Diskusion um Neuanschaffung / Erstanschaffung von Großaras

Diskutiere Diskusion um Neuanschaffung / Erstanschaffung von Großaras im Aras Forum im Bereich Papageien; Hallo ; ich hab mal nachstehendes Zitat von Karin koopiert und möchte darüber mal Meinungen hören ( warum / wieso ) wenn man noch nie Vögel...

  1. jensen

    jensen Banned

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    Hallo ;

    ich hab mal nachstehendes Zitat von Karin koopiert und möchte darüber mal Meinungen hören ( warum / wieso )

    Wo wäre ein Problem für einen Neueinsteiger :?

    MFG Jens
     
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  3. loutsa

    loutsa Agahalter

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    Also ich persönlich denke, dass es mit großen wie mit kleinen Vögeln als Einstieg so ziemlich die gleichen Probleme geben kann.
    Wenn die Voraussetzungen stimmen (Platz, etc.) kann man auch als Einsteiger einen großen Vogel halten. Und wenn ich überlege, dass meine Agas "Übungsvögel" sein sollen, finde ich das nicht gut. Die kleinen werden auch bis um die 15-20 Jahre alt und haben genauso Macken, Krankheiten usw. Und sie brauchen genauso Aufmerksamkeit und Pflege wie andere auch.
     
  4. jensen

    jensen Banned

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    Das hat Karin so bestimmt auch nicht sagen wollen .
    Erfahrungen kann man aber nicht an anderen oder kleineren Gattungen / Arten sammeln um diese dann auf eine ganz andere umzulegen , zumindest sehe ich dies so .

    MFG Jens
     
  5. loutsa

    loutsa Agahalter

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    Ich denke auch, daß ich mit anderen Vögeln auch wieder quasi bei Null (vielleicht nicht ganz) anfangen würde. Dafür sind sie einfach zu unterschiedlich.
     
  6. Dullkopp

    Dullkopp Foren-Guru

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    Man kann aber bei kleineren Arten schneller und unkomplizierter die optimalen Haltungsbedingungen schaffen und so sehen ob man an den Vögel als Haustiere überhaupt Interesse hat.......
     
  7. #6 Stephanie, 11. März 2011
    Stephanie

    Stephanie Foren-Guru

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    Als Argumente für diese Sichtweise kann ich mir zwei Punkte vorstellen:
    Lebenserwartung (Verantwortung dadurch höher) und (Angst vor der) Beißkraft.
    Letzteres führt dann vielleicht dazu, dass der Ara nur noch eingesperrt bleibt, denn er kann einen schon schön verletzten, wenn er zubeißt, bei den Kleinen kann es zwar auch mal bluten, aber ist natürlich nicht so kritisch.

    Ich bin trotzdem contra, denn wenn man sich tatsächlich "hochdienen" müsste, müsste man Zebrafinken > Agas > Ziegensittiche > Graupapageien > hellrote Aras > Hyazintharas nacheinander halten, rein von der Größe her gesehen.

    Problem dabei
    1. muss man dann warten bis sie gestorben sind (kriegt man zeitlich nicht hin!)
    2. soll man die kleinen Vögel abgeben, wenn man genug Erfahrungen hat?

    Was ist ein bisschen kritisch sehe, sind Menschen, die ohne Vorwissen gern große, langlebige Vögel "wollen" (weil die so schön bunt sind etc.).
    In dem Fall wäre es schon manchmal besser, sie hätten mal zwei Wellensittiche gehalten, allein um abschätzen zu können, dass da Federn fliegen, dass Möbel angenagt werden etc.

    Aktuell möchte in einem Nachbarforum jemand seinen Wellensittich abgeben.
    Der kam die Woche über mit ins Büro, blieb da am Nachmittag bis zum nächsten Morgen alleine, weil er in der Wohnung zu viel Dreck machen würde (nun ist er im Büro zu laut).
    Die Halterin hat zwar sehr schnell erkannt, dass diese Haltung weder für sie noch für den Vogel geeignet ist und kann ihn jetzt noch "rechtzeitig" abgeben.
    Hätte man sich aber bei einem größeren Papagei so verschätzt, wären die Probleme evtl. größer (findet man einen Abnehmer, oder lässt man den wertvollen Vogel im Dekokäfig etc.).

    Für größere und langlebigere Vögel wäre vielleicht ein Papageienfühererschein nicht schlecht, bei dem man vorher mal einen Tag bei einem Züchter/ Halter "hospitieren" müsste
    (Auswirkungen der kleineren Vögel kann man sich meist noch gut vorstellen, vermute ich, außer vielleicht Lautstärke und "Dauerberieselung" einzelner Arten).

    Man hört und liest ja doch immer wieder:
    Wie - da fliegen Federn in der Wohnung?8o
    Die lassen beim Freiflug was fallen?
    Die fliegen in der Wohnung rum?
    Sie stauben?
    Die knabbern meine Möbel an?

    Auch über kleine Vögel.

    Problem bei der Beratung im Forum ist, dass man schwer abschätzen kann, wer eine realsitische Vostelluing vom Leben mit (Groß-) Papageien hat und wer nicht, für wen sich das leben mit solchen Vögeln (von seiner Einstellung und "Toleranz" her) eignet, und für wen nicht.

    Zwei Usern hier, Monsun und LUMP,w wurde aufgrund ihres Alters stark von der Haltung ihrer Wusch-Großpapageien abgeraten und nun gestaltete sich die Haltung ihrer Vögel schon längere Zeit so, wie es für die Vögel gut ist, ohne dass die Halter damit Probleme hätten.
    Auf der anderen Seite gibt es auch immer wieder Halter "problemloser" Vögel, die ganz Unglaubliches berichten, wie Chips und Cola für den Vogel, oder zwei völlig artfremde Vögel im kleinen Käfig zusammen, und das bei den "problemlosen" kleinen Arten.


    Sicher gibt es "Luxus-Arten", für die man viel Platz, viel Geld, viel Zeit, viel Toleranz braucht (und viel Wissen) und "Otto-Normal-Arten" in dem Sinne, dass man deren Haltungsbedingungen auch mit kleinerem Einkommen und Raum und weniger Pflege-aka-Putz-und-Aufräum-Arbeit, aber mit genau so viel Sorgfalt und Einfühlungsvermögen, ermöglichen kann.

    Wellensittichkäfig: 100 €,
    Wellensittichzimmer: 20 Quadratmeter,
    Arakäfig: ??? 1000 € bis 2000 ??? € (Außen-/Innenvoliere),
    Arazimmer: ??? 40 Quadratmeter (zum Fliegen, Auspowern)?
    ---> Schalldämmung:p , die man bei der WS-Haltung nur bei empfindlichen Nachbarn und speziellen Exemplaren braucht!

    Auf der anderen Seite hat mal ein User für Wellensittiche eine gerade Flugstrecke von 5 bis 6 Metern gefordert, die auch nicht jeder Halter bieten kann.
     
  8. loutsa

    loutsa Agahalter

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    @ Dullkopp
    Und wenn nicht? Wieder abschieben!
     
  9. jensen

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    Darum ging es aber nicht .
    Es ging nicht um die Haltungsbedingungen als solches . Es ging um Erstvögel ( Großaras ) wonach man sich im Vorfeld erkundigt hat ( ausgiebig ) . Demnach müßte dann eigentlich die Einstellung der Pieper stimmen ( große AV ) , sowie Eigenarten ( Nagebdürfniß / Laustärke / Flugbedürfniß usw. ) -sowie die finanzielle Sicherheit ( Arztkosten , Mehrkosten für Futter anderen papageienarten gegenüber usw. ) .

    Wenn man dies dann alles realisieren kann , wo sollte sich dann ein Problem darstellen ?
    Probleme enstehen meist ( und das ist hier im Forum gut nachlesbar ) ganz wo anders ---------------aber das wäre ein anderes Thema :~

    Info : Bitte nicht die Begrifflichkeiten verwechseln ( Haustier v.s. Wildtier )

    MFG Jens
     
  10. Dullkopp

    Dullkopp Foren-Guru

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    erstvögel=keine Erfahrung was auf einen zu kommt und wie man die Tiere hält=Haltungsbedingungen :-)
     
  11. jensen

    jensen Banned

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    Dann bin ich 576 Jahre alt :+klugsche :D

    Für einen der sich vorher ausführlich informiert hat ( so ist es hier oft zu lesen ) , sollten sich solche Fragen gar nicht erst stellen ( sag ich einfach mal so )

    Weißt / wußtest Du um die Probleme von Sandra ? Wie kommst Du auf eine solche Aussage ? Sehe dir die Bilder von ihrer Haltung an . In der Wand kann man Torwandschießen machen --------------------solche großen Löcher haben die Aras da reingenagt .

    Jahanna hat junge / unverbrauchte Tiere bekommen . Wie sehen die beiden ( oder vielmehr einer davon ) jetzt aus . ( Johanna , es ist dir gegenüber nicht böse gemeint )

    Das hatte der Mod schon mal angesprochen ; Großaras gehören nicht in die Stube .

    MFG Jens
     
  12. Ara-Fan

    Ara-Fan Guest

    Ich bin ebenfalls der Meinung, dass man keine "pflegeleichten" Vögel braucht um zu "üben"...
    Wenn man sich informiert, einliest, Halter und Züchter besucht und auch sieht was man tun muss um die Tiere zu halten, dann steht doch der Anschaffung nichts im Weg!!!!
    Und das gilt generell für alle Arten, egal ob Welli usw...
    Man sollte sich immer vorher informieren.....
     
  13. jensen

    jensen Banned

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    Naja , wenn man etwas mit Absicht nicht verstehen will , kann ich auch nicht helfen .

    Hier nochmal zum mitmeißeln :

    MFG Jens
     
  14. jensen

    jensen Banned

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    schön das mich ein weiterer verstanden hat .

    MFG Jens
     
  15. Ara-Fan

    Ara-Fan Guest

    Uiiiii ein Lob vom Jens... :o) (du weißt wie ichs mein...)

    Ja, man liest doch hier oft genug von Tieren, die aus Haltungen kommen weil sich niemand im Vorfeld daum gekümmert hat......
    Es muss doch klar sein, dass man weiß was man sich da nach Hause holt.

    Handaufzuchten, die nach der Geschlechtsreife wandern gehen, weil der Kuschelvogel passe ist.... Und warum das alles??????

    Weil süße Knopfaugen nun mal so unwiderstehlich sind... Geschrien wird dann, wenn er mal nicht mehr mit unter die Decke will.....
     
  16. Dullkopp

    Dullkopp Foren-Guru

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    stimmt denn ich merk es an dir:-)

    Was man liest und wie es dann im Alltag aussieht sind zwei verschiedene Schuhe aber egal,denn du stellst hier fragen und beantwortest die gleich selber und nix anderes taugt was...aber okay..*zwinker*
     
  17. jensen

    jensen Banned

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    Kuck mal nachstehendes

    Ein einmaliges " Um die Ecke beim Züchter / halter zu schauen " wird es sicherlich nicht bringen .

    Was verstehst Du unter informieren ? N kleinen smoll talk mit einem halter und dann ist der Drops gelutscht was die weitere Haltung anbelangt ?

    Ich denke eher nicht .

    MFG Jens
     
  18. Raven

    Raven De omnibus dubitandum

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    Es gibt keine Anfängerpapageien, es gibt nur Papageien, deren Ansprüche an die Haltungsbedingungen einfacher zu erfüllen sind (in erster Linie aufgrund ihrer Größe, Lautstärke, Beiß- und Zerstörungskraft).

    Ich mag das Wort "Anfängervogel" überhaupt nicht, es suggeriert, dass man an dem ruhig üben kann, und wenn es schief geht - ex und hopp, ein neuer kostet ja kaum was.
     
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  20. Ara-Fan

    Ara-Fan Guest

    Nein, ein kurzes Kaffeekränzchen wird nicht reichen...
    Man sollte sich einfach mehrere Stellen ansehen, verschiedene Formen der Haltung um entscheiden zu können wie man diese im eigenen Umfeld umsetzen kann.

    Informieren kann ich mich im Internet allgemein, in Foren... Fachbücher.... Und durch den Kontakt zu anderen Haltern.

    Nicht alles steht in Büchern.

    Erfahrungen anderer sind oft nicht bezahlbar...
     
  21. #19 Petra Maria, 14. März 2011
    Petra Maria

    Petra Maria Neues Mitglied

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    hallo an alle,

    ich komme aus der Hundeszene, halte auch Reptilien und Wirbellose und kann aus Erfahrung sagen:
    Jede Art/Rasse hat ihre speziellen Bedürfnisse und ein guter Halter wird versuchen, diese bestmöglich zu erfüllen. Es gibt hochmotivierte Neueinsteiger, die selbst anspruchsvolle Tiere top pflegen und "alte Hasen", die glauben, zwanzig Jahre ohne (in ihren Augen) gravierende Ausfälle wäre gleichzusetzen mit Allwissenheit.....Fazit: die Passung zwischen Mensch und Tier muss stimmen. Man kann/sollte/muss auf die Anforderungen hinweisen, die das Wunschtier an den Halter stellt, damit der sich ein realistisches Bild machen kann, was da auf ihn zukommen wird. Was er draus macht, liegt in seiner Hand...Müssig, sich die Köppe heisszureden. DAS Einsteigertier gibt's nicht! Es gibt altgediente Ignoranten, die sogar einen Pudel zum neurotischen Beisser machen und interessierte Neulinge, die 'nen Rottweiler als Ersthund prima in die Spur bringen.

    Oder wie mein alter Reitlehrer immer zu sagen pflegte: "Wer dreissig Jahre lang den gleichen Fehler macht, spricht auch von Erfahrung!" ;-)


    Liebe Grüsse,
    Petra Maria
     
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