Der Westerwald Wolf - Wie es kommen mußte

Diskutiere Der Westerwald Wolf - Wie es kommen mußte im andere Tierarten Forum im Bereich Tierforen; Der Westerwald Wolf ist wohl erschossen worden. Mal schauen was bei der Untersuchung rauskommt.

  1. #1 Le Perruche, 23.04.2012
    Le Perruche

    Le Perruche Foren-Guru

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    Der Westerwald Wolf ist wohl erschossen worden.

    Mal schauen was bei der Untersuchung rauskommt.
     
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  3. Ernstl

    Ernstl Guest

    Schade. Der Mensch ist und bleibt das dümmste Tier das ich kenne.
     
  4. FoeniX

    FoeniX Foren-Guru

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    Unglaublich schade und traurig.
    Hoffentlich wird der "Täter" gefunden und entsprechend bestraft.
     
  5. #4 vögelchen3011, 24.04.2012
    vögelchen3011

    vögelchen3011 Guest

    wurde vielleicht mit einen "streunenden Hund verwechselt und dann abgeschossen"
     
  6. Ernstl

    Ernstl Guest

    Ganz sicher und die Erde ist eine Scheibe.
     
  7. #6 morrygan, 24.04.2012
    morrygan

    morrygan Taranta-Futtergeber

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    Danke für den Link.

    Von diesem Wolf habe ich garnichts mitbekommen, dabei wohne ich am Rande des Westerwaldes.

    Das arme Tier... der Täter gehört doch echt an die Wand geklatscht bei soviel Dummheit und Ignoranz. Aber wenn ein Wolf schon so weit gekommen ist, werden sich hoffentlich auch andere dort ansiedeln.

    Da hat sich ein Dörfler wohl die neue Version von Rotkäppchen angeschaut und Angst bekommen.

    Man kann nur immer wieder hoffen, dass die Natur nicht müde wird uns stetig neue Chancen einzuräumen...
     
  8. #7 GuidoQ., 24.04.2012
    GuidoQ.

    GuidoQ. Agaflüsterer

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    Ich habe diese Nachricht auch gerade bekommen. Anscheinend wurde er mit einer grosskalibrigen Waffe erschossen, laut Forstamt.
    Jetzt frag ich mich : Warum :? Er hat die Menschen in Ruhe gelassen, warum konnten solche " Menschen " ihn nicht einach auch in Ruhe lassen ? Er war so scheu, dat nur wenige Menschen dat Glück hatten ihn zu sehen, also, warum sollte man vor solch einem schönen Tier Angst haben ???? 0l
     
  9. #8 tamborie, 24.04.2012
    tamborie

    tamborie Guest

    Ein 71 jähriger hat die Tat gestanden.
    Da schicken Sie Autofahrer zum Seh und Reaktionstest aber 71jährige dürfen mit ner Knarre rumlaufen.
    Wer weiß was der gesehen, wahrscheinlich dachte er es sei ein Hase.

    Tam
     
  10. FoeniX

    FoeniX Foren-Guru

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    71 Jahre, Pächter des Waldes und Jäger!
    Und dann so viel Inkompetenz.
    Wenn er noch ein wenig Grips hätte, hätte er ihn wenigstens entsorgt und nicht einfach liegen lassen.
    KLICK
     
  11. LukasJ

    LukasJ Meerschweinchen Freund

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    Was ich lachhaft finde ist es wenn Jäger sagen. Der Wolf dürfe nicht zurückkommen, weil sich das negativ auf das deutsche Ökosystem auswirken würde.
    Wohl eher auf ihr Jagdtverhalten. 0l8(
    Lg Lukas
    :0-
     
  12. Liesl

    Liesl ...die in den Wald zog

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    :traurig: Ich finde das auch sehr schade und traurig.

    Es könnte sein, daß die Gerichtbarkeit einem 70jährigem Rentner zumutet, den Wolf mit einem wildernden Husky/-Mischling in seinem (gepachteten) Revier verwechselt zu haben... da wird dann nicht viel Strafe bei "rum kommen".

    Was kann man für die Zukunft (des Wolfes) tun?

    :idee: Vielleicht sollten die Naturschutzbehörden, Jagdverbände und -Organe sowie Organisationen flächendeckend ihre Jäger und Pächter frühzeitig informieren wenn in ihrem- und angrenzenden Gebiet(en) ein Wolf versucht, heimisch zu werden.
    Dann kann sich von den offiziell bewaffneten Hütern und Jägern des Waldes keiner mehr so schnell mit >> hab ich mit einem wilderndern Hund verwechselt << rausreden.
    Andererseits habe ich aber das Gefühl, daß die Akzeptanz des Wolfes im eigenen Revier dem Einen oder Anderen vielleicht gar nicht so genehm ist.


    Ich hoffe, daß sich in unserem Teil vom Odenwald auch irgendwann mal Wölfe ansiedeln - daß wäre schön. :freude: :freude:
    Es sind ja Langstreckenläufer...vielleicht schafft es einer/mehrere, von Bayern oder vom Osten bis zu uns.




    LG,
    Liesl
     
  13. #12 GuidoQ., 25.04.2012
    GuidoQ.

    GuidoQ. Agaflüsterer

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    Hi Liesl
    Ich kann mich Deinem Beitrag nur anschliessen, aber, ganz Deutschland wusste dat im Westerwald ein Wolf gesehen wurde. Alle Zeitungen waren voll damit, und ausgerechnet ein Pächter / Jäger sollte davon nix gewusst haben? Dat kann ich mir nicht vorstellen.
     
  14. #13 Liesl, 28.04.2012
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 28.04.2012
    Liesl

    Liesl ...die in den Wald zog

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    :trost: Guido, es ist in der Tat nur schwer nachvollziehbar.

    :schimpf: Ich wäre dafür, daß Jäger und Co. ab einem gewissen Alter alle 2 Jahre ihre Sehfähigkeit nachweisen müssen! Damit könnte man der 'Verwechslungsgefahr' auch noch ein bisschen entgegenwirken.



    Weitere/Neue - aus der Presse entnommene Info’s:

    Werde nachstehend stichwortartig ein paar News aufführen:

    …ein DNS-Test hat nun zweifelsfrei ergeben: Es handelt sich um den wohl einzigen Wolf im Westerwald… ...seit 1879...

    …Ein 71 Jahre alter Jäger aus dem Raum Köln hat den mutmaßlichen Wolf aus dem Westerwald erschossen.
    Der Mann habe eine Berechtigung gehabt, sich in dem Revier aufzuhalten, teilte die Polizei am Mittwoch in Montabaur mit.
    Er habe das Tier für einen Hund gehalten, der Rehe gehetzt habe. Nachdem er mit seinem Jagdgewehr geschossen habe, sei das Tier davongelaufen. Daher habe er vermutet, es verfehlt zu haben.
    Erst in den Medien habe er vom Tod des Tieres erfahren…

    …Das rheinland-pfälzische Umweltministerium will nun einen "Wolfsmanagementplan" erstellen. Dieser solle das Land "in Zukunft besser auf die Ankunft dieser willkommenen Art vorbereiten", teilte das Ministerium mit. Der aktuelle Fall beweise, dass der getötete Wolf keine Chance hatte, "sich in unserer heimischen Fauna anzusiedeln"…


    Hier die Links zu den entspr. Presse-Bericht

    Klick
    KLICK
    P.S.: Dass der Wolf sich mit der großen Schußverletzung (riesiges Loch im Bauch) noch mehr als wie wenige Schritte (wenn überhaupt) fortbewegt haben soll/kann... halte ich persönlich kaum für möglich.




    LG,
    Liesl
     
  15. FoeniX

    FoeniX Foren-Guru

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    Guten Morgen liebe Liesl :0-

    ...und selbst wenn,
    hätte ich es für selbstverständlich gehalten, dass ein Jäger den verletzten "Hund" sucht, um ihm ggf. den Gnadenschuss zu geben.
    Wenn der Jäger glaubte, das Tier komplett verfehlt zu haben, muss er auf beiden Augen blind sein.
    Ich hoffe nicht, dass er mit dieser offensichtlichen Ausrede durchkommt.
     
  16. #15 Sirius123, 28.04.2012
    Sirius123

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    Tja, wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist .......! Ich erinnere nur an den "Problembären".

    Sehtest hin oder her, es fehlt offensichtlich an ordendlichen Schulungen.
    Wenn hiezulande die Jagdgehilfenausbildung abgeschlossen ist, bleibt der Schein bis auf Wiederruf gültig.

    Im vergangenen Jahr sind hier Wildkatzen als "Hauskatzen" abgeschossen worden. Man greift sich an den Kopf, selbst ein Laie kann Wölfe von Hunden, Hauskatzen von Wildkatzen unterscheiden (da brauchts nicht noch die DNA). Dann müsste es doch ein Einfaches sein die Jagenden besser zu schulen und aufmerksam zu machen, dass man lieber mal ein "Haustier" leben lässt, wenn Zweifel bestehen.

    Eine echte Schande, von zurück zur Natur sind wir in Wald und Flur aber noch mächtig weit weg!

    Man hätte sich gewünscht, dass mehr der Kopf und die Komunikation mit Jägern etc. eingeschaltet worden wäre. Wohl dachte der Herr, bekommt er noch einen Orden. Ich bin mir übrigens ziemlich sicher, dass dieser Mensch genau wusste was er da abschießt. Man nimmt solch Kaliber nur mit, wenn man vorbereitet ist. Es ist anzunehmen, dass er den Wolf schon Tage vorher gesichtet hat.

    Der Wolf ist wohl auf der Stelle an der er niedergesteckt wurde auch verblutet, deutet vieles drauf hin.

    Es ist halt wie mit allen Wildtieren, erst schießt man(n) dann schützt man! Auch, wenn es nichts mehr zu schützen gibt. Bestes Beispiel, der Tasmanische Tiger (Tasmanischer Beutelwolf).
     
  17. Liesl

    Liesl ...die in den Wald zog

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    :0- Huhu, moin moin Hazel.
    Natürlich hoffe ich auch, daß er mit seinen Ausreden nicht durchkommen wird.
    Auch frage ich mich, auf was er an diesem Tag eigentlich jagen wollte - mit einer solch großkalibrigen "Elefantenbüchse".
    Und daß der "Hund"/Wolf diesen Schuß ohne einen Quieker von sich zu geben "weggesteckt" hat und lautlos im Dickicht verschwunden ist... kann er auch vergessen - seine ich-dachte-ich-hätte-ihn-verfehlt-Masche geht hier nicht auf.



    @ Sirius: :zustimm: Mir kam auch gleich die "Bärengeschichte" wieder hoch, als ich von dem WW-Wolf erstmals hörte.




    LG,
    Liesl
     
  18. Yefi

    Yefi Mitglied

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    Wobei ich mir gar nicht sicher bin, was schlimmer ist:
    Einen *bösen* Wolf erschiessen, oder
    einen Hund zu erschiessen, nur weil er durch den Wald läuft.
     
  19. #18 tamborie, 05.05.2012
    tamborie

    tamborie Guest

    Musst Du auch nicht das regelt im Grunde der Gesetzgeber und hier ist das Gesetz ziemlich eindeutig.


    Es gibt nur die Aussage des Jägers, er sah einen Hund bei der Jagd und nicht wie Du hier suggerierst einen "Hund der spazieren ging".
    Der Abschuß somit gerechtfertigt.
    Der Jäger selber sagt aus, er hätte nie abgedrückt wenn es ein Wolf gewesen wäre (bzw. er ihn als solchen gesehen hätte)
    Was anderes wie die Aussage des Jägers gibt es nicht und an den wilden Spekulationen beteilige ich mich mit Sicherheit nicht.

    Egal wie, der Jäger wird seinen Schein vermutlich verlieren.
    Er hat wahrscheinlich nie damit gerechnet, dass ausgerechnet er noch mal einen Wolf in freier Wildbahn sieht. Hier müssen auch Jäger neu dazulernen.


    Tam
     
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  21. #19 doro.74, 06.05.2012
    doro.74

    doro.74 Foren-Guru

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    Tam, das von Dir erwähnte Gesetz ist seit 1934 !!!! nahezu unverändert in Kraft. Wo bitte gibt es denn sowas???

    Ich vertrete ganz klar die Meinung, dass nirgendwo so viele Lügen und Märchen erzählt werden wie in der "Jägerschaft". Mit diesen Lügen wird die Jagd als gerechtfertigt dargestellt... mal ehrlich: Naturschutz und Tierschutz lassen sich von jedem Menschen OHNE JAGDSCHEIN ausüben - Jagen dient ausschließlich dem tiermissachtenden Töten-Wollen.
    Die wahre Motivation zur Jagd ist die Lust am Töten und die überaus männliche Freude am "Beute machen", mehr nicht.
    Namhafte Biologen haben bewiesen, dass in UNBEJAGTEN Gebieten Europas Tiere und Natur im Einklang leben, die Vegetation üppiger ist etc. etc..

    Schon mal drüber nachgedacht, wie widersprüchlich das Tierschutz- und das Jagdgesetz sind???

    Jedes verdammte Jahr werden allein in Deutschland durch die mordlustige Jägerschaft 5 Mio. Wildtiere erschossen, erschlagen oder in Fallen gefangen. Das selbe Schicksal erleiden jährlich 350.000 HAUSTIERE und 40 Menschen. Dunkelziffern unbekannt.
    1500 Tonnen Blei landen jährlich in unserer Natur...

    Unfassbar.

    Und dann will dieser Typ auch noch einen fast 2 Meter langen Wolfsrüden nicht von einem Hund unterschieden haben wollen??? NEVER. Der war geil drauf, etwas Großes abzuknallen - das ist meine traurige Bilanz.
    Sorry, aber mir geht beim Thema Jagd immer die Hutschnur hoch...
     
  22. #20 tamborie, 07.05.2012
    tamborie

    tamborie Guest

    Ja ich weiß, Bambi lebt und lebt mit Klopfer im großen grünen Wald.
    Von Dir auch als Urwald bezeichnet.

    Sorry aber mir geht die Hutschnur hoch wenn ich so unqualifizierte Postings lese.


    Tam

    Aber Du hast ja recht, dass Gesetz ist überflüssig die Jagd könnten ja die Haushunde übernehmen. Das nennen wir dann extrem Barfen.
     
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