Eingewöhnungszeit - Hilfe

Diskutiere Eingewöhnungszeit - Hilfe im Amazonen Forum im Bereich Papageien; Nun ist es soweit: Vorgestern Abend sind zwei 1-jährige Blaustirnamazonen-Damen aus Naturbrut namens Pepper und Tony bei uns eingezogen, die auch...

  1. #1 superbabe, 13. Juni 2010
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    Nun ist es soweit: Vorgestern Abend sind zwei 1-jährige Blaustirnamazonen-Damen aus Naturbrut namens Pepper und Tony bei uns eingezogen, die auch ihr erstes Lebensjahr bereits miteinander verbracht haben - wie aufregend!

    Zunächst haben die beiden in einem Käfig (1,20 x 1,20 x 2,00 m) Quartier bezogen, bis sie sich eingewöhnt haben. Da sie es gewöhnt sind, zu fliegen, sollen sie das natürlich auch bei uns ausgiebig tun - nur sind wir total unsicher, wie lange wir mit dem ersten Rauslassen warten sollen? Und wie bekommen wir sie dann wieder zurück in den (Schlaf-)Käfig???

    Mit Leckerlis locken ist momentan noch schwierig, da wir ja noch gar nicht mit Sicherheit wissen, welchem Leckerli sie nicht wiederstehen können - besonders verfressen wirken die beiden nämlich bislang (noch?) nicht. Lustig ist, dass sie auch dann an ihre Näpfe gehen, wenn wir uns zum Essen an den Tisch setzen ;-).
    Gerade haben sie Erdbeeren in ihre Näpfe bekommen, auf die haben sie sich ziemlich gestürzt! Aber aus der Hand nehmen sie noch nichts, das wird noch einige Zeit dauern.

    Auf jeden Fall lassen wie sie im Moment noch fast völlig in Ruhe, setzen uns mal neben den Käfig und sprechen mit ihnen, aber bedrängen sie nicht.

    Überall in der Wohnung sind Freisitze und Landemöglichkeiten installiert, die sie später in Beschlag nehmen sollen. Und man merkt ihnen auch an, dass sie es gar nicht erwarten können!

    Welche Erfahren habt Ihr so gemacht, was ratet Ihr mir?
     
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  3. #2 maggyogau, 13. Juni 2010
    maggyogau

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    Hallo Heike

    sei mutig - :D - Käfig einfach aufmachen und warten was passiert :zwinker:

    versuch sie zu trainieren. Meine gehen alle auf ein Stöckchen, wenn ich es ihnen hinhalte - und 3 von 4 auch ohne zu Zicken einfach auf die Hand.

    Das mußt Du selber rausbekommen.

    LG
    Maggy
     
  4. Amazon2

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    Hallo Heike
    Willkommen bei der Grünen Fraktion (schonwieder so ein Verrückter:D )

    Du solltest sie Zwei -Drei Tage drinnen Lassen damit sie ihre Umgebung kennen Lernen und wissen wo sie landen können und ihren Käfig als "Hauptwohnsitz" akzeptieren.

    Rein bekommt ihr sie dann leichter wenn sie wissen Fressen gibt es "nur" im Käfig der Hunger treibt sie dann rein,Ihr könnt euch auch feste Fütterungszeiten angewöhnen so das sie zb. um 19 Uhr reingehen da es dann Fressen gibt.

    Ansonten macht ihr das schon richtig

    Sind die zwei HZ oder NB

    Liegt euch sonst noch was auf dem Herzen dann fragt einfach weiter
     
  5. #4 Angel57408, 13. Juni 2010
    Angel57408

    Angel57408 Mitglied

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    @Amazon: Es sind Naturbruten, hat sie im ersten Posting geschrieben.

    Unsere sind gleich am Ankunftstag raus, so schnell konnten wir gar nicht gucken und saßen dann erstmal dumm guckend oben 8o auf der Voliere. Da es schon relativ spät war konnten wir sie dann relativ schnell überzeugen in :zustimm: ihr neues zu Hause zu gehen.

    Wir haben sie dann auch gleich am nächsten Tag wieder rausgelassen, allerdings sind unsere auch Teilhandaufzuchten und schon an die Hand bzw den Stock gewöhnt gewesen. Das hat die Sache wahrscheinlich extrem vereinfacht.

    Ich würde dir auch empfehlen sie 2-3 Tage drin zu lassen, damit sie sich an die Umgebung gewöhnen können und dann auf mit der Tür und schaun was passiert.

    Beste Grüße
    Angel
     
  6. Amazon2

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    Ups das hab ich wohl überlesen sorry :~
     
  7. Sybille

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    Hallo Heike,

    ich habe meine, egal ob Graue oder Amazonen, immer direkt am Einzugstag heraus gelassen. Ging immer problemlos (meine Erfahrung).
    Allerdings solltest du bestimmte Dinge im Vorfeld abchecken, wie z.B. Fenster, gegen die sie fliegen könnten etc.
    Da sie schon seit vorgestern bei euch sind, konnten sie sich eigentlich schon einigermaßen orientieren und sie dürften eigentlich auch die ihnen angebotenen Landeplätze ausfindig gemacht haben. Sind ja nicht dumm, die lieben Geierchen. :zwinker:
    Mit dem Zurückgehen in den Käfig: Du hast beobachtet, dass sie an die Näpfe gehen, wenn ihr esst. Eventuell klappt das ja auch beim Freiflug dann so.
    Wichtig ist allerdings, dass sie nach Möglichkeit während des Freiflugs kein Futter bekommen, damit sie auch den "Willen zur Rückkehr" haben.:zwinker:
    Du könntest die Futternäpfe aus dem Käfig nehmen, wenn sie draußen sind, und diese erst wieder rein geben, wenn sie zurück in den Käfig sollen.
    Bei meinen handhabe ich das so, dass ich die Näpfe 2 Stunden, bevor sie wieder rein sollen, aus den Volieren entferne. Sie haben dann i.d.R. so viel Hunger, dass sie freiwillig in die Volieren gehen.
    Zur Not zieht bei meinen auch mal ein leckeres Eckchen Butterkeks. :D
     
  8. #7 superbabe, 16. Juni 2010
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    Vielen, vielen Dank für Eure Tipps! Hier jetzt mein Erfahrungsbericht:

    Gestern (also 4. Tag) hab ich mich endlich getraut und mal Tür und Anflugklappe aufgemacht - fünf Stunden, aber kein Geier kam raus. Na gut.
    Heute dann nächster Versuch: Tony hat sich getraut! Und etwa eine halbe Stunde später auch Pepper (mit etwas Nachhilfe, indem ich mich am Bodenstreu zu schaffen gemacht habe)! - Allerdings haben sie sämtliche Anflugvorrichtungen komplett ignoriert und sind einfach überall dagegen geflogen... Obwohl ich den Spiegel und den Fernseher abgedeckt und die Sonnenschutzrollos an der Fensterfront runtergelassen hatte. Abstürze in den Palmen, Landung auf Lampen - es war ein ziemliches Chaos! Aber ich hatte mal irgendwo den Tipp gelesen, ihnen nach einem Absturz nicht zu helfen, damit sie keine Panik bekommen. Und sie haben jedes Mal selbst wieder herausgefunden. UND: es ist trotzdem nichts zu Bruch gegangen, obwohl ich sogar damit gerechnet hatte :zwinker:

    Pepper ist nach zwei Runden wieder zurück in den Käfig, Tony hat es etwas länger ausgehalten, hat dann aber noch über eine Stunde auf dem Käfig gesessen (am Anfang schwerst atmend, so dass ich Angst hatte, sie bekommt gleich einen Herzinfarkt!).

    Mit Leckerli locken musste ich also gar nicht - im Gegenteil: Im Futternapf liegen jetzt Erdbeeren als Belohnung, aber meine beiden Birdies sitzen total erschöpft und pennend auf ihrem Lieblingsast :zwinker:
     
  9. Amazon2

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    Na das war ja Aufregung für alle :D

    Das mit dem helfen ist nicht ganz richtig aber der Vogel sollte einen kennen und schon vertrauen gefasst haben wenn mann dann hilft stärkt das das vertrauen

    Was ich komisch finde ist das sie überall gegengeflogen sind und keine deiner Landemöglichkeiten genutzt haben da solltest du ihnen mit Hilfe eines Leckerlis zeigen wohin sie können und dürfen

    Sie kennen sowas nicht oder ?
     
  10. #9 superbabe, 18. Juni 2010
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    Nein, sie waren ihr erstes Lebensjahr über in einer großen Voliere, wo sie an allen Wänden und der Decke Halt fanden. Damit erkläre ich mir das Verhalten. Mit Leckerlis locken ist auch schwierig, weil sie noch nichts aus der Hand nehmen. Tony nimmt mal nach langem Zögern ein Stückchen Erdbeere von der Spitze eines Schaschlik-Spießes - aber extra dafür angeflogen kommen? Bestimmt (noch) nicht!:zwinker:

    Seit diesem Ausflug vorgestern haben die beiden auch keine Kralle mehr vor die Tür gesetzt - obwohl die Türen den ganzen Tag offen stehen. Sie sitzen eigentlich den ganzen Tag nur pennend rum oder fressen oder fetzen an dem Spielzeug im Käfig... Und ich möchte sie auf keinen Fall immer aus dem Käfig hinausscheuchen, schließlich sollen sie sich dort sicher fühlen! Allerdings durfte ich heute den Boden saubermachen, ohne dass sie in Panik herumgeflattert sind.

    Ach, ich werde einfach noch viel Geduld haben müssen. Habe ihnen vorhin mal gezeigt, wie toll ICH das Spielzeug an den Freisitzen finde :zwinker:, da haben sie schon wenigstens etwas neugierig geschaut. Und ihnen dann noch über eine Stunde aus dem aktuellen Stern vorgelesen, damit sie sich an meine Stimme gewöhnen - auf jeden Fall tue ich also was für ihre Allgemeinbildung :zwinker::zwinker::zwinker:

    Ach ja, eines fällt mir im Nachhinein von dem Ausflug noch ein: Tony saß irgendwann auf einer Stehlampe, da bin ich mit einem langen Stock hingegangen, und auf den ist sie auch draufgeklettert und hat sich zum Käfig zurückbringen lassen - was ich eigentlich recht positiv finde.
     
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  12. Rico1984

    Rico1984 Neues Mitglied

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    Hallo,
    dann mal Glückwunsch, ich denke ds gibt sich alles noch, nach Eingewöhnung klappt das sicher super, aber wieso 2 Weibchen ?????
     
  13. #11 superbabe, 19. Juni 2010
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    Ergab sich so - und da wir nicht züchten wollen dachten wir, es sei egal. Außerdem meinte die Züchterin, dass man bei einem Pärchen evtl. Probleme mit dem Hahn nach der Geschlechtsreife bekäme, wenn er dann das Weibchen zu stark beschützen will.

    Ich weiß nicht genau, ob das jetzt wirklich die richtige Entscheidung war - aber nun haben wir sie, und zurück geht nicht mehr!

    Wenn es später doch Probleme geben sollte, werden wir dafür sicher eine Lösung finden (zwei Schlafkäfige oder was auch immer). Momentan verstehen sie sich aber gut.
     
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