Diskussion zu Erdnüssen und Aspergillose

Diskutiere Diskussion zu Erdnüssen und Aspergillose im Graupapageien Forum im Bereich Papageien; Gelegentlich Fisch ist OK. Ich waren aber vor Lebertran und Fischölkapseln. Damit kann man Vitamin D sehr leicht gefährlich überdosieren. Bei...

  1. #61 Kentara, 25. Februar 2010
    Zuletzt bearbeitet: 25. Februar 2010
    Kentara

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    Lebertran hat einen sehr hohen Gehalt an Vit. D, das würde ich eher nicht geben. Die Lachsölkapseln, da geht weit mehr als die Hälfte daneben. Zudem besitzt der Körper einen Speicher für Vit. D, so ähnlich wie für Vit. A.
    Von daher habe ich auch nie mehr als eine Kapsel zum rumsauen je Woche gegeben. Den Fisch, den ich füttere, das sind manchmal auch Fische, die keinen hohen Gehalt an Vit D haben. Z.B. Garnelen. Im Fisch sind auch andere lebenswichtige Inhaltsstoffe, nicht nur Vit. D. Viele denken,sie tun ihren Papageien einen Gefallen, wenn sie Trauben füttern. Leider habe ich in Deutschland fast nur kernlose Trauben bekommen. Aber grade die Trauben mit Kernen sind oberbegehrt. Und genau in den Kernen ist Vit. K.
    Meine Geier scheinen ganz genau zu wissen was sie grade brauchen.
    Egal,ob es jetzt Sonnenschein oder Dusche im Regen ist. Manchmal ja,manchmal nein. Manchmal Traube, manchmal lieber eine Garnele. Manchmal Hühnerknochen oder ein kleines Stück Hartkäse ja, und dann wieder nein danke.
    Viele Sachen sind auch verrückt. Mäckie, die Amazone war ja mal leberkrank. Sie hat sich gut gemacht. Was sie aber nie macht, ist, an die Erdnuss für Goofy ranzugehen. Das interessiert sie nicht. Und Goofy ist halt ein Kakadu und hat einen wesentlich höheren Fettbedarf als eine Amazone. Zudem hat er ja ein Geschwür (von Manderscheid festgestellt) und es könnte Krebs sein. Wenn denn Dr. Crosta das nächste Mal auf der Insel ist (2 x im Jahr), dann werden wir mal schauen,wie es mit dem Tumor aussieht. Ich mache jetzt nichts. Sie haben mit 2 Wärmelampen den Winter überstanden,bei manchmal nur 0°. Natürlich haben sie unter den Lampen auch mal gleich 15°. Und Goofy ist noch nicht ganz zugewachsen.
    Es ist wirklich bemerkenswert, das ich in den kalten Nächten raus bin und wo sitzen die beiden? Nicht etwa unter der Wärmelampe, nein, voll im Wind. Und trotz Windschutz suchen die Geier sich einen Platz wo sie wirklich im Wind sitzen. Ich denke, mit voller Absicht.
    Erdnüsse gehören wohl zum normalen Ernährungsspektrum auch der Grauen. Fisch wohl eher nicht! Mit gutem Gewissen gebe ich meinen Grauen aber seit vielen Jahren ihre "geröstete" Erdnuss und das jeden Tag.
    Auf der anderen Seite bekommen sie sehr wenig Sonnenblumenkerne und regelmässig auch Mariendistel . Viele getrocknete Früchte und frisches Obst und Gemüse gibt es, nachdem ich die Schale mit Körnerfutter weggenommen habe. Und die bleibt auch unerbittlich für viele Stunden unerreichbar.
    Manchmal lasse ich sie auch regelrecht leiden, da müssen sie die Kleinsamen auffressen....
    Luft und Licht sind das A und O, für mich jedenfalls. Dazu kommt, eine Ernährung, die weder Erdnussfrei sein muß, noch sonst wie angepaßt. Kommt darauf an, was grade gefragt ist. Das ändert sich fast stündlich. So wie bei uns Menschen auch. Und die Tiere wissen ganz genau, was sie grade brauchen. Und da vertraue ich auf ihren angeborenen Instinkt, dem wir Menschen auch manchmal folgen sollten.
    lg
    Anita(die heute Lachsforelle ißt)
     
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  3. #62 Alfred Klein, 25. Februar 2010
    Alfred Klein

    Alfred Klein Depp vom Dienst ;-)

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    Nach meiner Ansicht hat die Aspergillose bei Graupapageien in keiner Weise was mit Innen- oder Außenhaltung zu tun und auch nicht mit Vitamin D oder mit Erdnüssen.

    Graupapageien sind nun mal prädestiniert Aspergillose zu bekommen. Das dürfte daran liegen daß diese Vögel aus einem ganz anderen Umfeld stammen, nämlich aus Afrika. Dort sind offensichtlich die Umweltumstände so viel anders daß die Graupapageien die bei uns gehalten werden mit unserem Klima einfach nicht so gut zurecht kommen. Daraus ergibt sich dann die Aspergillose.
    Als Beweis für meine Ansicht will ich anführen daß Greifvögel aus fremden Klimazonen auch aspergillosegefährdet sind obwohl die nun garantiert keine pilzbelasteten Körner oder Erdnüsse fressen und zudem in aller Regel in Außenvolieren gehalten werden was frische Luft und Sonne bedeutet. Bei den fremden Klimazonen kann es sich schon um das gar nicht so ferne Spanien handeln.
    Redet mal mit einem erfahrenen Falkner, eventuell ändert sich dann eure Sicht der Dinge doch sehr.
     
  4. Ina

    Ina Foren-Guru

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    Hallo,

    wir haben doch Falkner hier? Zum Beispiel Eric und Buteo.

    Würde mich mal interessieren, was die dazu sagen :).
     
  5. jensen

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    Kannst Du das bitte mal genauer erklären ? Was stellt sich wie anders dar ? Warum erkranken dann meist Wohnungsvögel am Aspergillus ? Warum erkranken bedeutend weniger AV-vögel am Aspergillus ? Ein Argument sollte aber nicht sein , weil es fast so wie in Afrika ( Umfeld ) ist .
    Haben demzufolge die Südamerikaner wesentlich besser Chancen ? Auch hier ist wiederum verstärkt Aspergillose bei Wohnungsvögeln zu beobachten .
    Haben alle die , bei denen die Tiere nicht erkrankt sind im wahrsten Sinne des Wortes vorest " Schwein gehabt " .

    Was ist mit den Zugvögeln ????????????

    MFG Jens
     
  6. Ira

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    Hallo,bestimmt erkranken in Afrika die Papageien weit aus weniger an Aspergillose als hier,liegt wahrscheinlich an der anderen Klimazone.Bekannt ist natürlich,dass eine hohe Luftfeuchtigkeit den Grauen nur gut tut und trockene Heizungsluft Aspergillose fördernd ist,deshalb erkranken Papageien in AV auch weniger daran.Gruß Ira
     
  7. lady-li

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    Aber Amazonen und Aras leben doch auch häufig in der Äquatorzone !?
    Und in Südamerika ist das Klima noch feuchter als in Afrika !

    Ich stelle mal eine gewagte These auf nach dem Motto "mens sana in corpore sano" :
    Intelligenz heißt ja auch "höhere Leidensfähigkeit". Kann es sein, daß die komplizierte Psyche der Grauen auch eine Rolle spielt ?
    Ist die Psyche angeknackst, wird der Körper anfälliger für Krankheiten.
    Ich habe den Eindruck, daß unsere Grauen eher zu Störungen der Psyche neigen als andere Papageienarten.
     
  8. Ira

    Ira Foren-Guru

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    Hallo Liane,bestimmt hast du mit der Phsyche der Grauen recht,nur ist das wirklich so,dass Graue häufiger Aspergillose bekommen,als andere Papageien?Es gibt doch bestimmt auch darüber Statistiken!Ich selbst habe es noch nicht gehört,was aber nichts heißen mag!:nene:Gruß Ira
     
  9. Ingo

    Ingo Herpetophiler Geierfreund

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    Klar gibt es eine ganze Reihe von Risikofaktoren.
    Vitamin D Mangel ist definitiv einer davon. Dauerhaft zu niedrige Luftfeuchte ein weiterer. Vitamin A Mangel und hohe aspergillusssporenbelastung eine weitere, die allerdings vor allem bei Anfängern vorkommt.
    Meist muss einiges zusammenkommen.
    Und ja, man liest hier viel von Aspergillose bei Grauen.
    Ich kenne aber auch viele dauerhaft gesunde Grau und bleibe dabei: Optimierte Ernährung, Luftfeuchte und Bewegung sind sehr gute Vorbeugungsmassnahmen.
    Gesunden Vögeln schadet selbst eine zeitweise höhere sporenbelsatung im Umfeld nicht.
    Im Vergleich würde ich übrigens dazu tendieren, dass Amazonen anfälliger gegen Aspergillose sind als Graue. So ganz eindeutig ist das aber alles nicht.
    Die Haltungsbedingungen bestimmen viel.
     
  10. Sybille

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    Hallo Jens,

    ich möchte mal meine bescheidene, nicht belegbare Meinung dazu niederlegen.:zwinker:
    Ich erlaube mir mal zu vermuten, dass Halter/Besitzer von reinen AV-Vögeln mit Schutzhaus (im Folgenden "1" genannt) keinen so engen Kontakt zu den Vögeln haben wie Halter von Wohnungsvögeln (im Folgenden "2" genannt).
    Außerdem behaupte ich mal, dass aus diesem Grunde erste kleine Krankheitsanzeichen von 1 nicht so wahrgenommen werden wie von 2.
    Demzufolge behaupte ich dann weiter, dass aus diesem Grunde nicht so viele Vögel von 1 bei einem vogelkundigen TA vorgestellt werden wie von 2.
    Daraus würde dann resultieren, dass unter den Bedingungen, die 2 den Vögeln bieten kann, mehr Graue an Aspergillose erkrankt sind als bei 1.
    Bei 1 würde dann eine entsprechende, nicht nachgewiesene/nicht erkannte Dunkelziffer existieren ....
    Und weiter behaupte ich, dass ein toter Vogel bei 1 nicht ein solches Dilemma auslöst wie bei 2 (auch in Bezug auf Ursachenforschung zur Todesursache)...
    Als ein kleiner, unbedeutender Beleg meiner These könnte vielleicht die Tatsache gelten, dass z.B. bei den hier im Forum beschriebenen Krankheitsfällen "nur" eine leichte Aspergillose diagnostiziert wurde und dass hier fast ausschließlich nur Krankheitsberichte von 2 über ihre aspergilloseerkrankten Vögel verfasst wurden...


    Vielleicht könnte man (vorsichtig gesagt) die 1 gleichsetzen mit Haltern von Hunden und Katzen auf einem Bauernhof (die nicht wegen jedes Wehwechen des Tieres zum TA rennen) und 2 mit Haltern von Stubentigern und Sofahunden... :zwinker:

    Und bitte, bevor sich hier jemand angegriffen fühlen sollte:
    Ich beziehe meine Vermutungen auf keinen User hier im Forum persönlich. Ich gehe von der Allgemeinheit aus, vielleicht auch vom Züchter, der seine Vögel in AV´s hält...
    Und ich weiß auch, dass es nicht nur Schwarz und Weiß gibt. :zwinker:
     
  11. Kentara

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    vor einigen Jahren schrieb ich mal über Sammy und Sinbad. Sie wurden in einer Nacht und Nebel Aktion vom Tierschutz zu uns gebracht. Beide saßen Jahre in einem Stall, ohne viel Tageslicht und sie bekamen Hühnerfutter. Wir konnten beide nicht behalten, da es beide Hähne waren und Sammy ziemlich gerupft war. Beide Tiere waren nicht mehr jung, Wildfänge und "keine Bange" beide leben noch hier auf Mallorca. Wir haben sie damals von unseren getrennt gehalten, was aber auf Dauer nicht ging. Dr. Crosta hat sie damals endoskopiert und beide waren absolut frei von Asperilligose. Die Endoskopie war eigentlich wegen dem Geschlecht, dabei sieht man aber dann ja einiges mehr.
    Beide leben mit ihren Partnern mehr oder weniger draussen.
    Sie haben kein direktes Sonnenlicht und auch keine Birdlamp. Beide Volieren stehen unter Dach, doch im Freien. Sonnenschein fällt ab und zumal in die Volieren. Hell ist es immer. Beide wohnen mit ihren Partnern in Meernähe. Beide Paare fressen auch Erdnüsse. Bewegen tun sie sich eigentlich wenig, obwohl sie den Platz hätten. Bei allen vieren weiß ich,ein Räusper und schon wäre der TA da. Im Winter gibt es einen Windschutz zum Meer hin und das war's. Keiner der vier war je krank (ich jetzt dreimal auf Holz klopf)
    Meine Geier waren früher und auch jetzt nie krank (wieder auf Holz klopf)
    Sie waren hier auf Mallorca auch immer draussen.
    Heute hatten wir 19° und jeder denkt jetzt bestimmt, die saßen den ganzen Tag in der Sonne. Nein, erst so um 17.00 saßen sie da und genossen die Sonne kurz vor Untergang. Und es wird dauern, bis sie sich nassregnen lassen. Im Winter habe ich das nasssprühen auch unterlassen, die Luftfeuchtigkeit ist meist ja nicht unter 70% im Winter. Jetzt haben wir 10°. Das heißt, die Temperaturen sind schon ähnlich von denen in Afrika. Und das wird im Sommer ja noch extremer. Übertag heiß und Nachts kalt.
    Ab morgen schalte ich jetzt eine Heizlampe aus und sobald die Temperaturen nachts auf so 13-14° gehen verlischt auch die zweite.
    Meiner Lunge geht es hier besser. Und ich denke schon, das vieles mit dem Breitengrad zu tun hat.
    lg
    Anita
     
  12. Sybille

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    Hallo Liane,

    im Jahre 2008 war ich in Chemnitz zur Exota und hörte dort u.a. einen Vortrag von Dr. Manderscheid (Papageienspezialist in Luxemburg).
    Auf meine Frage wegen der Luftfeuchtigkeit wurde mir gesagt, dass Graupapageien eine höhere Luftfeuchte benötigen würden als Amazonen. Für Graue wären 60% optimal, für Amazonen max. 50% ...
    Dies verblüffte mich dann schon etwas, zumal ich immer davon ausging, dass Amazonen in ihrem natürlichen Umfeld "feuchter" leben würden als Graue... :~
     
  13. malli

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    wenn ich anitas beitrag lese,frage ich mich :

    kann es sein das die anfälligkeit für aspergilose oder andere krankheiten daran liegt,das es nachzuchten sind ???
    ist deren immunsystem schwächer ???
     
  14. Sybille

    Sybille Foren-Guru

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    Hallo Melanie,

    vielleicht ist es nicht unbedingt das Problem/das Resultat der Nachzucht, sondern möglicherweise eher der Tatsache geschuldet, dass von den WF nur die Stärksten die Strapazen überlebten und in D landeten ...
     
  15. #74 Moni Erithacus, 25. Februar 2010
    Moni Erithacus

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    Vielleicht hat die ganze Umweltverschmutzung-Klimaänderung auch was damit zutun,wir Menschen sind auch Träger von sovielen Kranheiten und Erreger.
    Gibt es eigentlich Studien die belegen ob freilebende Graupapageien auch Aspergilliose haben,wie oft usw. ?hat es überhaupt schon jemand untersucht?
     
  16. Sybille

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    Hallo Moni,

    das glaube ich eher nicht... Weiß es aber nicht.:zwinker:
    Ich weiß allerdings, dass z.B. bei Störchenjungen wiederholt Aspergillose als Todesursache labortechnisch nachgewiesen wurde... Und diese leben frei, sind Wildtiere ...
     
  17. malli

    malli Erziehung Fehlgeschlagen

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    ich kann mir nicht vorstellen....!!!

    wie will man das untersuchen ?

    die vögel fangen und dann endoskopieren.......wer würde das finanzieren ??
     
  18. Kentara

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    vielleicht ist das der Punkt. Und auch ein Punkt ist, das früher nicht jeder schwächelnde Vogel gerettet werden konnte.
    Heute wird ja fast nur HZ betrieben und die Hygienemaßnahmen sind wohl dementsprechend. Wenn ich mir vorstelle, da macht sich ein freilebender Vogel ein Nest in einem Baum. Dann wird er darin gefüttert, legt seine Eier und keiner macht sauber! Dann schlüpfen die Jungtiere, die Eierschalen und Überreste fliegen rum. Dann werden die Jungtiere und die Mama gefüttert. Und noch immer keiner, der sauber macht. Zudem kommt grade mal ein Sturm auf und die Temperaturen fallen um 10°, ein Nesträuber versucht sich am Nest. Das heißt, jede Menge Stress und jede Menge Bakterien. Dazu noch massive Temperaturschwankungen.
    Diese Tiere werden so schnell nicht krank.
    Bei Kindern wurde rausgefunden, das die, die im Dreck auf einem Bauernhof rumspielen, das diese keine Allergien bekommen, selten einen Schnupfen und fast immer gesund sind. Warum soll es bei Tieren anders sein. Das Immunsystem kann sich nur gegen etwas wehren, was es kennt.
    Ich war ein paarmal nahe daran Goofy und Mäckie reinzuholen, statt dessen habe ich eine zweite Wärmelampe aufgehängt. Jetzt bin ich froh, das ich ihnen den Stress nicht angetan habe. Im nächsten Winter mache ich mir weniger Sorgen.
    Das man sich weniger kümmert, wenn die Vögel in einer AV sind kann ich auch nicht unterschreiben. Eher im Gegenteil. Man beobachtet und horcht doch wesentlich mehr. Im Haus denkt man doch, es passiert eh nichts, weil warm. Wie oft bin ich nachts nach draussen und habe geschaut ob alles in Ordnung ist? Wie oft habe ich morgens beobachtet, ob jemand friert? Für Goofy und Mäckie ist es das erste Jahr hier und Goofy ist noch nicht ganz zugewachsen. Jakira und Willi sind ja nur zurück nach Hause gekommen und Silvie und Coco haben auch kein Problem. Ich denke und hoffe, das wir kein Problem mit Asperilligose bekommen werden.
    Wenn man bedenkt das im Kongo die Temperaturen oft unter die 0° Grenze fallen, warum sollten diese Vögel hier ein Problem damit haben. Meine Grauen waren in Deutschland bei 20° minus draussen. Ich Herzinfarkt, die Grauen Spaß. Sie sollen selbst entscheiden.
    lg
    Anita
     
  19. #78 mäusemädchen, 25. Februar 2010
    mäusemädchen

    mäusemädchen -

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    "(...)

    IPPEN und POLZIN (1964) sehen eine Korrelation zwischen dem Staubgehalt des ursprünglichen Lebensraumes einer Vogelspezies und der Anfälligkeit dieser Spezies für eine Aspergillose des Respirationstraktes.
    Unter den Ziervögeln sind die Großpapageien aus tropischen Habitaten, wie Amazonen (Amazoninae), Graupapageien (Psittacus erithacus) und Aras (Aratinginae), prädisponiert für Schimmelpilzinfektionen (ATKINSON und BROJER, 1998; GEBHARDT et al., 1999; KORBEL et al., 1993; KRAUTWALD-JUNGHANNS, 1992; KUMMERFELD und TEMME, 1984; LOUPAL, 1984, MC MILLAN und PETRAK, 1988; ROSSKOPF et al., 1983; VAN DER HEYDEN, 1993). Ferner wird über Erkrankungen bei Edelpapageien (Ecletus roratus), Mainas und Pionus-Arten berichtet (KORBEL et al., 1993; KUMMERFELD und TEMME, 1984; MC MILLAN und PETRAK, 1988; VAN DER HEYDEN, 1993). In einer Studie von KORBEL et al. (1993) wird bei 24,2 % der sezierten Graupapageien und bei 26 % der Amazonen eine Aspergillose diagnostiziert.

    (...)"

    Quelle

    Gruß
    Heidrun
     
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  21. lady-li

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    Ich habe nur eine Studie gelesen, die wildlebende Amazonen betrifft.
    Dort waren die Jungvögel vom Aspergillus betroffen aufgrund der Nestverschmutzung.
    Wenn es jemandem ganz wichtig ist, suche ich nach dem Link.
    Diese Aussage wundert mich auch, Sybille. Klingt für mich unlogisch.
    Hat Manderscheid das begründet ?
     
  22. Tueddel

    Tueddel Stammmitglied

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    FABIAN,

    ich habe dir eine PN geschrieben. Bitte, geh mal gucken - ist wichtig.
     
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