Einschläfern lassen ?..

Diskutiere Einschläfern lassen ?.. im Wellensittich Allgemein Forum im Bereich Wellensittiche; Hallo, war hier schon lange nicht mehr aktiv, könnte jetzt aber wieder mal euren Rat gebrauchen. Ich habe derzeit 4 Wellensittiche, 2 männlich,...

  1. Voo

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    Hallo, war hier schon lange nicht mehr aktiv, könnte jetzt aber wieder mal euren Rat gebrauchen.

    Ich habe derzeit 4 Wellensittiche, 2 männlich, 2 weiblich.
    Einer der Männer hat sehr wahrscheinlich einen Tumor (er wurde neulich beim Vogelarzt geröntgt).

    Der Tumor drückt auf die Organe, weswegen die Verdauung nicht richtig funktioniert.
    Der Kot ist klebrig und bleibt oft an am Gefieder hängen, wodurch sich mit der Zeit ein Kotklumpen bildet, den ich immer wieder ab machen muss.
    Megabakterien wurden bislang nicht gefunden.

    Ich habe ihm täglich 2 Medikamente oral gegeben, eines 8 Tage, eines 14 Tage.
    Von dem letzteren ist noch etwas übrig aber die 2 Wochen sind bereits um.

    Während der Behandlung schienen mir seine Ausscheidungsprobleme nicht so gravierend.
    Jetzt, 1-2 Wochen danach ist seine Kloake wieder geschwollen und gerötet..
    Die Französische Mauser hat er zudem auch schon 'ne Weile.

    Nun stellt sich mir die Frag ob es Sinn macht ihn mit Medikamenten "am Leben" zu halten.
    Noch ist er recht fit, er isst, trinkt, zwitschert und spielt mit den anderen.
    Aber Wellensittiche können Krankheiten/Schmerzen ja bekanntlich gut verstecken.

    Es wäre bei mir schon der 2te Vogel den ich einschläfern müsste.
    Der letzte war die Frau seines "Bruders". Ich hatte ihm eine neue Henne gekauft, sie verstehen sich einigermaßen.
    Ich möchte allerdings ungern wieder einen Ersatz kaufen, da es sonst bis an mein Lebensende so weiter gehen könnte..
     
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  3. #2 Stephanie, 30. Juli 2012
    Stephanie

    Stephanie Foren-Guru

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    Hallo Voo,
    Dir stellen sich also, wenn ich das richtig verstehe, gerade 2 Fragen:
    Sollst Du den Vogel einschläfern lassen und
    "wie wirst Du die Wellensittiche wieder los", ohne ständig neue nachholen zu müssen.

    Zur ersten Frage möchte ich sagen, dass ich einen Vogel mit ähnlichem Problem hatte, dem allerdings nicht selbst helfen konnte, so dass ich ihn die letzten Monate ein- bis weimal im Monat zum TA zwecks Darmentleerung gebracht habe.
    Das hat er ganz gut überstanden, fing allerdings schon immer in der TA-Praxis an zu kreischen.
    Zu Hause war er noch bis zu letzt so weit es ihm möglich war aktiv.
    Fiel hin nud wieder mal runter, dann aber weich, und flog nicht mehr viel
    Hat noch einen Tag vor seinem Tod mit mir "Ball gespielt" und dazu extra "gefragt", ob er noch mal aus dem Käfig könne (an der Tür umgeklettert und mich angesehen und ist dann sofort raus gekommen, als ich die Tür geöffnet habe).
    Ich hatte mich auch mit dem Einschläfern beschäftigt, ca. ein viertel bis halbes Jahr, bevor er starb, aber der TA riet ab (Vogel hatte ja noch Lebenswillen).
    In dieser Zeit hatte er definitv auch noch etwas von seinem Leben.

    Zur Frage 2:
    Da bleibt nur eine Möglichkeit:
    Abgeben des ganzen Schwarms in vertrauensvolle und sachkundige Hände.
    Oder das Problem verlagern und bis zum Lebensende Wellensittiche halten und das Problem dann im Testament angehen.:zwinker:

    Du kannst auch mal hier oder in anderen Foren fragen, bzw.Deine Vögel "anbieten".
    Das hätte evtl. den Vorteil, dass Du über Geschichten und Fotos/ Videos noch an ihrem Leben und ihrer weiteren Entwicklung teilnehmen könntest.

    Alternativ nur den "einsamen Partner" abgeben zu einem neuen Partner/ Schwarm und erst mal mit dem verbliebenen Pärchen weiter machen.
     
  4. Voo

    Voo 2,1

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    Hey, danke für die ausführliche Antwort.

    Deine kleine Geschichte hat mich auch etwas mitgenommen. :/
    Ich werde dann wohl warten, bis es ihm richtig schlecht geht bevor ich übers' Einschläfern nachdenke.
    Morgen rufe ich nochmal meinen Tierarzt an und frage was ich mit den übrigen Medikamenten anstellen soll.


    Habe schon darüber nachgedacht meine Wellis hier im Forum abzugeben.
    Allerdings liegen sie mir zu sehr am Herz, und ich fürchte die plötzliche Stille, welche dann in meinem Zimmer entstehen würde.
     
  5. #4 Sittichfreund, 30. Juli 2012
    Sittichfreund

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    Warum ein Tier abmurksen lassen, nur weil WIR - Tierarzt oder Nichttierarzt - der Meinung sind, daß es ihm schlecht geht?

    Heute früh - bei meinem Fütterungs- und Kontrollrundgang war noch alles okay, zwei Stunden später lag eine meiner Lieblingshennen tot im Käfig. Vor einer Woche hatte ich mich noch geweigert sie zu verkaufen, weil sie schon zu alt und mir ans Herz gewachsen war. Gestern wollte ich sie noch in eine Box setzen - weil die immer so hübsche Junge hatte - hatte mich dann aber für ein anderes Paar entscheiden. Ich hatte diese Henne quasi "im Auge" und trotzdem nicht gemerkt, daß ihr was fehlt - vielleicht war aber auch nur die Uhr abgelaufen.

    Ein anderer Vogel - ein wunderschöner Australischer Schecke, den ich schon viele male hätte verkaufen können wird es wohl auch nicht mehr lange machen. Gestern eben auch, als ich in den Käfig langte um einen anderen Vogel zu greifen, hüpfte er mir auf die Hand, knabberte an meinem Finger und sah mich herausfordernd an: "ich will noch mal!", schien er sagen zu wollen. Er wird es nicht mehr dürfen/müssen, denn er schien mir recht mager zu sein. Ein Blick in meine Unterlagen zeigte mir, daß er schon acht Jahre alt ist und daher - zumindest derzeit - wegen seiner Kondition nicht darf. Soll ich, nur weil ein Hahn mit acht Jahren mir etwas mager erscheint, den jetzt zu irgendeinem Tierarzt schleppen? Er hat schon viel länger gelebt als er es in der freien Wildbahn gekonnt hätte, hatte ein tolles Leben, viele Hennen und einen Helter der zu ihm hielt. Er darf bei mir so lange leben wie es ihm vergönnt ist und ich werde ihn nicht zum Weiterleben quälen, ihn aber auch nicht totspritzen lassen.
    Und glaube mir, auch mir gibt es jedes mal einen Stich ins Herz, wenn eines meiner Tiere verendet - egal ob Lieblingstier oder nicht. Wobei, etwas anderes als Lieblingstiere habe ich eh nicht.

    Soviel von mir zum Töten von Tieren.

    Auch den zweiten Punkt mußt Du selbst entscheiden; wenn Du eine Tierart magst, und sie auch halten willst, dann mußt Du immer damit rechnen, daß eines derselben mal stirbt und Ersatz gesucht werden muß. Wenn Du - aus welchen Gründen auch immer - das nicht kannst oder willst, dann sei konsequent und gib sie ab. Später wird Dir was fehlen - vielleicht - dann kannst Du ja von Neuem an die Haltung von Wellensittichen denken und wirst Dich in derselben Situation dann vielleicht anders entscheiden.
     
  6. #5 Le Perruche, 30. Juli 2012
    Zuletzt bearbeitet: 30. Juli 2012
    Le Perruche

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    Ich dagegen bin ein Tier-Töter. Und das ist für mich auch das Richtige, was man für sein Tier tun kann.

    Woran macht man fest, wann es Zeit für die Spritze ist? Jedenfalls nicht an einer bestimmten Krankheit. Oder daran, dass man täglich lebenslang Medizin verabreichen muß.
    Ich habe fast nur kranke Tiere im Bestand, oder solche, die eine Vorschädigung mit Folgesymptomen mitgebracht haben.

    Die Vögel, die Medizin benötigen erhalten diese, z.T. täglich. Meinem Hahn mit Hodentumor, wird regelmäßig ein Implantat eingesetzt. Er lebt jetzt schon drei Jahre mit dem Tumor.
    Meine Vögel mir Polyostotischer Hyperostose erhalten auch ein Implantat, aber auch regelmäßig Metacam.

    Aktuell sind es noch aktive Vögel, obwohl sie ihre Krankheiten schon seit Jahren haben. Aber es ist auch klar, dass diese Erkrankungen früher oder wie ich hoffe später und da darf man den Blick nicht verschließen, zu einer eindeutigen Entscheidung führen werden. Und machen wir uns auch nichts vor. Diese schwere Entscheidung werden wir sicher auch mal etwas zu spät treffen. Aber wir sollten sie treffen. Dazu müssen wir unsere Tiere gut kennen und erkennen wann es gut ist. Eine Regel dafür gibt es nicht. Und Irrtum ist natürlich eingeschlossen. Hilfreich ist da auf jeden Fall ein Vertrauen in den vk TA. Nur dürfen wir da keine falsche Hoffnung haben. Die letzte Entscheidung trifft der TA nicht für uns. Die müssen wir selbst treffen.

    Der letzte Vogel den wir einschläfern mußten, war unser Schecke mit den epileptiformen Anfällen. Ich habe hier auch gelegentlich von ihm erzählt. Er ist bei seinen Anfällen von der Stange gefallen, hat Verrenkungen auf dem Boden gemacht. Mal hat er sich in kürzerer Zeit erholt, mal hat es länger gedauert. Letztes Jahr Pfingsten, gegen Mitternacht, hatte er wieder einen Anfall, eigentlich nicht anders als die anderen Anfälle auch. Aber wir wußten sofort, dass es diesmal für ihn der letzte Anfall war. Woran wir das festgemacht haben. Wir sahen es und wir wußten es. Natürlich haben wir ihm -man hofft ja-, nachdem wir den Not TA in die Notfallpraxis bestellt hatten, noch Vitamin B hochdosiert gegeben, aber die Spritze hat ihn wirklich erlöst. Den Tag über deutete nicht daraufhin, wie der Tag enden würde.

    Manchmal ist es aber auch schon zu spät. Die Henne hatten wir an diesem Tag von einem stationären Aufenthalt abgeholt. Zu Hause angekommen, war schnell ersichtlich, dass es dem Tier sehr schlecht geht. Der Krankenkäfig war zwar schon vorbereitet, aber wir haben ca. 20min nach Rückkehr den NOT TA angerufen. Noch während des Gespräches ist die Henne gestorben.

    Natürlich sind auch schon Vögel von der Stange gefallen.
    Zuletzt ein Hahn, der deutlich über zehn Jahre alt war und bis zuletzt aktiv und guter Dinge. Das seine Zeit gekommen war, hatte uns sehr überrascht. Alter halte ich nicht für einen Grund, einen Wellensittich einzuschläfern, wenn keinen besonderen Leiden festzustellen sind. Alte Vögel dürfen von der Stange fallen.
     
  7. #6 Stephanie, 30. Juli 2012
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    Na ja, das ist aber doch eine ganz andere Situation.
    Dein Vogel ist gerade nicht sehr fit, aber wohl nicht sichtbar krank, bzw. zeigt dafür keine Alarmzeichen.
    Natürlich lässt niemand, der bei Trost ist, ein Tier einschläfern, nur weil es nicht so agil ist wie in seiner Jugend oder weil es älter wird.

    Ich sehe allerdings auch die andere Seite aus einer ganz besonderen Warte heraus:
    Ich musste mitansehen, wie meine Großmutter innerhalb von 3 Monaten im Krankenhaus starb.
    Zu Ende wurde immer deutlicher, dass sie das Krankenhaus nicht mehr verlassen konnte - es waren seitens der Ärzte und Pfleger auch Fehler gemacht worden, die teils dafür verantwortlich waren, also bei der Aufnahme war der Tod in unseren Gedanken noch Jahre von ihr Entfernt.
    Erst einen Tag, bevor sie starb, bekam sie ein Einzelzimmer und nach langem Betteln einen halben Tag, bevor sie starb, Morphium.
    Sie hätte nicht mehr alleine aufstehen können, nicht mehr alleine leben, nicht mehr ohne Schmerzen leben können.
    Sie starb dann recht qualvoll mit diesem Wissen und musste eben bis kurz vor dem Tod noch große Schmerzen ertragen und die Angst, dass das jetzt erst mal so weiter gehen würde (anfangs mussten wir für jede weitere Morphiumdosis den Arzt suchen lassen und hoffen, dass er nicht nein sagt).
    Wir haben später in der Familie darüber gesprochen und waren uns einig, dass eine Spritze, die das Ganze angekündigt beendet hätte, bzw. die Entscheidung bei vollem Bewustsein dafür - sie war bis zuletzt ganz klar bei Verstand - ihr die Sache erleichtert hätte.
    Als klar wurde, ein paar Stunden vor ihrem Tod, dass sie die Nacht vermutlich nicht überleben würde - so ganz sicher waren wir uns darüber ja gar nicht - hat meine Mutter, die mit ihr alleine war, bekannte Musik für sie aufgelegt,mir ihr ihre Lieblingslieder gesungen, vorgelesen, sie umarmt etc.
    Vor dem Tod standen aber zahlreiche Ängste, nicht bzgl. des Todes, sondern viel mehr, wie sie mit den Gegebenheiten weiterleben würde (Wasser in den Beinen, in der Lunge, Bein gebrochen, Zweifel, ob das noch heilen könnte seitens der Ärzte usw.).
    Also Angst vor der Hölle der kompletten Abhängigkeit (und wir hatten in diesen drei Monaten in disem auf Ältere spezialisierten Krankenhaus schon vielfach die Erfahrung gemacht, dass ältere Menschen allg. nicht ernst genommen wurden - schon bevor meine Großmutter komplett hilflos wurde).

    Nach diesem Erlebnis muss ich sagen, bin ich für die Einschläferung und dankbar, dass wenigstens Tieren so ein Schritt ermöglicht werden kann, große und im Falle von Tieren unverständliche dauerhafte Schmerzen nicht ertragen werden müssen, große, unzumutbare Einschränkungen nicht bis zuletzt erduldet werden müssen.

    Ich würde immer dann einschläfern lassen (wollen, das letzte Wort hat m.W. der TA), wenn das Tier mehr leidet als es Freude am Leben oder Lebenswillen zeigt.

    Am schönsten fände ich es, wenn man dem Tier eine Art langsam wirkendes stark dosiertes Schlafmittel geben könnte, so dass es im Kreise oder in der Nähe seiner bekannten Tiere (Partner/ Schwarm) einschlafen kann und nicht die letzten Momente gestresst und ängstlich in einer fremden Tierarztpraxis verleben muss.
    Vielleicht wird ja so etwas irgendwann mal möglich und erlaubt sein.

    Ich habe in meiner Familie leider ein paar Mal ältere, pflegebedürftige Menschen erleben müssen, die teils ihre letzten Jahre abhängig von Pflegepersonal mit absichtlichen und unabsichtlichen Schikanen und Demütigungen erleben mussten - und erleben, dass ihre Verwandten auf Besuch wieder nach Hause gingen, sie aber da bleiben mussten.
    Zwei davon haben tatsächlich um ihren Tod geben (nicht darum, dass man ihnen Sterbehilfe leistet, sondern vehement davon gesprochen, dass sie sterben wollen, und dass das eine Erlösung dieses Zustand bedeuten würde).
    Die lebten beide unter solchen Umständen (die wir nicht ändern konnten), dass jeder diesen Wunsch nachvollziehen, aber nat. nicht erfüllen, konnte, und so alle, inklusive der Betroffenen hilflos warten musste, bis die Natur ein Ende setzte.

    Es wäre schön, wenn es für Mensch und Tier einfachere Wege gäbe, Leid zu beenden.
    Bei Menschen wird ja schon beständig an einer Verbesserung gearbeitet (jeder der die Bücher von Breitscheidl kennt, oder selbst mal als Besucher in entsprechenden Heimen war, weiß, dass dies noch ein langer Weg sein wird, der aber m.W. eingeschlagen wurde).

    Bei Tieren wäre diese Verbesserung, dass sie nicht nach Fang und Transport und" Händling" in fremder Umgebung streben müssten, meine ich.
     
  8. Voo

    Voo 2,1

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    Nur zur Klarstellung, der um den es sich handelt ist knapp 4 Jahre alt.
    Im 2ten Lebensjahr hat die Französische Mauser begonnen einzusetzen.
    Im 3ten Jahr die Ausscheidungsprobleme.

    Falls sich seine Situation verschlechtern sollte, müsste ich immer wieder zum TA, was nicht immer billig ist.
    Das, die Tatsache dass die Krankheit nicht heilbar ist, und der Stress der jedesmal für den Vogel entsteht, lässt mich übers Einschläfern nachdenken.
    Wie gesagt, nur falls sich seine Situation verschlechtern sollte.

    Ich persönlich habe nichts gegens Einschläfern und will mir nur ungern vorstellen meinen Vogel eines morgens reglos auf dem Boden liegen zu sehen.
    Meine Henne, die ich vor fast einem Jahr wegen akuter Atemprobleme aufgrund eines Tumors einschläfern lassen musste, habe ich nicht mal mit nehmen wollen.
    Im Nachhinein bereue ich das allerdings..


    Nachtrag: Ich bin gerade mal 18 Jahre alt und habe vor in den nächsten Jahren nach Japan zu ziehen.
    Deshalb fange ich an mir Gedanken über den "ewigen Welli Kreislauf" zu machen, welcher mich daran hindern würde.

    Früher oder später werde ich mich wohl entscheiden müssen.
    Nochmals Danke für eure Beteiligung.
     
  9. #8 dustybird, 31. Juli 2012
    dustybird

    dustybird Foren-Guru

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    G'day budgie mate
    Ich kann dich sehr gut verstehen. Durch meine große Vogelzucht , bin ich öfters gebeten worden ... hin und wieder einmal einen Vogel oder auch schon sehr große Vögel einzuschläfern. Diese habe ich dann mit einem Narkose Mittel macht. Bin vom Beruf Krankenpfleger und hatte kein Problem mit der Situation. Ich habe dabei viele Tränen gesehen ( Aber so ist das Leben ) Ich habe aud dem Lande gewohnt und hatte in meinem großen Garten extra einen Platz gefunden , wo man dann die Vögel beigesetz hat.
    with kind regards ( Gerd)
     
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  11. Mich@el

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    Wenn du einen Tierarzt hast, den du vertraust, dann solltest du auf ihn hören.
    Er wird dir klar Vor- und Nachteile aufzeigen können und dann dir seine Entscheidung mitteilen.
    Natürlich geht es hier nur um das wohl des Tieres und um nichts anderes.

    Solltest du solch einen Ta nicht haben, dann versuche so einen zu bekommen.
     
  12. #10 Sittichfreund, 31. Juli 2012
    Sittichfreund

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    Mein Vogel ist fit, nur nicht fit genug für die Zucht, und darauf nimmt ein verantwortungsvoller Züchter Rücksicht.
     
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