Den Abschied erträglich machen

Diskutiere Den Abschied erträglich machen im Allgemeines Vogelforum Forum im Bereich Allgemeine Foren; Hallo liebe Vogelfreunde, zur Abwechslung möchte ich mal was trauriges fragen: Wie und wo bestattet ihr eure Lieblinge, wenn es denn an der Zeit...

  1. sparrow

    sparrow Guest

    Hallo liebe Vogelfreunde,
    zur Abwechslung möchte ich mal was trauriges fragen: Wie und wo bestattet ihr eure Lieblinge, wenn es denn an der Zeit ist :( ?
    Ich habe jetzt in unserer lokalen Sonntagszeitung gelesen, dass es hier eine Firma gibt, die Kleintiere kremiert. Soll heißen, dass die Vögel abgeholt werden (zu Hause oder beim TA), in ein Krematorium gebracht werden wo sie einzeln verbrannt werden können und der Besitzer eine schöne Urne mit der Asche seines Tieres zurück bekommt. Dass diese Asche dann auch wirklich von meinem Tier ist wird angeblich per Zertifikat bestätigt.
    Ich finde das klingt irgendwie nett! Hat jemand Erfahrung mit dieser Art Dienstleistung?

    Yours,
    Sparrow
     
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  3. Pucki

    Pucki Bea

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    Hallo!
    Ich habe mal ein Reklameblättchen davon bekommen und da würde unser Ara schon 60eur kosten,nach oben keine Grenze je nach Urne und ob es "nur" seine Asche sein soll oder "ein Teilstück" der Tagesration.
    Tut mir leid,ich finde sowas Geldmacherei.Genau wie bei der menschlichen Beerdigung wird da ausgekostet das der Mensch in seiner Trauer noch mal "was Gutes" tun will für seinen Liebling.
    Ich habe allerdings auch nicht so ein Problem da wir einen großen Garten haben und somit vom Vogel über Meerschweinchen bis zu unseren Hunden alle in unserem Garten liegen.
    Hätte ich keinen eigenen Garten käme mein Vogel an ein schönes Plätzchen irgendwo im Wald.Klar ist das verboten aber was man nicht weiß macht die Gemeinde nicht heiß.Würde ich halt keinem sagen.
    Liebe Grüße,BEA
     
  4. kace63

    kace63 Foren-Guru mZg

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    Daß ich ggf. ein Häuflein Asche hätte , von dem behauptet würde , es sei mein Tier . würde mich nicht glücklicher machen , auch nicht mit Zertifikat.
    "Mein Tier" können nicht die Überreste seines Körpers sein , "mein Tier" ist das lebendige Wesen mit seinen Eigenheiten.
    Ich habe zwar einen Garten , wo unsere Tiere ihre letzte Ruhe finden können , aber eigentlich ist es mir nicht so wichtig , was mit dem Körper geschieht , weil es eben nur noch die "Hülle" meines Tieres ist. Meine Trauer hängt nicht daran,sondern an dem Verlust der Persönlichkeit
     
  5. #4 Hühnermanu, 14. Februar 2005
    Hühnermanu

    Hühnermanu Stammmitglied

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    Für Leute die keinen Garten haben wäre es vielleicht ´ne Alternative. Ich hätte im Januar meine Katze die mich 12 1/2 Jahre begleitet hat, auch nicht einfach dem Tierarzt mitgeben können :nene: . Ich hatte auch das Glück, dass mein Tierarzt zu mir nach Hause kam, so dass ich meiner Jerry die ungeliebte Autofahrt ersparen konnte. Aber trotzdem sie jetzt bei mir im Garten liegt, lauf ich nicht jeden Tag dort hin, die Erinnerungen an sie sind hier in der Wohnung:heul: , nicht im Garten, zumal sie eine reine Wohnungskatze war Wenn ich jetzt aber keinen Garten hätte, wäre ich mit ihr zu meinen Eltern gefahren, da liegen auch schon meine Tiere aus meiner Kindheit und auch die Katze von meiner Schwester. Aber für jemanden, der gar keine Alternative hat, wäre es wahrscheinlich in Ordnung, obwohl ich´s schade finde, dass das Ganze auch wieder eine Kostenfrage ist.
     
  6. Erki+

    Erki+ Finkenmandy

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    Hallöchen

    So ein Krematorium würde ich glaube ich auch nicht in Anspruch nehmen. Da müsste man sich ja dann einen Setzkasten mit den ganzen kleinen Ürnchen hinhängen. Denn so ein Reisfink ist nach der Einäschrung wahrscheinlich nur noch ein Fingerhut voll. Auch finde ich die Alternative Urne in der Wohnung sowieso doof. Wenn mal was passiert oder sie mal runterfällt und kaputt geht, ist der ganze Trauerkult im Eimer und das ganze Geld futsch.
    Meine Tiere liegen alle in Gemeindeerde. Einer liegt im Garten meines Onkels und eine liegt in einem Park. Die Übrigen, und das sind garnicht mal so wenige mit der Zeit, liegen bei mir vor dem Balkon in einem kleinen Strauch-Baum Gewirr. Als Erinnerung reichen mir die Fotos.
    Manchmal denke ich zwar an meine Püppi, wie sie da so ganz alleine in dem Park liegt und wie ich ihr das nur antun konnte. Aber die Zeit war damals eben so, das es keine Alternative zu diesem Ort gab. Ich wüsste ja nicht mal mehr die Stelle, da ja nichts markiert ist. Auch vor dem Balkon ist nichts markiert. Manchmal denke ich auch daran, hoffentlich buddelst Du jetzt niemanden wieder aus oder zerhackst einen.
    Ist eben alles doof. Am Besten wäre, es würde erst gar keiner sterben. Das wäre doch schön, oder? :0-
     
  7. Mr.Knister

    Mr.Knister Foren-Guru

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    moin moin,

    meine finden eine stelle bei uns im garten, ist ja gross genug!!

    Letztes jahr haben wir auf der arbeit einen Tierfriedhof angelegt.....das wär mir dann doch n bisschen "zu hoch"...!!


    grüsse,

    knister
     
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  9. acura

    acura Futterspender

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    also meine Tiere habe ich auch im Vorgarten begraben. Als wir noch wo anders gewohnt haben und wir keinen Vorgarten gehabt haben, habe ich meine Tiere hinters bzw. vor dem Haus begraben.. Ich weiß ja auch, daß es verboten ist, aber in den Müll würde ich sie nie schmeißen.. :nene:
    Allerdings hatte ich auch nur Vögel und einen Hamster.. Wenn ich einen großen Hund gehabt hätte, wäre das bestimmt nicht so einfach gewesen und wäre bestimmt auch aufgefallen .. Da finde ich einen Tierfriedhof nicht so schlecht..
     
  10. Stefan.S

    Stefan.S verstorben März 2011

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    Hallo Kathrin,

    > Ich habe zwar einen Garten , wo unsere Tiere ihre letzte Ruhe finden können , aber eigentlich ist es mir nicht so wichtig , was mit dem Körper geschieht , weil es eben nur noch die "Hülle" meines Tieres ist. Meine Trauer hängt nicht daran,sondern an dem Verlust der Persönlichkeit

    Das geht mir genau so. Wenn das Tier tot ist, ist es für mich nur noch eine Leiche, die eben irgendwie entsorgt werden muss.

    Andererseits haben die 'Bestattungsdienstleistungen' rund um's Haustier schon ihre Berechtigung. Zum Berliner Tierheim, das vor einigen Jahren neu gebaut wurde, gehört auch ein großer Tierfriedhof - mit z.T. ziemlich kitschigen Scheusslichkeiten an Gedenk-Steinen / Tafeln / Sklupturen / Sprüchen. Ich finde das eher traurig, weil es IMHO wiederspiegelt, dass vielen Menschen Tiere wichtiger sind als Menschen - weil sie z.B. keinen Menschen mehr haben, der ihnen nahesteht. Wenn das aber so ist - und es ist halt traurige Realität, v.a. in Großstädten - dann finde ich es auch OK, wenn man als Tierbesitzer einen Grabplatz zum Trauern haben kann.

    (Silvia)
    > ich weiß ja auch, daß es verboten ist

    Das Begraben von Tieren im Garten ist IIRC nicht pauschal verboten. Nach Tierkörperbeseitigungsgesetz gibt es nur ein paar Regeln einzuhalten (Mindesttiefe, kein Trinkwasserschutzgebiet, o.ä. - interessiert in der Praxis aber doch eh' niemanden, ob das erlaubt ist oder nicht).

    Viele Grüße, Stefan
     
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