Ioanna
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Guten Abend,
nachdem meine zwei Schnattergänse bereits seit fast einem halben Jahr bei mir sind, wird es Zeit für ein Resümee. Vielleicht interessiert es ja jemanden ;-)
Es hat ein wenig gedauert, bis alles „so“ war, wie ich es wollte. Der Käfig wurde zwei mal ersetzt, der Platz hierfür wurde geändert und das Käfigzubehör getestet.
Jetzt ist alles supi und wir haben eine fest Routine erarbeitet (morgens zur selben Zeit die Vorhänge aufziehen, Vogellampe zur gleichen Zeit anmachen, Frühstück geben etc. und abends auch erst die Stehlampe im Wohnzimmer anmachen (mit Dimmerbeleuchtung), später die Vorhänge zuziehen und eine Käfigecke mit einem Geschirrtuch abdecken (falls ich abends in dem Zimmer fern sehe …), denn da befindet sich das Schlafnest.
Je nachdem ob ich früh oder mittags aus dem Haus bin, steht der tägliche Freiflug an (mindestens 1 Stunde, meistens aber 2 oder gelegentlich auch zwei mal am Tag). Danach stelle ich den zwei Rackern ein Badehaus zur Verfügung, was immer schnell in Anspruch genommen wird *g*
Unser Hauptfutter haben wir auch getestet. Gefressen haben sie da tatsächlich alle Sorten. Wir sind jetzt bei zwei verschiedenen Basisfutter Sorten geblieben (von Birdsandmore und Körnerbude).
Soweit so gut ….
Aber nicht alles war so einfach wie es sich liest. Es hat sehr lange gedauert, bis sie den Freiflug genießen konnten. Sie waren oft nur draußen auf ihren Lieblingsplätzen gesessen und haben sich „unterhalten“ - geflogen wurde aber wenig. Ich weiß nicht woran es lag, aber jetzt ist das Wohnzimmer voll erobert und wird ausgiebig zum fliegen genutzt. Ich habe ihnen viele tolle Landeplätze geschaffen und es ist eine Freude die beiden so ausgelassen zu sehen.
Hirsekolben mochten sie von Anfang an. Aber alles andere wurde nicht angenommen. z. B. Gurke, Chicorée, Brokkoli, Eisbergsalat etc. Es hat viele Wochen gedauert, bis ich gesehen habe, sie haben die Gurke angeknabbert. Zwischenzeitlich verschmähen sie auch den Salat nicht mehr. Ich habe ihnen Ziervogelgras angepflanzt und das mögen sie. Jedoch mehr zum Nestbau, als zum futtern …..
Überhaupt kommen wir zu den Nestern. Ich hatte unzählige Variationen zur Verfügung gestellt. Vieles an Geld hätte ich mir sparen können. Am liebsten sind ihnen die Kanariennester … Sie mögen zwar auch andere Dinge, aber nicht zum darin schlafen. Man kann toll in die Kokosnuss rein plärren, denn das hallt schön. Darin schlafen? Nö!
Ich habe hier gelesen, dass man Schlafnester vermeiden soll. Ich habe es einmal weggelassen. Das war ein DRAMA! Sie sind abends einfach nicht zur Ruhe gekommen. Haben wild hin und her geflattert … Irgendwann waren sie wohl erschöpft und waren ganz ruhig auf der Stange gesessen. Als ich später nach ihnen gesehen habe, waren sie eingeschlafen. Aber nicht auf der Stange. - sondern zusammen in einem winzigen Futternapf!! Mir hat das Herz geblutet vor Mitleid. Seit dem dürfen sie in ihren Nestern schlafen. Ist bei uns ja auch kein Drama, da ich zwei Hähne habe und die nicht brüten.
Nistmaterial habe ich auch sehr viel gekauft. Am liebsten mögen sie die „Witte Molen Top Fresh Fasermischung“.
Mineral bzw. Picksteine werden noch immer ignoriert. Die Sepiaschale dient jetzt wenigstens als Sitzplatz (hatte versucht, ob sie horizontal besser angenommen wird). Habe online auch gesehen, dass es diese Schalen mit Erdbeere gibt. Dagegen wehre ich mich aber!
Ich habe festgestellt, dass Zebrafinken an Überschätzung leiden. Egal wie groß der „Batzen“ Material ist oder wie lange die Gräser (im Moment habe ich Flachs im Käfig), sie bilden sich ein, sie könnten es mit dem Schnabel ins Nest transportieren. Gelingt natürlich nie. Vor allem wenn dabei noch Piepplaute von sich gegeben werden.
Ach ja, ich weiß nicht warum immer behauptet wird, Zebrafinken sind leise Vögel. Vielleicht wenn man sie mit anderen Vögel vergleicht. Aber wenn Fluffy und Dodo los legen, ist es gewiss nicht leise. Wenn ich im Hausgang in den ersten Stock zu mir laufe, höre ich sie oft schon durch die Wohnungstür und das ebenso verschlossene Wohnzimmer.
Ich liebe meine Zwei. Es war die beste Entscheidung, mir nach einigen Jahren Krankheit wieder Vögel ins Haus zu holen. Ich möchte sie nicht mehr missen!
nachdem meine zwei Schnattergänse bereits seit fast einem halben Jahr bei mir sind, wird es Zeit für ein Resümee. Vielleicht interessiert es ja jemanden ;-)
Es hat ein wenig gedauert, bis alles „so“ war, wie ich es wollte. Der Käfig wurde zwei mal ersetzt, der Platz hierfür wurde geändert und das Käfigzubehör getestet.
Jetzt ist alles supi und wir haben eine fest Routine erarbeitet (morgens zur selben Zeit die Vorhänge aufziehen, Vogellampe zur gleichen Zeit anmachen, Frühstück geben etc. und abends auch erst die Stehlampe im Wohnzimmer anmachen (mit Dimmerbeleuchtung), später die Vorhänge zuziehen und eine Käfigecke mit einem Geschirrtuch abdecken (falls ich abends in dem Zimmer fern sehe …), denn da befindet sich das Schlafnest.
Je nachdem ob ich früh oder mittags aus dem Haus bin, steht der tägliche Freiflug an (mindestens 1 Stunde, meistens aber 2 oder gelegentlich auch zwei mal am Tag). Danach stelle ich den zwei Rackern ein Badehaus zur Verfügung, was immer schnell in Anspruch genommen wird *g*
Unser Hauptfutter haben wir auch getestet. Gefressen haben sie da tatsächlich alle Sorten. Wir sind jetzt bei zwei verschiedenen Basisfutter Sorten geblieben (von Birdsandmore und Körnerbude).
Soweit so gut ….
Aber nicht alles war so einfach wie es sich liest. Es hat sehr lange gedauert, bis sie den Freiflug genießen konnten. Sie waren oft nur draußen auf ihren Lieblingsplätzen gesessen und haben sich „unterhalten“ - geflogen wurde aber wenig. Ich weiß nicht woran es lag, aber jetzt ist das Wohnzimmer voll erobert und wird ausgiebig zum fliegen genutzt. Ich habe ihnen viele tolle Landeplätze geschaffen und es ist eine Freude die beiden so ausgelassen zu sehen.
Hirsekolben mochten sie von Anfang an. Aber alles andere wurde nicht angenommen. z. B. Gurke, Chicorée, Brokkoli, Eisbergsalat etc. Es hat viele Wochen gedauert, bis ich gesehen habe, sie haben die Gurke angeknabbert. Zwischenzeitlich verschmähen sie auch den Salat nicht mehr. Ich habe ihnen Ziervogelgras angepflanzt und das mögen sie. Jedoch mehr zum Nestbau, als zum futtern …..
Überhaupt kommen wir zu den Nestern. Ich hatte unzählige Variationen zur Verfügung gestellt. Vieles an Geld hätte ich mir sparen können. Am liebsten sind ihnen die Kanariennester … Sie mögen zwar auch andere Dinge, aber nicht zum darin schlafen. Man kann toll in die Kokosnuss rein plärren, denn das hallt schön. Darin schlafen? Nö!
Ich habe hier gelesen, dass man Schlafnester vermeiden soll. Ich habe es einmal weggelassen. Das war ein DRAMA! Sie sind abends einfach nicht zur Ruhe gekommen. Haben wild hin und her geflattert … Irgendwann waren sie wohl erschöpft und waren ganz ruhig auf der Stange gesessen. Als ich später nach ihnen gesehen habe, waren sie eingeschlafen. Aber nicht auf der Stange. - sondern zusammen in einem winzigen Futternapf!! Mir hat das Herz geblutet vor Mitleid. Seit dem dürfen sie in ihren Nestern schlafen. Ist bei uns ja auch kein Drama, da ich zwei Hähne habe und die nicht brüten.
Nistmaterial habe ich auch sehr viel gekauft. Am liebsten mögen sie die „Witte Molen Top Fresh Fasermischung“.
Mineral bzw. Picksteine werden noch immer ignoriert. Die Sepiaschale dient jetzt wenigstens als Sitzplatz (hatte versucht, ob sie horizontal besser angenommen wird). Habe online auch gesehen, dass es diese Schalen mit Erdbeere gibt. Dagegen wehre ich mich aber!
Ich habe festgestellt, dass Zebrafinken an Überschätzung leiden. Egal wie groß der „Batzen“ Material ist oder wie lange die Gräser (im Moment habe ich Flachs im Käfig), sie bilden sich ein, sie könnten es mit dem Schnabel ins Nest transportieren. Gelingt natürlich nie. Vor allem wenn dabei noch Piepplaute von sich gegeben werden.
Ach ja, ich weiß nicht warum immer behauptet wird, Zebrafinken sind leise Vögel. Vielleicht wenn man sie mit anderen Vögel vergleicht. Aber wenn Fluffy und Dodo los legen, ist es gewiss nicht leise. Wenn ich im Hausgang in den ersten Stock zu mir laufe, höre ich sie oft schon durch die Wohnungstür und das ebenso verschlossene Wohnzimmer.
Ich liebe meine Zwei. Es war die beste Entscheidung, mir nach einigen Jahren Krankheit wieder Vögel ins Haus zu holen. Ich möchte sie nicht mehr missen!







Da wollte ich doch direkt bei nächster Gelegenheit hier hereinschauen, um das auch rückzumelden! 
