Deutscher Verband der Tierhalter

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  1. plassco

    plassco Cardueliden + Kanarien

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    Beim Durchblättern eines Zoo-Zajac-Prospekts bin ich auf folgende Zeilen gestoßen:

    "Wir leben schon so lange zusammen.
    Die Haustierhaltung reicht weit in der Menschheitsgeschichte zurück. Sie durchzieht unsere gesamte Geschichte und ist auf allen Kontinenten und in den meisten Kulturen verbreitet. Das früheste bekannte Heimtier ist nach historischen Quellen die Katze, die im alten Ägypten domestiziert wurde. Aber auch Hunde, Fische, Nager und Vögel haben eine lange Tradition als Haustier.

    Wir wollen unsere Tiere behalten.
    Die Haltung von Haustieren ist ein jahrtausende altes Kulturgut der gesamten
    Menschheit. Das Zusammenleben von Mensch und Haustier in unserer technisierten
    Gesellschaft lässt uns den Bezug zur Natur erhalten und fördert das Verständnis
    für Ökologie und Umwelt. Unsere Kinder wachsen mit Tieren auf und lernen dabei
    nicht nur, verantwortungsvoll mit anderen Lebewesen umzugehen, sondern
    auch viel über Verhalten und Biologie der Haustiere.

    Es gibt aber jemanden der etwas dagegen hat
    Leider finden in letzter Zeit radikale Meinungen einiger Tierrechts-Organisationen wie z. B.: Peta, Deutscher Tierschutzbund und Vier Pfoten ihren Weg in die politischen Organe unserer Länder und des Bundes. Parteien wittern die Chance auf Wählerstimmen und eignen sich deren Meinungen und Aussagen kaum geprüft an. SPD und Grüne fordern ein Haltungsverbot für sog. „exotische“ Haustiere. Was ist eigentlich ein „exotisches Haustier?“ Nachstehend einige Aussagen aus dem „Positionspapier Exoten im Privathaushalt“ vom April 2012 des Deutschen Tierschutzbundes aufgeführt:

    Grundsatzposition des Deutschen Tierschutzbundes.
    Der Deutsche Tierschutzbund spricht sich grundsätzlich gegen die Haltung sogenannter „Exoten“ bzw. „exotischer Tiere“ im Privathaushalt aus ... Zu den Exoten gehören verschiedenste Säugetiere wildlebender Arten, aber auch bestimmte Vögel, Fische, Reptilien und Amphibien. Ebenso fallen Insekten und Spinnentiere unter diese Definition“
    Unter diese Tiergruppe fallen nicht nur Wellensittiche, Kanarienvögel, Papageien und Zebrafinken, auch Meerschweinchen,
    Goldhamster, Zwergkaninchen, Goldfische, Schildkröten, Bartagamen, Leguane und die allermeisten Aquarienfische sollen künftig als Haustiere verboten werden. Von den heute bekannten ca. 2.500 verschiedenen Zierfischarten sollen nach dem Willen der Grünen über eine Positivliste nur noch 80 Arten übrig bleiben. Wer heute noch an die SPD oder die Grünen seine Stimme gibt, entscheidet sich klar gegen seine eigenen Familienmitglieder – seine Haustiere.
    Nur durch die Haltung in Hobbyistenhand sind viele Tiere erst richtig erforscht worden. Wir fordern daher ein uneingeschränktes Fortbestehen der Heimtierhaltung, die Förderung der Sach- und Fachkunde für die Tierhalter und ein Stopp des Einfuhrverbotes für Wildfänge. Außerdem eine Überarbeitung der Gefahrtierverordnungen der einzelnen Bundesländer."


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  3. OR-Michi

    OR-Michi Banned

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    Es mag meinerseits bezweifelt werden, das Hobbyhalter "erforschen können".
    Eine wissenschaftlich anerkannte Forschung resultiert immer aus einer mehrjährigen( 5 oder 10 Jahre) "Fallstudie",
    mit täglichen oft stündlichen genauen schriftlichen Aufzeichnungen!
    Das kann m.E. ein Hobbyhalter niemals vorhalten, es sein denn, er geht keiner geregelten Arbeit nach,
    ist also ständig (5 bis 10 Jahre)vor Ort!

    Warum soll es überhaupt weiterhin Wildfänge geben,8o reichen die jetzt vorhandenen Tiere nicht aus?:?

    Michael
     
Thema: Deutscher Verband der Tierhalter
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