Die Geschichte unserer Lotte ( mit Paramyxo infiziert)

Dieses Thema im Forum "Graupapageien" wurde erstellt von Margaretha Suck, 13. April 2009.

  1. charly18blue

    charly18blue Moderatorin
    Moderator

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    Liebe Margaretha,

    es ist eine Freude Lotte beim Futtern zuzusehen, sie sieht toll aus, jedes Federchen da wo es hingehört. Einfach Klasse, auch ihr Gewicht ist prima. :freude: Schön, dass Du mit Deinem lieben Besuch einige unterhaltsame und nette Tage hattest. Ich wünsche Euch einen schönen Restsonntag und dass es Lottchen weiterhin so gut geht. :0-
     
  2. AdMan

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  3. lady-li

    lady-li Banned

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    Lottchens Milchschnabel finde ich auch köstlich ! Die Kleine sprüht ja vor Lebensfreude ! :zustimm:
    "Tschüss Ingeboooorg" und "Guten Morgen - hast du ausgeschlafen" sagt sie ja zu niedlich.

    Ich freue mich für alle Beteiligten, daß ihr so eine schöne Zeit hattet.

    Das habe ich mir auch gedacht, Margaretha.
    Mir ist beim Füttern noch was aufgefallen :
    Papageien können es in der Regel überhaupt nicht haben, wenn Futter am Schnabel hängt.
    Der Schnabel wird dann immer an einem Ast abgewetzt.
    Nun hat Lottchen auf ihrem Futterplatz diese Möglichkeit nicht.
    Es bleibt ihr also nichts anderes übrig, als den Kopf zu schütteln und das Futter wegzuschleudern.
    Bei meiner Jocky habe ich das Problem so gelöst (wenn sie z.B. ihr Eigelb am Frühstückstisch bekommt),
    daß ich Küchenrollenpapier zu einem Knäuel balle und es ihr zwischendrin hinhalte.
    Jocky beißt dann in das Knäul und macht sich so selbst ihren Schnabel sauber.
    Du wirst lachen, aber Jocky ist richtig sauer, wenn ich nicht schnell genug mit der Küchenrolle bin. :D
    Ich könnte mir vorstellen, daß Lottchen diesen Service auch schätzen würde. ;)
     
  4. #3463 Margaretha Suck, 22. September 2011
    Margaretha Suck

    Margaretha Suck Foren-Guru

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    Hallo alle zusammen,

    für die lieben Zeilen danke ich ganz herzlich.

    Leider scheint seit Dienstag mittag die sorglose Zeit vorüber zu sein. Ich bemerkte, dass Lotti bereits vormittags sehr ruhig war und nicht, wie sonst üblich, vor Übermut und Lebensfreude sprühte. Deshalb habe ich mich vermehrt bei ihr aufgehalten und sie beobachtet. Gegen 13.00 Uhr flog sie auf ihren Käfig und setzte sich in die hinterste Ecke. Köpfchen und beide Flügelchen zuckten gleichzeitig sehr heftig, was hin und wieder mal passiert und zur Normalität gehört. Während der Attacken sitzt sie meistens auf ihren Füßchen. Plötzlich legte sie sich mit ihrem Bäuchlein auf die Gitterstäbe, weil sie sich nicht mehr auf den Füßchen halten konnte. Sie bekam ganz starre Äuglein, die sich bei jedem Kopfzucken nach innen klappten. Dabei war sie nicht ansprechbar.

    Gott sei Dank hatte sie sich so positioniert, dass sie nicht runterfallen konnte und so blieb mir nichts anderes übrig, als abzuwarten. Noch nie haben ihre Ausfälle so lange gedauert, denn erst nach ca. 2 Stunden, die mir wie eine Ewigkeit vorkamen, war alles vorbei. Lottchen zuckte zusammen, sammelte sich einen Moment, und kam dann zu mir geflogen. Ihr Verhalten war so, als wäre nichts geschehen. Sie trank ein wenig und plapperte dann munter drauf los. So lange und so heftig habe ich das noch nie erlebt, die Angst war riesengroß.

    Abends hatte sie wieder gut gefressen, auch war der gestrige Tag ohne weitere Vorkommnisse. Heute vormittag wiederholte sich das, jedoch in kürzerer Zeit und nicht ganz so heftig. So wird man wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgeführt und die Angst, die schon etwas in den Hintergrund geraten war, ist wieder präsent.

    Um die gestellten Fragen zu beantworten, ja, ich versuche ständig, Lottchen zu animieren, selber zu fressen. Wenn der Hunger riesengroß ist, nimmt sie ein bis zwei Schnäbel voll, dann setzt sie sich aber gleich wieder auf ihren Wasserspeicher und wartet darauf, dass ich sie füttere.

    Liebe Liane, deinen Vorschlag mit der Küchenpapierrolle praktiziere ich seit langer Zeit. Aber so schnell, wie das Fräulein den Kopf schüttelt und sich dann den Schnabel am Rand ihres Wasserspeichers putzt, kann ich nicht sein, ich bräuchte dazu noch eine dritte Hand. Sie zeigt mir, wenn sie satt ist. Dann nimmt sie den Löffelinhalt und schleudert ihn durch die Gegend. Dann kommt bei mir das Küchenpapier zum Einsatz, was sie gar nicht gerne mag. Wenn sie dann hineinbeisst nehme ich die Gelegenheit wahr, ihren Schnabel zu säubern. Widerwillig läßt sie es geschehen. Aber ich glaube, so sind sie alle.

    Zur Zeit sitzt Lotti ruhig auf der Tür und putzt sich. Mir ist durchaus bewusst, dass ich einen sehr kranken Vogel habe, dessen Zustand sich jederzeit negativ ändern kann. Ich hoffe jedoch, dass die Anfälle sich nicht häufen. Ausser Celebrex, von dem sie bereits morgens und abends Höchstmengen bekommt, gibt es ja leider kein weiteres Mittel.

    Nun wünschen wir allen noch einen schönen Tag.

    Ganz liebe Grüsse senden
    Lottchen und Margaretha
     
  5. Dorith

    Dorith Papageien- und Gartenfan

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    Liebe Margaretha,

    ich kann deine Sorgen sehr gut nachempfinden - ein steter Zustand zwischen Bangen und Hoffen. :traurig: Zwischendurch immer mal eine gute Phase, in der man wieder Hoffnung schöpft, aber wirklich dran gewöhnen, so dass die Sorgen ganz in den Hintergrund treten, kann man sich an solche nervlichen Belastungen nicht.

    Ich wünsche dir und Lottchen von ganzem Herzen, dass die Anfälle wieder nachlassen und wieder längere Phasen eintreten, in denen sie davor Ruhe hat und du dich nicht so ängstigen musst. :trost: Dafür drücke ich ganz feste die Daumen. Ich weiss, du lässt dich nicht entmutigen - aber einfach ist es ganz bestimmt nicht für dich.

    Ganz liebe Grüße von mir :trost:
    Dorit
     
  6. FoeniX

    FoeniX Foren-Guru

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    Liebe Margaretha,

    wie gut ich Dich verstehen kann.
    Man vergisst so gerne die Krankheit, wenn der Vogel lebenslustig ist und gut frisst.
    Aber die Realität holt uns leider immer wieder ein.
    Gibt es aus Deiner Sicht Anlässe für ihre Anfälle? Stress vielleicht oder zu viel Aufregung?

    Ich wünsche Lottchen alles Gute und Dir die Kraft, mit dem Wissen um ihre Krankheit umzugehen.

    Gib Lottchen ein Küsschen von Sita und Tara
     
  7. 93sunny

    93sunny Moderatorin
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    Liebe Margaretha,
    es tut mir so leid, dass es Lottchen so schlecht ging und du dir solch große Sorgen machen musstest.
    Ja, man vergisst zwischenzeitlich fast wie krank dieses Plappermäulchen ist.
    Ich wünsche euch sehr, dass das Schlimmste überstanden ist. Deine Angst in diesen ewig dauernden Stunden und Minuten kann ich nachfühlen und wünsche dir von Herzen, dass du dies nicht so oft erleben musst.
    Fühle dich gedrückt und alles Gute für Lottchen.
     
  8. Solveig

    Solveig Stammmitglied

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    Uschi, da muss ich dir Recht geben. Ich durfte ja einige Tage in Folge mit Lotti verbringen und man denkt nicht daran und merkt es ihr nicht an, dass sie ein so krankes Tier ist. Sie spielt, frißt sehr gut, nachdem sie Mutter erzählt, dass sie Hunger hat, sie fliegt wie ein Weltmeister und erzählt ununterbrochen und sie schaut wunderbar aus. Es ist so traurig, dass Margaretha, die sie mit so viel Hingabe und Sachverstand versorgt, immer wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt wird. Ich drücke die Daumen, dass diese Ausfälle immer seltener werden, wie im letzten Jahr.
    Solveig
     
  9. Terry57

    Terry57 Foren-Guru

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    Liebe Solveig

    da kann ich mich Deinen Ausführungen nur anschliessen. Und wenn man dann Margarethas Bericht liest, geht es einem umso tiefer unter die Haut. Der klein, freche, sprachbegabte Düsentrieb - so krank, unvorstellbar - und doch ist es so.
     
  10. lady-li

    lady-li Banned

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    Ach Margaretha, mir wird schon ganz anders, wenn ich von Lottchens Symptomen nur lese.
    Wie schlimm muß es da erst sein, wenn Du es hautnah erlebst und bangen mußt.
    Ich wünsche Lottchen, daß sie sich ganz schnell wieder stabilisiert. :trost:
     
  11. #3470 Margaretha Suck, 24. September 2011
    Margaretha Suck

    Margaretha Suck Foren-Guru

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    Hallo,

    leider hat sich Lotti nicht erholt. Auch gestern hatte sie wieder einen Anfall, den ich als gemäßigt bezeichnen würde. Auch verliert sie wieder an Gewicht, innerhalb eines Tages genau 10 Gramm. Nun hat sie ja Gott sei Dank einiges zuzusetzen, so dass man sich da im Moment keine größeren Sorgen machen muss.

    Heute jedoch sitzt sie bereits seit morgens aufgeplustert, spricht und pfeift nicht, und hat nur ein wenig getrunken. Ich laß sie aber keinen Augenblick aus den Augen und kann nur hoffen, dass nichts Schlimmeres passiert, und dass sie sich bald erholt.

    Wir wünschen allen ein schönes Wochenende.

    Herzliche Grüsse senden
    Lottchen und Margaretha
     
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