Die Geschichte unserer Lotte ( mit Paramyxo infiziert)

Dieses Thema im Forum "Graupapageien" wurde erstellt von Margaretha Suck, 13. April 2009.

  1. koppi

    koppi Foren-Guru

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    Entschuldigung Margarethe

    Müsste man den Züchter nicht den Amtstierarzt melden ? Wenn der weiterhin infizierte Vögel verkauft ist doch so ein Leid vorherbestimmt.

    Wozu dann die Zuchtgenehmigung ??
     
  2. AdMan

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  3. Cosima

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    Nicht nur das, diesem Vermehrer müsste man die Zuchtgenehmigung entziehen!
     
  4. #43 papugi, 20. April 2009
    Zuletzt bearbeitet: 20. April 2009
    papugi

    papugi Foren-Guru

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    Hallo,
    ich habe schon gefragt ob bekannt ist welcher paramyxovirus es ist ...weil..

    in der familie des Paramyxoviridae sind 4 viruse die krankheiten bei den vogeln auslosen.


    PMV-1, PMV-2, PMV-3 et PMV-5.

    PMV-1 ist der die newcastle krankheit gibt. Es gibt verschieden varianten von ihm; manche sehr gefahrolich und todlcih, ander weniger..



    PMV-2 ist selten und weniger wichtig.
    Er iist speziel bei kanarienvogel usw bekannt aber auch seltener bei papageien.
    Er gibt atmungsprobleme die von sebst heielen konnen.


    Le virus PMV-3 ist uberall in der welt, gibt keine symptome bei vogel die ihn haben. Man sieht ihn oft bei agapornis, nymphen, amazonen.
    Bei den neophemas kann er eine chronische pankreatitis geben.

    Bei den anderen arten, gibt er nicht spezifische symptome (neurologische symptome und atmungsprobleme). Der tod kann in 24-48 stunden kommen.
    Es ist die newcastle krankheit fur die traditonnellement man quarantanen machte.
    Sprich heute den namen der krankheit, ist das amt (ministère de l'environnement oder wei das bei euch heisst?) gleich da, und totet alles geflugel in einer runde von xx km..wie bei der vogelgrippe. Ausserdem, bin ich mir sicher ist es meldepflichtig.

    PMV-5 iist selten und war zum ersten mal bei wellensittichen in Japan entdeckt.

    Also welchen paramyxovirus hat sie den..bestimmt nicht newcastle..
    ciao
     
  5. #44 selinamulle, 20. April 2009
    selinamulle

    selinamulle Selinamulle

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    Hallo Margarete,

    könnte es evtl. sein, das Lotte mit einem Impfstoff infiziert wurde. Es gibt durchaus immer noch Züchter (mir ist einer von kleineren Vögeln bekannt) die Ihre Tiere vorsorglich mit dem Hühnerimpfstoff von Paramyxo behandeln...

    LG
    Sabine
     
  6. #45 Margaretha Suck, 20. April 2009
    Margaretha Suck

    Margaretha Suck Foren-Guru

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    Hallo papugi,

    im Moment kann ich Dir hierauf keine Antwort geben. Weder in den Berichten der UNI München noch in dem Zertifikat der Tierärzte habe ich eine Nummerierung stehen. Ich habe auch noch nie davon gehört. Werde jedoch noch heute nachfragen und dann umgehend berichten.

    Bei Lotte ist es ja nicht nur das Paramyxovirus, sondern zusätzlich das nicht erklärbare Blutbild der Basophilen Granulozyten, die in einer unwahrscheinlich hohen Anzahl vohanden sind. Der Tierarzt hatte gleich nach Erhalt des Ergebnisses den Basophilen Granulozyt in den sogenannten KASTEN für die Wissenschaft gestellt und hat sofort aus den USA, London, Berlin und München Reaktionen bekommen, denn noch niemand hatte so etwas je gesehen. Noch am gleichen Abend, dem 06. März 2009, um 23.52 Uhr, wurde die Seite im Internet - Wikipedia - geändert. Wie gesagt, es ist ein Wunder, daß Lotte noch lebt und ich hoffe, noch recht lange.

    Danke nochmals für Eure Anteilnahme.

    Viele liebe Grüße

    M. Suck und Lotte
     

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  7. Tueddel

    Tueddel Stammmitglied

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    Ich bin ebenfalls der Meinung, daß man hier den Amtstierarzt auf den Züchter aufmerksam machen sollte.

    Machen das aber nicht automatisch die Tierärzte sowieso, wenn es sich hierbei um meldepflichtige Erkrankungen handelt? Oder wie läuft sowas ab? Grosses Fragezeichen!!
     
  8. Jeannetti

    Jeannetti Mitglied

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    Hallo Margaretha,

    wie geht es Lotte denn jetzt ? Kann man schon eine leichte Besserung erkennen. Du hattest letztens mal geschrieben, dass sie häufig erbricht. ISt das immernoch so ?

    Sie tut mir so leid. Ich hoffe, dass sie sich wieder erholt und durch Deine Liebe und Zuwendung noch ganz viele "Wunder" vollbringen wird.

    Liebe Grüße,

    Jeannetti
     
  9. #48 Margaretha Suck, 21. April 2009
    Margaretha Suck

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    Guten Morgen,

    zur Zeit ist sie Gott sei Dank gut drauf. Heute war der 4. Morgen, an dem sie die Babyheilnahrung bekam und Kamillentee. Das kann sich aber schlagartig ändern, dann fängt sie abends an zu würgen, ohne daß sie was erbricht. Alles an ihr zuckt dann. Sie benötigt dann viel Wärme, plustert sich auf, läßt die Flügelchen hängen und ist ganz apathisch. Den nächsten Morgen erbricht sie dann alles. Das ändert sich dann nach ca. 24 Stunden. Wie aus heiterem Himmel ist dann wieder alles vorbei und sie ist wieder die Alte. Die Abstände der Anfälle verkürzen sich jedoch und das Zucken des Kopfes und des ganzen Körpers wird immer stärker.

    Soeben bekam ich von der Tierarztpraxis Dr. Britsch die Mitteilung, daß das Institut mit dem Ergebnis der Untersuchung auf Bornaviren voraussichtlich erst Ende nächster Woche fertig ist. Es nützt nichts, so lange müssen wir warten und hoffen.

    Bis demnächst, einen schönen Tag

    M. Suck und Lotte
     
  10. #49 Margaretha Suck, 21. April 2009
    Margaretha Suck

    Margaretha Suck Foren-Guru

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    Hallo nochmals,

    kurz nach dem Verfassen meines Berichtes rief Herr Dr. Britsch selbst an und sagte, daß er einen Teil der Auswertungen erhalten habe. Es sieht so aus, daß Lottes Knochenmark erschöpft ist und nicht genug Blut produziert. Er hat daraufhin mit Experten in der Schweiz Kontakt aufgenommen und man ist sich darüber einig, daß dies unweigerlich zum Tod führt.

    Herr Dr. Britsch sagte, daß es in der Vogelmedizin hiergegen keine Mittel gibt. Er hat jedoch mit einem Patologen gesprochen der von einem Mittel weiß, das man beim Menschen eingesetzt hat. Bis jetzt ist ein Versuch bei einem Tier (keinem Vogel) vorgenommen worden, das Ergebnis war jedoch negativ.

    Da wir jedoch alles menschlich Mögliche versuchen wollen, wird dieses Serum für Lotte vorbereitet werden und dann mit einem Bericht nach Hamburg in die Tierklinik geschickt werden, die dann die Injetionen vornehmen sollen. Während dieser Zeit soll ich Lotte genau beobachten und jede Veränderung aufschreiben. Es wird ihr wahrscheinlich dann nicht gut gehen, aber einen Versuch ist es wert.

    Außerdem wird erwogen, Lottes Knochenmark zu untersuchen, um eventuell einen Hinweis auf dieses Ungewöhnliche zu erhalten. Herr Dr. Britsch hat nur
    bei der Gabe der Narkose Bedenken, da es bei einem geschwächten Körper dreimal gut gehen kann, das vierte Mal jedoch daneben.

    Mich würde mal interessieren, wie ihr entscheiden würdet. Soll ich es machen lassen oder nicht?

    Nochmals viele Grüße von

    Lotte unnd M.Suck
     
  11. chica78

    chica78 Papageien-Mama :-)

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    Hallo Margaretha,

    dann hätte Lotte ja quasi Leukämie, oder ?

    Mensch, eine solche Entscheidung zu treffen ist wirklich schwer - aber Du musst sie wohl für Lotte treffen.
    Auf der einen Seite wäre es einen Versuch wert, denn wenn nichts getan wird würde sie unweigerlich sterben. Das Risiko die OP nicht zu überleben, wird bei Ihr natürlich entsprechend hoch sein - darüber muss man sich auch im klaren sein.
    Vorwürfe macht man sich so oder so, denke ich........

    Ich glaube, ich würde es versuchen - mit dem Risiko dass Lotte es nicht überlebt. Aber wenn Du es nicht tut, wird sie unweigerlich irgendwann sterben (vielleicht würdest Du Dir dann sagen "hätte ich doch bloss....." - wer weiß).

    Sei Dir jedoch sicher, egal welche Entscheidung Du triffst sie wird die momentan richtige sein. Ich wünsche Dir viel Kraft !

    Oh Mann, Ihr tut mir ehrlich sooooo leid :trost: Lotte ist doch so ein süsser kleiner Fratz, sie ist doch noch so jung :nene:

    Ich verstehe den Züchter nicht, das hätte nicht sein müssen !
     
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