DRINGEND Tips erbeten: Hund kann/will nicht alleine bleiben!!!

Diskutiere DRINGEND Tips erbeten: Hund kann/will nicht alleine bleiben!!! im Hunde Forum im Bereich Tierforen; Hallo @all, vor 2 Jahren haben wir einen mittelgrossen kastrierten Colly/Münsterländermix vom Tierheim übernommen. Da wir voll berufstätig...

  1. #1 Jon October, 03.09.2004
    Jon October

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    Hallo @all,

    vor 2 Jahren haben wir einen mittelgrossen kastrierten Colly/Münsterländermix vom Tierheim übernommen.
    Da wir voll berufstätig sind, verbringt der Hund die Arbeitstage bei einer Hundesitterin. Für Urlaubsvertretung haben wir noch eine zweite Sitterin, die ihn auch mal am Wochenende nimmt.
    Leider ziehen Beide in Kürze weg, die eine gut 40 km weiter, die 2. nach England und NachfolgerInnen sind nicht in Sicht, trotz Annoncen und Mundpropaganda!!!

    Bei unserer Hauptsitterin, die selbst drei grosse Hunde hat, bleibt er problemlos stundenlang alleine, auch wenn sie und ihre Hunde nicht da sind.
    Bei uns fängt er nach ca. 30 Minuten an zu bellen. Er bellt dann 3,4x, 20 Sekunden Ruhe, dann wieder 3,4x bellen, 20 Sekunden Ruhe, usw.. Manchmal macht er dann wohl auch mal 5 - 10 Minuten Pause, dann wieder bellen.

    Wir haben im Mai begonnen mit 15 Minuten alleinelassen und haben es sehr geduldig bis Mitte August auf 1 Stunde gesteigert. Sitzen wir vor`m Haus im Auto und lauschen, ist er ruhig, fahren wir weg, bellt er!!

    Was können wir versuchen, um ihn davon abzubringen??? Wir sind echt verzweifelt!

    Gruss

    Jon
     
  2. #2 Daffi100, 03.09.2004
    Daffi100

    Daffi100 Guest

    Hallo

    Ich kann dir nicht viel dazu sagen weil ich von Anfang an immer 2 Hunde hatte/habe.
    Deshalb kann ich dir nur Raten einen zweiten Hund anzuschaffen, dann ist er nicht mehr alleine und orientiert sich im laufe der Zeit an den anderen.

    Solltet ihr das so machen und euch einen zweiten Hund aus dem Tierheim holen dann empfehle ich dir deinen jetzigen Hund mitzunehmen und ihn entscheiden zu lassen welchen Hund er mag und welchen nicht, sonst habt ihr nachher nur Probleme mit dem aneinander gewöhnen.

    Ich weiß, das ist jetzt nicht der dollste Rat aber ich kenn kein Bellen wenn wir nicht da sind weil meine immer zu zweit waren/sind.
    Die haben dann wohl was anderes zu tun. :D

    Mal sehn was die anderen dir noch raten, ein paar Antworten werden ja noch kommen.
     
  3. #3 Raymond, 05.09.2004
    Raymond

    Raymond Guest


    dies ist sicher eine moeglichkeit, doch wer nimmt 2 hunde ueber tag auf??

    der zeitpunkt einen hund zu waehlen war wohl nicht der beste, wenn man beruflich so angespannt ist. bei der hundesitterin fuehlt er sich nicht allein da noch andere hunde sind und wenn er bei euch zu hause ist wenn ihr laenger weg seit hat er seinen menschen. nur allein will er auf keinen fall bleiben das macht er mit seinem lautstarken protest klar.
    in dieser situation was zu aendern wird wohl nicht gelingen.
     
  4. Luise

    Luise Guest

    Hallo,

    ich seh's nicht so aussichtslos wie Raymond. Der Hund hat ja anscheinend lokal gelernt allein zu bleiben, eben bei der Hundesitterin. Darum würde ich mir angucken, wie sie das macht. Schätze, kurz und schmerzlos, Tür zu und wech.

    Also würde ich schon mal nicht im Auto vorm Haus warten, Hunde kennen die Autogeräusche der Fahrzeuge, die zur Familie gehören, d.h. sie wissen: das Auto draußen ist noch nicht los gefahren, alle noch da. Also wenn raus, dann auch mit dem Auto wenigstens um die nächste Ecke. Bisher habt ihr dem Hund lediglich beigebracht, zu akzeptieren, dass ihr gelegentlich nicht zu sehen seid.

    Meiner Meinung nach wäre es sinnvoll einen Hundetrainer hinzuzuziehen, der auf die Änderung von Problemverhalten spezialisiert ist. Der kann viel besser Tipps geben, weil er das ganze Ensemble Hund, Haus, Menschen vor Augen hat und den richtigen Weg unter den vielen möglichen einschlagen kann. Da gibt's ja nicht nur Herrn Rütters...

    Viele Grüße

    Luise
     
  5. Luido

    Luido Guest

    Ich hatte auch einen Hund, der immer jammerte wenn ich ausser haus ging.
    Eine ganz einfache Methode ist, ihn vorher zu füttern , und ihn nicht weiter zu beachten.
    Nicht zu ihm sagen , wir kommen bald wieder. einfach gehen und alle Türen offen lassen. (Bis auf die Wohnungstür)
    Einen zweiten Hund würde ich mir nicht anschaffen.
    Ein Hund ist nicht wie eine Katze.
    Geht einfach ausser Haus, und beachtet den Hund nicht.
    Er freut sich dann um so mehr , wenn ihr nach hause kommt.
     
  6. #6 tamborie, 07.09.2004
    tamborie

    tamborie Guest

    Stimmt er ist ein Rudeltier! :?

    Tam
     
  7. #7 Jon October, 07.09.2004
    Jon October

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    Hallo @all,

    vielen Dank für Eure Antworten.

    Leider kommt ein Zweithund aus Platz-, Zeit- und Kostengründen zur Lösung des Problems nicht in Frage!

    Unsere Hundesitterin ist professionelle Hundeausbilderin, speziell von Rettungshunden. Anfänglich hatte unser Hund grosse Angst vor ihrer dominanten und sehr zickigen Hündin und traute sich schlicht und ergreifend nicht zu bellen und nachdem er sich eingewöhnt hatte, hatte es sich aus seiner Sicht wohl erübrigt, bei ihr zu bellen.

    Wie bereits erwähnt, bleibt er bei ihr problemlos stundenlang alleine, auch wenn ihre Hunde NICHT da sind, nur bei uns fängt er an zu bellen.

    Unsere Sitterin und auch andere Hundefachleute (Hundeplatz) haben keine Rat mehr. Lt. deren Aussagen ist Billys Verhalten nicht der NORM entsprechend. Verlassenheitsängste äussern sich NORMALERWEISE in den ersten 30 - 45 Minuten!!! Ist diese Zeitspanne mal überwunden, kann ein Hund auch mehrere Stunden alleine bleiben, da er keinen Zeitbegriff in unserem Sinne hat. Soll heissen, hat ein Hund die anfängliche Erregung überwunden und sich beruhigt, dann kann er`s halt. So interpretiere ich die Aussagen einiger Fachleute.

    Billy schaukelt seine Erregung in den ersten 30 - 45 Min. hoch, bis es dann in Gebell eskaliert. Anfänglich hatte er dabei stressbedingte Schweissfüsse, dass konnte man auf den Fliesen prima sehen und auch riechen. Diese Schweissfüsse hat er nicht mehr!!! Auch wirkt sein Gebell nicht panisch, sondern eher "berechnend"! Er bellt, lauscht ob sich was tut, bellt, lauscht wieder, usw..

    Wir versuchen gerade durch Einsatz eines Beruhigungsmittels eine Entspannung herbeizuführen. Ob das erfolgreich ist, muss sich noch erweisen.

    Also, Ideen, Tips und Anregungen immer noch herzlich willkommen.

    Gruss

    Jon
     
  8. Luise

    Luise Guest

    Hallo Jon,

    habe schon verstanden, dass der Hund bei der Hundesitterin auch ohne Hunde stundenlang allein bleibt. Deswegen habe ich ja geschrieben, der Hund hat es bereits gelernt, bezieht aber das Gelernte nur auf einen Ort, nämlich die Wohnung der Hundesitterin. Das nennt man lokales Lernen.

    Rettungshundeausbilder und Hundeplatztrainer sind für mich keine Spezialisten für _Problemverhalten_!! Ich bestreite nicht, dass diese Leute allgemein Ahnung von Hunden haben, aber ihr Denken und Handeln ist immer auf ein spezielles Ziel gerichtet, sei es am Ende einen Rettungshund zu haben, sei es der Hundesport. Exkurs: Du solltest mal den Hund unseres Trainers (VPG 3, eine Super- Ankörung) bei Tisch erleben, mir wird übel, wenn ein Hund mit der Schnauze quasi in meinem Teller liegt, er findet, er hat große Dinge mit diesem Hund geleistet, bei seinem letzten hat die Familie in Etappen essen müssen (einer musste immer den Hund ausführen...).

    Wenn ich von einem Hundetrainer für _Problemverhalten_ spreche, dann meine ich nicht Leute, die auf einem Hundeplatz Hunde ausbilden, weil sonst niemand Zeit dafür hat oder VDH-Sportzertifikate vorweisen können, sondern das, was auch unter 'Hundepsychologe' läuft, also Leute, die Ortstermine machen und mit Hunden und _Besitzern_ in häuslicher Umgebung arbeiten. Im Süden von Essen gibt es zum Beispiel zwei TÄinnen, die das seit Jahren mit gutem Erfolg machen.

    Wenn ich Aussagen höre, wie: Das Verhalten des Hundes entspricht nicht der Norm, dann kriege ich schon Stehhaare! Das Verhalten des Hundes ist die logische Konsequenz seiner Erfahrung! Immer! Und darin ist er so normal wie jeder andere Hund auch.

    Und ich spekuliere jetzt mal kurz über die Erfahrungen eures Süßen:
    Der Hund war in eurer Wohnung in den zwei Jahren sozusagen nie allein. Als sich herausstellte, dass der Hund allein bleiben muss, habt ihr die Wohnung zugesperrt, vor dem Haus gewartet und auf die Uhr geschaut. Wenn der Hund losbellte, habt ihr noch ein bisschen die Zeit genommen (welche Bell-Abstände), und dann seid ihr wieder in die Wohnung.

    Was hat der Hund daraus gelernt?
    Ich belle, und sie kommen wieder. Vielleicht nicht beim ersten kleinen Beller (deswegen horche ich mal zwischendurch, ob sich schon was tut), aber Ausdauer beim Bellen lohnt sich immer.

    War es so?

    _Falls_ es so war (und ich halte das für wahrscheinlich), wo liegen die Fehler? Zumindest die, die man aus den bisherigen Nachrichten erschließen kann:

    -Der Hund wurde ständig überfordert. Sobald er eine Zeit beherrschte, wurde die Zeit verlängert, bis er wieder losbellte. Dementsprechend: Der Hund hat nicht die Erfahrung gemacht, dass still sein lohnender ist, als laut sein.
    -Der Hund spürt eure zunehmende Verzweiflung und bezieht das auf die Situation 'er allein zu Haus'.
    -Der Hund weiß bzw. nimmt aufgrund seiner Erfahrung an, dass ihr in der Nähe seid und er euch 'zurückbellen' kann. Da ihm 30 Minuten nicht so viel ausmachen, beginnt er mit dem Bellen, wenn er anfängt sich zu langweilen, also _nach_ 30 Minuten.

    Hoch spekulative Überlegungen:
    -Der Hund ist nicht ausgelastet.
    -Der Hund ist 'überbehütet'.

    Ich würde mich niemandem mit 'Guten Tach, Hundefachfrau' vorstellen, aber ich finde, das drängt sich einem geradezu auf.

    Und daraus ergibt sich im Grunde auch die Vorgehensweise, wobei es immer mehr Zeit kostet, einem Hund etwas abzugewöhnen, was man ihm selbst beigebracht hat, als ihm etwas vollkommen neues beizubringen. Da Erfolg immer von Konsequenz und planvollem Vorgehen abhängt, bleibe ich dabei: Ein Fachmann/ -frau muss her, der sich euer gesamtes Verhalten dem Hund gegenüber anschaut und die kleinen Zwischenerfolge kontrolliert. Das wird letzten Endes nicht teurer sein, als lebenslang Hundesitter + Beruhigungsmittel. Adressen findet man im Branchenbuch, in einschlägigen Berufsorganisation und (vermutlich) auch bei TÄe-Kammern.

    Habt ihr euch schon mal Gedanken darüber gemacht, den Hund vielleicht abzugeben? Man muss ihn ja nicht dem TH übergeben, wenn man sich rechtzeitig dazu entschließt. Man kann auch Anzeigen in die Zeitung/ Kleinanzeigenmärkte setzen, Zettel in Supermärkten / bei TÄen aufhängen und auf der Hunderunde herumfragen.
    Ein Zweithund ist als Lösung eher absurd, im Grunde ist es in dieser Konstellation gut möglich, dass sich das Problem einfach verdoppelt.

    Viele Grüße

    Luise
     
  9. Pico

    Pico Chefin einer Chaotenbande

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    Hallo,

    mich erstaunt, das ein TH 2 voll berufstätigen Menschen einen Hund vermittelt, wenn eigentlich viel zu wenig Zeit für das Tier vorhanden ist.

    Aber nun gut.

    Sicherlich zeigt der HUnd gewisse Verlustängste und bellt deshalb, wenn er alleine gelassen wird.

    Aber komischerweise nur in seinem zu Hause.

    Kann es sein, das Hund auch wegen anderer Hundegesellschaft bei den Hundesittern eher zu Hause ist und sich einfach nicht richtig wohlfühlt?

    Und egal ob die eine Hundesitterin ein Ausbilderin für Rettungshunde ist oder nicht. Sie hat einen "Draht" zu den Hunden und diese merken das.
    Ansonsten würde der Hund wohl dort ebenso reagieren, wie im eigenen zu Hause, wenn es tatsächlich um Verlustängste gehen sollte.

    Alleine ist er hier und dort.

    Im Grunde kann ich nicht nachvollziehen, wenn eine volle Berufstätigkeit vorliegt, warum dann ein Hund am Leben teilhaben soll (was davon übrig ist) der überwiegend sowieso von Hundesittern betreut wird.

    Dann brauche ich auch keinen Hund.

    Nachdem ich dieses Thema hier gelesen habe, kann ich mir auch Einiges zusammenreimen was die Vögel betrifft und warum es doch recht viel "Stolpersteine" zu überwinden gibt.

    Nichts für Ungut, aber mir scheint doch das eine falsch verstandene Tierliebe umgesetzt wird, die den Tieren letztendlich mehr schadet als hilft.

    Ich teile Luise's Meinung, das eine Abgabe wohl besser für den Hund wäre.
    Ihn mit Beruhigungsmittel vollzustopfen, beseitigt nicht die Ursache.
     
  10. #10 lachmaus, 08.09.2004
    lachmaus

    lachmaus Guest

    Hallo JonOctober,

    ich stelle dir mal einen Link rein. Vielleicht kannst du darüber ja mal versuchen einen neuen Hundesitter zu bekommen.

    http://zergportal.org/baseportal?htx=/zergportal.de/Pet/Service&cmd=list&Unterbringung~=Tiersitter

    Zudem möchte ich mal bemerken, dass ich es nicht verantwortungslos finde, wenn man sich trotz ganztägiger Berufstätigkeit einen Hund anschafft. Vor allem dann nicht, wenn man einen Hundesitter hat und sich sicherlich in der verbleibenden Freizeit ausgiebig mit dem Hund beschäftigt, d.h. abends und am Wochenende. Leider ist es hier nun mal der Fall, dass gleich zwei Hundesitter wegziehen, trotzdem wird nicht gleich nach einem neuen Besitzer sondern nach einer für den Hund erträglichen Lösung gesucht. Finde ich absolut gut.
    Wie Luise schon bemerkt hat, glaube ich auch, dass ihr euer Verhalten ändern müsstet. Keine große Verabschiedung, wirklich wegfahren und anschließend, wenn ihr wiederkommt, gar kein großes Szenario veranstalten. Es muss für euren Hund so aussehen, als wäre das alles ganz normal. Ist es im Endeffekt ja auch. Euer Hund spürt sicher schon vorher eure Unruhe und Unsicherheit. Er hat längst erkannt, dass er euch mit seinem Bellen "erpressen" kann.

    Ich wünsche euch, dass es klappt. Entweder, ihr findet einen neuen Tiersitter oder dass euer Hund sich ans Alleinesein gewöhnt. Ansonsten wäre es echt schade.
     
  11. #11 tamborie, 08.09.2004
    tamborie

    tamborie Guest

    Ich denke hier kann auch ein Hundepsychologe (welch Wort) wenig ausrichten.
    Aber ich frage mich allen Ernstes Ihr seid noch nicht einmal in der Lage den Hund an "jedem" Wochenende bei euch zu haben geschweige denn im Urlaub?
    Selbst hierfür wird eine Sitterin benötigt?
    Sicherlich kann es antrainiert werden, einen Hund mehrere Stunden alleine zu lassen hierfür tut es auch eine Rettungshundeausbilderin die euch helfen kann, aber ich denke Ihr solltet hier doch einmal tatsächlich eure Einstellung zur Hundehaltung überprüfen.

    Dieser Rat war übrigens kostenlos :D

    Tam
     
  12. Renato

    Renato Guest

    Hallo ,

    ich hatte da immer verschiedene Methoden , allerdings waren meine Vierbeiner nie allzulange alleine , aber wenn es dann doch mal sein mußte half bei mir folgendes .

    Ein altes "ungewaschenes T-Shirt von mir , ein par alte Schuhe , Ferseher anlassen am beste "Dr Gritzmeck's Tiersendung und wenn er noch ein Baby ist , hilft ganz oft einen tickenden Wecker in sein Körbchen zu legen :)
     
  13. #13 Jon October, 09.09.2004
    Jon October

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    Hallo Luise,
    Hallo Lachmaus,

    vielen Dank für Eure Tips. Über das Ergebnis werde ich berichten.

    Hallo Heike,
    Hallo Tam,

    eine Situation im Detail nicht kennen, aber "Vorwürfe" äussern. Gute Sache!!!

    Liebe Heike, das Tierheim hat uns den Hund überlassen, weil sich dieser meiner Freundin bereits im Tierheim sehr eng angeschlossen hat (sie war dort Gassigeherin), er dort bereits über 1 Jahr verbrachte und lt. Tierheimbetreibern futterneidisch und aggressiv war. Völliger Schwachsinn, der Hund war nur sehr verunsichert und ein Angstbeisser, besser -schnapper. Da meinten die wohl, besser bei Berufstätigen als kurz vor`m Zwingerkoller zur Todesspritze.

    Und Deinen Seitenhieb auf meine Vogelhaltung kannst Du Dir schenken!!! Damit hast Du Dich als Diskussionspartner in meinen Augen disqualifiziert. Du hast Recht und ich meine Ruhe! :k

    Und was die Wochenenden angeht, lieber Tam. Wir haben z.B. Bekannte, die im Zentrum von Köln wohnen., kein wirklich gutes Gelände für Hunde. Und abends ausgehen mit Partie, Disco usw. mit Hund nicht möglich und ohne Hund auch nicht, da er, wie gesagt, nicht alleine bleibt. Oder Silberhochzeit der Eltern, 80zigster der Oma, etc.
    Ist ja nicht an jedem Wochenende so, aber gelegentlich schon. Und dann ist er meiner Meinung nach bei der Sitterin besser dran.
    Noch Fragen?

    Gruss

    Jon
     
  14. Pico

    Pico Chefin einer Chaotenbande

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    Warum stellst Du die Situation nicht ganz klar da?
    Dann gäbe es auch keine Mißverständnisse.

    Üblicherweise handelt ein TH so nicht. Daher meine Äußerung.

    Das war kein Seitenhieb, auch wenn Du es so auffaßt!

    Du/ihr hast/habt mit dem Hund Probleme, der Amazone (zumindest am Anfang) und letztendlich dem Edelpapagei, weil ihr ihm nicht gerecht werden könnt.

    Ich habe auch nicht behauptet, das ich Recht habe.
    Aber ich habe selber Hunde, bin mit Hunden (darunter waren auch Tierheimhunde)groß geworden und kann deshalb schon 1+1 zusammenzählen.

    Damit sind auch hier meine Dialoge beendet.
     
  15. #15 tamborie, 09.09.2004
    tamborie

    tamborie Guest

    @Jon

    Ich kann immer nur zu dem Stellung nehmen, was ich auch in Schriftform vorfinde.
    In Deinem Fall konntest Du nicht erwarten, dass die Antwort besser ausfällt.

    Auch mir passiert es schonmal, dass ich mit einem Hund in die Stadt gehe, eigentlich eine völlig normale Sache.
    Ich achte eigentlich darauf das er sich dann vorher entleert.

    Ich kann auch nicht mehr bis 5 Uhr in der Früh in irgendwelchen Schuppen abhängen.
    a) wer will schon einen alternden Rocker mit Rheuma im Technoschuppen sehen?
    b) ist man nun einmal Zwängen unterlegen wenn man ein Hund zu sich nimmt.
    Bei einem Kind ist es nicht anders.

    Ein Hund mit den von Dir beschriebenen Nervenköstum würde ich sowieso nicht sehr lange alleine lassen, dass Tier durchlebt Qualen wenn es alleine ist.


    Gruß
    Tam
     
  16. #16 Jon October, 10.09.2004
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    Hallo Heike,

    mit der beendeten Diskussion meinte ich den von Dir eröffneten Threat bei den Edelpapa`s! Dann sind der Hund und die Vögel zwei Baustellen. Der Hund orientiert sich zu 95% an meiner Freundin, die Vögel versorge ich.

    Welches Problem mit meinen Ama`s meinst Du??? Ich habe keine Probleme mit den Ama`s, ich habe lediglich berichtet und um Tips bzgl. Aufbau von Selbstvertrauen bei Susi gebeten.
    Dass ich/wir Socke auf Dauer nicht gerecht werden können und ich deshalb gerade dabei bin, für sie eine gute Lösung zu finden, habe ich u.a. in Deinem Threat mehrfach erwähnt. Du willst es nicht wahrhaben, oder?!!!
    Also, vom Hund auf die Vögel zu schliessen und dann mit "falsch verstandener Tierliebe, die den Tieren mehr schadet wie nutzt" daherzuschwadronieren ist - milde formuliert - eine Frechheit!!!!!

    Hallo Tam,

    grundsätzlich hast Du recht und den Einschränkungen, dem Hund zuliebe, unterziehen wir uns gerne. Und wie Du an den gewählten Beispielen erkennen kannst (Silberhochzeit, etc.) ist das ja nicht an jedem Wochenende der Fall, in Summe viell. 3 - 4 im Jahr. Natürlich nehmen auch wir unseren Hund in die Stadt mit - schon deshalb, weil er ja nicht alleine bleibt - und schauen, dass er sich vorher erleichtert hat. Ist ja auch alles gar nicht unser Problem, er ist gut erzogen, bettelt nicht in Restaurants usw.!

    Und wenn Du dem Nightlife abgesagt hast und Dich wohl fühlst, ist das `ne tolle Sache. Für Dich!!! Ich lasse mir für die 1 - 2 mal im Jahr kein schlechtes Gewissen "einreden".

    Schönes Wochenende allerseits.

    Gruss

    Jon
     
  17. #17 Jon October, 13.09.2004
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    Aktueller Lagebericht!!!!

    Hallo @all,

    ein kurzer Zwischenbericht zum aktuellen Stand. "5 Sekunden vor 12:00" haben wir noch eine neue "Hundetagesstätte" für unseren Billy ausfindig machen können.
    Alleinstehendes Haus mit nicht eingezäunten Riesengrundstück inmitten von Viehweiden und Äckern, eine Hovawarthündin zum spielen, begeisterte Kinder zum toben, radfahren, usw. und die Frau des Hauses fast immer anwesend.
    Die Leute sind begeistert von unserem Hund, weil er nicht wegläuft, gut gehorcht und sich mit allem und jedem freundlich arrangiert. Sogar die Kaninchen und Meerschweinchen der Kinder werden wohlwollend ignoriert.

    Der enorme Zeitdruck beim erlernen des Alleine-Bleibens ist erst einmal weg, trotzdem werden wir dranbleiben!!!!

    Hallo Luise,

    War missverständlich formuliert mit der Norm. Norm gibt es bei Waren, nicht bei Lebewesen, das ist schon klar. Sorry!
    Wir haben bereits im letzten Jahr nach dieser 30 Minuten-Regel mit dem Hund geübt.
    Hund alleingelassen ohne Brimborium für 2 Minuten, wenn bellen über Babyfon zur Ruhe ermahnen, dann wieder rein ohne grosse Wallung.
    In wochenlangen Wiederholungen bis auf 30 Minuten ausgedehnt. Als 30 Minuten Ruhe herrschte, gegenseitig (Freundin + ich) gratuliert und das Ziel als erreicht bewertet.
    Dann 1x weg, keine Probleme, beim 2. mal weg anschliessend Ärger im Haus.

    Nein, wie bereits oben beschrieben, rein BEVOR gebellt wurde. Am Anfang hat er quasi sofort gebellt, wenn das Treppenhaus verlassen wurde. Dann erfolgte der überraschende Appell durch`s Babyfon. Vor Entgeisterung (vermtl.) bellen kurz "vergessen" und dann waren wir wieder da. Die 1. 5 Minuten waren quasi die Schlimmsten, danach haben wir 2 Minuten-Schritte gewählt, haben aber auch nicht kontinuierlich erhöht, sondern sind auch immer wieder mal "früher" heimgekommen. Ungefähr so: Mo. 10 Min., Di. 10 Min., Mi. 12 Min., Do. 10 Min., Fr. 8 Min., Sa. 10 Min., So. 12 Min..
    Unser Fehler: Nach 30 Minuten mit üben aufgehört und sofort auf 40, 45, 60 Minuten gesteigert!!!

    Da könntest Du Recht haben. Die Verzweiflung war greifbar. Jetzt erhoffe ich mir in entspannterer Situation und fachlicher Unterstützung baldige Besserung.

    Wie lastet man einen Hund aus??? Mein Part "beschränkt" sich auf gassigehen (zwischen mind. 45 Minuten - ca. 1,5 Std. freilaufend) bzw. radfahren (ca. 1 Std. freilaufend) nach Feierabend, Apportier-, Zerr- und Suchspiele (Fährten) und seine Erziehung. Meine Freundin macht das gleiche auch, besucht zusätzlich eine Hundeschule mit ihm (Probleme mit der Folgsamkeit unter Ablenkung bei ihr) und ist Agility-Beginner.
    Clickern möchte ich ihn gerne, aber aufgrund seiner noch ungewissen Zukunft habe ich noch nicht damit begonnen.

    Und was meinst Du mit überbehütet????

    Du könntest Recht haben. Die Lady, die unseren Hund gesittet hat und uns etliche Erziehungstips (u.a. die 30 Min.-Regel) - viele davon aber auch sehr erfolgreich - gab, hat meiner Freundin das Tier auch ein bisschen "aufgeschwatzt".
    Das soll keine Schuldzuweisung sein, wir sind selber gross genug und haben diese Verantwortung eigenverantwortlich übernommen.
    Den Tip mit der unabhängigen Fachkraft werden wir umsetzen und ich werde berichten!!!

    Wir erwägen es, insbesondere da die neuen Sitter bereits Interesse geäussert haben. Wobei die sich noch Bedenkzeit erbaten und natürlich bekommen!!!!

    Ein Zweithund ist kein Thema, nicht nur Probleme, auch Kosten können sich verdoppeln.

    Mir ist aufgefallen, dass eine Nachbarin mit feuchten Augen (der arme Hund!) drastische Schilderungen seines Bellverhalten äussert incl. jaulen, etc., während die 2. Familie eher die Schultern zuckt und "Ist nicht so schlimm" sagt, wenn man nachfragt.

    Also, am Sonntag Testhören durchgeführt! Freundin fährt weg, ich sitze gemütlich in der Sonne vor`m Haus, lese und lausche. Nach 35 Min. Gebell, ca. 8 - 10 x, dann für 15 Minuten Stille. Dann wieder so 8 - 10 x bellen, dann wieder 20 Min. Stille. Wieder so 8 - 10 x bellen, dann Ruhe. Bevor das 4.Mal gebellt wurde, fuhr meine Freundin nach 1 Std., 22 Min. wieder vor. Seine Freude war gross, aber sein Stress scheinbar nicht. Anfangs hat es beim üben in der Wohnung intensiv nach Hund gerochen, er hechelte stark und seine Schweisspfotenabdrücke waren auf den weissen Flurfliesen nicht zu übersehen.
    Und jetzt?! Kein Hunde"aroma", keine Schweisspfoten, kein übermässiges Hecheln und das Bellen klang auch nicht "verzweifelt".

    Schlau werde ich daraus nicht.

    Gruss

    Jon
     
  18. Luise

    Luise Guest

    Hi Jon,

    schön zu lesen, wie es weitergeht und Gratulation zur neuen Tagesstätte. Leider habe ich im Moment nicht die Zeit auf alles einzugehen, da ich sehr eingespannt bin. Sorry dafür.

    Zu meinen, wie ich geschrieben habe: _hoch spekulativen_, Überlegungen:

    Auslastung:
    Ich meinte das mit der Auslastung nicht allgemein sondern speziell zur Situation 'allein lassen'. Ein müder Hund arrangiert sich mit der Situation 'Allein bleiben' üblicherweise einfach leichter als ein Hund, der kurz ums Eck geführt wurde und dann, tatendurstig wie er ist, zum Wohnungsaufenthalt verpflichtet wird. :-)

    Überbehütet:
    Das 'Überbehüten' hat viele Facetten. Eine Variante ist, dass der Hund NICHTS allein entscheiden darf und Halter oft eingreifen, wenn es gar nicht nötig ist, bei Hundekontakten zum Beispiel. Dem Hund wird nichts zugetraut. Solche Hunde sind oft ohne ihren Halter als regulierende Instanz total verunsichert, was das Allein bleiben auch erschweren kann.
    Eine andere häufige Variante ist, dass, wenn Hund und Halter zusammen sind, der Hund alle paar Minuten ein kleines 'Programm' bekommt und sei es nur in Form einer kurzen Ansprache oder Krabbelei. Auch solche Hunde haben es manchmal schwer, allein zu bleiben, 1. weil vielleicht um das Weggehen ein riesiges Brimbamborium veranstaltet wird, 2. weil sie die Situation 'nix los' gar nicht kennen, 3. weil sich aus der Sicht des Hundes alles um ihn dreht und er plötzlich von seinen 'Untergebenen' 'verlassen' wurde.

    Um so etwas aber wirklich zu entscheiden (und wo da genau Knackpunkte sind), muss man den Umgang zwischen Hund und Halter tatsächlich erleben. Man selbst (als Halter) steckt oft zu tief in einer Situation oder in den Umgangsritualen drin, um sein eigenes Verhalten kritisch zu hinterfragen. Deswegen gehen gute Trainer für Problemverhalten erst einmal auf Hausbesuch.
    Gelegentlich sind es ja auch 'Kleinigkeiten', auf die ein spezieller Hund sehr stark reagiert. Exkurs: Ich hatte z.B. einen Hund in der Welpengruppe, der hat sich zu nix überreden lassen - wenn die Halterin in die Hocke ging und ihn lockte. Wenn sie von der Körperhaltung her aber aufrecht mit erhobenem Haupt die Übungen mit ihm absolvierte, war wirklich nix ein Problem. Sie kam aus einer anderen Welpengruppe zu uns, weil der Hund z.B. partout nicht durch den Tunnel wollte... Allein von der Schilderung wäre man doch nie darauf gekommen, dass es daran liegt, dass sie mit ihm vor dem Tunnel hockt.... Oder? Na, ich jedenfalls nicht...

    Wirklich schlau werde ich übrigens aus euerm Hund auch nicht, ich bin wirklich nur 'ne ambitionierte Halterin und mache ganz normale Welpenkurse auf einem Gebrauchshundeplatz, also nix mit Problemhundetraining oder dass ich irgendeine kynologische/ psychologische Ausbildung hätte.

    Allerdings denke ich, ihr solltet durchaus auch mal wegfahren und VOR dem ersten Gebell heimkommen und dann mit dem Hund gleich 'ne schöne Runde machen.
    Man steigert übrigens nicht kontinuierlich, sondern versucht erst einmal das Erreichte zu festigen, soll heißen, wenn der Hund zehn Minuten ohne Gebell allein bleibt, kommt man ein paar Mal VOR dem Gebell wieder und belohnt ihn, z.B. durch eine Runde oder ein Spielründchen. Wenn man sich auf die erreichte (stille) Zeit sicher verlassen kann, dann steigert man.

    Ich finde es gut, dass ihr die Option 'Abgabe' in dieser Situation auch ins Auge fasst, und ich finde das so, wie ihr es macht, überhaupt nicht verwerflich.

    Viele Grüße

    Luise
     
  19. #19 lachmaus, 14.09.2004
    lachmaus

    lachmaus Guest

    Hi Jon,

    freue mich, dass ihr so auf die letzte Minute noch einen Sitter gefunden habt. Was du da beschreibst, klingt einfach toll. Das ist besser als jedes Ausprobieren, wie lange er alleine bleiben kann. Am meisten freue ich mich darüber, dass für euren Vierbeiner keine größere Veränderung ins Haus steht und er bei euch bleiben kann.
     
  20. #20 Jon October, 14.09.2004
    Jon October

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    Hi Luise,

    vielen Dank für Deine prompte Rückmeldung.

    Sorry wofür??? Ich habe Dir zu danken!!! Deine Beiträge waren und sind sehr hilfreich!!!!

    Kurz um`s Eck wird unser Hund nur morgens vor`m Frühstück und abends vor`m ins Bett gehen geführt, ansonsten bekommt er schon reichlich Gelegenheit, sich zu tummeln. Unter der Woche nach Feierabend mind. 45 Min. bis zu 90 Min. - wobei unsere Sitter ihn ja auch laufen lassen - freilaufend incl. Hundekontakten und spielen / toben / Unterordnung. Am Wochenende entweder 2 "kleinere" Runden von jew. ca. 1 Std. bis hin zu Wanderungen mit bis zu 4 Stunden incl. spielen / toben / Unterordnung und auch Fährtenarbeit.
    Der Anfang des Alleine-bleibens war unser Wunsch, MAL in`s Kino / Sauna / Schwimmbad zu gehen und davor war/ist es für uns selbstverständlich, dass der Hund sich ausgetobt und erleichtert hat. Auch unsere Übungen sind unter der Woche ja nur abends möglich und wurden/werden nach dem Gassigang gemacht.
    Also, dass kann es nicht sein.

    Nee nee, unser Hund darf viel selbst entscheiden. Er wird beim Freilauf nur beeinflusst, wenn er aufgrund von Joggern/Radfahrern Sitz/Platz machen soll bzw. wenn wir nach der 1. Schnüffel- und Pinkelphase (ca. 30 Min.) mit ihm für 10 - 15 Min. Unterordnungsaufgaben machen (Sitz/Platz/Bleib/Fuss/etc.) Diese Unterordnung machen wir aber auch nur so 1 - 2 x wöchentlich, da er das alles schon gut kann und weder wir noch er mit Gähnkrampf vom Gassigang heimkehren wollen. Nach diesen Übungen stehen u.a. als Belohnung noch 5 - 10 Min. Ball werfen und Zerrspiele auf`m Programm und dann kann er wieder unbeeinflusst schnüffeln bis zum Auto / Haustür.
    Bei Begegnungen mit anderen Hunden leinen wir ihn nur an, wenn der andere Hund nicht freiläuft, ansonsten darf / muss er sich selbst mit den Hunden arrangieren. Ist auch völlig problemlos, da er sehr gut sozialisiert ist.
    Es gab in diesen 2 Jahren nur 3 Ausnahmen, wo ich ihm "helfen" musste.
    1. Mobbing durch ein Hundetrio auf einem schmalen Uferweg ohne Ausweichmöglichkeit. Dazwischengegangen, das Trio angepfiffen und deren Leuten hinterhergeschickt.
    2. Plötzlicher Angriff durch eine grosse Mischlingshündin mit "Bodenaufwischen" und nochmaligen nachfassen, als er ihr auskam. Diese Hündin kassierte einen herzhaften Tritt von mir und ihr hysterisches Frauchen eine deutliche Rüge, dann herrschte plötzlich Frieden mit allgemeinen Wedeln (bei den Hunden :D ).
    3. Aggressive Schäferhündin, die plötzlich aus einer Hofeinfahrt hervorschoss und unseren Hund jagte. Da flog die Flexleine an ihre Flanke und als sie verdutzt stoppte, scheuchte ich sie wieder auf ihren Hof (zum Glück hatte sie vor mir Respekt 8) ).

    Deine Punkte 1. und 3. kann ich ausschliessen, Punkt 2 beinhaltet die Action "NACHLAUFEN" und könnte passen. Der Hund "klebt" seeeeehr an seinem Frauchen. Unbeeinflusst rennt er ihr jeden Millimeter hinterher und das abzustellen war und IST ein harter Kampf. Sein Frauchen war / ist oft einfach zu "weich" und erlaubt ihm immer wieder "Ausnahmen", was mich dann wieder auf die Palme bringt. Er beherrscht Platz/Bleib sehr gut, trotzdem versucht der Schlingel immer wieder sein Glück. Bei mir beisst er auf Granit und versucht es nur noch sehr selten, aber bei Frauchen ...... Es ist besser geworden und dieses Verhalten wird zwischenzeitlich auch vom Frauchen nicht mehr akzeptiert, aber auch erst seit viell. 5 - 6 Wochen. Fast 2 Jahre Gewohnheit dreiviertelherzig abgewöhnen ist nicht der Brüller, oder?!! Viell. ist das mit eine Ursache für seine "sture" Bellerei?!!

    Mal schauen, ob es hier auf dem "platten Land" solche Experten gibt. Da diese Betitelung nicht gesetzlich geregelt ist, bin ich da misstrauisch. Ich werde berichten.

    Nee, ne?!! Gibbet sowas?!!!

    Wenn es Dich tröstet: Du bist nicht alleine mit dem nicht draus schlauwerden :D .

    Die Steigerung von 15 Minuten auf 60 Minuten hat 4 Monate beansprucht! Insbesondere im Bereich der halben Stunde haben wir Wochen geübt! Ich denke eher, unser Fehlverhalten vom letzten Jahr - 30 Minuten = Ziel - hat viel "kaputtgemacht" und darüber kommt er nicht hinweg. Auffällig ist, dass er immer so nach ca. 30 Min. anfängt mit dem Krawall. Dass er danach "nur" alle 15 - 20 Min. relativ kurz bellt, war für mich sehr überraschend. Ich habe schon befürchtet, dass es nach 30 Min. Nonstop laut ist. Grundsätzlich habe ich noch Hoffnung, nur bei diesen 30 Minuten weiss ich nicht, wie er sie überwinden könnte??!

    Schweren Herzens und auch nur in allerbeste Hände!!! Aber alleine die Abhängigkeit von fremden Sittern bzw. Gassigehern für die nächsten ca. 8 - 10 Jahre schreckt doch ab. Bei unserer befreundeten Sitterin war das was anderes.
    Wir werden sehen ........

    Hi Lachmaus,

    Wenn Du den oben stehenden Text gelesen hast, wirst Du erkennen, dass sich an der Notwendigkeit an sich nix geändert hat, lediglich der extreme Zeitdruck ist erstmal weg. Das ist schon mal eine erhebliche Erleichterung! Notwendig ist das erlernen aus zwei Gründen: 1. Sollte ein Notfall eintreten (Unfall/Erkrankung der Sitter z.B.) muss er auch mal alleine bleiben können und 2. haben wir auch noch "ausserhündische" Interessen, wie gelegentlich z.B. mal Kino / Sauna / Schwimmen oder kulturelle Veranstaltungen, wo wir selbst den besterzogensten Hund der Welt nicht mitnehmen können (ausser, er heisst Kommissar Rex und "arbeitet" im Showbusiness :D ).

    Liebe Grüsse

    Jon
     
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