Eidechsen halten

Diskutiere Eidechsen halten im Aquaristik/Terraristik Forum im Bereich Tierforen; Ich hab mittlerweile ein wenig Erfahrung in der Terraristik und würde mir gerne was Heimisches zulegen (Zaun-, Mauer- oder Waldeidechse ist mir...

  1. lord4

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    Ich hab mittlerweile ein wenig Erfahrung in der Terraristik und würde mir gerne was Heimisches zulegen (Zaun-, Mauer- oder Waldeidechse ist mir egal aber NZ)

    ich dachte da an ein Gewächshaus; ca. 2,50x2m groß,
    beflanzt;Natursteine als rückwand;sowie ein Haufen in der Mitte,
    einen Reisighaufen für den Winter.

    Als Technik eine Wärmelampe über dem Haufen

    und füttern würde ich die mit Heimchen, Mehlwürmern, Wiesenplankton,und Fruchtstückchen
     
  2. lord4

    lord4 Spaßvogel :-)

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    NZ heisst Nachzucht und der Haufen von dem die Rede ist soll aus Steinen sein
     
  3. #3 Andre@s, 03.02.2011
    Andre@s

    Andre@s Guest

    achwas? :zwinker::D


    erhrlich gesagt, würde ich das im frei Garten bauen ohne Gewächshaus, und warten ob sich welche ansiedeln, füttern das sie bleiben kannst Du ja trotzdem, allerdings ist mir nicht bekannt, das "unsere" Eidechsen hier Obst fressen.....???
     
  4. lord4

    lord4 Spaßvogel :-)

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    Doch, doch die Mauereidechse nascht auch gerne überreife Trauben (Weinberg) wenn sie runterfallen

    und das mit NZ war für weniger bewanderte Forenmitglieder, soll es ja auch geben (außerdem gegen Umweltaktivisten die sonst wieder auf die Barrikaden gehen) wie in anderen Threads
     
  5. #5 Fabian23, 04.02.2011
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    Hi lord4,

    hier findest du einige recht gute Informationen zur Haltung einheimischer Lacerten.
     
  6. Ingo

    Ingo Herpetophiler Geierfreund

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    Hi,

    im Prinzip geht das. Aber Du musst die Temperatursteuerung im Gewächshaus gut planen, da es im Sommer dort leicht zu heiss wird. Auch musst Du auf UVB durchlässiges Material achten. Andernfalls kommst Du um eine zusätzliche UVB Quelle nicht herum.
    Am einfachsten von den genannten lassen sich unter diesen Bedingungen Mauereidechsen halten und hier kannst Du auch am ehesten eine größere Gruppe realisieren.
    Dass Du auf NZten zurückgreifen musst, ist klar und sagtest Du ja schon. Aber Du musst natürlich gerade bei den einheimischen Arten sehr darauf achten, dass keine entkommen können, um Faunenverfälschung zu vermeiden.
    Es gibt sehr viele Halter europäischer Lacertiden, die ein Freilandterrarium haben. Schau doch zB mal auf Lacerta.de oder in den DGHT Foren vorbei. Da findest Du Gleichgesinnte mit umfangreichen Erfahrungen.
     
  7. lord4

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    Danke:0-:0-;)
     
  8. Paul

    Paul Banned

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    Hallo warum muss man bei einheimischen Arten darauf achten das diese nicht entkommen (Faunenverfälschung) ? .Diese Tiere sind doch hier heimisch ,da ist es doch egal wenn eine oder 2 abhauen oder.MFG P.
     
  9. LukasJ

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    Ich kann mir nur vorstellen das wenn die Art nur im Süden Deu. vorkommt und irgendwo im Norden entweicht kann das zur Faunaverfälschung führen.
    Wenn du fertig bist musst du aber auch mal Bilder zeigen denn das hgört sich echt schön an.
     
  10. #10 Fabian23, 26.02.2011
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    Hallo Paul.
    Das unerlaubte Aussetzen ohne Genehmigung der zuständigen Naturschutzbehörde ist in Deutschland generell verboten. Denn zum einen lässt sich als Laie die Geeignetheit eines Lebensraumes nicht wirklich abschätzen, zum anderen ist die Herkunft der gehaltenen Tiere häufig nicht bekannt, sodass sie sich genetisch von der autochthonen Population unterscheiden.
     
  11. Paul

    Paul Banned

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    Du schmeißt ja hier mit Fremdwörten durch die gegend das einen schlecht wird. Ist das nur Angabe oder kannst du das auch auf Deutsch schreiben. Du willst doch nicht behaupten das die von der Naturschutzbehörde sehr grosse Ahnung haben . Nun Zauneidechse ist Zauneidechse ,ob in Nürnberg oder in Hamburg . Waldeidechse ist Waldeidechse ob in Hannover oder in Buxtehude. ein bisschen fremdes Blut hat noch niemanden geschadet . Die von der Naturschutzbehörde sind eh alles Trottel für was die Geld bekommen weiß keiner. MFG P.
     
  12. #12 Geierhirte, 04.03.2011
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  13. Ingo

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    Wer so was von absolut keine Ahnung von Populationsbiologie hat, sollte tatsächlich besser schweigen. So einfach ist das nämlich wirklich nicht. Zauneidechse ist keinesfalls gleich Zauneiedechse und Bergeidechsxe nicht gleich Bergeidechse. Und "ein bisschen frisches Blut" kann in Freilandpopulationen enormen Schaden anrichten!!!Lokale Populationen können zB erbliche Anpassungen haben, die sie gerade an den lokalen Lebensraum besonders gut anpassen. Dass kann bis hin zu unerkannten, weil gleich aussehenden Unterarten oder gar Arten gehen. Kommt nun ein Tier einer anderen Population dazu und bringt sein Erbgut mit ein, verfälscht es nicht nur generell den Genpool, sondern kann auch diese Spezialanpassunge negativ beeinflussen.
    Das kann bis zum Aussterben einer Population führen.
    So ähnlich geschehen nach Vermischung ausgesetzter französicher Smaragdeidechsen mit heimischen Populationen der gleichen Art. Die verloren dabei einen Teil ihrer Winterfestigkeit und litten sehr.
    Auch kann so ein ausgesetztes Tier Träger von Parasiten oder Krankheitserregern sein, die ihm selber nicht schaden, den heimischen Tieren aber nicht vertraut sind und so eine ganze Population rasch dahinraffen könen.
    De facto ist das entkommen heimischer Tiere in nicht verwandte Populationen daher letztlich eher schlimmer als das Ausbüxen von Exoten.

    Uff, ich habe es ganz ohne Fremdwörter geschafft. Gut, gell?
     
  14. LukasJ

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    DAs ist auch mit dem europaiischen Flusskrebs passiert. Die Krebspest hat so gut wie den ganze Bestand der europaischen Art dahin gerafft.
     
  15. Silke

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    LG Silke
     
  16. Paul

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    Zu Geierverwalter kann ich nur sagen du musst viel zeit haben arbeitslos oder so, das du dich überall einmischen musst und vermutlich von nichts eine Ahnung Hast aber damit du nicht ohne Beschäftigung bleibst ich warte auf seine Antwort. Vieleicht bist ja Lehrer die haben auch immer was auszusetzen. dich hat hier keiner gefragt, schlaf gut am besten bis 2015. 1860 brach in der Lombardei die sogenannte Krebspest aus, wanderte innerhalb von zwanzig Jahren von Frankreich über Deutschland in den Ural bis nach Schweden und löschte in all diesen Gebieten die Edelkrebsbestände fast völlig aus. Als Krankheitsüberträger sind vor allem die nicht-heimischen Flusskrebse bekannt, wie zum Beispiel der amerikanische Signalkrebs. Der Erreger kann alle Flusskrebsarten befallen, verläuft aber nur für die heimischen Arten tödlich. Die amerikanischen Arten sind gegen den übelbringenden Pilz immun.Also keine Einheimischen Arten daran schuld. Die französische smaragt war schuld nicht die Einheimische . Dann sagte ich Wald Waldeidechse ichsagte nicht eine Waldeidechse aus Spanien sondern eine aus der BRD und ichsage immer noch es macht rein gar nicht aus wenn 2-3 -4 entkommen. es sind alles Tiere aus BRD . Nunfreue ich michauf eure Antworten Geier Schnabel halten
     
  17. Ingo

    Ingo Herpetophiler Geierfreund

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    Wer bist Du, dass du Dir anmasst, Populationsgenetik so gut zu verstehen, dass Du garantieren kannst, dass ein Genzufluss aus einer allochthonen Population immer dann keinen Schaden anrichtet, wenn die Tiere aus dem selben Ursprungsland sind? Was bitte haben überhaupt Ländergrenzen mit Biologie zu tun? Auch unterliegen Terrarienstämme keiner natürlichen Selektion und können nach einigen Generationen daher selbst von der Ursprungspopulation genetisch merklich abweichen.
    Und Deine Diktion...also bitte, wo sind wir denn hier? Doch nicht am Stammtisch nach dem siebten Biere!
    Die Krankheitsproblematik kann zudem durchaus relevant sein. Es ist nicht undenkbar, dass Terrarienstämme Kontakt mit Pathogenen hatten und sich an diese angepasst haben, obwohl diese Erreger für heimische Populationan nach wei vor höchst gefährlich sind.
    Um zur Krebspest zurückzukommen. ist folgendes Szenario absolut undenkbar? Ein Händler hältert importierte Amerikanische Krebse und heimische Astacus Arten zwar in getrennten Behältern aber im selben Wasserkreislauf. Was passiert wohl, wenn dann ein (noch) nicht erkrankter Astacus freigesetzt wird?
    Unkontrolliertes Aussetzen ist schlicht ein unverantwortliches Lottospiel aud Risiko empfindlicher Ökosysteme und ist zu recht bei strengen Strafen untersagt.
    Zu den Gründen dafür und zu den möglichen Risiken gibt es eine Unmenge an wissenschaftlicher Primärliteratur und in dieser welt herrscht da druchaus ein wietgehender Konsens bezüglich der Risiken.
    Aber Du weisst es ja besser. Wo hast Du promoviert? Welchen Populationsbiologiebackground hast Du?
     
  18. #18 Geierhirte, 05.03.2011
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    Ein Troll, der doch nichts anderes zu tun hat, hier im gesamten Forenbereich herumzustänkern. Noch nicht einen kompetenten Beitrag verfasst, und überhaupt keine Ahnung von dem, um was es geht. Trotzdem danke für deine Erläuterungen, sie werden sicherlich für andere Leser hier interessant und verständlich sein.

    Geierhirte
     
  19. #19 Fabian23, 05.03.2011
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    Hallo Paul,

    es wäre schön, wenn auch du die Nettiquette bewahren würdest, anstatt andere User anzustänkern.
    Du kannst dich gerne mit sinnvollen und angebrachten Beiträgen hier einbringen, ansonsten lasse es einfach.
     
  20. Paul

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    Hallo zusammen und schon wird das schöne Wort Nettiquette gegen mich verwendet? Nun Ingo du musst ein Gelehrter oder Doktor oder was auch immer sein, ich habe schon Eidechsen gezüchtet da haben sie dich wahrscheinlich noch mit den Kinderwagen durch den Wald gefahren. Nicht Aufregen ist mein Coolster Spruch. Ist schön wenn einen Gesagt wird wer bist du denn das du dich anmasst so etwas zu sagen. Bist du der alleinige Gelehrte auf dem Gebiet ich denke nicht, nur der einzige der sich hier wichtig macht. Viel Spass weiterhin ich melde mich woanders bei euch ist nichts los lauter Spiesser. Ach fast vergessen Geierman ich will doch nicht hoffen das du ein Auge auf mich geworfen hast. MFG P.
     
Thema: Eidechsen halten
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