Dülmen - die wilden Pferde vom Merfelder Bruch 2013

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  1. #1 Gwennie, 30.05.2013
    Gwennie

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  3. #2 Gwennie, 30.05.2013
  4. #3 Gwennie, 30.05.2013
    Gwennie

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  5. Silke

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    Vielen Dank für die schönen Fotos! Wirklich tolle Pferde!



    LG Silke
     
  6. astrid

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    Wundervolle Tiere, danke Marietta! Was bedeutet "wild"? Leben die Pferde frei, nicht in Menschenhand?

    LG astrid
     
  7. #6 Le Perruche, 31.05.2013
    Le Perruche

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    Die Wildpferde von Dülmen kennt in NRW wohl jedes Kind. Ausserhalb von NRW ahnt man wohl kaum, dass am Rande vom Ruhrgebiet Wildpferde leben. Dülmen und Ruhrgebiet liegen nur 25km auseinander. Bis Dortmund z.B. nur ca. 35km.
     
  8. #7 blueeyes123, 01.06.2013
    blueeyes123

    blueeyes123 Stammmitglied

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    Hallo,
    es erwähnt aber niemand von Euch dass dieses Jahr erstmalig ein Fohlen bei dem Auftrieb ums Leben kam:nene:
    Es war mitten in der eingefangenen Herde, sollte nicht versteigert werden, wurde aber getreten und mußte dann eingeschläfert werden...
    Ich bin froh nicht dabei gewesen zu sein :( , es stand erst vorgestern in der Zeitung und die Zuschauer waren entsetzt:nene:
    Freiheit hin - Freiheit her, wären sie nicht zusammen getrieben worden, würde das Pferdekind noch leben :(
    LG Judith
     
  9. #8 Le Perruche, 01.06.2013
    Le Perruche

    Le Perruche Foren-Guru

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    Das ist traurig was passiert ist, aber Unfälle passieren leider. In allen möglichen Situationen.

    Würde nicht so verantwortungsvoll wie möglich in Dülmen gehandelt, gäbe es die Herde heute gar nicht mehr.

    Sicher muss man sich immer hinterfragen, ob man Dinge besser machen kann, aber manche müssen an allem rummäkeln. :nene:
     
  10. Axel

    Axel Guest

    Ach ja, zahme Pferde wiehern von Freiheit, wilde Pferde galoppieren...

    Wir können froh sein, dass sich mittlerweile eine stabile Population des Dülmener Wildpferds gefestigt hat. Würden nicht jährlich die einjährigen Hengste aus dem Herdenverbund herausgefangen, würde das soziale Gefüge der Stutenherden aus dem Gleichgewicht gebracht. Außerdem ist auch das großzügige Areal des Merfelder Bruchs begrenzt. Zusätzlich werden nur einige wenige gesunde und robuste Hengste jährlich eingekreuzt.
    Ohne dieses verantwortungsvolle Handeln gäb es das Dülmener Wildpferd schon lange nicht mehr.

    Das Leben ist kein Ponyhof...
     
  11. #10 Gwennie, 02.06.2013
    Zuletzt bearbeitet: 02.06.2013
    Gwennie

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    Hier ein Link zu den Dülmener Wildpferden: http://www.wildpferde.de/index.php?id=3

    Wenn die Unfallstatistik von Verkehrsunfällen mit Kindern im deutschen Straßenverkehr so ausfallen würde, wie die bei den Fangtagen bei den Wildpferden, könnten wir uns glücklich schätzen. Seit 1845 gibt der Herzog von Croy diesen Pferden ihr letztes Habitat und seit 106 Jahren gibt es den Wildpferdefang und nun ist es zum ersten Mal zu so einem wirklich unglücklichen Unfall gekommen, eine tragische Geschichte, aber es war wirklich ein Unfall, der überall hätte passieren können, auch im Gelände des Merfelder Bruch's. Weder zum Zeitpunkt des Unfalls, noch davor oder danach, befand sich die Herde in Panik, sie war in Bewegung, aber nie unkontrolliert. Wer Pferde kennt, weiß, dass sie ab und zu mal buckeln oder auch auskeilen, hier stand das Fohlen so unglücklich hinter dem austretenden Pferd, dass es am Kopf getroffen wurde und sofort tod zusammen brach.
     
  12. #11 SusanneKrüger, 04.06.2013
    SusanneKrüger

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    Was für herrliche Bilder ... ich habe schon mal von den Dülmener Wildpferden gehört, und wegen des - sicherlich tragischen - Unfalls: der hätte so überall passieren können, nicht nur in dieser Herde! Im Haupt- und Landgestüt Marbach (an der Lauter) werden die Mutterstuten mit ihren Fohlen auch in Herden auf großen Koppeln gehalten, dort ist vermutlich noch niemand auf die Idee gekommen, wegen einer Unfallgefahr die Herde in den Stall zu sperren.

    Von den armen Pferden, die ihr Dasein in Ständern (sind die nicht eigentlich schon längst verboten, weil nicht artgerecht?) fristen müssen, immer dieselbe Wand anglotzen und sich noch nicht mal hinlegen (!) können, spricht wieder mal keiner.
     
  13. #12 Gwennie, 06.06.2013
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    Schön Susanne, dass ich mit den Bildern eine Freude machen konnte - diese kleinen schönen ursprüngliche Pferde live zu erleben ist wirklich ein Schauspiel, auf der einen Seite die Ruhe und Gelassenheit und die Nervenstärke und dann wieder die Power, wenn sich die Herde in Bewegung setzt.
     
  14. #13 SusanneKrüger, 11.06.2013
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    Hallo Marietta,

    das mit dem Schauspiel kann ich gut nachvollziehen... im Haupt- und Landgestüt Marbach durften wir mal mit ein paar Bereitern in eine Herde mit Junghengsten, da blieb einem so manches Mal der Mund offen stehen, entweder weil sie (die Hengste) an einem vorbeigedüst sind wie die Irren oder weil dann doch der ein oder andere Kandidat etwas anhänglich war und erstmal wissen (erschnüffeln) wollte, mit wem er es nun eigentlich zu tun hat, bevor Streicheleinheiten genehmigt wurden, das war echt Gänsehaut live, in Farbe und vom Feinsten...! Zur Beruhigung: ich käme jetzt nicht auf die Wahnsinnsidee, mich alleine und ohne Erlaubnis vom Fachpersonal (das die Herde besser kennt wie die eigene Hosentasche) in eine fremde Herde zu begeben, ich bin vielleicht risikofreudig, aber nicht lebensmüde.
     
  15. #14 Geierwalli, 11.06.2013
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    Hallo !
    Sehr schöne Fotos !
    Ja, Unfälle passieren, ich habe selber ein "behindertes" Pferd das als Fohlen am Kopf getroffen wurde. Es hat ein zertrümmertes Jochbein, und konnte damit zum Glück bis heute leben, mit ein paar Einschränkungen ...
    Ständerhaltung ist natürlich schon lange verboten! Aber das würde ich jetzt nicht als Beispiel nehmen- Unfälle passieren halt leider, ob im Stall oder auf der Weide oder halt beim Auftrieb ... natürlich ist das traurig. Und sollte auch erwähnt werden.
    Bestimmt ist das auch Stress für die Tiere- aber die Jungtiere müssen halt aus der Herde genommen werden, und so kommt auch wieder Geld hinein durch das Publikum. Ich finde das nicht verwerflich- die Tiere leben den Rest des Jahres unter sich in größtmöglicher Freiheit.
    LG von Geierwalli :)
     
  16. #15 Gwennie, 12.06.2013
    Gwennie

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    Danke :)
    @Susanne, da hast Du schon die richtige Einstellung, in fremder Herden sollte man nicht reinmaschieren :zwinker:
    @Geierwally, genau meine Worte, der Streß für die kleinen Wildlinge ist wirklich kaum bemerkenswert, wenn man bedenkt, dass sie dafür 364 Tage des Jahres frei leben dürfen.

    Außerdem sollte man noch bedenken, dass die "Altstuten" diese Prozedur schon kennen und ihre Gelassenheit auf die Jungtiere übertragen, sagt das Leittier es ist alles OK, bleibt auch die Herde gelassen. Manche der Stuten kennen das Procedere sogar schon so gut, dass sie nach dem Einlauf schon direkt Richtung Paddock streben, wo die Stuten warten, bis sie wieder entlassen werden und auch die Junghengste, wenn sie erst einmal im Hengstgatter sind, sind sofort wieder cool und fressen oder kraulen sich gegenseitig die Mähnen, ein Verhalten, dass sie ja nicht zeigen, wenn sie stark gestresst sind.


    Hier noch ein Bild vom Einlauf:


    Den Anhang D01.jpg betrachten
     
  17. AishaB

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    Hallo an alle

    vielen Dank für die Photos, das muss echt atemberaubend sein dies live zu erleben, da kommt die Lust wieder ein Pferd anzuschaffen hoch, ich vermisse echt meinen Dicken auch wenn ic ihn nicht lange hatte.
    LG
     
  18. #17 Gwennie, 14.06.2013
    Gwennie

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    Hallo Aisha,
    ich kann Dich verstehen, es kommt ja auch nicht auf die Dauer an, wie intensiv so eine Beziehung zu Deinem Pferd war, es ist der besondere Funken, der bestimmt, wie stark einen so ein Wesen beeindruckt und seine Spuren hinterläßt.
     
  19. #18 Wachteloma, 15.06.2013
    Wachteloma

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    Auch von mir ein großes Danke für die Infos und die herrlichen Fotos. Leider ist Dülmen sooo weit und hier wurde bereits ab 18. Jahrhundert großflächig melioriert. Aber ich kann mir jetzt Wildpferde auch hier früher richtig vorstellen,

    Grüßlies
    Gabi
     
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  21. #19 Gwennie, 15.06.2013
    Gwennie

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    Gerne Gabi, es ist wirklich ein großes Geschenk der Herzöge von Croy, dass sie diese Herde in ihrer Ursprünglichkeit erhalten haben und weiter hegen und pflegen. Hoffen wir, dass sie sich dieses Aufgabe auch in Zukunft als Teil ihrer Tradition auf die Fahne schreiben. Diese Pferde sind ein wervolles und schützenwertes Gut.
     
  22. #20 Krabatz, 30.09.2013
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    schöne fotos! :jaaa: :zustimm:
     
Thema: Dülmen - die wilden Pferde vom Merfelder Bruch 2013
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