Das Cochin Huhn!

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  1. #1 Dieter Tödtemann, 29. Mai 2002
    Dieter Tödtemann

    Dieter Tödtemann Stammmitglied

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    Das Cochin Huhn!

    Standard
    Für Cochin.

    Die Zuchtidee :
    Ein stattliches Wirtschaftshuhn mit den besten Eigenschaften : Vorzügliches weißes Fleisch in großer Menge, zarte weiße Haut, Schnellwüchsigkeit und Mastfähigkeit machen es als Fleischhuhn wertvoll; hoher Ertrag wohlschmeckender, mittelgroßer Eier, die vorzüglich auch im Winter reichlich abgelegt werden. Es ist abgehärtet, genügsam mit den Räumlichkeiten und kann in beschräktem Auslauf und in niedrigen, nur meterhohen Einfriedungen ohne Schwierigkeiten gehalten werden. Die ruhigen, zutraulichen Hennen sind zuverlässige Brüterinnen und Führerinnen.

    Was ist zu fordern ?
    Gleiche Form für alle Farbschläge, eine Form, die die Nutzbarkeit in höchstem Maße gewährleistet. Ein durch stattliche Größe auffallendes, kräftiges, tiefgestelltes Huhn mit stark entwickelter, dichter, nicht zu weicher Befiederung. Ihre Form ist fast würfelförmig, indem Körperhöhe und Körperbreite sich fast der Körperlänge nähern. Ihre volle abgerundete, tiefe Brust läßt das Fleischhuhn erkennen, während die stark entwickelten Bauchteile das Legehuhn kennzeichnen. Das Temperament ist ruhig und zutraulich. Erhaltung der Brutlust im Interesse der Züchter mit kleinen Zuchtstämmen. Erzielung von Wintereiern und Frühbruthennen.

    Was ist abzulehnen ?
    Schmale und schwache Tiere, Cochin-Form, kleine, kurzrückige, krüperhaft gestellte Federbälle.

    Geschichtliches :
    Der Züchter W. Cook aus Orpington in der Grafschaft Kent in England schuf die Orpington vermutlich durch die Kreuzung von Plymouth Rocks, Langschan, Minorks u.a. und stellte seine Neuzüchtung 1886 erstmals aus. 1888/89 wurden sie erstmalig in Deutschland gezeigt. Zunächst nur wenig beachtet, fanden sie infolge ihrer außerordentlichen Nutz- und Schaueigenschaften bald eine große Verbreitung. Auf der Nationalen 1903 standen nur 25 Tiere, 1910 in Berlin 511 Tiere. Zu diesem Aufstieg trug 1908 hervorragend Walter Gasch, Dresden, bei, der damalige Vorsitzende und Gründer des Sondervereins. Die frühergezeigten neun Farbschläge entstanden in der Reihenfolge : Schwarz, Weiß, Gelb, Porzellanfarben, Schwraz-weißgescheckt, Gestreift, Blau, Rot, Rebhuhnfarben. Davon hat sich der gelbe Farbschlag am meisten verbreitet. Anerkannt und zugelassen sind außerdem Birkenfarbig und Gelb-schwarzgesäumt.
    Form und Kennzeichnung
    Hahn
    Gewicht: 3 bis 4 kg
    Kopf: klein, gut gerundet
    Schnabel: stark
    Augen: orangerot bis schwarz, je nach Farbschlag
    Kamm: einfach, aufrechtstehend, niedrig, gleichmäßig mit 4 oder 5 Zacken versehen, mit nicht zu breitem, dem Nacken leicht folgendem Kammblatt.

    Ohrlappen: rot, mittellang (großer Fehler : weiß in den Ohrlappen)
    Kehllappen: mittelgroß, rund
    Gesicht: von feinem Gewebe
    Hals: mittellang, stark durch den vollen Behang, leicht gebogen
    Brust: tief, breit, besonders voll entwickelt (großer Fehler : hohe, flache Brust)
    Rumpf: groß, massig, breit und tief, annähernd einen Würfel bildend, indem Höhe und Breite fast der Körperlänge gleichkommen
    Großer Fehler : schmaler Körper, Cochinform)
    Bauch: breit, voll, tief und flaumreich
    Rücken: breit aus den stark entwickelten Schultern kommend, kurz erscheinend durch den überfallenden, reichen Halsbehang und den zum Schwanz allmählich absteigenden federreichen Sattel. Die Hals-Rücken-Schwanz-Linie bildet einen ausgeglichenen Bogen (großer Fehler : Buckelpolster)
    Flügel: klein, fest anliegend
    Schwanz: kurz, durch den vollen Sattel sehr breit, Steuerfedern durch zahlreiche Sicheln möglichst verdeckt (großer Fehler : langer, spitzer oder stark offener Schwanz)
    Schenkel: fleischig, durch flaumiges Gefieder verdeckt (großer Fehler : hohe oder krüperhafte Stellung)
    Läufe: mittellang, unbefiedert

    Henne
    Gewicht: 2,5 bis 3,5 kg
    Jahres-Eierleistung: 130 bis 160 gelbschalige Eier
    Bruteier-Mindestgewicht: 53 g
    Bruttrieb: zuverlässig
    Sie ist noch gedrungener in der Form als der Hahn. Rücken noch sichtbar, trotz der Federfülle in Halsbehang und Sattelpolster, die ausgeglichene Bogenlinie Kopf-Rücken-Schwanzspitze muß gewahrt bleiben. Schwanz kurz, durch den vollen Sattel sehr breit, die Steuerfedern von den langen Deckfedern fast eingedeckt. Der höchste Punkt des Schwanzes liegt kurz vor der Schwanzspitze, der äußerste Punkt nach hinten nicht in der oberen, sondern ungefähr in der dritten Steuerfeder. Freie, nicht krüperhafte Stellung.

    Ringgröße: Hahn II, Henne III

    Farbe und Zeichnung
    Gelb: Sattes, glänzendes Gelb am ganzen Körper. Flaumgefieder und Federschaft gelb. Augen orangerot, Läufe weiß bis hellfleischfarben, Schnabel weiß bis hellhornfarben (großer Fehler : Lichte, verwaschene oder dunkle, rote Farbe, dunkle Flügeldecken, helle Flecken auf Rücken und Sattel bei jungen Hennen. Weiß in Schwanz und Schwingen, graues Flaumgefieder.
    Lachshühner

    Merkmale: Kräftiges, bewegliches, fünfzehiges Huhn, volle Befiederung, Schenkel und Läufe ebenfalls befiedert (belatscht), zutrauliches Wesen, kurzer und kräftiger Schnabel, Schwanz kurz
    Henne: Flügeldecken, Rücken und Bürzel lachsrot mit weißlicher Säumung, Untergefieder weißlich,
    Gewicht: 2,5 - 3,25 kg
    Hahn: Hals und Sattelbehang elfenbeinfarbig, Rücken und Flügeldecke rotbraun, grün und bläulich schimmernde Binde, silberweißes Untergefieder,
    Gewicht: 3 - 4 kg

    Ein paar Cochin in schwarz.
     

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  2. AdMan

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  3. Hendrik

    Hendrik Guest

    Hi!
    Die stehen aber recht hoch für Cochins!!
     
  4. #3 Dieter Tödtemann, 30. Mai 2002
    Dieter Tödtemann

    Dieter Tödtemann Stammmitglied

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    Antwort

    Hi;
    Die könnten etwas niedriger stehen, aber ich hatte kein anderes Bild.
    Sie sollen ja der allgemeinheit in etwa zeigen wie die in etwa aussehen.
    Ich habe ja nicht von der Ausstellung die V und HV Tiere.

    Soltest Du ein besseres Bild haben kannst Du mich gerne zum auswächseln mit Mail zuschicken.
    Vielen Dank im voraus.
    Die sg und g, sind ja auch noch gut und für die Zucht nicht wegzudenken.

    Denn aus V und HV zieht man nicht immer gute Tiere, das weißt Du ja bestimmt auch.
    Aber es ist gut das du das gemerkt hast, damit ja auch etwas Schwung im Forum kommt.
    Also bis dann,
    MfG
    Dieter
     
  5. Hendrik

    Hendrik Guest

    Hi!
    Besseres Bild hab ich auch nicht.Und Von Zucht für die Ausstellung hab ich eh keine Ahnung,will ich auch gar nicht.
     
  6. #5 Christian Rose, 31. Mai 2002
    Christian Rose

    Christian Rose Foren-Guru

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    Hi,
    Über die Standhöhen kann man nicht meckern die vom sV haben die net besser!Die Cochin sidn eh imoment auf dem tiefpunkt,der über 100 jahre alten Cochin Zucht.
     
  7. La Palma

    La Palma Guest

    Hallo!
    Sehr hilfreiche Info, aber leider kriege ichdas nicht ausgedruckt, ist es möglich das auf e-Mail zu schicken?
    In den nächsten 4 Wochen werde ich eine Woche in Deutschland sein und wäre überglücklich wenn ich Cochineier zum Ausbrüten bekommen könnte- ich weiss, der Zeitpunkt ist schlecht, aber ich bin nicht so oft in Deutschland und suche schon lange eine Möglichkeit an Cochins (die grossen) ran zu kommen. Könnt ihr helfen?
    heikemeinke@ya.com

    Heike
     
  8. ewe

    ewe Guest

    Christian , diese Aussage ist nicht ernst gemeint , oder ?

    Der Schaubericht des ZW Cochin auf der Seite des SV - Ausstellung Hannover , sagt was ganz Anderes aus; zu finden unter " Schaubericht Cochin .Hannover 2006 "

    Da steht Nichts von " Tiefpunkt der >100 Jahre alten Cochinzucht "
    Auch der Schaubericht der Lipsia( auch auf der SV Seite im Archiv zu finden) sagt was ganz anderes . Nämlich direkt in der Einleitung:
    " Die 25. Europaschau in Leipzig war geradezu ein Fest der Cochinzucht. 127 gemeldete Cochin, solch ein ähnliches Meldeergebnis gab es zu letzt 1992 in Hannover zum Wettbewerb des Goldenen Siegerringes ."

    Also bitte , erst informieren bevor gemeckert wird ;-)
     
  9. Bandfink

    Bandfink Stammmitglied

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    Abend ewe,

    Schau mal auf das Datum des Treads!!!!

    Zu diesem Zeitpunkt war tatsächlich die Cochinzucht am schwächeln!!!!!

    Gruß Thomas
     
  10. La Palma

    La Palma Guest

    Ein Hallo, allen Freunden der Cochins,
    ich bin auf der Suche nach Bruteiern, denn für meine Verhältnisse sind die Cochins ideal.
    Aber für mich ist- ich bitte alle Züchter um Pardon- der absolute Rassestandard nicht so wichtig, ich will nicht ausstellen oder Ähnliches. Für mich privat dürfen die Hühner auch kleine Shönheitsfehler haben, auch der Farbschlag ist mir eigentlich nicht so wichtig. Da ich aber keine lebenden Küken mitnehmen kann, muss ich irgendwoher Eier bekommen für denInkubator.
    Wer kann mir helfen, am besten Raum Berlin/Brandenburg oder Leipzig.
    Gruß an alle von La Palma
    heikemeinke@ya.com
     
  11. dorian

    dorian Kerstin

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    @La Palma so mal eben Cochineier zubekommen, wenn du nicht gerade Züchter kennst, ist schwer
    Denn diese Hühner (hab ich gehört) sind schlechte Leger und schlechte Befruchter.
    Deswegen sind diese Eier schwer zubekommen.
    Vieleicht ist es einfacher Fehlertiere zubekommen.

    Aber schau mal auf dieser Seite Brahma und Cochin
     
  12. #11 Fasan-fan, 31. Juli 2007
    Fasan-fan

    Fasan-fan Hühner-Züchter

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    Das sind meine Zwerg-Cochins.....vl is das ein besseres Bild!!??

    @LaPalma das sind meine weißen Cochins
     

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