Einschränkung der Katzenhaltung - zwingende Notwendigkeit?

Diskutiere Einschränkung der Katzenhaltung - zwingende Notwendigkeit? im Katzen Forum im Bereich Tierforen; Heute in der WELT: klick Nun, das Thema Katzen und Singvögel bzw. heimische Kleinfauna ist ja nicht neu. Trotzdem habe ich das Thema...

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  1. #1 Kasimir_RH, 23.03.2011
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    Heute in der WELT: klick

    Nun, das Thema Katzen und Singvögel bzw. heimische Kleinfauna ist ja nicht neu.
    Trotzdem habe ich das Thema Katzenhaltung versus Vogelschutz noch einmal "unkonventionell" durchdacht.

    Um das Ergebnis vorwegzunehmen:
    An einem Verbot von Freigänger-Katzen führt juristisch betrachtet gar kein Weg vorbei. Katzenhaltung ist allenfalls zu akzeptieren, wenn eine Gefährdung von wildlebenden Tieren ausgeschlossen ist.

    Gern wird darauf hingewiesen, dass trotz zig Millionen erbeuteter Singvögel (8 Mio. Katzen in D!) deren Bestände nicht gefährdet sind.

    Aber näher betrachtet, kommt es darauf gar nicht an.

    So ist die Entnahme oder das Verletzen bzw.Töten von Wildtieren in schöner Regelmäßigkeit verboten, Ausnahmen sind die Rettung verletzter Tiere und als Besonderheit das Jagdrecht.
    Selbst die unbefugte Entnahme eines einzigen Spatzen ist prinzipiell strafbewehrt. Es ist völlig unerheblich, ob dadurch der Bestand bedroht ist.
    Dgl. ist von wenigen Ausnahmen abgesehen das Aufstellen von Fallen untersagt, wenn dadurch geschützte Arten (zu denen alle Vögel gehören) in Gefahr gebracht werden können.
    Würdet Ihr z.B. einen fiktiven Roboter draußen laufen lassen, der Vögel jagt, wäre sofort der Staatsanwalt auf dem Plan.
    Selbst die Störung von Wildtieren hat prinzipiell zu unterbleiben.

    Es mutet daher doch grotesk an, dass es unter o.a. Randbedingungen erlaubt sein kann, dass jemand eine Katze anschaffen und diese draußen herumlaufen lassen darf, obgleich eindeutig ist, dass dieses Tier üblicherweise auf Jagd geht. Nicht wenige Zeitgenossen halten gleich einen ganzen Trupp von Katzen.
    Als Tierhalter ist jeder für die Taten seiner Tiere verantwortlich. Wer also seine Katze laufen lässt, handelt im Grunde nicht anders, wie jemand, der Fallen stellt oder selbst auf Pirsch geht. Er setzt im Grunde nur ein "Werkzeug" in die Welt, welches dies stellvertretend tut.
    Es gibt keine Lebensnotwendigkeit, sich solche Raubtiere zu halten. Es sind keine höheren Rechtsgüter bedroht. Das Recht des Einzelnen endet da, wo die Rechte Anderer bedroht sind. Seit der Tierschutz im Grundgesetz verankert ist, sind auch die Rechte der wildlebenden Tiere entsprechend zu respektieren.

    Vor diesem Hintergrund ist es nicht ohne eine gewisse Tragikomik, dass teilweise zig Millionen Euro für Krötentunnel, Wildübergänge und bauliche Schutzmaßnahmen aller Art ausgegeben werden, und ganze, teilweise größte Bauvorhaben an Heuschrecken, Käfern, Lurchen u.a. scheitern können.
    Die "kleinen Mörder auf leisen Pfoten" dürfen jedoch von Jedermann in Umlauf gebracht werden, obwohl es, vom Spaß an der Haltung abgesehen, keinen vernünftigen Grund dafür gibt.
    Auch die (inzwischen zahlenmäßig im Verhältnis unbedeutende) Haltung von Katzen in der Landwirtschaft als "Ungezieferjäger" ist nicht zwingend nötig, es gibt zielgerichtetere, rechtskonforme Methoden der Ungezieferbekämpfung.
    Ein reiner Spaß an der Haltung kann jedoch kein Rechtsgrund sein, auch ist die persönliche Entfaltung nicht wirklich betroffen.
    Andernfalls müsste man auch Schusswaffen, Sprengstoffe oder Betäubungsmittel (kann auch alles viel Spaß machen) freigeben, die Straßenverkehrsordnung wäre weitgehend hinfällig und vieles mehr.


    Ich weiss, dass diese Sichtweise durchaus provozierend wirken mag.

    Doch wer sich davon provoziert fühlt und z.B. die Freiheit der Katzenhaltung heute noch einfordert, lebt im juristischen Gestern.
    Bei Bauvorhaben aller Art müssen, wie erwähnt, umfangreiche Umweltverträglichkeitsprüfungen vorgenommen werden.
    Auch in anderen Bereichen (Klima- und Umweltschutz, Lärmschutz, Gesundheitsfragen, die aktuelle Atomdiskussion usw.) wird heute ganz anders abgewogen als früher. Die "Entfaltungsfreiheit" des Einzelnen hat da zunehmend zurückzustehen.
    So werden heute Raucherschutzgesetze erlassen, um Nichtraucher zu schützen - obwohl es hier nur um einen statistischen (gleichwohl nachweisbaren) Sicherheitsgewinn geht. Ähnliches gilt bei den Milliardenaufwendungen für Partikelfilter. Auf solche Schutzmaßnahmen besteht heute ein Anspruch, das hätte man sich vor 20 Jahren noch nicht träumen lassen. Es ändert sich also einiges in der Rechtsprechung!

    Fazit: Im Grunde wäre es Zeit für einen Musterprozess, zu führen z.B. von entsprechenden Vogelschutzverbänden!
    Wer zum Tierschutz ja sagt und die Buchstaben des Grundgesetzes Ernst nimmt, kann zu keinen anderen Ergebnissen kommen. Das könnte zu einer Revolution werden - Katzenhaltung wäre verboten, zumindest auf Stubenhaltung beschränkt. Aber ernsthaft durchdacht, ergibt sich juristisch gar keine andere Wahl (die praktische Umsetzung, Übergangsfristen und ein "Bestandsschutz" für vorhandene Tiere sei jetzt mal außen vor).

    Mache ich da einen grundlegenden Denkfehler?
    Wie ist Eure Meinung dazu?
     
  2. #2 Holger Günther, 23.03.2011
    Holger Günther

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    In einem Zeitungsartikel waren Untersuchungen aus den USA zu lesen,nachdem Katzen 48% der ausgeflogenen Katzendrosseln in Washington erbeuten.Viele angebliche Naturschutzorganisationen lehnen z.B.die Jagd auf Katzen ab.Eine davon ist z.B. der NABU,aber auch einige Tierrechtler.Die Katzen in Europa sollen wohl ca.300 Mill.Vögel erbeuten.Holger
     
  3. #3 Flitzpiepe, 23.03.2011
    Flitzpiepe

    Flitzpiepe Guest

    @Kasimir:

    Ich finde das nicht im mindesten provozierend. Es kann nicht sein, dass Katzenhalter bevorzugt werden, deren Vierbeiner so in die Natur eingreifen.

    Wo doch allenthalben Steuern erhoben werden und die Hundehalter nicht eben wenig zur Kasse gebeten werden, wo die Hunde ja "nur" ihre Haufen in die Gegend setzen, wundert mich schon lange, warum die Katzenhalter nicht ebenfalls Steuern zahlen müssen!

    Die Katzen machen eben nicht nur ihre Haufen in Gärten und Beete, sondern jagen Vögel und Kleintiere, egal, ob sie im Haus gefüttert werden oder nicht.

    Für Hunde gilt ab 01.04. Anleinpflicht in Wald und Feld, weil die Brut- und Hegesaison beginnt, für Katzen gilt das nicht, die können lustig weiter ihrem Jagddrang nachgehen.
     
  4. #4 Karin G., 23.03.2011
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    juhu, und nun kann es wieder wie gewohnt losgehen.......
    (das Thema wurde von Vogelschutz zu den Katzen verschoben und hier auch schon unendlich oft durchgekaut).
     
  5. #5 Tiffani, 23.03.2011
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    Wo die Polizei nicht tot über'm Zaun hängen möchte
    Oh, jippie...ein neues Hau drauf Thema :D

    Ich habe meine Katzen nie im Freilauf gehalten, und werde es auch nicht tun, sollte ich nochmals welche haben.
    Dazu müßte aber die Gesetzesänderung durchkommen, das der Mieter berechtigt ist, seine Fenster, Logia, Balkone etc. Katzensicher zu gestalten.
    Dieses wird heutzutage immer noch, leider, versagt, da es der Vermieter als "störend" empfindet und ein Recht hat es zu verbieten :traurig:

    Also wäre der Ansatz an mindesten zwei Stellen zu tätigen :zustimm:
     
  6. astrid

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    Wäre es eine Idee, vielleicht einfach nur links zu den diversen Themen zu setzen? Dann muss nicht wieder und wieder das Thema durchgekaut werden. Die Argumente pro und contra sind doch stets die gleichen, ebenso die Begleiterscheinungen wie Streitlust und hohes Aggressionspotential.

    LG astrid
     
  7. #7 Kasimir_RH, 23.03.2011
    Kasimir_RH

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    Vielleicht noch einmal zur Erläuterung:

    Es geht nicht darum , das Pro und Contra der Katzenhaltung zu erläutern. Die Fakten dazu lassen sich ja hinreichend genau umreissen und sind bekannt.
    Auch nicht darum, dass Mietzi oder Maunzi das ja alles nicht machen, es sowieso genug Vögel gibt, in Klein-Entenhausen sowieso alles anders ist ...

    Es geht vielmehr darum, die Inkonsistenz unserer Gesetzgebung zu diskutieren und die (möglichen) Folgen, welche die Verankerung des Tierschutzes im Grundgesetz (Art. 20a) zeitigen kann. Im Übrigen unterliegt er damit sogar der "Ewigkeitsklausel" Art. 79 Abs. 3, kann also gar nicht mehr abgeschafft werden.
    Für Tierschutz sind ja fast alle hier zu haben - was er konsequent "rechtlich durchdekliniert" bedeutet, wissen viele nicht. Die Katzenhaltung, da ein Massen- und kein Randphänomen auch im Hinblick auf die Auswirkungen auf die Vogelwelt, ist hier eben ein gewichtiger Prüfstein, aber auch nur einer unter vielen anderen.

    Letzlich läuft es auf eine Rechtsgüterabwägung heraus. Sieht man die Gesetzeslage jedoch eng, bestehen eigentlich kaum Alternativen zu einer strikten Lösung ...

    Solche Inkonsistenzen gibt es etliche. Als Beispiele seien genannt: Tempolimit (Verpflichtung des Staates, das Leben der Bürger mit angemessenen Mitteln zu schützen?), Waffenrecht (nach Winnenden liegt ein Verfahren beim Verfassungsgericht, wird spannend, was dabei herauskommt), oder aktuell die Atomdebatte.
    Oder eben der Schutz der Wildvögel vor Hauskatzen ...

    Ich hoffe, damit ist das Thema aus der Streitecke weg und auf den Weg zu einer sachlichen, niveauvollen Diskussion gebracht. Immerhin lässt sich doch einiges gegeneinander abwägen.
     
  8. Malik

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    Ich dachte schon, ich wäre der einzige, den das stört.
    Jeder Hund ab Kniehöhe muss angeleint sein, teilweise üppige Steuern zahlen und und und. Eine Katze darf sich jeder Depp anschaffen und sie fast den ganzen Tag draußen rumstreunen lassen. Es gibt ja nichtmal eine Kastrationspflicht. Überhaupt keine Auflagen für Katzen bzw. deren Halter. Da muss sich was ändern.
    Katzen sind RAUBTIERE und gute noch dazu.
     
  9. #9 Karin G., 23.03.2011
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    oder tippt mal als Suchwort "Freigänger" ein, hier ein Beispiel
     
  10. #10 Andre@s, 23.03.2011
    Andre@s

    Andre@s Guest

    Da bist aber ziemlich falsch informiert!

    Ja Karin, Du tust mir jetzt schon leid...:trost:

    ..wie recht Du doch hast....


    Sehr gute Idee Astrid! :zustimm:

    Nee, iss schon klar.....bei den Hunden hast Du einen sehr, sehr ähnlichen Beitrag verfasst...


    und Nr. 2 der seit 2000, sich nicht weiter belesen hat....
     
  11. Art

    Art Stammmitglied

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    Die Katze hat sich einfach gesellschaftlich etabliert. Sie jetzt wieder rauszuklagen ist ein äußerst schwieriges Unterfangen mit dem sich keiner befassen will. Die Unzulänglichkeiten sind aber hinreichend bekannt. Deswegen bleibt wohl alles wie gehabt. Oder geht nur in kleinen Schritten voran.
     
  12. #12 Stephanie, 23.03.2011
    Stephanie

    Stephanie Foren-Guru

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    Hallo Kasimir,
    Du sagst, juristisch müsste jeder Halter seine Katze im Haus lassen.
    Fast alle Katzenbesitzer (in einem großen Katzenforum, in dem ich lese, und die, die ich persönlich kenne) sagen, eine Katze ohne Freilauf ist keine kate = ein armes Geschöpf.

    Gibt es eine Lösung, die beide Seiten befriedet/-igt?
    Oder heißt diese Lösung, gar keine Katzen mehr zu halten, außer denen, die sich für die reine Wohungshaltung eignen (die nicht die Mehrzahl zu stellen scheinen)?

    Tierschützer, jedenfalls mein Eindruck aus "Tiere suchen ein Zuhause" ;),
    scheinen am liebsten in Freigänger-Haltung zu vermitteln.
    Da beißt sich dann ja die Katze in mehrfacher Hinsicht auch in den Schwanz, oder?
     
  13. #13 barbara, 23.03.2011
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    OH-MEINE GÜTE!!!

    BITTE, BITTE--- nicht WIEDER monatelang!

    Jede/r Katzelina(lino) ist erstens kastriert, zweitens gechippt- bei TASSO registriert- drittens in der eigenen Haftpflichtversicherung mitversichert.

    Den Katzen ultimativ zu verbieten, frische Luft, Freigang, Gras fressen usw zu haben, ist Tierquälerei und wiederspricht dem Tierschutzgesetz-

    HIER gibt es nur einen WEG:

    ABSCHAFFEN-ABMURKSEN-ERTRÄNKEN- KURZ: KATZEN AUSROTTEN!

    OH, WIE SCHÖN WIRD DANN DIE WELT!

    Ich bin restlos begeistert, und freue mich, die letzten dieser Spezies bei mir zuhause bewundern zu dürfen-
    Nachkommen wird es keine geben- da kastriert!

    Nur zu- ich denke, dies wäre ein wichtiger Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt...

    Glücklich, denn mein Abend ist wieder mal gerettet
    Eure barbara
     
  14. #14 Hellehavoc, 23.03.2011
    Hellehavoc

    Hellehavoc Das Höllengeierchen

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    Au man, auch wenn man diese dämliche Sau zum 1001. Mal durchs Dorf treibt wirds weder wahrer noch besser.
    @TE gabs heut Abend nix Intressantes im Privatfernsehen oder ist die Bildzeitung zu langweilig?

    Immer und immer wieder der selbe Narf - es reicht langsam, weils nervtötend langweilig ist!

    Meine Katzen haben nur im heimischen Garten gesicherten Freigang aber nicht weil die armen freilebenden Vögel betroffen sind sondern wegen der ganzen Vollidioten die auf unseren Straßen rumeiern und nicht mal für Kinder langsam fahren - für Tiere erst Recht nicht!

    ABER: Jeder, der seine Miez im ungesicherten Freigang halten KANN sollte das auch TUN, denn das ist das Arttypische für Katzen.

    PS: Und ich habe noch nie gehört, dass ein Kind von Kampfkatzen totgebissen wurde - ganz im Gegensatz zu einigen Tölen, die das schon gebracht haben und die Gottlob zu Recht euthanasiert und die 'Herrchen' schwer bestraft wurden!

    Nein ich bin KEIN Hundehasser - ich mag Hunde.

    So unnu eine Bitte an die Mods: Bitte dichtmachen sonst ufert dieser Unfug hier nur wieder aus.
     
  15. #15 supernicky, 24.03.2011
    supernicky

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    Das siehst du völlig falsch. Erstens gibt es auch bei TseZ etliche Vereine, die grundsätzlich nur in Wohnungshaltung vermitteln (Katzenfreiheit Köln wäre so ein Beispiel, wenn ich mich recht entsinne).

    Zweitens : die meisten Tierheime vermitteln die Tiere so, wie diese es gewohnt sind, also : nachgewiesene Freigänger in Freigang, Wohnungskatzen in Wohnungshaltung.
    Da es natürlich viel mehr Menschen gibt, die keinerlei Garten etc. besitzen als Eigenheimbesitzer im Grünen, sind reine Wohnungskatzen ein ziemlich begehrtes Objekt und müssen deswegen extrem selten bei TseZ vorgestellt werden, da sie schnell vermittelt werden können.
    Es ist aber ein aussichtsloses Unterfangen, einen gestandenen Freigängerkater in eine Wohnungshaltung zu vermitteln - der pinkelt binnen einer Woche irgendwo gegen und ist schneller wieder zurück, als man gucken kann.

    -Deswegen- werden viele Freigängerkatzen bei TseZ von den "nicht-dogmatischen" Vereinen vorgestellt - eine Katze, die Auslauf gewohnt ist, ist hierzulande und heutzutage im Tierschutz schon fast als Notfall zu betrachten.
     
  16. #16 Tiffani, 24.03.2011
    Tiffani

    Tiffani Vögel ohne Lobby

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    Wo die Polizei nicht tot über'm Zaun hängen möchte
    Sind das die, die in Urlaub fahren und den Nachbarn bitten ab und an mal Futter hinzustellen :idee:
     
  17. Raven

    Raven De omnibus dubitandum

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    .....Quark
     
  18. #18 DanielG, 24.03.2011
    DanielG

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    ...schliesslich sind Katzenhalter in der Mehrzahl weiblich, leicht asozial und: WAHLBERECHTIGT!

    Kein Politiker, der sein Mandat behalten will, legt sich mit dieser Klientel an.

    idS Daniel
     
  19. #19 DanielG, 24.03.2011
    DanielG

    DanielG Foren-Guru

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    Na ja,

    vielleicht reicht es ja auch, wenn man mal systematisch alle Freigang-Katzenhalter anzeigt wegen der diversen Verstöße gegen Natur- und Artenschutzbestimmungen? Es soll ja auch noch Richter in diesem Lande geben, die tatsächlich RECHT SPRECHEN....

    Dann besorgen die Katzenfreunde schon selber die Begrenzung der Population.

    idS Daniel
     
  20. #20 supernicky, 24.03.2011
    supernicky

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    Oh, ein Troll. Bin weg.
     
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