Eine nach der anderen stirbt...

Diskutiere Eine nach der anderen stirbt... im Wachtel, Reb&Steinhühner, Frankoline Forum im Bereich Hühner- und Entenvögel; Hallo zusammen, ich wende mich an die Community, da ich ziemlich verzweifelt bin. Seit März 2021 habe ich Wachteln. Zu Beginn waren es 10 Stück. 5...

  1. #1 BettyundHugo, 10.01.2022
    BettyundHugo

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    Hallo zusammen,
    ich wende mich an die Community, da ich ziemlich verzweifelt bin. Seit März 2021 habe ich Wachteln. Zu Beginn waren es 10 Stück. 5 Stück habe ich von einer Stallauflösung übernommen, 5 sind in 2021 geboren. Im September begann "das große Sterben": Eine Wachtel hatte Bewegungsstörungen/ Lähmungserscheinungen und ist immer wieder auf die Seite gefallen. Da ich das nicht mit ansehen konnte, bin ich recht zügig zum Tierarzt. Dort war man ratlos und sah daher wenig Erfolg irgendeiner Behandlung "auf Verdacht". Also wurde die Kleine erlöst. Das Ganze ist nun schon 5x passiert und ich habe wirklich keine Idee, an was es liegen könnte. Es sterben junge und auch ältere Tiere. Der Stall ist ausreichend groß, wird regelmäßig gesäubert, ist windgeschützt, es gibt zusätzlich einen Auslauf. An Zufall glaube ich mittlerweile nicht mehr. Ein Bekannter, der schon seit Jahrzehnten Wachteln züchtet, weiß sich hierauf auch keinen Reim, nach Milben hat er sie ohne Befund untersucht. Ich wäre wirklich happy, wenn ihr mir helfen könntet.... Viele Grüße, Betty
     
  2. #2 harpyja, 10.01.2022
    harpyja

    harpyja Federleserin

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  3. #3 esth3009, 10.01.2022
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    esth3009 Piratenbändiger

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    Kann mich nur anschließen. Auch sollten Vergiftungen ausgeschlossen werden.
     
  4. #4 Gast 20000, 10.01.2022
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    Vielleicht hier mal nachlesen und man erkennt Ähnlichkeiten, insbesondere die Lähmungserscheinungen?
    Gruß
     
  5. #5 Bernd und Geier, 11.01.2022
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    Na so arg dolle scheinen die Sorgen ja nicht zu sein. Da sterben innerhalb eines halben Jahres 5 Tiere und man kommt dann auf die Idee mal hier nachzufragen und verschwindet gleich nach dem Absenden der Nachfrage wieder und ist nach 22 Stunden noch nicht wieder da gewesen.
    Spätestens die zweite hätte man obduzieren lassen sollen um nicht den ganzen Bestand zu gefährden, hier ist es doch nur als wenn man in die Glaskugel schaut und meine ist gerade zu polieren.
     
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  6. Evy

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    Das A und O jeder Federtierhaltung: Ein auf Vögel spezialisierter Tierarzt!
     
  7. #7 Marion L., 12.01.2022
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    Nun, von der Marekschen Krankheit sollte man schon auch ohne einen Tierarzt wissen, wenn man Hühner-artige Wesen hält. Ich wurde damals beim Einsetzen meiner allerersten Zwergenhühner in die jungfräuliche Anlage sofort damit konfrontiert. Leider. Ich habe mich auf KOMPETENTE Züchter verlassen, die ihre Küken eben nicht gegen Marek geimpft hatten. Ich habe schmerzhaft lernen müssen, wie wichtig dieser Impfstatus eben ist. Ungeimpfte Tiere gibt es bei mir nie wieder. Die Küken müssen am 1.Tag schon dagegen geimpft werden. Von den ganzen anderen Impfungen mal ganz zu schweigen. Wer das nicht machen will, Kosten sparen will, der spielt Russisches Roulette mit den Tieren. Mir wurde dann erzählt, die hätten noch niemals Marek im Bestand gehabt. Und ihre IMPFUNGEN entpuppten sich als Wasserzugaben alle 3 Monate. Einmal Marek im System kann man nie wieder ungeimpfte Tiere einsetzen. Das ist leider so. Etwas, das man immer bei neuen Tieren auf dem Schirm haben muss. Sind die richtig geimpft worden??? Und selber immer artig einmal jährlich selber die vorgeschriebenen Impfintervalle beim Veterinär durchführen.
     
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  8. #8 BettyundHugo, 26.01.2022
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    Hallo zusammen,
    vielen Dank für die größtenteils hilfreichen Hinweise. Ich melde mich erst jetzt wieder, da es vorher keine sachdienlichen Hinweise meinerseits gegeben hat.
    Schade, dass man als Wachtel- (und Foren-) Neuling als "sorglos" bezeichnet wird, ohne alle Details und Bemühungen zu kennen. Tatsächlich hatte ich bei meinem Bekannten, der seit Jahrzehnten Wachteln hält und mir daher als zumindest ein bisschen bewandert erschien, sehr wohl nachgefragt und war ja auch mit dem ersten Tier - noch lebend - beim Tierarzt.
    Mir ging es ähnlich wie Marion- ich habe auf die Angaben vertraut und habe die Tiere ja auch noch nicht ewig lange.
    Nun wie dem auch sei, für alle, die es interessiert, ohne mir Vorwürfe zu machen: Der Obduktionsbericht ergab Pseudotuberkulose.
    Viele Grüße
     
  9. #9 Karin G., 26.01.2022
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    gibt es das auch bei Wachteln? (keine Ahnung) :+keinplan
     
  10. #10 Gast 20000, 26.01.2022
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    Pseudotuberkulose.
    Zoonose
    Allerdings tauchen keine Lähmungen und Koordinatsschwierigkeiten als Symptome auf, soweit ich das verstanden habe.
    Gruß
     
  11. #11 BettyundHugo, 26.01.2022
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    Die Tiertärztin hat mir das so erklärt, dass die genannten Symptome auf die innerlichen Beschwerden, die ich hier nicht näher erläutern möchte, da zu grausam, dazu geführt haben. Ja, Karin G., ich war auch total überrascht, denn als ich die Diagnose mal gegoogelt hab, war Federvieh definitv nicht das Erste, was ich dazu gefunden habe, sondern Ziegen...
     
  12. #12 BettyundHugo, 26.01.2022
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    Ach ja und Ziegen sind weit und breit keine zu finden, Wildvögel können aber durch die Voliere schon ihren Dreck in das Wachtelzuhause "ablassen". Nager haben keinerlei Zugang zum Gehege, versteht sich von selbst. Die ehem. Besitzerin der Tiere hatte Ziegen. Vielleicht haben sie es ja direkt mitgebracht. However,...
     
  13. #13 Gast 20000, 26.01.2022
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    Eine Bedachung ist ein wichtiger Punkt bei Außenvolieren, wenn man verhindern will das Oozysten (Kokzidien) Wurmeier, Trichomanaden etc.. etc..mit dem Kot, besonders von Tauben, in die Voliere gelangen. Also sind viele "Erkrankungen" bei Außenhaltung hausgemachte Probleme.
    Gruß
     
  14. #14 BettyundHugo, 26.01.2022
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    Absolut, Gast 20000. Im Nachhinein würd ich's auch nicht mehr machen und werde sobald es das Wetter zulässt und das Holz trocken ist ein Dach drauf schrauben....:nene:
     
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Eine nach der anderen stirbt...

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