die Qual der Wahl....

Diskutiere die Qual der Wahl.... im Allgemeines Vogelforum Forum im Bereich Allgemeine Foren; Hallo an alle Forumsmitglieder, nach langem Überlegen haben wir uns entschlossen uns einen Papagei zuzulegen...aber welchen??? Es stehen...

  1. #1 Alexandra W, 16. Juli 2003
    Alexandra W

    Alexandra W Guest

    Hallo an alle Forumsmitglieder,

    nach langem Überlegen haben wir uns entschlossen uns einen Papagei zuzulegen...aber welchen???

    Es stehen nur "kurzschwänzige" zur Debatte. Und mir gefallen besonders Mohrenkopfpapageien, grüne Kongopapageien und Amazonen, sowie Graupapageien.

    Nachedem ich drei Söhne im Alter von 6 bis 12 habe sollten sie gut mit Kindern auskommen...soweit möglich :D


    Graupapageien sollen ja wohl die intelliegentesten sein, aber ich finde die "Grünen" einfach am schönsten...

    Könnt Ihr mir vielleicht etwas helfen?

    Schöne Grüße
    Alex
     
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  3. wp1954

    wp1954 Foren-Guru

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    Hallo Alex
    Nur 1 Pappagei das ist nicht gut hohl bitte 2 am besten 1 Paar.
    Lass dir ja keine Handaufzucht einreden !
    Nach 2-5 Jahren machen diese abnormen Vögel meistens Probleme.(geschlechtsreife)
    Ob Amazone oder Mohrenkopf bleibt dir überlassen, was du brauchst ist Glück u das wünsche ich dir
    mfg wp1954:0- :0- :0-
     
  4. Evelin

    Evelin Guest

    Hallo Alex,

    für welchen Papagei Du Dich entscheiden sollst, das kann ich Dir natürlich nicht beantworten :)

    Ich selber habe 2 Graue und die beiden Süssen machen mir jeden Tag wahnsinnig viel Freude.

    Aber für welche Art Du Dich auch entscheidest..... ich würde auf jeden Fall ZWEI nehmen.
    Ein einzeln gehaltenes Tier wird traurig, unglücklich und depressiv.
    Auch wenn Du sehr viel Zeit mit dem Papagei verbringst, einen Partner kannst Du ihm trotzdem niemals ersetzen.

    Ich wünsche Dir auf jeden Fall viel Glück bei der Suche und anschliessend viel Spass mit Deinem / Deinen Geierlein :0-
     
  5. Doris

    Doris Guest

    Hallo Alex!

    Ich halte seit ca. 7 Jahren Amazonen (2 Venezuela und 2 Blaustirn). Der Unterschied vom Verhalten her zu den anderen von dir genannten Arten liegt bei Amazonen wohl in deren Verhalten zur Brutzeit. Ihr solltet euch unter Umständen darauf gefasst machen, euch in dieser Zeit mehr von den Vögeln zurückziehen zu können bzw. sie etwas mehr "unter sich" zu lassen, da geschlechtsreife Amazonen in Brutstimmung je nach Art und Individuum relativ aggressiv und etwas unberechenbar werden können. Das liegt mehr oder weniger in ihrer Natur, gehört im Freiland zum (in dieser Zeit sehr sinvollen) Revierverteidungsverhalten dazu. Paare sondern sich von der Gruppe ab und besetzen einen eigenen Bereich, der gegen "Eindringlinge" abgegrenzt wird. Das ist in Menschenobhut nicht andes. Für einen Wohnzimmerkäfig oder eine kleine Voliere, bei der die Vögel noch zwigend auf Freiflug im Wohnraum angewiesen sind, halte ich Amazonen, nachdem ich die unterschiedlichen Haltungsvarianten vom Anfang bis jetzt auch selbst bereits erlebt habe, für dauerhaft nicht geeignet. Zum einen, weil der Umgang mit den Tieren im Wohnraum bei aggressiveren Exemplaren sicher nicht jedermanns Sache ist und leider auch recht häufig zur Abgabe führt, zum anderen, weil es mit ein paar Kletterästen im Wohnzimmer normalerweise nicht getan ist. Um die Vögel viel zum Fliegen und zur Aktivität zu animieren, wäre als Lebensraum eine Zimmervoliere oder ein Vogelzimmer ab etwa 4 m x 2 m die ideale Wahl. Unter diesen Bedingungen wirst du an Amazonen sehr viel Freude haben - es sind äußerst schöne, intelligente, lebhafte und faszinierende Vögel. Das Paarverhalten ist jeden Tag auf`s neue beeindruckend. Vor allem die Venezuela`s haben mich voll in ihren Bann gezogen und wenn es sowas wie "Lieblingsvögel" gibt, dann sind das für mich die amazonica. Im Sommer haben die Amas "Hochsaison" (balzen, duschen, kreischen, ähem, "singen" :D), ich freue mich im Winter schon immer auf das Spektakel im Frühjahr / Sommer. Auf die Lautstärke von Amazonen solltet ihr aber gefasst sein.

    Mfg,
    Doris
     
  6. NicoleJ

    NicoleJ Guest

    Hallo Alexandra

    Leider hast du keinen Wohnort angegeben, vielleicht kannst du dich ja bei einem Halter hier aus den Foren mal umsehen?

    Mohrenkopfpapageien empfinde ich als guten Einstieg, klein u. handlich aber es sind Papageien :) . Die Langflügler wurden schon öfter als schwierig beschrieben, ich kann diese Aussage jedoch nicht teilen.

    Ich würde sagen eher umgekehrt, diesbezüglich habe ich keine Probleme. Kinder sollten unter Anleitung der Eltern an die Vögel heran geführt werden u. meine wurden noch nicht gebissen im Gegensatz zu mir ;) .
     
  7. mellanie

    mellanie Mitglied

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    Was hällst du denn von Grünzügelpapageien oder Rostkappenpapageien. Ich kann dir noch nicht viel über sie erzählen da ich auf meine noch warte. Aber sie sehen toll aus und sind total witzig anzusehen.

    WP 1954 Warum bist du so gegen Handaufzuchten. Bekomme jetzt zwei. mach mir leine Angst habe bisher nichts schlechtes über sie gehört.
    W§as kann ich machen damit die mir nicht in ein Paar Jahren auf der NASE rumtanzen???

    Melanie
     
  8. Doris

    Doris Guest

    Hallo Mellanie!


    Ich bin zwar nicht WP 1954, aber das Thema kam in den verschiedenen Papageienforen im Netz schon so oft zur Sprache, dass die Links denke ich interessant sein werden. Siehe z.B. hier, hier, hier und hier. Um nur eine Auswahl zu nennen. Damit hast du Lesestoff für 2 Wochen. ;)

    Wenn du meine Meinung hören willst: Papageien noch Papageien sein lassen, schauen dass sie Paarverhalten untereinander "austragen" und sie erst gar nicht zum menchenbezogenen Kuscheltier werden lassen. Das geht oft auch bei HZ (zumindest, wenn man sich Mühe gibt und etwas zurücksteckt), ich habe auch selber ein paar HZ die sich nun nach ein paar Jahren vom Rest meiner Truppe kaum mehr unterscheiden und gut eingefügt haben, aber wie ich immer sage: Notwendigkeit zur HZ gibt`s keine plausible, Vorteile schon gar nicht. Also wofür? Zuerst handaufziehen, damit ich dann wieder schauen kann, dass die Vögel weniger menschenabhängig werden? Ich war mit Naturbrut bislang jedenfalls weitaus besser beraten bzw. die kurze Zeit, die Naturbruten vielleicht länger zur Eingewöhnung brauchen, machen die darauffolgenden Jahre und Jahrzehnte leicht wieder wett. Ist aber nur meine Meinung, und es gibt da durchaus sehr verschiedene zum Thema.

    Ich denke aber, die HZ haben wir schon so oft durchgekaut, das muss nicht hier (in Alex`s Thread, wo es denke ich hauptsächlich um die Artauswahl geht) nochmal sein. Bei Diskussionsbedarf ist ein neuer Thread wahrscheinlich sinnvoller.

    Mfg,
    Doris
     
  9. #8 Alexandra W, 17. Juli 2003
    Alexandra W

    Alexandra W Guest

    Hallo an Euch alle,

    danke erst mal für die vielen Antworten.
    Habe mich heute mal durch diverse Themen, Bilder und das Vogellexikon geschlängelt.

    Ich habe mir ja EINEN Papagei aus einer HANDaufzucht vorgestellt, aber wenn ich Eure Antwortenso durchlese...

    Bei meiner Suche heute bin ich dann doch immer bei den grünen Kongos und natürlich bei den Amazonen hängen geblieben.

    Sind denn die grünen Kongos von ihrer Wesensart und Sensibilität den grauen Kongos ähnlich oder sind sie eher wie die Mohren. An was kann ich mich denn eher orientieren? Das Internet gibt ja nicht wirklich viel her...

    Bei den Amazonen gefallen mir wirklich alle, die einen schwarzen Schnabel haben, sooooooooo schöööööööön sind die!!! Aber ihr Verhalten (Aggressivität) schreckt mich dann doch etwas.

    Na ja, wir werden sehen. Hoffe Ihr helft mir weiterhin bei meinen Fragen.

    Vielen Dank
    Alex

    :0-
     
  10. Doris

    Doris Guest

    Hallo Alexandra!

    Erstmal: Riesenkompliment an dich, ich denke du bist auf dem richtigen Weg, wenn du dich durch die Foren und Internetseiten liest.

    Grundsätzlich bei Papageien, wie die anderen auch schon gesagt haben, bitte mindestens als Paar halten. Es gibt keine (haltungsrelevante) Papageienart, die im Freiland nicht in Paaren oder Sozialgruppen lebt. Der Einstieg mit einem Paar kann auch durchaus wesentlich unproblematischer sein, da du damit wahrscheinlich keine Schwierigkeiten mit der Zeit, die die Vögel benötigen, bekommen wirst. Einzelhaltung schließt sich wenn schon nicht durch das natürliche Sozialverhalten der Vögel spätestens durch die Beruftätigkeit der meisten Papageienhalter aus.

    Man muss dabei aber natürlich eines betonen: Es gibt große artabhängige und noch mehr individuelle Unterschiede. Ich habe ein Venezuela-Pärchen (allerdings zwei Hennen), die sich für mich während der Brutzeit "nicht die Bohne" interessieren. Bei meinem Blaustirnpaar dagegen ist die Henne (Handaufzucht) relativ aggressiv gegen mich und ich muss mich in der "heißen" Zeit etwas vorsehen, um nicht mit ihr in Konflikt zu geraten. Klappt, solange die Vögel ihren eigenen Bereich haben, allerdings sehr gut und im Alltag ist es eigentlich kaum ein Problem für mich. Es kommt auf die Umstände an. Willst du Vögel, bei denen du sehr viel zu beobachten hast, sind Amazonen bei richtigen Haltungsbedingungen meiner Meinung nach sehr geeignet. Aber es sind halt (nicht weniger wie andere Papageien) Wildtiere mit ihrem artspezifischem Verhalten, dass sich mit dem Wohnzimmer der meisten Leute nicht ohne Einschränkungen (leider vor allem auf Seiten der Tiere) vereinbaren lässt.

    Zu den grünen Kongos kann ich dir leider nichts sagen, soweit ich weiss, wirst du dich allerdings vermutlich eher in der "Langflügelecke" (Mohrenkopf, etc.) orientieren können. Graupapageien und Langflügelpapageien sind allerdings eng miteinander verwandt.

    Mfg,
    Doris
     
  11. #10 Alexandra W, 17. Juli 2003
    Alexandra W

    Alexandra W Guest

    Hallo Doris,

    vielen Dank für Deine liebe und ausführliche Antwort. Dann werde ich eben warten bis mir jemand den Unterschied der beiden Kongopapageien erklären kann.

    HOFFE SEHR auf ein paar Antworten, denn der grüne Kongo gefällt mir schon auch seeeeeeeeeeeeeeehr gut.....

    Viele Grüße
    Alex
     
  12. Annna

    Annna Guest

    Au ja, das wäre wirklich mal interessant.

    Aber dazu müsste jemand im Forum sein, der beides hat:

    grünen Kongopapagei und Kongograupapagei....und das, glaube ich, hat hier niemand, oder???
     
  13. Verona66

    Verona66 Ama-Mama

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    Also ehrlich gesagt, verstehe ich nicht, wieso man sich ja keine Handaufzucht "einreden" lassen soll. ICH habe eine Handaufzucht. Und sie ist 5 Jahre alt, geschlechtsreif, und sie ist weder "abnorm" noch ist sie aggressiv noch sonst irgendwas. Warum sollte man keine Handaufzucht nehmen? Haben die eine ansteckende Krankheit? 0l Sorry, aber ich versteh nicht, wieso du so abfällig darüber redest. Ich finde Handaufzucht genial und habe nur absolut gut Erfahrung damit gemacht.

    Und selbstverständlich ist es nicht gut, wenn man 1 alleine hält. Aber wenn jemand noch nicht viel oder keine Erfahrung hat, ist es dann nicht vielleicht besser, erst mal 1 zu holen und nach einiger Zeit einen 2. dazu? Na ja egal, der eine macht es so, der andere so.

    Ich habe meine Ama seit 5 Jahren alleine. Ich bin von morgens bis abends daheim, verbringe meine ganze Zeit mit ihr. Sie liebt mich, ich liebe sie. Und sie wird auf jeden Fall auch noch ihr Männchen kriegen

    ;)
     
  14. Verona66

    Verona66 Ama-Mama

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    Also so lange bin ich hier noch nicht dabei und ich habe sicherlich noch nicht so lange einen Papagei, wie manch andere hier vielleicht. ABer ich verstehe nicht, wieso hier so oft von der Aggresivität von Amas gesprochen wird, und andere, die sich gerne eine holen möchten, damit verunsichern?

    Es mag ja sein, dass es hier und da mal ne aggressive Ama gibt, dies gibt es aber ganz sicher auch bei anderen Papageienarten oder? Aber mensch, das ist doch nicht grundsätzlich so. Also warum wird ständig auf angeblich aggressiven Amas rumgehackt?

    Manchmal versteh ich das echt nicht 0l
     
  15. wp1954

    wp1954 Foren-Guru

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    Hallo Verona
    Du hast den ganzen Tag zeit für deinen Pappag.,dann ist eine Handaufz. gut untergebracht, aber bei Leuten die diese Zeit nicht aufbringen können u mal ohne den Pappag. in den Urlaub wollen ,sind bei Handaufz. die Probleme vorprogramiert.
    80% der Schreier ,Beiser u Rupfer sind Handaufzuchten.
    Diese Prombleme gabs vor 30Jahren auch nur wahren diese in ganz geringer Zahl.
    Seit es so einfach ist Vögel mit der Handaufzuziehen, sind dieseProbleme sprunghaft angestiegen.
    Ich Züchte Alexandersittiche u Rostkappen zur Handaufz. verlässt bei mir kein Vogel (zu keinem Preis)das Haus.
    MfG wp1954
     
  16. Verona66

    Verona66 Ama-Mama

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    Also wenn ICH ohne meinen Papagei in Urlaub fahre, dann bekommt ihn in der Zeit mein Ex-Mann, den er die ersten 3 Jahre seines Lebens kennengelernt hat. Es ist eine für ihn bekannte, vertraute Person, da gibts absolut keine Probleme. Da kann ich beruhigt in Urlaub fahren, er schreit weder, noch rupft oder beisst er in der Zeit. Er braucht zwar so 2 Tage bis er bei ihm richtig auftaut, aber dann...:D

    Das ist eine wunderbare Lösung, die dem Vogel bisher noch nicht geschadet hat und was er mir bisher noch nicht verübelt hat ;)
     
  17. wp1954

    wp1954 Foren-Guru

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    Hallo Leute
    Ich wahr vor 2 Wochen bei einem Händler da sitzen ca 8-10 junge Pappas in einem Katzenglo u alle 2 Stunden läuft mal einer mit der Spritze durch .
    Diese Vögel sind vom Grund fehlgebrägt !
    Arme Viecher!
    MFG wp19540l 0l
     
  18. Annna

    Annna Guest

    Ist das hier das Thema??? Alex will doch was anderes wissen....und ich, nebenbei bemerkt, auch... :D :D :D
     
  19. wp1954

    wp1954 Foren-Guru

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    Hallo Verona
    Das sag ich doch ,bei Leuten ,wie dir sind diese Vögel gut untergebracht.
    Leute die aber 10 stunden arbeiten und am Tag sich nur mal eine halbeStd oder 10 minuten mit dem Vogel beschäftigen , sollten immer 1 Paar nehmen(keine Handaufz) dann haben die Vögel u die Leute ihren spass.
    MFG Wp1954
     
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  21. Utena

    Utena Guest

    Hallo Verona!
    Also Einzelhaltung ist in keinen Fall Optimal und sicherlich rupfen sich nicht Einzelvögel in Haushalten vermehrt weil es ihnen dabei gut geht!
    Und darüber kann man nicht streiten, den da gibt es Statistiken!

    Wenn deine Amazone damit keine Probleme hat dan freu dich, dutzend andere haben damit ein Problem.

    Zum Thema Handaufzuchten
    Sicherlich erfreut es den Halter sofort einen zahmen Vogel zu besitzen, doch man muß wissen das diese Vögel immer auf den Menschen fehlgeprägt sind.
    Außer sie sind Teilhandaufzuchten mit Geschwistern, dann erübrigt sich das Problem wenn man gleich 2 Tiere der selben Art anschaft.
    Auch können junge Handaufzuchten schnell das Verhalten ihrer Art erlernen wenn sie mit Artgenossen so früh wie Möglich zusammen kommen.
    Da gibt es sicherlich keine großartige Probleme.

    Leider werden Einzeltiere erst dann Vergesselschaftet wenn sich Probleme anbahnen und oft ist es dann schon 5min. nach 12 Uhr.
    Vergessellschaftungsversuchge bei älteren Einzeltieren die noch dazu Handaufzuchten sind und auf eine Bezugsperson extrem fixiert sind, das kann allerhand von Problemen ergeben.
     
  22. Doris

    Doris Guest

    Hallo Sabine,

    zum Thema Handaufzucht: Ich finde die, wie sicherlich auch rübergekommen ist, alles andere als "genial", denn Papageien sind weder Schmusetiere noch Haustiere im eigentlichen Sinn. Wenn ich die Vögel nun schon von ihren Eltern trennen muss, um sie meinen Wünschen entsprechend in eine Rolle zu pressen, geht es zumindest mir persönlich zu weit. Das muss einfach nicht sein, es gibt keinen Grund, den Vögeln ihre Jungen nicht zur Eigenaufzucht zu belassen (es sei denn, es handelt sich um Notfälle). Aber die Links dazu wurden ja genannt. Weitere Diskussion dazu wäre dort oder in einem neuen Thread besser aufgehoben. Ich glaube Alex wäre damit nicht geholfen.

    Dann die Frage, ob nicht besser zuerst 1 Vogel statt 2, wenn man Anfänger ist: Davon würde ich abraten. Gerade wenn man Anfänger ist, kann diese Vorgehensweise nicht empfohlen werden. Amazonen im Nachhinein zu verpaaren, vor allem wenn bereits ein Tier "der Hausherr" ist, kann zur Nervenprobe werden. Natürlich kann es auch auf Anhieb klappen. Aber man muss sich nicht im vorhinein wegen vermeintlich besserer Zähmbarkeit (die ja so sowieso nicht gegeben ist, Amazonenpaare sind jedenfalls ohne weiteres auch ohne vorhergehende Einzelhaltung an den Menschen zu gewöhnen) wieder potentielle Problemquellen schaffen, wenn es durch die Übernahme eines bereits "gefundenen" Pärchens auch wesentlich stressfreier (für Vogel und Mensch) geht.

    Dann zu den Amazonen allgemein: Du hast eine einzelne handaufgezogne Amazone. Gut, geschlechtsreif ist sie schon. Aber hast du sie schonmal "balzen" erlebt? Hast du einen vollen Sommer mit einem geschlrechtsreifen Paar schonmal erlebt? Ich kenne nur wenige Leute, die über länger als 5 Jahre Amazonen halten, und dabei heute noch ohne Einschränkung sagen können, dass sie mit den Tieren zur Brutzeit keine Probleme haben. Die, die das können, halten die Vögel bis auf sehr wenige Ausnahmen nicht gerade im Wohnzimmer. Wenn es bei Amazonen einen häufigen Abgabegrund gibt, dann ist es der, dass die Leute nach einigen Jahren im Wohnzimmer nicht mehr mit ihnen zurecht kommen (die Vögel mit den Leuten vermutlich ebenso, sonst käme es auch nicht zu teilweise so frustriertem Verhalten). Beispiele dafür gibt es leider auch im Amazonenforum zur Genüge (um nur ein paar rauszupicken: hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier... und ich wette, die Liste wäre noch doppelt so lang, wenn ich noch mehr Zeit hätte zum weitersuchen). Die Diskussion hatten wir schon so oft, ich bleibe bei meinem Standpunkt. Entweder die Vögel hocken im Wohnzimmerkäfig und werden für Monate aus Angst kaum mehr rausgelassen, brüllen dir in dieser Zeit (ebenfalls völlig normal) die Bude zusammen oder - du hältst sie in Volieren, kannst dir aussuchen wieviel direkten Kontakt du zu dieser oder jener Zeit haben willst, kannst sie auch mal laut sein lassen, lässt die Vögel ihre Brutstimmung "unter sich" ausleben (womit ich nicht zwingend die Zucht meine, falls nicht möglich, aber zumindest normales Paarverhalten, Revierverteidigung und "trotzdem" genügend Bewegungsfreiheit). Liegt es nicht in unser aller Interesse, dass die angeschafften Vögel auch im Erwachsenenalter (Amazonen werden einige Jahrzehnte alt) noch problemlos und mit genau so viel Freude betreut werden? Ich habe immer wieder das Gefühl, für Amazonen gilt das nur für ein Alter von 3-5 Jahren (+ / - 1-2 Jahre), wenn sie noch im "Babyalter" sind. Das muss sicher nicht so sein, wenn man sich darauf vorbereitet. Sollten sich potentielle Amazonenkäufer davon verunsichern lassen, dass es bei Amazonen dieses Verhalten zu beachten gibt, dann sind die Amas auch nicht das richtige für sie. Denn wie gesagt, das ist kein wie auch immer mysteriöses "Phänomen" unter Amazonen sondern schlicht und einfach ihr natürliches Verhalten. Bei den einen ist es stärker ausgeprägt, bei den anderen schwächer. Manche haben in der Haltung Probleme damit, manche nicht. Aber auf jeden Fall sollte man vorher darüber bescheid wissen, damit man dann im Ernstfall nicht "aus allen Wolken fällt" (das ist auch für den Halter nicht angenehm).

    PS: Alex, wenn du zu den grünen Kongos noch mehr wissen willst, schau vielleicht mal im Langflügelpapageien-Forum rein. Vielleicht stecken dort die Kongohalter fest? :D

    Mfg,
    Doris
     
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