Eingewöhnung von Pieper

Diskutiere Eingewöhnung von Pieper im Nymphensittiche Forum im Bereich Sittiche; Hallo zusammen, war schon lange nicht mehr hier. Meinen Beiden Nympfen ( Maja und Charlie) geht es gut. Sie leben mit zwei Wellensittichen in...

  1. #1 Unregistered, 2. August 2002
    Unregistered

    Unregistered Guest

    Hallo zusammen,
    war schon lange nicht mehr hier.

    Meinen Beiden Nympfen ( Maja und Charlie) geht es gut. Sie leben mit zwei Wellensittichen in einer großen Voliere.

    Jetzt hat mir meine Schwester einen Neuen gebracht. Er lebte lange allein bei einer alten Dame. Diese ist gestorben. Die Kinder der Dame hatten erst die Pflege übernommen. Jetzt war er ( Pieper) etwas laut - also wollten sie ihn los werden.

    Ich habe Pieper drei Wochen in seinem kleinen Käfig neben der goßen Voliere gestellt. Zum kennenlernen. Maja und Charlie waren recht interessiert. Sie waren nur noch in der Höhe des Käfigs von Pieper.

    Seit zwei Wochen ist Pieper jetzt in bei Maja und Charlie. Es sah zum Anfang immer aus, als ob Maja Pieper alles zeigen wollt. Das Futter, die Stangen usw. Pieper hat nur gefaucht und gebissen.

    In der Voliere ist eine zwiemlich tiefe Bodenwanne. Oft sind die Nympfen unten um Sand zu picken. Pieper auch. Er kommt nur nicht hoch. Es sieht so aus als ob er nicht fliegen kann. Wir müssen immer einen Ast nach unten legen - auf den klettert er hoch. Wir haben ihn noch nie von einem Ast zum anderen hüpfen oder fliegen gesehen. Er klettert nur -faucht und beißt.

    Pieper ist laut Ring 5 Jahre alt. War also 5 Jahre allein.
    Kann es sein, das er sich bei uns nicht eingewöhnt. Das er besser allein gehalten werden sollte? Er ist nun über einen Monat bei uns und es hat sich noch nichts geändert. Er faucht und beißt die Anderen weg. Ist es vielleicht doch besser ihn allein zu halten ???
    Er tut mir so leid, da man ja merkt, das er sich nicht wohl fühlt.
    Was soll ich tun? Fliegen kann er auch nicht.

    Gebt mir bitte eine Tip!!!

    Danke
    flosum:?
     
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  3. #2 bentotagirl, 2. August 2002
    bentotagirl

    bentotagirl Guest

    Hallo
    ich denke wenn Pieper solange alleine war solltest du ihm noch ein wenig Zeit geben. Auf keinen Fall solltest du ihn alleine halten. Vielleicht weiss er einfach nicht was er mit den anderen anfangen soll aber mit der Zeit wird es gehen. Der Maxi den ich hatte war drei Jahre alleine und hat ungefähr drei monate gebraucht um sich an die anderen zu gewöhnen. Vielleicht kann er nicht fliegen weil die alte Dame ihn nicht rausgelassen hat ? Gib ihm einfach noch mehr Zeit.
    L G Andrea
     
  4. Maja

    Maja Foren-Guru

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    Hallo Flosum,

    finde ich toll, dass ihr den Kleinen aufgenommen habt :).

    Andrea hat dir ja schon das Wichtigste gesagt, der Zeitfaktor spielt eine große Rolle.

    Andere Faktoren allerdings auch. Wie groß ist denn die große Voliere ? Da der Pieper fünf Jahre in Einzelhaltung war, kann es sein, dass es nicht genug Ausweichmöglichkeiten für ihn in der Voliere gibt und ihm die Voliere zu „eng“ ist. Außerdem haben die beiden anderen einen Platzvorteil, denn die Voliere ist ihr Revier. Wäre gut gewesen, die Sitzäste anders zu befestigen, die Futternäpfe anders zu platzieren usw. Könntest du auch immer noch machen, wenn sie Freiflug haben.
    Geht er denn überhaupt raus, wenn die beiden fliegen oder bleibt er drin ?

    Es kann wirklich sein, dass seine Muskulatur völlig verkümmert ist, was fünf Jahre brach lag, entwickelt sich nicht von heute auf morgen. Sind seine Flugschwingen in Ordnung, also voll befiedert ?
    Davon abgesehen, viele Nymphen klettern auch gerne. Für den Anfang wäre es wichtig, dass er auch rausgeht und seine Muskulatur trainiert, auch wenn er nur ein Stückchen flattern kann. Habe selbst eine jetzt sechs Jahre alte Henne aus schlechter Haltung, die konnte am Anfang gerade mal einen Meter flattern, dann platschte sie regelrecht auf den Boden :(. Mittlerweile fliegt sie ganz gut mit den anderen, aber es dauerte wirklich Monate bei täglichem Freiflug.
    Sind Maja und Charlie ein Pärchen, verstehen sich die beiden sehr gut ?

    Es ist definitiv richtig, den Pieper gemeinsam zu halten mit den anderen. Zwei Artgenossen, mit denen er sich zusammenrauft, sind auf alle Fälle besser als garkeine, laß dich da von niemandem vom Gegenteil überzeugen :) !
    Sie müssen sich aneinander gewöhnen, was für ihn natürlich schwerer ist. Dann muss die Rangordnung neu festgelegt werden. Auf Dauer ist dir sowieso zu empfehlen, auch einen Partner für den Pieper dazu zu holen, wenn du es platzmäßig machen kannst. Sonst könnte leicht einer das dritte Rad am Wagen werden. Muss nicht sein, es gibt auch Beispiele, wo so ein Dreier klappt, aber eine gerade Zahl ist immer besser ;).

    PS: Wenn du antworten möchtest, musst du dich erst registrieren, geht fix ;).
     
  5. flosum

    flosum Guest

    Pieper

    Hallo,

    ich bin schon registiert - Maja. Muss wohl beim Schreiben des Beitrages einen Fehler gemacht haben.

    Pieper fliegt gar nicht. Sein Gefieder ist voll ausgebildet. Der rechte Flügel scheint nicht in Ordnung zu sein. Er juckt sich dort auch immer. Dachte erst Milben - ist aber nicht so.

    Maja und Charlie sind kein richtiges Paar. Könnte sogar sein, das Maja ev. lieber Marian heißen sollt. Maja ist noch jung - ca. 1,5 Jahre. Charlie ist auch schon von Besitzer zu Besitzer gereicht worden ( ca. 5 jahre). Wollte für Maja unbedingt einen Partner - Bekannte hatten einen Nympfen ab zu geben. So kam Charlie zu uns. Maja und Charlie verstehen sich jedoch gut. Maja ist die "wildere" sehr auf Futter aus - Charlie eher ruhig - behält immer den Überblick.

    Die Voliere ist ca. 2 m breit - 1 m tief und 2 m hoch. Pieper geht nicht raus. Er klettert nur dort drin umher. Einmal ist er rausgefallen. Haben die Bodenwanne zur Reinigung raus gehabt. Er ist nicht geflogen. Es war ein leichtes ihn mit der Hand wieder in die Voliere zu setzen. Gefaucht hat er jedoch ganz schön.

    Werde noch einen Moment abwarten, wie es sich entwickelt.
    flosum
     
  6. Maja

    Maja Foren-Guru

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    Hallo Flosum,

    du hattest ja geschrieben, dass er fünf Jahre in Einzelhaltung war und in einem kleinen Käfig gelebt hat. Anscheinend hatte der arme Kerl in all der Zeit keinen Freiflug. Durch den Bewegungsmangel ist seine Muskulatur sicher völlig verkümmert, das wird Monate dauern, bis sich das macht. Trotzdem bin ich sicher, dass er eines Tages irgendwann auch wieder anfängt zu flattern, dann zu fliegen.

    Voraussetzung ist allerdings, dass seine Flügel wirklich in Ordnung sind. Die Schwungfedern scheinen ja alle da zu sein, du schreibst ja, sein Gefieder ist in Ordnung. Würde ihn aber auf jeden Fall mal bei einem vogelkundigen Tierarzt vorstellen. Einerseits, damit er abcheckt, warum der Kleine immer an dem einen Flügel rumknabbert. Du weißt ja nicht sicher, ob es sich um Juckreiz handelt, der kann übrigens viele Gründen haben, muss garnicht von Milben herrühren. Der Kleine könnte auch einen schlecht verheilten Flügelbruch haben, das wäre eine Erklärung dafür, dass er die Flügel überhaupt nicht nutzt. Selbst Vögel, die in kleinen engen Käfigen hausen, flattern auf der Stelle, bzw. halten sich an einer Stange oder am Gitter fest und schlagen ab und zu heftig mit den Flügeln, das ist ein Grundbedürfnis. Konntest du denn sowas auch noch nie beobachten :? ?
     
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  8. flosum

    flosum Guest

    Pieper

    Hallo Maja,

    nein, Pieper flattert nicht. Wir haben auch schon angenommern, das das ein schlecht geheilter Flügelbruch ist. Er knappert nur an einer Stelle. Maja und Charlie sitzen öffter auf der Stange oder am Gitter und zeigen Pieper, das man mit den Flügel schlagen kann. Auch als Pieper unten auf den Boden war, flog Maja oft runter und wieder rauf. Wir hatten echt den Eindruck, sie will zeigen wie es geht. Wenn Pieper wirklich sich mal streckt ( kommt selten vor) hängt der rechte Flügel immer etwas runter.

    Ich werde wohl noch etwas Geduld haben müssen. Pieper tut mir nur leid. Ich hatte Angst, er leidet zu sehr darunter, jetzt mit anderen Nympfen in einer Voliere zu sein.

    Gruß
    flosum
     
  9. Maja

    Maja Foren-Guru

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    Hallo Flosum,

    wie traurig, wenn du die selbe Idee hast :(......dann würde ich das Geierchen wirklich so bald als möglich einem vogelkundigen Tierarzt vorstellen. Eventuell kann er einen Bruch ja auch ohne Röntgen feststellen. Ob da noch etwas zu machen ist, kann ich dir allerdings nicht sagen.
    Auch so ein behinderter Vogel hat noch ein lebenswertes Leben und ist auf jeden Fall mit Artgenossen besser dran, wenn er vielleicht auch in der Rangordnung an letzter Stelle steht. Aber einer steht immer an letzter Stelle ;).
    Du kannst ihm das Leben erleichtern, indem du viele Klettermöglichkeiten schaffst, z.B. auch durch Aufhängen von Seilen, diverse Äste usw.
    Das sich meine Namensgenossin Maja um ihn kümmert, ist ja klar und sehr schön :D.

    Vielleicht meldet sich noch Bell, sie hat praktische Erfahrungen mit behinderten Vögeln und kann dir bestimmt noch Tipps geben.
     
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Eingewöhnung von Pieper

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