Das Sterben der Singvögel

Diskutiere Das Sterben der Singvögel im Tiere in den Medien Forum im Bereich Allgemeine Foren; Samstag den 16.04.2016 um 16:00 Uhr im ARD W wie Wissen Thema: Das Sterben der Singvögel Wiederholungen und Themeninfos findet ihr im Link...

  1. Tiffani

    Tiffani Vögel ohne Lobby

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  3. -AH-

    -AH- Weichfresser & Exoten

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    Ja, 40% aller Singvögel sind in DE bereits vom Aussterben bedroht. Erschreckend, wozu der Mensch beiträgt, aus welchen Gründen auch immer!
     
  4. astrid

    astrid Foren-Guru

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    Rachel Carson, "Silent Spring". Ersterscheinung 1962.
     
  5. Evy

    Evy Foren-Guru

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    Ersterscheinung 1962?!?
    Bedeutet ja, dass die Gefährdung nicht erst seit kurzer Zeit besteht...
    Oh Mann, der Mensch ist einfach nicht lernfähig :-(

    Gerade vorhin habe ich mich mit einem Vorsitzenden des NABU unterhalten, weil bei uns immer mehr Bäume gefällt werden, und nicht mehr nur im Winter. Die dürfen jetzt das ganze Jahr über gefällt werden. Was das für die Vögel bedeutet, liegt auf der Hand.

    Die Zerstörungswut und Gier der Menschen wird immer schlimmer :-(
     
  6. Tiffani

    Tiffani Vögel ohne Lobby

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    Sie wissen es...und sie tun es trotzdem! :+klugsche
     
  7. falcon

    falcon Stammmitglied

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    Ja echt traurig das es anscheinend den meisten Menschen egal ist, was mit der Natur passiert.
    Nur komisch, dass irgendwie jeder mit dem man über so ein Thema spricht, dass ebenfalls nicht gut findet. Ich habe manchmal das Gefühl die Leute sind zu "faul" und "bequem" um dann etwas dagegen zu unternehmen.
    Dabei ist es so einfach, weil selbst kleine Veränderungen viel bewirken können.
    Jeder der zB. einen Garten hat, oder sogar ein größeres Grundstück, kann so viel positives tuen für unsere Flora und Fauna.
    Heimische Gehölze und Blumen Pflanzen, statt einen monotone Thujahecke (auch wenn hier ebenfalls gerne Vögel drin nisten).
    Auf den englischen Rasen verzichten und stattdessen etwas mehr "Blumenwildniss" zulassen, die nicht mal mehr Pflegeaufwand bedeutet.
    Nistkästen aufhängen, einen Teich anlegen (ohne Koikarpfen und ähnlichem nicht hemischem Getier)..usw usw.

    Und nicht zu letzt, drüber reden und aufmerksam machen. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es "ansteckend" sein kann, wenn man davon erzählt was man Zuhause machen kann und was für Tiere man dann im eigenen Garten finden kann.
    Auch sich politisch oder in der Gemeinde zu engagieren, kann viel bewirken. Zb. dass die Straßenränder mit Wildblumen bepflanzt werden oder man Obstbäume an geeigneten Stellen pflanzen kann etc.

    Eine der wichtigsten und sinnvollsten Maßnahmen ist meiner Meinung nach aber das Arbeiten mit Kindern. Wenn man den Kiddys schon im Kindergartenalter den Respekt vor der Natur und den Arten lehrt und man diese auch die Natur entdecken und spüren lässt, dann werden sie das auch mit großer Wahrscheinlichkeit mit in das Erwachsenenalter tragen.
    Nur leider scheint mir dieser Kontakt zur Umwelt und Natur immer weiter zu schwinden. So sagte mir mein Neffe vor kurzem, als ich ihn fragte ob sie Heute draussen im Kindergarten spielen waren, dass sie drinnen bleiben mussten weil es draussen geregnet hat und sie sonst schmutzig werden. Tagenstouren in den Wald etc scheint es dort auch nur einmal im Jahr zu geben. Von Freunden und Bekannten, habe ich ähnliches gehört. Ich finde das einfach traurig, so erziehen wir uns eine Generation denen der Erhalt der Natur nicht viel Wert ist.

    Gruß
    Andreas
     
  8. harpyja

    harpyja Foren-Guru

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    Viel erschreckender, dass fast jeder Mensch immer noch nicht verstanden hat, dass er mit seinem persönlichen Konsum dafür verantwortlich ist. Wenn ich nur konventionelle Lebensmittel kaufe, weil mir mein Geld für anständige Lebensmittel zu schade ist, unterstütze ich nun mal die Behandlung unserer Felder mit Herbiziden und Co., Grünlandumbruch usw. und damit einhergehend die Ausrottung unserer Feldvögel. Konsum umfasst aber nicht nur Lebensmittel, sondern alles, was man bezahlt, und auch, wie viel man davon braucht. Ganz einfach.
    Und das wird auch immer so weitergehen, denn
    und der Mensch, das sind wir alle, nicht "sie".
     
  9. astrid

    astrid Foren-Guru

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    Sobald der eigene Nutzen oder die eigenen Interessen, so kurzfristig sie auch sind, als wichtiger oder höherwertig angesehen werden, ist vielen Menschen Natur- und Artenschutz vollkommen gleichgültig.

    Besonders wenn Bäume die uneingeschränkte Sonnenbestrahlung der Terrasse behindern, werden diese ohne einen weiteren Gedanken gefällt.

    Ein Vogelfutterhaus steht natürlich im Garten, aber wehe dort tauchen unerwünschte Arten (Krähen, Ringeltauben) auf. Dann wird das Luftgewehr rausgeholt und Papi wird vom Grillmeister zum Großwildjäger.
     
Thema: Das Sterben der Singvögel
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