target Stick hin, damit sie auch eine Belohnung bekommt. Abwechselnd mit beiden klappt ganz gut bei uns.
    Viel Spass:)

    lG
    Sigrid
     
  10. #9 giggi4dervogel, 24. März 2008
    giggi4dervogel

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    kurze frage zu saskia
    haben deine wellis am anfang auch nicht aus der hand gefressen oder sind auf deinen finger arm etc. gekommen???
    das mit der schälchenmethode findde ich ein bischen komisch..merken die das denn überhauüt wenn die draußen sitzen???und wenn ich dann klick und die erst ne stunde nacher in den käfig gehen bringen die das dann mit dem klick in verbindung????
     
  11. Saskia137

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    Hallo giggi4dervogel,

    meine Wellis waren zu Beginn mehr als scheu. Selbst normal gefuttert wurde nur wenn ich ein Stück von der Voli entfernt stand. Das mit der Schälchenmethode hab ich immer dann angewendet, wenn alle drin waren und kein Freiflug möglich war.
    Bei den ersten ein, zwei, dreimal Click und Leckerli ins Schälchen werfen, kann es schon mal ziemlich lange dauern, bis sie da überhaupt ran gehen, bzw. mitbekommen, dass sich da was getan hat, aber sie merken es schon.
    Mein erster Click -> Leckerli ins Schälchen und ab raus ausm Zimmer und immer wieder beim vorbeihuschen mal ins Schälchen spickeln hat mich vor Aufregung auch fast umgebracht. Da kann es je nach Banditen sogar bis zu 24 Stunden gehen, bis sie das allererste Leckerli aus dem Schälchen genommen haben (manchen ist zu dem Zeitpunkt auch das Leckerlischälchen selbst noch ein weing suspekt).
    Beim zweiten Mal Click -> Leckerli ins Schälchen und ab raus ausm Zimmer, geht es meist deutlich schneller, aber bis zu etwa ner Stunde Wartezeit kann immernoch drin sein.

    Meine hatten das erste Leckerli auch extrem lange verschmäht. Das zweite Leckerli war nach ca. 10 Minuten verputzt. Wichtig war meinen aber zu dem Zeitpunkt, dass ich wirklich außer Sichtweite war!!!
    So bin ich dann regelmäßig wenn ich in der Wohnung unterwegs war, immer wieder mit Clicker und Leckerli an der Voli vorbei und hab dann nach und nach beim ausm Zimmer gehen gespickelt, ob sie schon ans Leckerli sind und nachdem ich merkte, dass sie nicht mehr warten, bis ich wirklich ganz ausm Zimmer draussen war, bin ich eben dort stehen geblieben und hab beobachtet. Die Entfernung hab ich ihnen dann noch ein paar Mal gegönnt und dann bin ich langsam immer weniger weit von der Voli weggegangen, wenn sie Ihr Leckerli gefuttert haben.
    Dann sah es nach ner Weile fast wie ein vor und zurückweichen aus und zwar immer vom Welli darauf bedacht, dass der Abstand zwischen ihm und mir nicht zu gering wird. Bin ich an die Voli ums Leckerli ins Schälchen zu werfen, ist der mutigste Welli ganz ans andere Ende ausgewichen. Bin ich nen Schritt zurück, kam er wieder an um zu futtern. Kam ich näher, ist er zurückgewichen.
    Nach etwa ner Woche hatte ich den ersten Welli aus meiner Bande dann soweit, dass ich das Leckerli oberhalb des Leckerlischälchens durchs Gitter halten konnte und es gefuttert wurde. Zu dem Zeitpunkt wich er gerade mal noch ein paar wenige Zentimeter zurück.

    Also nach meiner Erfahrung können sie das Click mit dem Leckerli sehr schnell in Verbindung bringen, auch wenn bei den ersten 2-3 Mal der zeitliche Abstand zwischen Click und dem Futtern des Leckerlis doch nicht unerheblich ist. Da sie aber sehen, dass auf den Click das werfen des Leckerlis ins Leckerlischälchen erfolgt, können sie es schon in Zusammenhang bringen, auch wenn sie selbst sich zu Beginn nicht gleich ans Futtern des Leckerlis trauen.
     
  12. #11 giggi4dervogel, 25. März 2008
    giggi4dervogel

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    est einmal danke für die ausfürliche antwort.

    noch eine kleine frage


    kommt die schale auf den boden des käfigs und wie viel hirse kommt da rein???

    also sollte man mit ihnen trainieren wennn sie im käfig sind???

    hm war zwar jetzt mehr als eine frage aber.....

    danke im vorasu
     
  13. #12 giggi4dervogel, 25. März 2008
    giggi4dervogel

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    jetzt aber wirklich die letze frage...

    wie oft sollte ich das am tag wiederholen???
    immer wenn die schale wieder leer ist????
     
  14. D@niel

    D@niel Guest

    Wenn die Vögel sonst auch nicht auf den Boden gehen, dann würde ich auch die Schale nicht unbedingt auf den Boden stellen, sondern wenn es geht irgendwo einhängen.
    Ich würde lediglich einzelne Hirseknubbel in die Schale geben, keine Stücke von 10 cm Länge oder gar ganze Kolben.

    Du kannst mit ihnen innerhalb und außerhalb trainieren. Im Bezug auf die Leckerlischale habe ich keine Erfahrung, aber was das Trainieren innerhalb und außerhalb des Käfigs angeht. Ich hatte den Eindruck, dass die Tiere im Käfig hektischer sind, weil sie im Notfall nicht ''flüchten'' konnten. Draußen waren die Vögel dann wieder ruhiger.

    Zu Anfang und im Bezug auf die Leckerlischale: Wenn das Hirsestück weg ist, neues rein ...
     
  15. #14 giggi4dervogel, 25. März 2008
    giggi4dervogel

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    hab ich dann mal gemacht bin mal gespannt wann die da dran gehen.

    hab die schale jetzt über nen ast fest gemacht
     
  16. Saskia137

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    Training innerhalb oder außerhalb der Voli?
    Das kommt wohl ganz auf die Vögel an!

    Meine Banditen waren außerhalb der Voli noch schreckhafter und scheuer als in der Voli und deshalb hab ich fürs Training die Zeit genutzt, in der sie eingesperrt waren.
    Solange zwischen meinen Banditen und mir ein Gitter war, wußten sie wohl schon, dass sie vor mir sicher sind. ;)
    Aus der Hand futtern ging nämlich durchs Gitter hindurch deutlich schneller und stressfreier, als ohne Gitter, d.h. auch nachdem ich begonnen hatte mit ihnen auf dem offenen Volitürchen zu trainieren, sind sie dem TS zwar auch nach außerhalb gefolgt, aber um ihr Leckerli abzuholen, sind sie immer wieder an die Stelle hinterm Gitter getapert, wo das Leckerlischälchen hing und haben das Leckerli lieber durchs Gitter genommen. Erst nach und nach konnte ich sie dann dazu bringen, dass sie das Leckerli auch ohne Gitter zwischen ihnen und mir aus meiner Hand genommen haben.

    Wo soll das Leckerlischälchen hin und gehen sie da überhaupt ran?
    Wird das normale Futter am Boden gereicht, kann das Leckerlischälchen auch auf den Boden, ansonsten sollte es mit dem Futternapf vergleichbar aufgehängt werden. Das Leckerlischälchen muß vom Clickertrainer aus gut erreichbar sein!
    Bei sehr ängstlichen Vögeln kann es ratsam sein, das Leckerlischälchen vorm Trainingsbeginn erst einmal als normales Futternäpfchen mit ein paar extra Leckereien zu nutzen, um den Vögeln die Angst vor dem neuen Schälchen zu nehmen.

    Das Leckerlischälchen ist bei mir ein einfacher Einhängenapf gewesen, den ich so an der Voli befestigt habe, dass ich durchs Gitter hindurch einzelne Hirseknubbel reinfallen lassen konnte und die Wellis auf dem Sitzast bis ans Leckerlischälchen laufen konnten und direkt draus futtern konnten.
    Da meine Bande zu Beginn nur aus reinen Angsthasen bestand, hab ich bevor ich das Leckerlischälchen fürs Clickertraining benutzt habe, es erst einmal mit Futter und einigen Hirseknubbeln gefüllt, damit sie es überhaupt als Schälchen in dem es was zu futtern geben kann, akzeptieren. Nachdem ich merkte, dass immer mal wieder aus dem Leckerlischälchen gefuttert wurde, hab ich es geleert und dann ging es mit dem Click -> Leckerli durchs Gitter ins Schälchen fallen lassen und mich aus dem Staub machen los.

    Wann und wie oft trainieren?
    Wann und wie oft man trainiert, kommt immer darauf an, wieviel Zeit man hat. Allerdings sollte man immer darauf achten, dass die Trainingsdauer entsprechend kurz gewählt wird, dass sie den Spaß nicht verlieren, also lieber 3-5 mal eine einzelne Minute, als 1 mal fünf Minuten am Stück. ;)

    Ich hatte das Training an einem Freitag nachmittag begonnen und hatte so dann am Wochenende die Möglichkeit, das ganze forciert zu beginnen, d.h. ich hab so gut wie jedesmal, wenn das Schälchen wieder leer war geclickt und was reingeworfen. Unter der Woche hatte ich dann nur noch morgens und abends fürs Training Zeit und so gabs morgens bevor ich ins Büro gedüst bin einmal Click und Leckerli und über den abend verteilt wieder mehrmals.
     
  17. #16 giggi4dervogel, 27. März 2008
    giggi4dervogel

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    jetzt habe ich ein kleines problem...

    sie nehmen sich zwar die kugel aus ohrem schälchen lassen diese dann aber auf den boden fallen....

    was kannn ich da tun?????
     
  18. Saskia137

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    Hallo giggi4dervogel,

    bist Du Dir sicher, dass Du das Oberleckerli Deiner Pieper hast und nicht etwas, dass sie nicht so sehr mögen?

    Nicht alle Vögel sind gleich. Allgemein heißt es zwar, dass Wellis mit KoHi sehr gut geködert werden können, aber es gibt eben auch Ausnahmen, bei denen z.B. Vogelmiere oder Golliwoog weit höher im Kurs stehen.

    Unter "Kugel" verstehst Du, wenn ich es richtig annehme, so nen Hirseknubbel.
    Wie gut kennen Deine Pieper Kolbenhirse denn schon?
    Wenn sie nämlich KoHi noch nicht so gut kennen, und es auch nicht ihr Oberleckerli ist, kann es schon sein, dass sie mit den Hirseknubbeln nicht unbedingt sofort was anfangen können. Es kann bei "neuen" Vögeln schon mal vorkommen kann, dass sie KoHi nicht kennen, z.B. wenn sie es beim Vorbesitzer nicht bekommen haben.

    Wenn Du Dir über's Oberleckerli im Klaren bist und das auch nur während dem Training reichst (die Hirsekörnchen im Futter ist nicht mit der Hirse am Kolben gleichzusetzen, die mußt Du nicht extra aus dem Futter raussammeln).

    Ansonsten würde ich mir darüber aber erst mal nicht zu viele Sorgen machen, immerhin gehen sie schon mal ans Leckerlischälchen und auch an die darin befindliche KoHi. Vielleicht wissen sie nur noch nicht so richtig, das sie die Hirseknubbel auch so gut futtern können oder sind im Abknabbern von Hirseknubbeln "in der Luft" (normalerweise können sie ja an den Körnchen ziehen, während der Kolben wo festgeklemmt ist) noch nicht so geschickt und werfen sie erst zu Boden und futtern dort die Hirseknubbel.
    Erst sich in den nächsten Tagen bzgl. dem rausschmeissen keine Änderung einstellt, obwohl KoHi ihr Oberleckerli ist, mußt Du Dir überlegen, ob Du nicht noch ne andere Möglichkeit des Leckerli reichen hast, wo Du trotzdem den Komfort-Abstand Deiner Pieper wahren kannst.
     
  19. #18 giggi4dervogel, 27. März 2008
    giggi4dervogel

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    erst einmal danke für die schnelle antwort..

    also hirse hatten sie bis jetzt zwei mal(komplette "stränge") und auch die sind durch das ganze gezupfe machmal runtergefallen waren dann aber später komplett abgenackt....

    vielleicht liegt es ja wirklich daran das sie noch nicht so recht wiessen wie sie das essen sollen(sie nehmen sich den knubbel auch ab und an vom boden) soll ich dann warten bis er auch dort weggefressen ist oder einfach nen neuen rein???
     
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  21. Saskia137

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    Hallo giggi4dervogel,

    Bisher erst zweimal Hirse bekommen und noch nicht richtig mit umgehen können, klingt für mich nicht, als ob es schon ihr Oberleckerli ist.

    Das Oberleckerli sollte genau das Leckerli/Futter sein, auf das sie absolut abfahren und das sie sich z.B. aus einer Leckerliauswahl von div. Leckerlis als erstes rausangeln. Mehr zur Leckerliauswahl findest Du hier in den FAQs. Beim Clickertraining ist es wirklich wichtig, dass es das Oberleckerli ist, denn wenn es nicht das Oberleckerli ist, sondern nur das Zweit- oder sogar Drittliebste, dann ist der Anreiz beim Training dabei zu sein, eben auch nicht so hoch.

    Vielleicht hilft da ein kleiner Vergleich:
    Du magst ganz extrem gerne Vollmilch-Schokolade und Schokoladeneis und jetzt versucht doch tatsächlich jemand Dich mit weißer Schokolade und Vanilleeis zu ködern, nur weil er mal mitbekommen hat, dass Du "Schokolade und Eis" gerne isst.
    Wenn Du weißt, dass Du daheim noch ein, zwei Tafeln Vollmilch-Schokolade im Vorratsschrank und ne Packung Schokoladeneis im Tiefkühler hast, zeigst Du dem doch die kalte Schulter und der Köderversuch ist fehlgeschlagen.

    Und ähnlich ist es bei unseren Piepern auch, wenn sie nur was für sie mittelmäßiges vom Speiseplan gestrichen bekommen, das was sie aber extrem lieben trotzdem weiterhin zu futtern bekommen, ist einfach der Anreiz mitzutrainieren nicht da.

    Ich bin mir wirklich nicht sicher, ob KoHi bei Deinen das Oberleckerli ist.

    Wenn Du wirklich der Ansicht bist, dass KoHi das Oberleckerli Deiner Wellis ist, dann heißt es warten, bis sie den Knubbel wirklich gefuttert haben. Das geht dann bei den nächsten Malen im Normalfall auch schneller. ;)
     
  22. #20 giggi4dervogel, 28. März 2008
    giggi4dervogel

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    ist es dennn jetzt ein nachteil das ich schon agefangen habe zu klikern???
     
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