Der Waldi

Diskutiere Der Waldi im Sperlingspapageien Forum im Bereich Papageien; :traurig: Unser Waldi hatte nachdem er zu uns kam Trichmonaden. Hatte ich schon mal erzählt wir mussten alle unsere Vögel behandeln - er hat...

  1. nelson

    nelson Mitglied

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    :traurig: Unser Waldi hatte nachdem er zu uns kam Trichmonaden. Hatte ich schon mal erzählt wir mussten alle unsere Vögel behandeln - er hat überlebt. Allerdings ist
    er nicht mehr der Selbe. Er kann sich nicht mehr behaupten, schreckt bei jedem Ton zusammen und unterliegt auch fast immer. Krank ist er nicht - das haben wir beim TA checken lassen. Wenn er draussen ist fliegt er wie ein Irrer und zum Schluss landet
    er meistens auf dem Boden. Nicht selten eine Bruchlandung. Kennt jemand so etwas?
    Er macht uns immer Sorgen. Ihr habt mir schon so gute Tips gegeben - vielleicht hat jemand auch so eine Erfahrung gemacht. Dank im voraus!
     
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  3. UteS

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    Dir hat ja noch niemand geantwortet!

    Leider kenne ich mich mit erkrankten Vögeln und verändertem Verhalten danach nicht aus.
    Zu dem Freiflug-Verhalten wollte ich nur fragen: Sieht das aus wie Panik?
    Wenn unsere Panik haben, dann fliegen sie auch ziellos und irre im Zimmer rum und landen schließlich irgendwo. Auch an Plätzen, wo sie sonst nie landen würden. Ist das bei ihm auch so?
    Oder fliegt er wild rum, weil es ihm scheinbar Spaß macht. Schöne, große Runden fliegen?

    Bei Panikflügen würde ich mal tippen, dass er einfach durch die schwere Erkrankung früher ein total verängstigter kleiner Kerl ist.
    Wie lange ist die Erkrankung denn her?
    Hat er denn keine Partnerin, an der er sich orientieren kann, und die ihm Sicherheit und Unterstützung gibt?

    Wenn er wirkich noch von der Erkrankung so verängstigt ist, würde ich ihm viel Ruhe gönnen und ihn vielleicht (mit Partnerin?) ganz getrennt von den anderen halten. Damit er wirklich zur Ruhe kommt und sein Selbstvertrauen wieder findet. Das geht ja nur ganz langsam bei den Vögeln, dass sie wieder Vertrauen fassen und selbstbewusster werden.

    Ich weiß nicht, ob ich damit helfen kann. Vielleicht antworten ja noch Andere und haben bessere Erklärungen.

    LG Ute
     
  4. UteS

    UteS Nachteule

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    Zusammenfassung

    Ich wollte nur noch mal zusammenfassen - auch für mich selbst, damit ich das besser verstehe:

    Du hast doch jetzt 6 - 3 Pärchen, oder nur 5 Sperlis?

    Klausi und Püppi: Das sind doch die, die jetzt vielleicht in Brutlaune sind. Und Püppi ist so aggressiv gegen jeden, auch beim Freiflug, nicht wahr.

    Bernie und Minnie: Die sind doch frisch, neu verpaart und kennen sich noch nicht lange, oder? Und die sind doch ganz friedlich. Sind aber noch in einem anderen Käfig und nur beim Freiflug gemeinsam mit Püppi und Bernie, oder?

    Waldi und ???: Hat der auch eine Partnerin? Auch frisch verpaart oder schon länger zusammen? Und wo sitzen die? Auch getrennt von den anderen vier in einem 3. Käfig?

    Mit Püppi das hört sich nach viel Stress an. Falls Waldi dann auch noch frisch verpaart ist, könnte es ihm einfach zu viel werden.
    Insgesamt hat die Gruppe ja noch nicht zueinander gefunden.
    Und falls Waldi dann noch von der Erkrankung so beeindruckt und verängstigt ist, könnte ihm das einfach zu unruhig sein.

    Habe ich die Konstellationen so richtig erfasst?
    Wer ist Waldis Partnerin, oder ist er alleine?

    LG Ute
     
  5. nelson

    nelson Mitglied

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    Ute es ist viel Stress. Gott sei Dank haben sich 2 Paare gefunden. So dann gibt es noch das Männerpaar Nelson und Merlin. Die wollen keine Frauen. Und den Waldi. Der hat die Krankheit überlebt und ist seit dem nicht mehr der Selbe. Ja er ist panisch! Nicht vor uns aber von den anderen. Die sind auch sehr gemein zu ihm. Er war ein guter Flieger, aber seit der Krankheit ist alles anders. Er tut uns sehr Leid und wir würden auch noch ein weiteres Weibchen für ihn suchen. Aber im Moment wäre das für ihn zu viel glaube ich. Ja es ist ein Problem, denn wir hätten gerne zumindest die Paare zusammen - klappt aber nicht wegen der Püppi.
    Wir haben jetzt 3 Volieren - eine große von ebay und 2 selbstgebaute. 2 im Untergeschoss - eine oben. Und einen großen Käfig für Waldi. Wir geben nicht auf.
    Bernie und Mimi - Püppi und Klausi sollen zusammen kommen. Nelson und Merlin sind glücklich. Und für Waldi muss ich eine Frau finden, aber erst wenn es ihm besser geht. Er bekommt viel Aufmerksamkeit von uns. Mit den anderen kann ich ihn nicht rauslassen. Mir tut das in der Seele weh. Wir haben ja einen anderen Züchter gefunden, der meinte auch das es so etwas gibt. Waldi ist ein pastell blaues Tier unser kleines Wölkchen. Er rührt uns manchmal zu tränen - keines meiner Kleinen könnte ich jemals wieder hergeben. Wir suchen nach einer Lösung. Fatal ist - wenn ein Züchter dazu rät nur Männchen zu nehmen. Das müsste man mal im Forum "dick unterstreichen". Ich wünschte es würde alles gut werden! Wenn Waldi sich wenigsten selbst ein Mädel suchen könnte. Macht aber kein Züchter. Nochmehr Unterkünfte kann ich wirklich nicht mehr unterbringen - nicht einfach oder? Ich bin der Meinung Waldi hat ein Trauma.
     
  6. UteS

    UteS Nachteule

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    Ich denke mal so als "Laien-Psychologe" auch, dass Waldi noch ein Trauma von der Erkrankung hat.

    Wie lange ist das denn her?

    Die Situation mit den 3 Käfigen ist doch gut. :zustimm:
    Ich würde da zur Zeit gar nichts mehr ändern. Auch keine neuen Partner. Erst mal Ruhe in die Gruppe bringen und mit Geduld abwarten. Viel, viel Geduld. Die kleinen Lebewesen müssen sich ja auch einstellen auf Neues. Und brauchen Zeit dafür.

    Wenn Waldi ganz alleine vielleicht "oben" steht, seine Ruhe hat und Zuwendung von euch, dann wird das schon. Dann bekommt er von den Streitereien der anderen nichts mit und kann sich ganz in Ruhe entwickeln.
    Die sind ja doch robuster als man denkt. Das kann Monate dauern, aber die verändern sich schon in ihrem Verhalten.

    Ich wäre da zuversichtlich und würde ihm Ruhe und Zeit gönnen.

    Ich habe das selbst bei unserem Hahn beobachtet: Der war am Anfang ziemlich eingeschüchtert und trotz Partnerin lieber für sich alleine und ganz, ganz ruhig. Über Monate hat er sich enorm verändert: Ist selbstbewusst geworden, erforscht jetzt gerne Dinge, fliegt alleine rum - halt total verändert. Sogar fast handzahm: Fliegt uns auf die Schulter und begrüßt uns, wenn wir ins Wohnzimmer kommen usw.
    Aber wir haben ihn wirklich monatelang ganz in Ruhe gelassen - keine Anforderungen an ihn gestellt, dass er fliegen sollte oder Ähnliches. Wir haben uns auf seine Partnerin konzentriert, und irgendwann wollte er auch mitmachen. Inzwischen ist er ein ganz "normaler" Sperli: krawallig, zetert rum und sehr entdeckungsfreudig. Eine schöne Entwicklung.
    Wir mussten nur lernen, dass wir hier über Zeiträume von Monaten und nicht Wochen reden. Aber es lohnt sich!

    Ich wünsche dir viel Geduld - liebe Grüße
    Ute
     
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  8. nelson

    nelson Mitglied

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    Hallo Ute,

    das ist Ehrensache. Momentan braucht er Ruhe. Vor der Krankheit war er ganz anders. Fidel, untenehmungsfreudig, er hat sich gewehrt. Die Krankheit war im Februar. Das war nicht leicht. Er war sehr sehr schwach und wir haben uns so gefreut, das er es geschafft hat. 2 Unserer Vögel nicht. Seit dem ist er in Panik vor den anderen und wenn er sich erholt hatte haben wir ihn auch rausgelassen. Keine Chance- er reagiert voller Panik. Wir reden viel mit ihm, er ist total lieb kommt auf die Hand.Und lässt sich den Kopf kraulen. Mir tut das immer so Leid. Sobald aber nur einer von den anderen flattert, fliegt er panisch los. Wie habt Ihr denn Euren Kleinen wieder mit den anderen vereint.? Ging das besser als er seine Krise überwunden hat?
     
  9. UteS

    UteS Nachteule

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    Das ist ja noch nicht lange her. Da ist er wahrscheinlich noch beeindruckt.
    Wenn er Ruhe hat und Zuwendung von euch bekommt (siehe "Kopf kraulen"), dann wird er irgendwann bestimmt wieder sicherer und ruhiger.

    Wir haben doch nur 2 = 1 Pärchen, Mickey und Minnie. :zwinker:
    Mickey kam nur einige Wochen später, wir hatten zuerst nur Minnie alleine.
    Er hatte keine Krise - musste sich nur eingewöhnen, was sehr, sehr langsam ging und war halt von Anfang an sehr schüchtern und ängstlich und ruhig. Aber heute ja nicht mehr.
    Minnie dagegen war von Anfang an krawallig, extrem neugierig und mutig, hat vor absolut nichts Angst und war immer sehr, sehr dominant. Aber das ändert sich jetzt auch, seit sie neuerdings von Mickey "auf die Mütze" kriegt.

    Beide waren dann nach Mickeys Einzug immer gemeinsam im Käfig. Aber Mickey war halt froh, wenn er seine Ruhe hatte, und sie draußen rumflog. Er saß gerne nur ruhig rum. Ist aber heute auch nicht mehr so.

    Aber wie gesagt, diese Entwicklung hat bestimmt insgesamt 1 Jahr, wenn nicht länger, gedauert. Ganz langsam immer schrittweise, veränderte sich sein Verhalten und er wurde lebhafter.

    Ich denke, das könnte sich bei Waldi auch so entwickeln.

    LG Ute
     
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