Eier, Eier, Eier!

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  1. Gabi

    Gabi Moderatorin
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    Hallo liebe Aga- Freunde!

    Im Moment bin ich ziemlich ratlos, obwohl ich schon von verschiedenen Aga- Freunden gehört habe, daß z.Z. viele Agas brüten wollen, weil in ihrer ursprünglichen Heimat gerade Brutzeit ist – es ist wohl die innere Uhr.
    Vorgestern legte mein Schwarzköpfchen- Weibchen Maxe, die z.Z. noch ohne Partner ist, ihr 1. Ei – ohne Nistkasten oder dergleichen. Mir fiel nur auf, daß sie im Moment unheimlich viel und alles, was nur geht zernagt. Kleine Äste, selbst Stücke vom Buchenholz- Einstreu werden ins Schlafhaus gebracht, wo sie irgendwann herunterfallen und dann von ihr wieder hochgeholt werden. So geht das eigentlich den ganzen Tag. Das Ei lag auf dem Boden der Voliere, es war kaputt, also mußte ich es entfernen. Heute legte sie nun ein 2. Ei ins nackte Schlafhäuschen, darauf sitzt sie nun. Das Problem ist, daß sie erst vor ca 1,5 Monaten brütete und davor auch schon einmal, ansonsten würde ich sie ja lassen. Aber nun weiß ich nicht so recht. Unterbinden kann man das Eierlegen wohl im Moment nicht, bis das Gelege voll ist – sollte ich ihr deshalb einen Nistkasten geben? Nicht daß sie legt und legt und wenn alle Eier runterfallen, dies gar nicht mehr aufhört. Denn wegnehmen soll man die Eier ja auch nicht!

    Und nun zu meinem 2., für mich noch sorgenreicheren Weibchen Mixi. Wer die Beiträge des Aga. Forums verfolgt hat, kennt ihre Geschichte. Am 12.10. gelang es, ihr, der kleinen Kranken Muki als Partner zu geben, Ansätze der Verpaarung konnte ich sehr schnell beobachten. Mixi lebt ja wegen ihrer Behinderung und Scheu sehr zurückgezogen in einem leeren Nistkasten, also ohne Nistmaterial, was sie sowieso kaum noch bearbeiten würde. Heute abend traf mich dann fast der Schlag, als auch darin ein Ei lag! Sie hat schon so kaum Kraft und nun auch das noch! Ich mache mir Sorgen, daß sie dies kräftemäßig völlig überfordern wird. Als ich in den Kasten schaute, krabbelt sie ganz hinter. Das Ei liegt noch vorn, ich glaube, sie beachtet es auch gar nicht so recht. Was kann ich denn nur tun, damit wenigstens sie keine Eier mehr legt???
    Nehme ich den Nistkasten weg, bekommt sie wieder ihre Anfälle, weil sie sich nicht mehr verstecken kann. Und trennen kann ich die beiden doch auch nicht wieder, wo ich so froh bin, daß Mixi nicht mehr allein ist und Muki sie so liebevoll umsorgt. Und was mache ich hier mit dem Ei?

    Vielleicht habt Ihr ein paar Ratschläge für mich, die mir weiterhelfen, denn im Moment bin ich mit meinem Latein echt am Ende.
    Viele Grüße von
    Gabi





    [Geändert von Gabi am 27-10-2000 um 12:26]
     
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  3. Petra.S

    Petra.S Guest

    Hallo Gabi,
    was Mixi betrifft, würde ich die Eier gegen Plastikeier austauschen. Du kannst es ja nicht verhindern dass sie legt, aber es wäre glaube ich zuviel für sie, wenn sie Küken aufziehen müßte. Und man weiß ja auch gar nicht, ob sie alle gesund wären...

    Weibchen Maxe würde ich einen Kasten geben. Wenn die Eier immer kaputt gehen, legt sie wahrscheinlich dauernd weiter, so lange bis ihrer Meinung nach das Gelege vollständig ist. Die Eier sind ja nicht befruchtet. Laß sie ruhig darauf herumbrüten bis sie es aufgibt. Ist sie das Weibchen, dass auch bei Susanne neu verpaart werden soll?


    Wie geht es denn allen heute?

    LG Petra
     
  4. Gabi

    Gabi Moderatorin
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    Hallo liebe Petra!

    Ich danke Dir für Deine Ratschläge, sicher ist es hierzu sowieso ziemlich schwer, überhaupt ganz andere Lösungen zu finden. Aber da sieht man mal wieder, daß unsere Agas wirklich machen, was sie wollen und wir Menschen sind oft ziemlich machtlos. Du hast es ja mit Hugo und Joy auch gerade erst erleben müssen.

    Soweit geht es meinen beiden Weibchen bis jetzt gut, selbst Mixi hat das 1. Ei ohne Anfälle verkraftet. Ich hoffe sehr, daß es so bleibt und vielleicht kommt ja auch nicht mehr allzuviel nach. Das Ei liegt jedenfalls unbeachtet im Kasten, sie setzt sich nicht darauf. Sollte heute kein 2. kommen (es wäre ja wieder soweit), dann räume ich morgen alles aus und um. Ansonsten kann ja so unbebrütet nichts passieren, Nachwuchs hätte ich ihr auf keinen Fall zugemutet. Zumal Du recht hast und man wirklich nicht weiß, ob bei ihrer Vorgeschichte was Gesundes herausgekommen wäre.

    Weibchen Maxe hat an den Rand ihres Schlafhäuschens einen dicken Ast als kleine Mauer befestigt bekommen, so daß die Eier nicht herunterfallen können. So ist sie nicht ganz so isoliert, wenn sie vielleicht wieder wochenlang brütet. So richtig gefällt es ihr zwar nicht, aber damit muß sie nun leben, und vielleicht gibt sie die ganze Sache dann auch bald wieder auf. Auf jeden Fall kann ich ihr nach dieser Zeit jetzt wohl leider keine frischen Zweige mehr anbieten, wenn sie diese doch so sehr zum brüten animieren. Schade, aber da muß ich mir dann eben auch etwas anderes einfallen lassen.
    Sie ist übrigens das Weibchen, welches in Berlin evt. neu verpaart werden sollte, ob nun bei Alexandra oder Susanne, weiß ich nicht. Aber da sie z.Z. ja mit ihren Eiern beschäftigt ist, möchte ich ihr jetzt nicht so eine weite Fahrt zumuten, sonst hätten wir sie nächste Woche hingebracht. So werden wir es wohl doch erst einmal mit einer Zwangsverpaarung versuchen. Wenn es klappt treffe ich mich nächstes Wochenende mit Alexandra in Hannover und sie bringt mir dann einen Hahn mit. Und sollte dieser Versuch auch nicht klappen, dann bleibt mir auch nichts anderes übrig, als sie dafür nach Berlin zu bringen. Sie ist nun mal sehr eigen... na ja, die Weiberchen!

    Liebe Grüße von
    Gabi
     
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