Denkweise von Papageienhaltern (war: Graupapageien)

Diskutiere Denkweise von Papageienhaltern (war: Graupapageien) im Graupapageien Forum im Bereich Papageien; Graupapageien Hallo , verfolge schon einige Zeit die Diskussion in diesem Forum.Viele Dinge finde ich interessant und informativ.Möchte aber...

  1. #1 Unregistered, 9. Januar 2002
    Unregistered

    Unregistered Guest

    Graupapageien

    Hallo ,

    verfolge schon einige Zeit die Diskussion in diesem Forum.Viele Dinge finde ich interessant und informativ.Möchte aber an dieser Stelle einmal Kritik üben an einer bestimmten Denkweise von Papageienhaltern.
    Ich finde das einige Halter ihre Vögel zu sehr vermenschlichen.Papageien sind keine Babys oder Kinder . Ebenfalls kann man sie auch nicht halten wie Hunde oder als Ersatz für einen menschlichen Partner.
    Bin selber Naturwissenschaftlerin und befaße mich schon seit Jahren mit Papageien.
    Wer Graupapageien wirklich verstehen will sollte sich auf das Beobachten einer Papageiengesellschaft beschränken.

    Natürlich möchte ich hier niemanden verletzen.


    Schöne Grüße Christa F.
     
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  3. #2 Coco´s Boss, 9. Januar 2002
    Coco´s Boss

    Coco´s Boss Guest

    Hallo Christa.
    kontrovers zu Deiner Ansicht muß ich sagen daß:" Wenn man Papageien über Jahre im Haus hält (in der Familie),dann wird das Tier, (wie ein Baby),mehr oder weniger wie ein "Familienmitglied".Was ist dagegen zu sagen,wenn eine alte Dame ihren Dackel vermenschlicht und ihm all Ihre Liebe schenkt?
    Ist das nicht besser für den Dackel als wenn er als Kettenhund gehalten würde?
    Da Papageien eben nicht so einfach zu halten sind wie Hund und Katze, denke ich das von "uns" als ernsthafte Papageienhalter,einiges dazugetan wurde und wird,die Papas besser zu begreifen und zu Ihrer Lebensqualität beizutragen.
    Aus Naturwissentschaftlicher Sicht Tiere zu beobachten,sei es in freier Wildbahn oder in Gefangenschaft,ist wohl etwas Anderes wie mit einem Papagei in der Familie alt zu werden...
    Natürlich bin auch ich total gegen Käfighaltung von Papageien.Wenn ich Politiker und Milliardär wäre und es machbar wäre,würde ich ein sofortiges Zucht und Einfuhrverbot für alle Papageien Weltweit erlassen und würde alle Papas in Ihr Heimatland bringen und sie versuchen wieder auszuwildern.
    Da das aber keiner Macht der die Mittel dazu hat,und das auch wohl illusorisch ist, tue ich eben alles um meine zwei Grauen,die nun mal hier geboren sind, ein schönes Leben zu gestalten.wenn auch nicht immer Wissentschaftlich koreckt.
    Viele Grüße
    Joe
     
  4. Dingens

    Dingens Foren-Guru

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    Jawoll!!:D :D :D :D
     
  5. Dicker

    Dicker Guest

    hallo christa,

    wieso werden hamsterhalter nicht mal gefragt, ob es richtig ist, den gemeinen feldhamster als "nachzuchten" im käfig zu halten??
    ob es denen wohl gefällt, sich im laufrad ´nen schwindel anzulaufen oder ob sie wohl lieber auf dem feld hin und her rasen würden??!!?? man sollte sie sich mal auf dem feld im rudel mal genauer anschauen, nur dann ist man tierfreund!! *grins*

    nichts für ungut!!!


    liebe grüße
    bine und die babies
     
  6. Dingens

    Dingens Foren-Guru

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    @bine
    Hamster sind Einzelgänger...ist also nix mit Rudel beobachten.............aber Grundsätzlich geb ich dir recht. Die ganze Papahaltung ist nicht ganz Artgerecht, aber wenn man dann schon so anfängt, dann kann man ja mal bei den ZOOs weitermachen ........oder bei den sogenannten Nutztieren...und ..und.. und.
    Natürlich ist es bestimt schön, so ein Schwarm Papas in freier Wildbahn zu beobachten....
    Das ist ein Thema, das man echt totreden kann.
    Ich persönlich finde den Papa daheim richtig gut, genauso wie meine zwei Katzen, oder damals mein Zwergkaninchen.
    @ Christa F
    Du bist mir nicht zu nahe getreten...
    Mfg
    Olly
     
  7. Dicker

    Dicker Guest

    hi olly,

    o.k., dann rudeln sie halt alleine*grins* aber du hast mich ja verstanden. :p

    ich finde meine geier auch genial, sowie unsere katze, unseren hund und damals unseren hasen.

    so long

    bine und die babies
     
  8. #7 katrin schwark, 9. Januar 2002
    katrin schwark

    katrin schwark Guest

    Hallo alle zusammen

    Ich frage mich immer wieder, warum um die Haltung von Papageien so viel aufriss gemacht wird. Papageien sind Schwarmtiere und müssen mindestens Paarweise gehalten werden.Papageien sollen nicht in käfigen gehalten werden.Was ist mit den anderen Tieren? Der Hund ist ein Rudeltier. Warum muss er dann nicht zu zweit gehalten werden?Warum darf er in einen zwinger gesperrt werden?Die Katze ist ein Jagdtier.Warum darf sie in der Wohnung gehalten werden?Es gibt sicher noch unzählige Beispiele.Meine Papageien sind Familienmitglieder genauso wie mein Hund.Und wenn ich die Grossbrände in Australien sehe, dann freue ich mich das meine Geier in meinem Wohnzimmer sitzen, und nicht in Australien.Ich denke, wenn es unseren Papageien hier so schlecht gehen würde, würden sie sich dann vermehren? Auch denke ich, das nicht wir die Tiere vermenschlichen, sie tun es selber. Sie tun nur das was sie selber wollen.Und verstehen kann ich meine Geier auch so.Ich hab ein Pärchen Graue.Beide leben in einer Voliere, und könnten zusammen glücklich sein.Nachdem ich ein Wochenende nicht da war, biss sich mein Hahn alle Schwanzfedern raus.Ich habe verstanden was er mir sagen wollte.Er braucht den kontakt zu seiner Person, und er möchte am Familienleben teilnehmen. Und zum Schluss. Ich liebe jeden einzelnen meiner Geier und würde keinen davon hergeben.
    gruss Katrin
     
  9. frivoe

    frivoe Stammmitglied

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    Hallo Christa,

    du sprichst von der zu großen Vermenschlichung unserer Pfleglinge. Wir sind aber nun einmal Menschen und können unsere Umwelt daher auch nur durch eine menschliche Brille wahrnehmen.Umgekehrt werden wir sicher von unseren Tieren auch > verpapageilicht<.
    Unsere Grauen (wie auch andere Tiere) sind uns emotional sicher sehr viel näher als sie es uns geistig sind.Daher ist uns ein Zugang zu ihnen über das Gefühl sehr viel einfacher.Je mehr wir ein Tier zu begreifen lernen , umso mehr verstehen wir auch von uns selber.Da wir ja alle Teile eines gemeinsamen Ganzen sind.Wir sind zwar der letzte Schrei ,aber noch nicht das letzte Wort der Schöpfung.Soweit wie wir es möchten sind wir nicht von ihnen entfernt.
    Das heißt aber noch lange nicht das man dabei automatisch zu einem sentimentalen Tierliebhaber wird.
    Eine Welt in der es nur eine wissenschaftliche Sicht auf die Dinge gibt ist doch eine sehr kalte und unfreundliche Welt.
    Wer es mit Papageien nicht nur Jahre sondern Jahrzehnte aushalten will,der braucht nach meiner Meinung mehr als eine wissenschaftliche Distanz zu diesen Tieren.

    Schöne Grüße Fritz
     
  10. Utena

    Utena Guest

    Hallöchen!
    Ich kan mich im wesentlichen meinen Vorgängern nur anschließen.
    Es werden nun mal Tiere gehalten das war schon immer so und wird auch so bleiben.
    Daher finde ich es für absulut richtig das heutzutage Papageien nachgezüchtet und nicht ihrer Heimat beraubt werden!
    Sie sind Gruppentier,ich habe eine Gruppe von 7 Grauen die sich im großen und ganzen sehr gut versteht.
    Natürlich sind viele Handaufzuchten darunter,das ja für jeden sehr schön ist gleich einen zahmen Grauen zu haben,aber im Grund tut man da nichts gutes,da die Tiere ja völlig falsch geprägt sind.
    Ich finde das es durchaus vertretbar ist Leute wie in diesen Forum Papageien zu halten,den sie tun wirklich das beste für ihre Tiere.
    Wer schon mal mit Papageien über längere Zeit gelebt hat,der weis,das man den Tieren sowiso nichts aufdrängen kann was sie nicht wollen und das sie freiwillig den Kontakt suchen.
    Falsch finde ich wen man den Tieren ihre Grundbedürfnissen wegnimmt wie einen Artgleichen Partner,Flugunfähigkeit durch Flügelstutzen,kleine Käfige usw.
    Außerden ist jeder verantwortungbewuste Papageienhalter sowiso daran interessiert das es seinen Schützlingen gut geht,da sie ja sonst zu Verhaltungstörungen neigen.
    Ich finde das man da eher skrupellosen Züchtern,Tiergeschäften und Papageienshows auf die Finger klopfen sollte.
    Oder der so weltberuhmte Graupapagei Alex,der schon vielen bewiesen hat wie intelegent diese Tiere sind,ist doch gerade er ein Mahnmal,den er ist ein fast Kahlgerupfter !
    Da wollte die Wissenschaft ja auch wissen wie intelegent sie sind, aber da kräht kein Hahn danach.
    Viele Grüße Sandra
     
  11. frivoe

    frivoe Stammmitglied

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    Alex

    Hallo Sandra,

    finde es mutig das du die Institution > Alex < in Frage stellst.Habe das auch mal gemacht und sehr viel Ärger bekommen.
    Bin aber deiner Meinung.

    Gruß Fritz
     
  12. Suzzi

    Suzzi Guest

    Da kann und will ich mich Sandra nur anschließen.

    Ein Grauer tut nur das was er will!! Nicht das was wir ihm aufdrängen wollen und wers versucht weiß wie weh das tun kann :p
    Zwecks der Haltung wurde ja schon genug gesagt. Da müßte man jedem alten Menschen seinen zu fetten Hund abnehmen oder jeden Welli der in "einzelhaft" sitzt.
    Ich denke wer Tausende oder hunderte von Mark für ein Tier ausgibt, und viele müßen sich (so wie ich) sich so einen Vogel erst mal "ersparen" die tun alles dafür das es ihm auch gut geht.
    Wer einen Grauen hat oder auch mehrere der weiß das man die Tiere nicht einsperren kann. höchstens in Sicherheit bewaren wenn man mal nicht zuhause sein kann. Denn sobald die Vögel draussen sind, schließen sie sich automatisch an den Menschen an weil dies dann der Schwarm ist (Familie) und ich sehe darin überhaupt nichs negatives. Im gegenteil. Meine Kinder haben so auch gelernt anderes "Leben" zu respektieren und das jedes Lebewesen seinen eigenen Karakter und willen hat.
    Ich könnte mich aufregen wenn ich immer von so vielen "Studierten Fachsimplern" was vorgehalten bekomme!
    8( 8( 8( 8(
     
  13. a.canus

    a.canus Papageienfreak

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    Also ich denke manchmal vermenschlichen wir schon arg, und ob das immer zum Besten für uns und die Tiere ist, ist für mich schon manchmal als Frage da gewesen.
    Ich halte zahme und nicht zahme Vögel, lasse jedem aber wenn sie wollen oder nicht wollen seine eigenen Willen soweit ich ihn erkennen kann, bin nun mal kein Papagei.
    Ich denke, wir sollten alle bemüht sein unseren Tieren ein gutes Heim zu geben jeder nach seinen Möglichkeiten und nach besten Wissen und Gewissen.
    Ich glaube auch wenn wir hier schreiben klingt es manchmal übertriebener wie es wirklich ist. Ich denke wir LIEBEN halt unsere Vögel und da ist es nicht immer leicht auszudrücken was wir fühlen.
    ICh finde es aber sehr gut mal auch über so ein Thema sich Gedanken zu machen und freue mich über dieses Forumspunkt und danke dass auch Mut da ist so was zu schreiben denn nur wenn wir unsere Haltung von allen Seiten beleuchten werden wir unsere Vögel immer besser verstehen, daher halten und auch lieben lernen.
    Jeder egal ob von Forschung oder als Liebhaber lernt jeden Tag noch was dazu wenn er will.
     
  14. Gizmo

    Gizmo Guest

    so so

    Hallo CHrista

    eigendlich bin ich ja deiner Meinung. Ich denke keine Voliere der Welt kann unserern Papas eine Artgerechte Haltung bieten !!! Nur wer kann sich schon in freier Wildbahn mit Papas beschäftigen??
    Das gleiche gilt übrigens Für Hund Katzen und und und....

    Aber schlussendlich denke ich sieht man ja schnell wo sich ein Tier wohl fühlt !!!;)

    Ein Hund der sich nicht wohl fühlt beisst (vielleicht)
    Ein Papagei rupft schreit und und und
    Eine Katze die sich nicht wohl fühlt kommt gar nicht mehr zu seinem Halter zurück !!!

    Dieses Thema hat kein Ende.... Zuerst sollten wir mal versuchen bei uns Menschen nach frieden zusuchen.... Beispiele gibt es genug (Krieg, Terror, Politik, Tierhandel usw)

    es Grüsst
     
  15. Tika

    Tika Guest

    Es ist echt schwierig

    Hi
    Also ich bin auch der Ansicht das Papageien in der Natur am besten aufgehoben sind.Ich halte selber zwei Graue aber auch nur weil sie da wo sie hergekommen sind in schlechter Haltung gelebt haben .Mir taten die Tiere so leid das ich sie da raus geholt hab.Ich versuche den Tieren ein gutes Leben zu geben sofern dies überhaupt möglich ist .Ich hoffe das die Einfuhr dieser Vögel endlich verboten wird .Ich finde es schrecklich wie manch einer seine Vögel hält geschweige denn züchtet .Um die Vögel zu beschäftigen damit sie Abwechslung haben vermenscht man sie schon ein wenig was ich allerdings für legitim halte denn besser einen aufgeweckten Vogel der Spaß am Leben hat als apathischen vorsichhervegetierendenTeil was stumm auf der Stange sitzt.Ich selbst hab schon beobachtet wie sehr sie sich durch Beschäftigung zu ihrem Vorteil verändern können.Würde mich auch mal interessieren was du genau unter dem Begriff vermenschlichen verstehst ?
    Liebe Grüsse Tina
     
  16. Nathalie

    Nathalie Foren-Guru

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    Jetzt habe ich die Beiträge so oft gelesen, muss auch was dazu sagen:

    Wenn wir ehrlich sind, ist es unmöglich Tiere artgerecht zu halten. Es ist uns nun mal unmöglich, die Natur nachzuahmen und den Tieren ihr Revier zu geben.

    Aber:
    Wir Menschen, wir alle (!!!!) sind dafür verantwortlich, dass Tiere aussterben, weil wir die Natur zerstören!
    Ich fände es schlimm, wenn Kinder später die Tiere nur noch von alten Fotos oder Zeichnungen kennen lernen.

    Darum-
    ist es gut, dass es Zoos gibt (natürlich gibt es dort schwarze Schafe), denn teilweise leben Tierarten nur noch in Zoos, weil wir es geschafft haben, sie auszurotten.

    ist es gut, wenn es so viele Papageienliebhaber gibt, die den Tieren ein schönes Zuhause geben.
    Und dann lieber ein Papa mit Familienanschluss, als ein Tier was im Namen der Wissenschaft (ist das etwa artgerecht???) gehalten wird!!!

    Wir müssen dafür sorgen, die Leute aufzuklären, wg Einzelhaltung, Zucht, Wildfänge, Haltungsbedingungen, etc!
    Wir müssen dafür sorgen, dass die Umwelt nicht weiter zerstört wird!
    Nur dann können Papas und alle anderen Tiere artgerecht leben...nämlich in der Natur...ohne uns Menschen!
     
  17. #16 Coco´s Boss, 16. Januar 2002
    Coco´s Boss

    Coco´s Boss Guest

    Ja ,die Alternative wäre endlich mal die Menschen auszurotten,damit die Tiere endlich mal in Ruhe leben können!Und wer soll das denn machen?Keine Angst,das machen sie(die Menschen) schon selber.Noch niemals war die Chance so gut wie jetzt dafür!
    Sorry ,ein bischen ironisch,aber nicht abwegig....
    MfG
    Joe
     
  18. NicoleJ

    NicoleJ Guest

    Hallo,

    ich kann mich Nathalie nur anschließen.

    Christa , da Du ja das Thema gestartet hast würde ich es gut finden wenn Du dich zu den Antworten mal äußern würdest.

    Gruß

    Nicole
     
  19. hansklein

    hansklein Guest

    Hallo Christa, also antworten kannste doch oder???

    Hallo Christa,

    also jetzt möchte ich ma meinen Senf dazugeben... Du bist ja angeblich Naturwissenschaftlerin und hast hier deine Meinung geäußert. Ich kenne eine sehr nette aber auch sie ist irgendwo weltfremd und hält in Käfigen ein paar Stück...

    Da sollte dir bekannt sein dass über das Freileben unserer Papa´s gar net sooo viel bekannt ist... Wo beobachtest du denn "deine" Vögel??? Doch net etwa in ner Voliere oder gar Käfigen und denn so dass du dich auf´s Füttern und Wassergeben beschränkst und dich sonst um nicht´s kümmerst ausser das beobachten???... Ob das Oki ist... Das zweifel ich mehr als an... Und Artgerecht wäre das erst recht nicht, die Vögel nur zum Beobachten zu halten "im Dienste der Wissenschaft...". Hab ma irgendwo gelesen dass so ein armer Vogel ein Rupfer geworden sein soll. Tiere sind keine Versuchskaninchen, weder für "Wissenschaftler" noch für Menschen. Alleine das "Artgerechte" halten ist ja schon ne Wissenschaft für sich...

    Ich denke dass da einige Papahalter hier wesentlich mehr Erfahrung haben in Bezug auf Verhalten der Papa´s, gerade bei sozialen Dingen wie Gefiederpflege,Krankheiten etc... in allen möglichen Situationen als du. Auch machen sie wahrscheinlich viel mehr mit weil sie sich intensiv um ihre Vögel bemühen und sich um sie kümmern wenn´s Probleme gibt statt einfach zu schauen was passiert... Und nicht zuletzt sorgen einige Papahalter durch Zucht bei guten Bedinungen dafür dass wesentlich weniger WF benötigt und gekauft werden, was den Vögeln in Ihrer Heimat zugute kommt... Denn wenn weniger WF gekauft werden kann der Bestand aus dem Herkunftsland aufatmen und sich weiter mehren um dann irgendwann nicht mehr zu den "bedrohten" Arten zu gehören.

    Auch in einer Meinung täuschst du dich... Vielleicht sollteste mal etwas Lektüre lesen... Papa´s haben so in etwa nen Verstand von nem 5´jährigen Kind... und passen sich u.a. dadurch ihrer Umgebung an. Dadurch werden sie auch zu nem Familienmitglied. Sie schliessen sich denn auch ihrem menschlichen Schwarm an. Die meisten Papahalter hier haben ja auch min.2 so dass der Papa es nicht müsste.. Das entscheidet letzendlich er.

    Ich könnte mich ja täuschen, aber du schriebst etwas zu wenig. Wenn du die Tiere in ihrer NATÜRLICHEN Umgebung, z.b. in Afrika oder Amerika und wo sie sonst noch leben studierst dann würde ich gerne mehr von deiner Meinung als Naturwissenschaftlerin wissen, denn das wäre Interessant und Nützlich, mehr über die Tiere in ihrer Heimat zu Erfahren. Wie sie da wirklich leben, was sie in der Natur wirklich essen und wie sie sich da verhalten... Da gibt´s wohl wenig Lektüre...

    Das sollte jetzt kein Angriff auf dich sein, sondern stellt nur meine persönliche Meinung dar. Es würde mich freuen wenn wir auch eine Antwort von dir bekämen.

    Liebe Grüsse

    Hans
     
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  21. Paula

    Paula Guest

    Hallo zusammen,

    ich finde, Hans hat recht: Da loggt sich ein Gast ein, sagt mal kurz, dass er unser aller Verhalten nicht gutheißen kann, und wenn sich die Foren-Teilnehmer dann auch noch die Mühe machen, über das Thema zu diskutieren, meldet er sich einfach nicht mehr. Irgendwie unhöflich.

    Viele Grüße,
    Gudrun.
     
  22. Sybille

    Sybille Foren-Guru

    Dabei seit:
    23. September 2001
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    Ort:
    073.... Thüringen
    Wo bleibt Christas Antwort?

    Hallo zusammen,


    genau wie Paula, Hans und Nicole warte ich eigentlich auch schon seit Tagen darauf, dass Christa einmal ihre Meinung zu den Postings äußert.

    Ich selbst schließe mich meinen Vorschreibern an, denn ich bin auch der Meinung, dass man die Entnahme der Papas aus der Wildnis verbieten und dies v.a. dann auch kontrollieren sollte.
    Bei uns von einem Züchter aufgezogene Papas haben es eigentlich zumindest bei den Forenmitgliedern super und bekommen in der Regel alles, was sie brauchen. Außer natürlich leider die Möglichkeit zum Langstreckenflug.

    Ich weiß, wie jeder hier im Forum, dass es leider auch Papas gibt, die es nicht so gut mit ihren "Haltern" getroffen haben und dahinvegetieren müssen.:-((((
    Aber das trifft doch sicherlich auf keinen von unseren Papas zu.
    Wie schon gesagt, verstehe ich nicht, dass Christa sich nicht mehr meldet, nachdem sie eine solche Diskussion ausgelöst hat.


    Viele liebe Grüße
    Sybille K und die Geier
     
Thema:

Denkweise von Papageienhaltern (war: Graupapageien)

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